Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 15 (1914)
- Issue
- 1 (Januar/Februar 1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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- Lod 1× ep/1045074
- Port Said 1× ep/1048063
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No. 1 3 Sonntag 12. April Montag 13. Dienstag 14. Mittwoch 15. Donnerstag 16.- Freitag 17. Sabbath 18. Sonntag 19. Montag 20. Donnerstag 23. Sonntag 26. Montag 27. Jerusalem, nach Lydda (Ben Schemen), Jaffa. nach Rechoboth Rechoboth Katra, Kastinie nach Rechoboth nach Richon Rischon über Mikweh Israel nach Jaffa Abfahrt nach Port Said Abfahrt nach Alexandrien Ankunft in Triest Ankunft in München Anmeldungen zur Teilnahme an unserer zweiten Palästinaturnfahrt haben sofort, spätestens bis zum 15. Februar an unser Bureau (Berlin W15, Bleibtreustr. 25) zu erfolgen.. Zur genauen Orientierung dient unsere Broschüre (daselbst gegen Einsendung von 50 Pfennigen zu haben), die Uber Ausrüstung, Qeldverhältnisse, Reise* route, Organisation etc. ausführlich berichtet. Verspätete Meldungen können keinesfalls berücksichtigt werden. Die jüdische Turnbewegtmg in Deutschland. (Jahresbericht 1913 unseres Deutschen Kreises.) Die Bedingungen, unter denen sich die Arbeit der jüdischen Turnvereine in Deutschland vollzieht, sind in erster Linie durch die Tatsache gekennzeichnet, daß die große Deutsche Turnerschaft als solche nicht antigetnitisch ist, iind den Juden in tnren Reinen volle Oteichberechtlgung gesäurt. ni<» nHlnri» fllr Hl« fBrfUrHftr Tiirnv»r<»l«(> nnH fllr Aon Beitritt des einzelnen zu ihnen sind daher lediglich durch unsere besonderen jüdischen Zwecke bedingt. Aus dieser Sachlage ergeben sich zwei Folgeerscheinungen: Einmal ist unsere Werbearbeit dadurch eine besonders schwierige und mühsame, andererseits aber liegt darin die Qewähr, daß jene vereine und Einzelpersonen, die sich zu uns bekennen, auch tatsäch« *'ch unserem national jüdischen Programm bedingungslos ergeben sind. Nur solche Mitglieder sind aber für uns von Wert, und alle Versuche, die gelegentlich einmal unternommen wurden, aus Rücksichten der Agitation unsere Tendenz zu cachieren, haben sich als verhängnisvolle Irrwege erwiesen. Jene Vereine, die es mit der nationalen Erziehung der Mitglieder wirklich ernst nehmen, weisen im allgemeinen auch in turnerischer und-organisatorischer Hinsicht die besten. Leistungen auf. ' - ■ Bie Tatsache, daß jüdische Turnvereine in Deutschland mit nicht- ’d* in ®rundlas:e keine Existenzberechtigung besitzen, hat sich im Laufe ,.*r, Jahre immer wieder an den Versuchen erwiesen, die mit tendenziösen J. Turnvereinen gemacht wurden. Ein Teil dieser Vereine hat dentv ch in Erkenntnis der Sachlage einen jüdischen Inhalt gesucht und ves 8 zu UBSerem Bunde gefunden. Andere haben sich aufgelöst oder lej*eren noc*1 heute, ohne auch nur rein turnerisch Nennenswertes zu neu ®ie.4e Vereine trifft der Vorwurf der konfessio- 1 ®n Absonderung, der uns häufig gemacht wurde,