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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1918-07-01 · Vierte Kriegsnummer (Juli 1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
1916-1918
Issue
Vierte Kriegsnummer (Juli 1918)
Date
1918-07-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Sfidifdie ülonafsliefte für Curnen und Sport ßerausgegeben von der „Südlichen Curnerfcfiaft“ «ittdHufcUe: Berlin W. 62, Kurföistenshafee 118. GesamtausschuB der national-jfidischen Jugend Deutschlands. Zum 16. Juni war nach Berlin eine Tagung der national-jüdischen und zionistischen Jugendvereiine einberufen, die sich mit der Gründung des Gesamtausschusses der national-jüdischen Jugend Deutschlands befaßte. Herr Karl Glaser eröffnet« die Versammlung und setzte die Gründe auseinander, die schon seit längerer Zeit dien Zusammenschluß aller national-jüdischen Jugendvereine in einem Kartell notwendig erscheinen lassen. Alsdann hielt Herr Max Kober—Breslau ein einleitendes Referat, in dem er seine Gedanken über national-jüdische Jugendarbeit wiedeigab und gewisse Richtlinien für zusammenfasserade Tätigkeit auf dem Gebiete unserer Jugendbewegung aufstellte. Es mangelt uns hier an Platz, auf seinen ausführlichen und durchdachten Vorträg einzngehen. Wir teilen hi folgendem aus den Verhandlungen das, was unseres Erachtens für unsere Vereine und unsere Tumbrüder von besonderem Interesse sein dürfte, sowie die gefaßten Beschlüsse mit Außer dem Vorstand des Deutschen Kreises der Jüdischen Tur nersdiaft, vertreten durch Frl. Lene Cohty waren auch Delegierte ui» seref EerlrnerVerhandsvereine sowie des J. T. V. Bar Kochtoa-Hamburg und des J. T. V. Posen erschienen. Der Redakteur unserer'Monatshefte, Herr Dr. Münz, der in Berlin auf Urlaub weilte, war ebenfalte anwesend. Die Turnerschaft beantragte, eine Beschlußfassung über den vorliegenden provisorischen Satzungsentwurf, der bis zu dem für Oktober dl J. in Aussicht genommenen Jugendtag Geltung haben soll, nicht herbeizuführen, sondern nur über vorbereitende Maßnahmen zum Jugendtage zu beschließen. Frl. Cohn begründete ihren Antrag damit daß man auf dem Jugendtag, der die endgültige Organisation zu schaffen haben wird, ohnehin Midi das Statut noch einmal werde durchberaten müssen. Außerdem halte 88 die Turnerschaft für unbedingt erforderlich, wegen des Entwurfes, der auch finanzielle Verpflichtungen auferlege, vorher mit ihren Vereinen zu beraten. Da die Versammlung trotzdem gewillt war, die Satzungen zur Annahme zu bringen, gab Frf. Cohn für den Deutsch«! Kreis der Jüdj* seihen Turnerschaft die Erklärung ab, daß derselbe zwar nicht dagegen stimmen werde, seinen Anschluß an das Kartell für selbstverständlich halte, sich aber nur unter Vorbehalt der Zustimmung eines vorher abzuhaltenden Tumtages durch das Statut gebunden fühlen könne. Die Versammlung* genehmigte alsdann den Satzungsentwurf mit einigen Abänderungen. Insbesondere wurde der vorgesehene viergliedrige geschäftsführende Ausschuß

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