Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 9/10 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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45 3. T. 17. Frankfurt a.ID. wirf,*- e General-Versammlung vom 13. April dieses Jahres brachte dem Verein völV ^e Veränderungen. Zunächst wurde der gesamte Geschäfts- und Turnbetrieb Zwe^ tKU ^ereSe't- Der Vorstand' wurde erheblich erweitert; für die einzelnen eiS* wurden Ausschüsse gebildet; deren Leiter dem Vorstand angehören. So wurden Ausschüsse organisiert für: Sport, Wandern, ScnwimwaJV nat'onaI-jüdische;Erziehung und B i b 1 io t he ks - Ve r - in i>p wg> di€ 'nre Geschäfte selbständig erledigen und über ihre Tätigkeit . periodischen Vorstands-Sitzungen berichten, Verbesserungen vorschlagen und ^ftP" entgegennehmen. ^er Sports-Ausschuss leistete wichtige Arbeit durch Schaffung einer beoft i^V1 ■ ^P^rt'Abteilung. Er hat eine Fussball-Riege ins Leben gerufen, die Erfok! e'*r*£ trainiert, gelegentlich auch schon kleinere Matches mit wecfi|selndem ball ausgefochten hat. Ausserdem wird Leicht-Athletik getrieben und Fussda J'-esPle't. Für diese Sportzweige sind die Vorbedingungen hier sehr günstig, Wlreinen famosen Sportplatz am Rieder-Wald haben. zwth c ^an<'er-Ausscfiuss organisiert die Wanderungen, die jeden gäncr ^nn.ta£ stattfinden; ausserdem werden im Laufe jeder Woche Spaziern»ti«!n. ''feinerem Kreise veranstaltet, die der Pflege der Geselligkeit unet der natwnal-jüdischen Erziehung dienen. besteht-6 'au.^en^e Sommerarbeit des Ausschusses für national-jüdische Erziehung lage ...10 wöchentlichen Besprechungen der Ausschuss-Mitglieder, die als Grund- Schaff ^'-e Spaziergänge und Wanderungen dienen. Zurzeit sind wir mit ein w"S einer Führerschaft beschäftigt. Ferner bearbeitet der Ausscfruss tun» *e r" Pr°gra m m , das den dringendsten Aufgaben durch EinrichnL" ^urseni Vorträgen und Heimabenden gerecht werden soll. j e „ .... Turnbetrieb selbst funktioniert gut, nur das Turnen der Damenleiten K- - noc'1 manches zu wünschen übrig. Wir hatten grosse Schwierig- Lehre fSJ^Ir ^r Ausbildung unserer eigenen Vorturner einen geeigneten Lehre h n Wir haben uns entschlossen, ab 1. Oktober einen eigenen "inimt ^yP^^'ich anzustellen, der die gesamte turnerische Ausbildung über- "nser v *r versprechen uns davon sehr viel, besonders für die Ausbildung befahl- Vorturner. Kürzlich veranstalteten wir ein Schauturnen, das uns einen nedigenden Erfolg gebracht hat. MitwiJJi unserem Verein fehlt, ist hauptsächlich das ältere Element.. Unsere Pekfcr r sind durchweg ziemlich jung, im Durchschnitt etwa 20 Jahre. Die für uifUen' A^'t vom Kriege heimgekehrt sind, zeigen leider wenig Interesse UnsereH6« " un<1 haben uns daher sehr enttäuscht. Wir müssen daher ganda °ung auf die Jugend setzen und versuchen, durch geeignete Propaaie uns fehlenden Elemente heranzuziehen. , 3. T. 17. Seiberstadt. derpn \rm,4- Februar ds. Js. hatten wir eine Hauptversammlung einberufen, in en ^"auf der Vorstand neu gewählt wurde, so h' « wanrend der ganzen Kriegsjahre fast gar nicht geturnt werden konnte, mit F inan daraus schliessen müssen, dass jegliche Gelegenheit zum Turnen Fall J, en begrüsst würde. Dies war wohl auch in den ersten Abenden der verh'inrf'V1 aber waren die Mitglieder durch Theater, Konzerte, Reisen usw. sich i Turnabende zu besuchen, so dass ineuGch die Damenriege Betoii" "er unangenehmen Lage befand, ihren Turnbetrieb wegen atlzu geringeo wigung (es waren 2 rjamen fur 3 Wochen einzustellen. Bei der geübte \T,'e g e ist die Sachrage etwas anders. Dort mangelt es vor allem an Schwi* y^^mern, und wir hatten dadurch vor einigen Wochen mit grossen RSrejten m kämpfen, den ganzen Betrieb aufrecht zu erhalten. WochpT^11 Besprechung dieser ernsten Lage hatten wir in der vergangenen 211 ^^hfen* ^oretends&itzung, in der beschlossen wurde, noch einige Vorturner einen £1°^ ^^wo<^1 abend haben wir gemeinsam noch nach der ersten Turnstunde Kleinen Nachtmarsch unternommen, der zufriedenstellende Beteiligung fanef.