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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 2 (1920) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
2 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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11 «in Müssiggänger, der die Zeit im Beth-Hamidrasch**) oder auf der Strasse nutzlos vergeudet, philosophiert und disputiert, am liebsten mit sich alleine, und Allen, insbesondere der Familie zur Last fällt. Am besten charakterisiert finden wir diesen Typus in der Novelle „Der närrische Batlen " ,. . , In einer anderen Gruppe von Novellen gilt Perez's Liebe und Talent den Armen, den Elenden, den Verstossenen, denen kein Tropfen Glück im Diesseits gegönnt war. Gewöhnlich sind es arme Handwerker, Wasserträger und Bettler. Die Psyche eines solchen Ver- Felg-Abhechten vom hohen Reck. stossenen und für jede irdische Freude Abgestumpften schildert Perez am schönsten in seiner Novelle „Bonze schweig". Einen grossen Teil in des Dichters Prosawerk bilden die cnassidischenlNovellen. Der Chassidismus, eine mystische Bewegung, begründet von Rabbi Israel von Micdzyborz, Baa>schem genannt, beschäftigte in Polen zu dieser Zeit die Gemüter Aller die für das Judentum Interesse hatten. Perez stand auch unter dem tintiusse dieser Bewegung, war aber kein unbedingter Anhänger des Chassidismus und ist gerade deswegen die wichtigste Quelle für Wesen und Art dieser um Gott ringenden Volkssekte. Seine chassidischen Novellen "*) Bethaus.

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