Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 1916-1918
- Issue
- Fünfte Kriegsnummer (September 1918)
- Date
- 1918-09-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- IRI
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No. 5 5 Der Jügendtag der national-jüdischen Jugendorganisationen Deutschlands. Sonnabend, den 5. Oktober 1918 abends: Vortrag Dr. Martin Buber Im Saal des Brfidervereins. „Das Judentum und die wahre Gemeinschaft“ (veranstaltet vom jüdischen Voiksheim.) Sonntag, den 6. Oktober, vormittags 10 Uhr: Meeting in einem der größten Säle Berlins, Redner voraussichtlich Kurt Bturn enfeld und Walter Moses. Die Ansprachen sollen eine dreiviertel Stunde möglichst nicht überschreiten. Sonntag Nachmittag 3 Uhr: Sportfest (veranstaltet von der Jüdischen Turnerschaft) auf dem Sportplatz des Chart. Sport-Clubs am Bahnhof Witzleben. Sonntag Abend: Veranstaltungen der EinzeHorganisationem. Montag, den 7. Oktober: Aussprache im Saale des Brüder- Vereins. Es sind folgende Referate in Aussicht genommen: Erziehungsreferate: Calvary, Ostertag. Referat: Jugend und Religion, Dr. Martin Buber, Dr. Max Strauß. Referat: Hebräisdi: Arlösoroff. Referat: Palästina: Walter Moses. Das Organisationsreferat von Glaser wird gedruckt vorliegen. Montag Abend: Delegiertensitzung über die Fragen der Organisation. Dienstag Vormittag: Fortsetzung der Aussprache. Dienstag Nachmittag: Jugendfest im Freien mit Wettsingen und Spielen. Regeneration oder Erziehung? Von NathanKaminski. In der Begründung der jüdischen Turnbewegung hat sich ln letzter Zeit eine gewisse Unsicherheit bemerkbar gemacht. Auf der einen Seite greift die Ueberzeugung Platz,. daß unsere frühere Auffassung der Ziele der Turnbewegung, die lediglich die körperliche Ertüchtigung berücksichtigte, zu einseitig sei. Auf der anderen Seite glaubt man das wahre Ziel ln einer Erziehung zu nationaler Gesinnung, die sachlich von der körperlichen Betätigung unabhängig sei, zu finden. Die geistige Betätigung wird also der körperlichen gegenübergestellt und in ihr die Aufgabe der Turnbewegung gesehen. Die Einseitigkeit beider Auffassungen zurückzuweisen, ist der Zweck dieser Zeilen. Der Gedanke, der bis jetzt hauptsächlich das Fundament unserer Bewegung bildete, ist der der körperlichen Ertüchtigung der Juden