Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 4 (1903)
- Issue
- 1 (1.1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Südifche üurnzekung. ITlonatsfchrift für die körperliche Bebung der Süden ßerausgegeben vom Südifchen Curnverein „Bar Kodiba"-Berlin. IV.lah7g7 no^l."~ BetlnßXSni3/iv 3an»ar 1903. Nachdruck, der nachfolgenden Originalaufsätze ist nur mit genauer Quellenangabe gestattet. Was wir wollen. Mit diesem Heft tritt die Jüdische Turnzeitung ihren IV. Jahrgang an. Der Weg, den sie in den drei Jahren ihres Bestehens zurückzulegen hatte, war einsam, insofern es kein Organ in der Welt giebt, das auch nur annähernd dieselben Ziele sich vorgesetzt hätte, wie dieses Blatt. Welch kühnes Beginnen, ein ganzes Volk erziehen zu wollen zur Pflege und Hebung seiner körperlichen Kräfte! In anderer Hinsicht aber war — oder blieb vielmehr — unser Weg nicht einsam: Unser Streben wurde bald in seinem Wesen erkannt, gewann die Anteilnahme der Einsichtigen allerorten, die Turnzeitung wurde der unbestrittene Führer von mehr denn anderthalb Tausend jüdischen Turnern und hat ihren reichen Teil an den grossen Erfolgen, welche die jüdische Turnbewegung gerade im verflossenen Jahre errungen hat. So hat uns denn unser Weg stetig aufwärts geführt. An Hemmnissen hat es uns nicht gefehlt und fehlt es auch heute nicht. Aber dass wir sie überwinden konnten, ist ein deutliches Zeichen für die siegende Kraft unserer Idee. Die Jüdische Turnzeitung ist längst aus ihren bescheidenen Anfängen herausgewachsen, das letzte Jahr hat nicht nur die jüdische Turnbewegung, sondern auch das einzige und unbestritten als führend erkannte Organ derselben, die Jüdische Turnzeitung, um fast die Hälfte ihres früheren Umfanges vergrössert. Die Zahl unserer namhaften Mitarbeiter ist in stetem Wachstum begriffen, und damit hat auch die Zahl unserer Originalaufsätze zugenommen und der Korrespondenzen, die wir in der Rubrik „Aus der jüdischen Turnerwelt" vereinigen, und alles das, ohne dass auch nur einer der für unsere Sache Thätigen einen anderen Lohn erwartete oder erhielte, als den, der schon im Thun selber liegt. 1