Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 12 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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27 ."serer Mitglieder verloren. Hinzu kamen die Kriegsverhältnisse, die — besonsa ln?..'etzten Winter — die Arbeit ungleheuer erschwerten. Wenn wir heule £?r h" nnen> dass es uns möglich war, aus dem Kreise unserer jüngeren Mitun l i' geeignete Kräfte für die Arbeit heranzuziehen, die sich mit viel Liebe nu Interesse für unsere Sache einsetzen, wenn wir nach einer so schweren kI1s.1s. uni ie*zt wieder in aufsteigender Linie bewegen, so gilt uns dies als ein i *^lssi dass der Weg, den wir unbeirrt gegangen sind, iiciitig war. Wir trbelh ' dass nur ausserst€ Konzentration aller Kräfte eine Wiederöeoujg iJeS Vereinslebens und somit eine erspriessliche Arbeit bewirken konnie. behielten wir nur unpere alte Stammabteilung in/ der Steglitzer Strasse bei. nsere Vorturnerinnen wurden verpflichtet, durch persönliche Einwirkung ihre bek^en ZU"' Pü^lichen Erscheinen auf dem Turnboden zu veranlassen. Wir Kamen eine ganze Reihe von Neuanmelidungen, und wenn wir auch nur eine 2ut h V0n nau^ m aufzuweisen haben, so sind wir doch recht Wieden. Es sind jetzt viel junge Mitglieder bei uns, auf die wir Einfluss gewinnen hoffen. Auf unserem Tiurnboden herrscht ein frischer und regelmassiger Betrieb. in rl Vn?ere erste Jugendabteilung ha/tte durch1 den häufigen Wechsel hattCr . tun£' fur die wir nicht immer die richtige Persönlichkeit zur Verfügung Leit ltl •<'en 'etzten Jahren sehr zu leiden. Auch jetzt tyerlässt die bisherige nenn Wieder Rprlin inr^ce**n hir\ffAti wir in <*inpiinnorAn Tin etwa 9riUM g 1134 si 'n der ,etzten Zeit 9enr gehoben. Sie zählt "zwar nur ■^.Mitglieder, aber diese kommen stets fast vollzählig zum Turnen. a'Ier M>"i.=5fscn'ossen schon im vorigen Winter die obligatorische Teilnahme die Rheder des Vorstandes und der Vortumerinnenschaft an einem der Kurse, unter J im Jugendausschuss eingerichtet wurden. Ferner richteten wir selbst Heim «Ii LeiinnK einer Palästinenserin im vorigen Jahre einen hebräischen Erfolg 1 e l ein' der von den Teilnehmerinnen mit grossem Eifer und erfreulichem rinnin jesncnt wurde. Es haben sich In diesem Jahr noch einige neue Teilnehmenur "«"gefunden, wir werden etwa 12 sein. Da diese hebräischen Heimabende immer ror5esch«tten*re in Betracht kommen, so arbeiteten wir im vorigen Winter fäntr»I.i„ . m allgemeinen wöchentlichen Heinabend eine Stunde mit einigen AnwonVn nen He*»räl«ch und werden diese Arbeit auch jetzt wieder fortsetzen. Wir mann nw, auch damh beginnen, auf dem Turnboden das hebräische Kom- " « n d o einzufahren. zionistki, unseren Heimabenden beschäftigten wir uns hauptsächlich mit Frau«!, jr l'-ektüre aus der erstem Zeit der Bewegung, die Anregung zu| weiteren «t. Aussprachen gab. Wanderungen fanden alle 14 Tage statt, tember ^?°nderen Veranstaltungen ist ein Fest zu erwähnen, das im Sepvie| p m Dahlem für unsere Jugendabteilungen stattfand und den Kindern Thora fj bereitete. Für die Erwachsenen veranstalteten wir zu Simchas Verp;noaTn i."eimabend eine kleine interne Feier, die unsere Mitglieder in unserer «nswonnung auf einige heitere Stunden vereinte. Südlsdier Turn-Ücrein Breslau. St»+ *ln der Generalversammlung des J. T. V. am 1. Oktober 1919 sind die alten «»Ii en erneuert worden. Die neuen Statuten werden den Mitgliedern nach Fcmg- Stellung des Drucks zugehen. Wesentlich ist dies: Tur Qemass § 3 der neuen Statuten ist jedes Mitglied verpflichtet, die „Jüdische »„{"' Ur|d Sport-Zeitung" zu halten. Der Vorstand ist bereit, auf begründeten Abo insbesondere wenn mehrere Mitglieder aus einer Familie stammen, das "netnent bis auf ein Exemplar zu erlassen, das i l Generalversammlung hat gemäss § 12 der Statuten den Beitrag für "s Jahr 1919-20 auf 4 Mark vierteljährlich festgesetzt. ' 1 7