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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 4 (1920) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
4 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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25 Auch in Liebhaberkreisen konnte der moderne Ringsport *m Vergleich zu anderen Sportarten zunächst nur wenige Anhänger finden. Erst in den letzten Jahren nahm das Interesse für diesen schönen Sport in erfreulicher Weise zu, besonders durch die eifrige Fürsprache des bekannten Bildhauers, Professor B e g a s , der häufig bei grossen Wettkämpfen als Schiedsrichter fungierte und der die durch den Ringkampf erzielte harmonische Körperausbildung in seinem berühmten Werke »Ringergruppe" in hervorragender Weise verherrlicht hat. So bleibt denn die eifrige Ausübung des Ringsportes in erster Reihe auf die Kreise der Berufsringer beschränkt, die zurzeit in allen grösseren Orten Deutschlands ln internationaler Zusammensetzung „auftreten". Zur Ehre der Berufsringer sei an 2. Schulterdrehgriff aus dem Stand. nurf6? ^'e"e gesagt, dass die von den Zuschauern hinter jeder Veranstaltung verge|e n.."Schiebungen" keineswegs zur Regel gehören. „Schiebungen" kommen Vorf^n0 '3e' a"en öffentlichen Wettkämpfen vor und es wäre ungerecht, einzelne Preis ZU .vera"Kerne'nern- Um die Meisterschaft zu erlangen, oder die ersten ein p^f •U1 einer Konkurrenz zu „erringen", dazu gehört eine jahrelange Uebung, '"&es. Training und hohes technisches Können. vje| Natürlich ist nicht jeder befähigt, sich erfolgreich dem Ringsport zu widmen, Wie £enort hierzu körperliche Veranlagung und ein möglichst hohes Gewicht, q 'a ^er Ringsport ebenso wie alle anderen Arten der Schwerathletik in cw'chtsklassen eingeteilt ist. Hei moderne Ringkampf hat mit dem Boxen nichts gerja l n s am- Er kann von vornherein als der vornehmere Sport bezeichnet werden, verlef'J11 £en 'm Gegensatz zum Boxen der Körper des Gegners in keiner Weise am Iz. werden darf. Verboten ist ferner jedes Schlagen und Stossen, die Behinderung tmen und Sehen, das Verdrehen der Arme, sowie behindernde „Beinarbeit." 4

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