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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
9/10 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 41)
Language
German
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41 kommt, oder die ganze Sohle auf einmal niedergestellt wird. Beim Marsch ist auf folgendes zu achten; Oberkörper aufrecht, Arme leicht ungezwungen bewegen, Blick geradeaus (nicht auf den Boden), keine Neoenbewegungen in den Schulterblättern oder im Hüftgelenk. (Unker Fuss beginnt, Abteilung marschiert im Gleichtakt und Gleich- . schritt. Abstände und Zwischenräume sind zu halten. c"1 .Oft — marsch. Leichtes Knieheben oder Vorspreizen. reiv— weg. Aus dem Marschieren am Ort wird in; die Vorwärtsbewegung . . . übergegangen. Kommando auf dem linken Fuss. Abteilung — halt Kurzes und: jschnelfes Haften der marschierenden Abteilung, Kommando auf dem rechten Fuss. . Wendlungen im Marsch. Rln^S ~ um- ^em Knken Fuss. Rechts — um. Auf dem rechten Fuss. anz« Abteilung — kehrt. Auf dem rechten Fuss. Nach der letzten Wendung unbedingtes Stillstehen der Abteilung. (Fortsetzung der Vorträge in den nächsten Heften.) Die Grälsdie. Von Arthur Löwenstein, Bar Kochba, Berlin. die <r *^ne <*er beliebtesten und häufigsten Uebungen des deutschen Turnens ist Sor rätsche. Unter Grätschen versteht man das gleichmässige nach aussen preuen beider Beine ohne Kreuzen. Werden die Beine seitwärts gespreizt, Bein'3'1" man von »Seitgrätschen", wird das eine Bein vorwärts, das andere Und ^^warts gebracht, von „Quergrätschen". Die Grätsche ist eine Mut- |J^..^ewandheitsübung und bietet dem Zuschauer einen schönen ästhetischen Duck. Sie lässt sich aus einfachen Anfängen bis zur höchsten Schwierigkeit ■gem. Eine Entwicklung dieser Uebung mögen nachstehende Zeilen zeigen, aurfi ^re'übung wird der Sprung in die Seit- oder Quergrätschstellung' ai"1 schwächsten Anfänger keine besondere Schwierigkeit bieten. b*>n ♦ Gerät könnte man zur Erlernung der Grätsche zuerst den Barren ^nutzen, indem man den Turner üben lässt: schwingS 'nnen£luers'üte 'n der Mitte de» Barrens Vor- und Rücfc- 1beim Vorschlwung Grätschen und Schliessen der Beine, beim Rückschwung Grätschen und Schliessen der Beine, jbeim Vor-1 und Rückschwung Grätschen und Schliessen der Beine, 4- Aufgrätschen vor den Händen zum Grätschsitz, 5. Aufgrätschen hinter den Händen zum Grätschsitz. den c^'^*™1 kann man die Grätsche am Bock erlernen. Zuerst übt man Gerät Ung den Qrätschsitz, darauf die Grätsche. Durch Höherstellen des Uebu S weiter Ablegen des Sprungbrettes kann die Schwierigkeit der Bälle8 i»es*ete€rt werden. Sehr gut wirkt das Auflegen eines oder mehrerer Beim fr'w en ^oc'' °^er l(*as Aufstellen einer Sprungschnur vor dem Gerät, liehst hh^grätschen über diese Hindernisse lernt der Turner das Gesäss mög- Pfo~$ .cn anzuziehen. Es wird ihm nunmehr das Erlernen der Grätsche am Iera seit nicht schwer fallen, stand i ÜP* "k* ma" am P f e rd s e i t mit Pauschen den Sprung in den Grätschßhne p nn dre Grätsche und schliesslich auch dieselben Uebungen am Pferd Bock jyauscn-€n' Wieder wendet man die Schwierigkeitssteigerungen wie am gräts -1^" Jähren wieder zum Barren zurück, an welchem uns nun das Ausg^^fj6" über beide Holme keine Schwierigkeiten mehr machen kann. Das erfoM en aus dem Aussenquerstand vorlings und Ausgrätschen rückwärts übuno m ^sch'ckUchkeit und Uebung. Sie bilden den Anfang der Grätsch- VorlinCn »dcr Oberstufe. Es folgen dann Grätschen aus dem Seitliegestütz Stütz a ^€r ^'tte des Barrens über den hinteren Holm; in den Stand oder K und aus dieser neuen Stellung wieder rückwärts grätschen.

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