Jüdische Auswanderung
- Journal
- Jüdische Auswanderung
- Volume
- 1936. Bestand UB Ffm
- Issue
- September 1936
- Date
- 1936-09-01
- Page
- Seite 47 (sequence 49)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/6492429-6348844-6349434--051-4920653- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Der Hilf s ver fein der Juden in Deuts eft and / vcö. jk» u'i iTilliDi (mQ'~SMBi0ßi^^fiiSwn'Ä' "jwjftjtfiEtwto '"Mr..ynkk'~!' 'wfiifcr ^.jrt|,Miii^^"iM)y4*^jWji'ii|'''Bi ist durch die Entwicklung der letzten, jähre vor völlig neue Aufgaben gestellt ■».;'■■ worden. Früher im wesentlichen eine Stätte der Betreuung von Hilfesuchenden aus den östlichen Landern Europas, ist er heute zur Zentrale der Auswanderung «. - für die Juden in Deutschland nach allen Landern außer Palästina geworden. 22000 Menschen haben in den letzten Jahren den Weg nach europäischen Ländern gefunden/ weitere 22000-den Weg nach Uebersee, Tausende nach den Veremigterw. Staaten von Nordamerika, Brasilien, Argentinien, Chile, Südafrika,*Ein sehr großer Teil von ihnen wurde dabei vom Hilfs verein weitgehend unterstützt. Von dieser finanziellen Hilfe abgesehen, fördert der Hilfs verein die Vorbereitung der Auswanderung auch durch Korrespondenzblätter, Nachrichtendienst, Aus« künfte, Vorträge und Sprachkurse. T^'', Neben der Hauptverwaltung in Berlin, bei der täglich etwa 150 Menschen vof* spreAerb stehen in Deutschland 14 Beratungsstellen in Bjejefeld, Bremen, Breslau, Frankfurt a. M., Hamburg, Hannover, Karlsrühe, Köln, Königsberg, Leipzig, Mannheim, Mühchen/ Stettin, Stuttgart den Ratsuchenden zur Verfügung. . *V*»ftV>/* <yji« rtti^^j'^fcr;!;>;. <r. Der HHfsverein der Juden in Deutschland ist somit zu einer der aller wichtigsten jüdischen Zentraleinrichtungen in Deutschland geworden, die r*- im Einvernehmen mit der Reichsvertretung der Juden in Deutschland — Tausenden junger Juden eine wirtschaftliche, Zukunft durch produktive Hilfe gesichert hat und sie-weiteren T*„**nA<>„' *U»U> -uA "' 1 - 1 ausenden sichern wird. Ihm als Mitglied anzugehören/ ist heute selbstver^tändlitfTe Pflicht jedes Juden, der das Gebot deY Stunde erkannt hat ■ ihm fernzuhalten bedeutet Gefährdung der großen Aufgabe, vor die unsere jüdische Gemeinschaft in Deutschland heute gestellt ist. _ Diese Aufgabe ist überparteilich. Sie zwingt Jeden Juden, einerlei,"welche Stellung er zu den innerjüdischen Problemen einnimmt, zur Mitarbeit. Namens der Tausende, dfe mit unserer Hilfe eine neue Existenz in der Welt erhalten wollen und sollen und Ihnen durch Aufbau und Arbeit diese Tat danken werden, rufoijÄrir Sie auf: . Werden Sie Mitglied des Hilfsvereins, zeichnen Sie nach Ihren Kräften und werben Sie in Ihrem Freundeskreis Mitglieder für uns!. >MHiIfsverein der Juden in Deutschland eV. Postscheckkonto: Berlin 33126 ' s' 2S1 . ... *V"> v,Hr, -.' ■■/' <;'i '; u-.fi •<««' 47 ■i