Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 3 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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28 TJt' %sJl a anM^Ie Aufstellung zur Stirnreihe gegengleidh aus, indem man „Nach der Mitte zusammengeschlossen - marsch, marsch", p u~Z °ruppen llnks schwenkt. — marsch, marsch" und „Rührt tuen kommandiert. iZur Riegenaufstellung wird das Kommando ,,K*egenweise — antreten" gegeben. Bei dem ersten wird stillgestanden, bei dem zweiten eine Kehrtwendung gemacht. Daraufhin treten die I urner mit grosster Beschleunigung riegenweise in Flankenreihen nebenein- . ander an und stehen still. Es ist selbstverständlich, dass die V o r t u r n e r sich schneller auf ihre Platze begeben und mit der Front zu der sich formierenden Riege dieser als Richtung dienen. Der Turnwart lässt möglichst bald rühren und verliesst den Turnplan. Der Abmarsch zu den Geräten geschieht durch das Kommando „Mit: — Gegenzug links an die Geräte im Gleichschritt 7marsch". Auf „Mit" machen die Vorturner kehrt und die Riege steht *tlU'..,auf „marsch" führen die Vorturner die Riegen im Gegenzug ans uerat. .Die Riege muss so geführt werden, dass sie zum Gerät links um maeßen kann. L>a die Riegen verschieden weite Wege zurückzulegen haben, -kann das Kommando „Abteilung - Halt" nicht für alle gleichzeitig erfolgen. 7 t , ne Kommando gehalten werden soll, so muss der Vorturner Bich a^SL. «en mit dem Arm Verständlich machen. Er tut das, indem er anstatt ..Abteilung zu kommandieren den rechten Arm über Schulterhöhe hebt 1 i w,- '.'H a H" beim A"*setzen des rechten Fusses auf den Boden plötzlich senkt. Wie immer beim Halten erfolgt noch ein Schritt links und ein schnelles Heranziehen des rechten Fusses. Stehen alte Riegen auf den ihnen vom Turnwart bei der Gerateeinteilung angewiesenen Plätzen still, so erfolgt das Kommando „Links - Um", „Anfangen". Daraufhin teilen die Vorturner ihre Riegen zum Heranschaffen der Geräte ein und nach erfolgter Aufstellung dieser beginnen sie mit dem Vorturnen. Vor dem Gerätewechseln hat der 1 umwart „Letzte Uebung" anzusagen, die in den meisten Fällen als Kurubung geturnt werden kann. Ist diese durchgeturnt, wobei sich der Turnwart am besten nach der ersten Riege richtet, so kommandiert ier „Achtung". „Links — um", An das izwelte Gerät im Gleichschritt — marsch". Halten und alles andere vollzieht steh wie beim ersten Aufmarsch, ist das zweite Gerat durchgeturnt, so ertönt (wieder das Kommando „A c h t u n g". Da nun das Gerateturnen beendet ist, lässt der Turnwart rühren und befiehlt „Geräte W.igJ aj"m e "• ,s*d'es geschehen, so richten sich die Riegen im Rühren selbständig aus, es folgen die Kommandos „Lkikai — u m", fZur — Riegenaufstellung im Gleichschritt - marsch". Die Riegen marschieren zum gewohnten Platz, richten sich im „Marschieren auf der Stelle" nach der ersten Kiege seitwärts aus und treten so lange auf der Stelle weiter, bis;der Turnwart „Abteilung - Halt" und danach .„Rührt Euch" kommandiert. Auf „Kunrt tuen" machen die Vorturner zur Riege kehrt und verlesen die Anwesenden. Ist dies geschehen, so erfolgen die Kommandos „ S t i 11 g e s t a njden und Tretet weg" womit der Turnwart wieder das Kommando aus der Hand gibt und je nach der Zeiteinteilung die Turner zum «Kürturnen oder Anziehen entlässt. Anmerkung: Sämtliche Kommandos sind in Anführungsstriche gesetzt Ankundigungskommandos („Mit-) sind fettgedruckt und scharf zu kommandieren, Erläuterungskommandos sind nicht durch Druck hervorgehoben (— (Gruppen rechts schwenkt) und laut zu sprechen, Ausführungskommandos („marsch oder marsch, marsch") sind gesperrt gedruckt und wieder kurz und scharf zu kommandieren. Das Ausführungskommando ist vom Ankündigungskloimmando durch Gedankenstriche getrennt, ebenso wie das Erläuterungskommando zwischen Ankündigung und Ausführung in Gedankenstriche gesetzt ist. . Wer für den Landfonds gibt