Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 15 (1914)
- Issue
- 2 (März/April 1914)
- Date
- 1914-03-01
- Page
- Seite 61 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 2 61 Diesem Gedanken widerspricht es durchaus nicht, wenn der Sport auch dieser Uebung seinen Stempel aufgedrückt hat, d. h. wenn er durch die Schaffung idealer Bedingungen Höchst- und Vergieichsieistungen anstrebt. So hat man sich im sportlichen Verkehr hauptsächlich auf zwei'Strecken, HO Meter und 400 Meter, festgelegt und über Anzahl, Höhe und Aufstellung der Hürden folgende Bestimmungen getroffen: „Beim 110-Meter-Hürdenlauf müssen zehn 9 Meter voneinander entfernte Hürden von 1,06 Meter Höhe aufgestellt sein. Der Anlauf beträgt 14 Meter, der Auslauf 15 Meter. Beim 400-Meter-Hürdeniauf sind zehn Meter voneinander entfernte Hürden von 91 Zentimeter Höhe aufgestellt. Die Hürden sind für jede Bahn einzeln zu stellen. Die Hürden dürfen nicht Niedersprung direkt hinter der Hürde. Das hintere Bein passiert die Hürde unmittelbar über dem oberen Rand. fest sein, sie müssen aber aus festem Holz mit festen, mindestens 8 Zentimeter breiten, festgefügten Querleisten bestehen. Der Standfuß der Hürde muß mindestens 40 Zentimeter lang sein. Das Umwerfen einer oder mehrerer Hürden kommt für das Ergebnis des Rennens nicht in Betracht.“ Für unsere Betrachtung wird es genügen, wenn wir uns hier zunächst m>t der gebräuchlichsten Distanz, dem llO-Meter-Hiirdenlauf beschäftigen, es dann ein leichtes sein wird, die dort gemachten Erfahrungen sinnge- 111 ß auch auf die 400-Meter-Strecke zu übertragen. Die Aufgabe, die dem Hürdenläufer gestellt wird, ist die des Sprinters uglich der besonderen Schwierigkeiten, die das Nehmen der Hürden at. Tadelloser Start, kraftvolles Finish und Laufgeschwindigkeit sind also c Fei ihm Voraussetzung einer guten Leistung, denn nur in seltenen Fällen