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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · 8 (1919) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
8 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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11 arbeit zu verteidigen. Manche der Besten sind auf diesem Felde der Ehre geblieben: ihnen gilt für alle Zeiten unser unauslöschlicher Dank. Rudern und Schwimmen wurden besonders m Jaffa betrieben, jenes in Ermangelung anderer mit den schweren Booten, die zum Transport von Personen und Gütern von den Schiffen zum Hafen dienen, dieses ohne Badeanstalt am offenen, nicht sehr sauberen Strand beides Hesse sich ohne grosse Kosten erheblich verbessern und wird gewiss nach Vollendung der jetzt bevorstehenden Hafenbauten aul europäische Art in Angriff genommen werden können. Am populärsten aber ist in Palästina der FussbaUsport. Unter allgemeiner Spannung wurden bei den Rechobother Sportfesten »mmer die Wettkämpfe zwischen den besten Mannschaften ausgefochten; gewöhnlich waren es die des Jaffaer Gymnasiums und des Jaffaer „Makkabi" (s. Bild auf Seite 9). Während des Krieges ist wie im Galuth auch in Palastina ein Rückgang in der Turnbewegung eingetreten; nach Beendigung der Kämpfe hat aber der neue Aufschwung schon eingesetzt, wie wir aus den Zeitungsberichten sehen. Das grosse Training des Kriegsdienstes hat die Kräfte der jüdischen Turner nicht einrosten lassen; mit ganz anderen Begriffen über körperliche Arbeit und sportliche Leistungsfähigkeit kehrten wir aus dem Felde zurück. So mancher, der früher nicht daran dachte, wird sich jetzt der landwirtschaftlichen Arbeit zuwenden und die Lust am Turnen und Sport ist durch die Kriegsjahre bei uns sicher nicht kleiner geworden. Bei. der gewaltigen Entwicklung des palästinensischen Lebens, bei der Grundlegung der grossen Zukunft des jüdischen Volkes im aKen Heimatknde, die wir jetzt nicht nur miterleben, sondern auch mitschatten s°llen, müssen wir ein fest umrissenes Programm der Einstellung der Jüdischen Turnerschaft in die neue Zeit entwerfen, unsere Aufgaben •m Galuth und unsere Aufgaben in Palästina festlegen, die einander bedingen. Auch für uns müssen wir den Weg vorzeichnen, der uns hinausführt, meawduth lecheruth, aus der Knechtschaft zur Freiheit, aus dem Galuth nach Zion. — b) Türkei. Von Julius Hirsch, J. T. V. Bar Kochba, Berlin. Unsere Reihen schliessen sich wieder allmählich. Bis auf diejenigen, die ihr junges Leben hingeben mussten, und die wir nie vergessen können und wollen, finden sich langsam die einzelnen Turn« brüder zu ihren Vereinen zurück. Die Vereine versuchen wieder un*er sich in Fühlung zu treten, und wissbegierig horcht man hinaus '« die anderen Länder, mit welchen schon seit Jahren jede Verbindung fehlt, um etwas vom Leben unserer dort lebenden Turnbruder zu fahren. Doch nur sehr spärliche Nachricht dringt zu uns aus dem °s*en Europas, aus der Türkei, wo eine starke Turnorganisation "~ der „Makkabi" — vor dem Kriege bestanden und die jüdische 8

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