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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1913-01-01 · 1 (Januar/Februar 1913) · p. Seite 28

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
14 (1913)
Issue
1 (Januar/Februar 1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 28 (sequence 32)
Language
German
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No. 1 28 Erfolg verheißt. Zwar ist eine gefällige Haltung ohne gewisse körperliche Vorbedingungen nicht denkbar, aber auch durch Fleiß und Beharrlichkeit lassen sieh oft diese Bedingungen erfüllen. Man beginne damit, Kraftübungen fehlerfrei zu erlernen; denn die gute Haltung beruht zum großen Teile in ausdauernder und sorgsamer Muskelspannung. Man beobachte z. B. den Turner in der Wage. Unser drittes Bild zeigt die ideale Figur des Schweizer Turners Walter Küpper-Zürich in der freien Stiitzwage vorlinks am Seitenbarren. Plastisch tritt die Hals- und Armmuskulatur hervor und läßt den harmonischen Körperbau ahnen. Diesem Turner ist's gewiß ein ti.} II Schultenvflfsre. leichtes, sich zum Handstehen herauszudrücken. Eine recht seltene Form der Wage ist die auf dem vierten Bilde gleichfalls von einem Schweizer Turner gezeigte Schulterwage. So vorbereitet erklimmt der Qerätturner die Stufenleiter der Turnkunst, ln harter Schule lernt er, die Kombination der Muskelgruppen, welche das Wesen des Kunstturnens bildet, seinem Willen unterzuordnen. Dann sind auch Uebungen, wie sie unsere ersten Bilder am Reck zeigen und wie sie die höchste Vollendung turnerischer Kraft und Gewandtheit darstellen, für jeden erreichbar. —n.

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