Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 12 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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30 A%ZVttgj }.-,^rug 1 4,60 m> 2- Sonnenreich IV 4,51 m, 3. Appel o'^ m' \ Ooldmann 3,97 m. — Kugelstossen (5 kg): 1. Appel 8,05 in, 2. Krug I 6,70 m. 1907 und 1908 geb. - 100-m'.-Ma 11 au f: Deutsch II und Mannheim, totes Rennen, 16 Sek., 3. Safanitz. - 50-m -M a 11 a u f: 1. Mannheim 8 Sek., 2. Deutsch II. — Weitsprung: 1. Deutsch II 3,66m, 2. Mannheim 3,56 m. 1903 und 1904 geb. - 100 - m - Lauf: ^1. Bleiberg. - Weitsprung: 1. Bleiberg 4,37 m. 1905 und 1906 geb. - 100-m-Lauf: 1. Schauder 15,4 Sek., 2. Pieperso%. ^"f^Jtf aurück- - Weitsprung: 1. Schauder 3,62 m, 2. Mendel 3,50 m. 1907 und 1908 geb. - 100-m- Lauf: 1. Süsskirad 17,4 Sek., 2. Ooldberg- 50-m-Lauf: 1. Calm 8,2 Sek., 2. Susskind, mn* u «™ Far Mädchen. 1904 geb. — 100-m-Mal lauf: 1. Edith Koppel 15 Sek., 2 Lotte OabeJ, Brustwat« zurück. - Weitsprung: 1. Edith Koppel 4,02 m, ,„„E 2- Lotte Gabel 3,72 m. 1905 und 1906 geb. - 100-m - Mal lau f: 1. Henny Meyer 16 Sek, 2. Orete Ateyer 3^30 ^eitsPrun«: »• Qre*e Levy" 3,35 "i> 2. Henny 1907 und 1908 geb '- 100-m - Mal lauf: 1. Mina Sonnenreich 17 Sekunden, o ™V-l ~ Weitsprung: 1, Mina Sortnenreich 3,25 m, 2. Rosa Bleiberg 2,82 m. Das KnabeDfuroen des B. K. Mtowiiz. Von W. Danziger. r» on°oo Knabenturnen des B. K., Kattowitz, weiches durchschnittlich von SinuS* m wird, findet in der hiesigen Turnhalle der Oberrealstnule statt. Nachdem das Kurturnen beendet ist, erfolgt der Abmarsch so lautlos wie möglich. Nur der 1. Turn wart hat zu kommandieren; eben g>W er das Kommando: „Anfangen zu Turnen"! Der Vorturner bestimmt nun lläe Turnen ° *C herbeischaffen soIten und beginnt das eigent- B, Z»«™* will ich auf die 1. Knabenriege zu sprechen kommen, die schon schone Leistungen aufweist. Sie umfasst 7 Turner. Beim Kürturnen kann jeder von uns sich eine Kürübung zusammenstellen. Meistens allerdings wird eine Uebung, die während der Pflichtübungen aufgebaut worden ist, weiter fortgesetzt. Nehmen wir z. B. an, dass der Vorturner am Barren die bchwungstemme aus dem Oberarmhang gezeigt hat. Dann w«jd er zuerst aussagen: „Schwungstemme zum Grätschsitz hinter den Händen!' Wenn dann die Uebung soweit fertig ist, dass er die Schwungstemme zum Stutz machen lassen, kann, so wird er sich nicht nur damit begnügen, sondern die Uebung noch weiter fortsetzen, wie z B „Schwungstamme rücklings; Kippe zum Grätschsitz, Vorgreifen,' Oberarmstand, Abrollen zum Grätschsitz, Einschwingen, Wende!" Untir solchen Umstände« kann es schliesslich nicht ausbleiben, dass "seine Turner die Uebung selt>st weiter aufbauen. So entsteht ein harmonisches und fruchtbares Zusammen' arbeiten zwischen Vorturner und Riege. Dies is* nun nicht nur bei unser i; Riege, sondern auch bei dem anderen der Fall So sind t B .bei unsere«» Knabenabteilung Turner von 6-7 Jahren, die schon ' Wende, Kehre, nanke u. a. m. maehern Soll esi etwa einen wandern, der solche Uetomge* wie sie ja auch einzeln bei unser Aufführung in der Reichsharfe ge«** wurden, m einer Knabenabteilung sieht, so soll er nur diese Methode f"1" Wende« und er wird, wenn seine Turner halbwegs bei der Sache sind, «° ziemlich dasselbe wie wir erreichen. Falls jemand zu uns kommen sollte, so soll er bei uns einen Turnnachmittag besuchen, und selbst über die Hungen, die von unserer Knabenabteilung dargeboten werden, urteilen.