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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1918-02-01 · Dritte Kriegsnummer (Februar 1918) · p. Seite 28

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
1916-1918
Issue
Dritte Kriegsnummer (Februar 1918)
Date
1918-02-01
Page
Seite 28 (sequence 28)
Language
German
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28 No. 3 und allen Hindernissen zum Trotz die Hakoah im Kriege zu einer ungeahnten Blüte brachte. Der Bestand der Hakoah war gesichert. Nun hatte die junge Leitung die Aufgabe zu lösen, die Jüngsten im Sinne der sich im Fetde Befindenden zu erziehen. Von der Erkenntnis ausgehend, daß die großen sportlichen Erfolge (s.d.fl. T. ind. Oeffentl.) zurre Haupteil der nationalen Begeisterung zuzuschreiben sind, war der Ausschuß bestrebt, den jungen Hakoahnern das Zugehörigkeitsgefühl mm Verein und durch ihn zum jüdischen Volke beizübringen, ihnen die große Verantwortung klar zu machen, die sie tragen, um den jüdischen Namen in sportlicher Hinsicht zu Ehren zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, war ein inniger Kontakt mit den Mitgliedern das Wesentlichste. Kleine Unterhaltung'sabende, die immer sehr stark besucht waren, brachten einander näher, ln bereitwilligster Weise steiften sich namhafte zionistische Führer, wie auch ältere Mitglieder zur Verfügung,' um in einer Reihe abwechslungsreicher Vorträge die gesunde Saat zur Blüte zu bringen. Am Ende der abgelaufenen Saison war die Mitgliederzahl, die im Frieden 300 erreichte, um 150 Eleven gestiegen. Durch die seit August 1916 allwöchentlich erscheinenden „Hakoah-Nachrichten“ haben wir die Verbindung mit den im Felde stehenden Freunden wiederhergestellt. — Auch die Anlegung des Hakoaharchivs soll nicht vergessen werden, das sämtliche Fressestimmen über den Sportverein enthält. Der Propagandatätigkeit der Hakoah ist es zuzuschreiben, daß in der österreich-ungarischen Monarchie schon eine große Anzahl jüdischer Sportvereine existieren. Diese unter eine oberste sportliche Leitung zu bringen, wird eine Zukunftsarbeit der Hakoah sein. Die in so schwerer Zeit geleistete Arbeit bietet für die Zukunft die sichere Gewähr, daß die Hakoah die vorgesteckten Ziele erreiAe» wird. Den strammen Hakoahnern ein Hedad! Aus der Tfirkeir Konstantinopel. Jüdische Turn:- und Sportvereinigung Maccabi. Aus Konstantinopel ist der angekündigte Bericht bis Redaktions* Schluß leider nicht eingetroffen. Wir geben nur einen kurzen Auszug aus einem Briefe wieder, den wir von dort erhalten haben: „Was die Turnzeitung anbelangt, die Sie wieder erscheinen iassen wollen, so haben wir bestens Vormerkung genommen und bemerke», daß wir unsererseits unser Möglichstes tun werden, sie nach gewünschter Weise zu erhalten und zu fördern. Wir senden Ihnen noch heute einen Beitrag in Höhe von 100 Mark, deren Empfang Sie uns gütig* bestätigen wollen. Indem wir hoffen, daß Ihr Turnblatt seinen Zweck ini vollsten Sinne des Wortes erreichen wird, zeichnen wir wie gewohnt mit eine«! kräftigen Schalom! Abramo witz.“ Es gereicht uns zur Genugtuung, unsere Bestrebungen für un**f Verbandsorgan von dem Konstantinopder Verein so freudig gefördert zu sehen. Hoffentlich* können wir den Bericht des „Maccabi“ in °er nächsten Nummer bringen. D. R.

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