Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 4 (1903)
- Issue
- 2 (2.1903)
- Date
- 1903-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 2 23 Kiefer edler als ein kurzer, blühender Rosenstock? Aber selbst in dem Falle, wo das Gehirn massiger gebildet, kommt für die Rasse in Frage, ob edlere Teile des Hirns oder niedere stärker entfaltet sind und in welcher Richtung sie wachsen. Ich hatte nun auf Grund meiner langjährigen Beobachtungen die Freude, den Unterschied zu entdecken, der in der Form den semitischen vom urgermanischen Langkopf unwiderruflich scheidet und jede Gemeinschaft unmöglich macht. Ich bemerkte nämlich an semitischen Reintypen, die im Judentum ungleich häufiger als im Deutschtum germanische, eine ganz bestimmte Form des Hinterhauptes*); das nahm seine Richtung schräg nach oben und spitzte sich zu wie eine Pyramide. Bei den heutigen Bewohnern germanischer Scholle dagegen ist das Hinterhaupt nicht zugespitzt, sondern ausgekugelt, und zwar nicht nach aufwärts, sondern niederwärts gerichtet. Das ist nicht etwa nur Zufall, nicht etwa nur äussere Formgestaltung, nein, der äusseren Form entspricht die innere Hh nentfaltung. Bei den Germanen ist — ich spreche es hier zum ersten Mal aus — der Schädelteil entwickelt, der das Kleinhirn in sich birgt, das nur physisch-vegetativen Trieben vorsteht, bei den Juden dagegen ist ausgeprägt die obere Hinterhauptsregion, des Grosshirns SehkeiJ, die Sphäre des geistigen Schauens! Turnerische Erinnerungen aus Transvaal. Von Richard Soldin, vordem Turnwart der Jeppestown Gymnastic Society in Johannesburg. (Schluss.) Ich war erst einige Wochen Mitglied der J. G. S., als ich aufgefordert wurde, an einem sogen, smoking-concert teilzunehmen; man versteht darunter ein gemütliches Beisammensein, wo sich Geist und Körper laben, ersterer durch musikalische Genüsse, letzterer — horrible dictu — durch Alkoholgenuss. Da aber die Ueberzahl der Mitglieder Temperenzler waren, teilweise aus Bigotterie, teilweise durch das sportliche training gezwungen, so bestand der leibliche Genuss des Abends darin, dass man den Inhalt der Kuchenschüsseln, der Limonadeflaschen und der Gläser mit eingemachten Früchten möglichst vollständig zu vertilgen sich *) Vgl. S. 38 meiner Abhandlung: „Das isocephale blonde Rassenelement unter Halligfriesen und jüdischen Taubstummen." 3»