Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 1916-1918
- Issue
- Dritte Kriegsnummer (Februar 1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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14 No. S Reihe): Oberapotheker Arthur Levinsohn im Feldlazarett Chat«* Porcieu. In der Nähe von Rethet. (Telephon.) Straßburg i. Eis.: Trainreiter Robert Gidion, Cöfaier Ring *k Thiaucourt: San.-Soldat Ernst Tryfus, Valenciennes: Jeden ersten und dritten Sonntag. Leiter S*fc» Vizefeldwebe) Adolf Strauß und Feldunterarzt Hans Breslauer, die fc* Lazarett Lycee jederzeit zu treffen sind. Osten. Bialystok: Bahnarzt Dr. Lazarus Jutkowski, Eisenbahnbetr.-A*t Bialystok. Bukarest: Dipl.-Ing. Mathias Wechsler, Strada Lucatie 45»> Blundesbntder Wechsler ist nur zu den Mahlzeiten zu Hause. Buzau: Unteroffizier Walter Ittmann. Konstantinopel: Dr. Theodor Zlocisti, Chefarzt der 1. Exp+ dition des Roten Kreuzes in der Türkei, Italienisches Krankenhaus. Riga: Bundesbrüder und andere Oesinnungsgenossen sind ge» gesehen bei den Familien Friedender, Antonienstr. 8 und Dolgupolstt Gogolstraße 9. Warschau: Feldunterarzt Ernst Sklarz, Warschau, Festung* lazarett 1. Zosle Kreis Koszedary: Jeruchom Blumberg. Vom KriegtausschuB der Jüdischen Turnerschaft Keine Organisation hat so unmittelbar die Erschütterung des Wefc krieges aushalten müssen, wie die Jüdische Turnerschaft. Ihre Verein» waren im wesentlichen nur in den Ländern der Mittelmächte, in DeutschlaiA Oesterreich-Ungarn, Bulgarien und der Türkei verbreitet, Länder, die -* vonallen Seiten bedrängt — sofort ihre ganze Menschenmacht mobil madie* mußten. Bis auf den letzten Mann traten die jüdischen Turner in <B* Heere. Verein nach Verein mußte seinen Betrieb einstellen, weil sein* treue Arbeit an der körperlichen Gesundung der jüdischen Jugend erfolff" reich gewesen war. Unbarmherzig hat der Krieg die reiche Ernte ein* zwei Jahrzehnte langen Tätigkeit gefordert. Die Jüdische Turnerschan hatte stets ihren Stolz darein gesetzt, aus eigener Kraft zu bestehen, s* wachsen. An keine Organisation lehnte sie sich an, wie manfifa B*" derer Jupendverband, keine mächtigen Förderer standen je hinter Die Schwierigkeiten der Leitung mag man danach ermessen. Die Äro* glieder cks Ausschusses ausnahmslos unter Waffen, ersetzt durch neu*» die kaum t ingearbeitet, vom Kriegsschicksal wiederum abberufen werde«. Wie viel unverwüstliche Lebenskraft muß in der Jüdischen Turner- •chaft stecken, wenn bei dieser Sachlage der Kriegsausschuß im Fru** jähr 1917 in eingebenden Beratungen sich zum: Ziele stecken dul"^j nicht nur das Bestehende nach Möglichkeit zu erhalten und liebevoll zu fördern, sondern in der Erkenntnis, daß Stillstand Rückschritt _ bedeutet, alles zu tun, um der Bewegung neue Kraftquellen zu erschlit-