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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 2 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
2 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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^mmmmmmmmmmmm«mmmimmmmm.....iiimiiiiiiii.iiMiiiiniiiiiitiin.iiiniimHiiiiHHii.....mmmmmmm^ JÜDISCHE! TURN-U. SPORTZEITUNG | 1 Organ des 1 I Deutschen Kreises der Jüdischen Turnerschaft. | 1 Heft 2. _21. Jahrgang_Februar 1920 | | Redaktion: Berlin C 2, Heiligegelststr. 52. - Zentrum 1610. | 1 Verlag und Anzeigen - Verwaltung» Welt - V e r lag, | 1 Berlin NW. 7, Dorotheenstr. 55 - Zentrum 4814, 4815. | ^mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.....unim......iiiiiiiimiiiimu.........im* Aufruf zum Werk. Von Dr. Theodor Zlocisti - Berlin. Es war eine der ersten Ausstrahlungen des Willens zum jüdischen Leben, der in dem denkwürdigen ersten Baseler Kongress Gestalt und Weihe erhalten, dass der Bar Kochba erstand. In «ner Ausschusssitzung des zweiten Kongresses hatte Nord au Begriff und Wort des „Muskeljudentums" geprägt. Es war keine Formel des Prägekünstlers: war tiefste Erkenntnis. „Bei keinem Volksstamm hat das Turnen eine so wichtige erziehliche Aufgabe wiebei uns. Juden. Es soll uns körperlich und im Charakter aufrichten." Am> 22 ü.<tt,ba waren 21 Jahre vorübergezogen seit jener leidenschaftlichen Versammlung, in der sich der Bar Kochba - der Name ergab sich m der ersten Minute - sein Gesetz schuf. Noch schieden sie damals streng zwischen dem zionistischen Programm und der nationa ■ jüdischen Gesinnung. Aber als am 5. Dezember 1808 Hie erste Turnstunde den Eifer und die fröhliche Begeisterung zusammentasste, sank aller Zweifel: nur im Rahmen des jüdischen V o l k s t u m s konnte der Bar Kochba seine Bedingungen finden. Alle dialektibcnu: Sonderungen zerfaserten vollends gegen das feste Band der trkenntnis, dass Turnen und Zion nur die verschiedenen Ausdrucksformen sind der einen Notwendigkeit: der körperlichen und geistigen Regeneration unseres Volkes. . . Regeneration! Das kann kein Schlagwort sein. Es ist ein i roz.ss. Das Leben selbst ruft diesen Werberuf. Und darum hat der Bar Kochba keine Geschichte im verstaubten Sinne. Seine Vergangen hei 'st nichts „Gewesenes". Sondern helle Gegenwart: Notwendigkeit und Verpflichtung. Es ist der Sinn seiner Aufgabe, dass sie n.\-£ in» z'el finden kann. Sie muss immer fordern. Heute wie vor 21 Jahrüii, und morgen wie heut gilt die Ertüchtigung. Und je naher dem entölenden Ziele will sie die gespanntere Leistung. t Alles Leben ist Anpassung. Gegen die brutale Gewalt, die uns Pferchte, gab es nur den gewundenen Weg des Geistes. Für die

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