Mannheim
Compact Memory

Jüdische Turnzeitung · 1912-06-01 · 6 (6.1912) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
13 (1912)
Issue
6 (6.1912)
Date
1912-06-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/4921092-5965022-5965343--3324-4922082
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

No. 6 123 Scholem fügt seinem Antrag hinzu: daß der Ausschuß das Recht der Festsetzung hat. Ehrlich schließt sich den Ausführungen von Meyer an. Meyer- Köln fügt seinen Ausführungen noch hinzu, daß durch die auf dem 4. Turntag festgesetzte Erhöhung des Verbandsbeitrages von 1,20 M. auf 2,70 M. Köln naturgemäß auch die Mitgliederbeiträge erhöhen mußte. Die Folge davon war, daß die Qelder schlechter einkamen und viele Mitglieder schließlich ganz ausgetreten sind. Doernberg stellt folgenden Antrag: Jeder Verbandsverein hat pro Mitglied und Jahr 2,70 M. (im ganzen) an Verbands- und Kreissteuer zu zahlen. Der Verteilungsmodus zwischen Verbands- und Kreiskasse ist vom Ausschusse nach Rücksprache mit den Kreisleitungen festzusetzen. Dr. Tuch schlägt Akklamation vor. Meyer- Köln ist dagegen. Der Antrag wird gegen 3 Stimmen angenommen. Vors.: Wir schreiten zur Wahl der Kassenrevisoren. Ich schlage vor die Herren Sobersky, Baßfreund und Felix Heilbrunn. Die Liste wird per Akklamation angenommen. Vors.: Wir kommen nunmehr zu der Frage der Kreiseinteilung. Kreiseinteilung. Nach längerer Debatte über die Krei^einteilung macht Rechtsanwalt H ti 1 b r u n n den Vorschlag, die Beschlußfassung hierüber zu vertagen und dem neuen Ausschuß anzuvertrauen, weil die Frage noch nicht hinreichend geklärt ist und weil sie nicht anders zur vernünftigen Erledigung gebracht werden kann, als dadurch, daß der Ausschuß die Wünsche der einzelnen Kreise entgegennimmt. Wir können dem Ausschuß nur anheimgeben, nach Wunsch der einzelnen natürlichen Länderorganisationen, soweit die dortigen Vereine es wollen, zu teilen. Er stellt diesen Antrag zur Abstimmung. Doernberg ist auch dafür, die Sache zu vertagen und heute nur einen deutschen und west-österreichischen Kreis zu schaffen. Dr. J a 1 o w i c z bringt nun folgenden Antrag zur Abstimmung: 1. Sämtliche Vereine im Deutschen Reich bilden den Deutschen Kreis. I. Sämtliche Vereine Oesterreichs, mit Ausnahme Qaliziens und der Bukowina, bilden den Westösterreichischen Kreis. 3. Es ist dem Ausschuß Überlassen, nach Anhörung der betreffenden Vereine einen Qa Ii zischen Kreis mit Einschluß der Bukowina und einen bezw. mehrere O riejitkreise zu schaffen, (a) einen bulgarischen, b) einen türkischen und c) einen palästinensischen Kreis.) Der Antrag wird per Akklamation angenommen. Folgende Kreisvorstände werden für die Zeit bis zu den ersten Kreisturntagen provisorisch gewählt: a) Vorstand des Deutschen Kreises: Herren Abraham, Julius Berger, Doernberg, Dr. Felix Rosenblüth und Dr. Ernst Wolf. Die Herren verteilen die Aemter nach eigenem Beschluß,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.