Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 13 (1912)
- Issue
- 6 (6.1912)
- Date
- 1912-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/4921092-5965022-5965343--3322-4922080- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
No. 6 121 Folgende Anträge werden den einzelnen Kreisvorständen zur Entscheidung überwiesen: .1. Antrag des Jüdischen Turnvereins Brünn: Einführung einer gemeinsamen Turnerkluft (Ausgangs-Dreß). II. Anträge des Jüdischen Turnvereins Krakau: a)' Sämtliche der Jüdischen Turnerschaft angehörenden Vereine . führen einen (eventuell von einer besonderen Kommission zu bestimmenden) Namen und tragen dieselben Abzeichen. b) Die Kreisvorstände sind verpflichtet, von Zeit zu Zeit in die einzelnen Kreisvereine Wanderlehrer zu schicken. Zu dem Antrag des Jüdischen Turnvereins Krakau: c) Sämtliche Vereine der Jüdischen Turnerschaft werden verpflichtet, den Scouting einzuführen und das Verständnis für diesen Sport unter der jüdischen Jugend zu verbreiten. Um dies zu ermöglichen, gibt der Ausschuß der Jüdischen Turnerschaft einen leicht faßlich geschriebenen hebräisch-deutschen Leitfaden über den Scouting heraus. wird beschlossen: Der Jüdische Turnverein Krakau möge seine Erfahrungen betreffend den Scouting in der Turnzeitung veröffentlichen, um den Vereinen Anregungen zu geben. Der Vorsitzende schließt die Verhandlungen um %Vt Uhr abends. Zweiter Tax der Verhandlungen. Montag, den 27. Mal. Beginn: 11 Uhr. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung und verliest nach dem Einlauf folgenden Telegrammwechsel zwischen dem Turntag und dem gleichzeitig in Posen tagenden XIII. Delegiertentag der deutschen Zionisten. 1. Die organisierte nationaljüdische Jugend entbietet Ihnen ihren Gruß. Wir hoffen auf ein harmonisches Zusammenarbeiten unserer historisch verbundenen Organisationen. V. Jüdischer Turntag. 2. Der XIII. Delegiertentag erwidert mit Freuden Euren brüderlichen Qruß. Wir empfinden mit Euch die Bedeutung einer in strammer Selbstzucht erzogenen jüdischnationalen Jugend für die Erfüllung unserer Hoffnungen. , (Beifall.) Es folgt nunmehr eine eingehende Beratung des neuen Organisation»- Statuts. Es erübrigt sich, auf die Einzelheiten der Debatte näher einzugehen. (Wir geben das neue Statut an anderer Stelle dieses Blattes wieder.) D"o e r n b e r g referiert im Namen der Statutenkommission, fis wird sodann über jeden einzelnen Paragraphen debattiert und abgestimmt. Die von der Kommission vorgeschlagenen Statuten werden nur unwesentlich abgeändert. Es wird sodann noch einmal über das ganze Statut abgestimmt, das nunmehr einstimmig angenommen wird. (Stürmischer Beifall.) Vors. Dr. Jalowicz: Wir haben zunächst die Neuwahlen zum Verbandsausschusse vorzunehmen. In einer Vorbesprechung der Delegierten