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Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen · 1933-10-01 · Oktober 1933 · p. Seite 23

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Journal
Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen
Volume
1933. Bestand UB Ffm
Issue
Oktober 1933
Date
1933-10-01
Page
Seite 23 (sequence 23)
Language
German
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f /- 155 vor allem \ - nus. Die Jugend gtjht in <|ie Studie Kür U.S.A. '.ist charaktèrisMseu die rapide Kinderabnahme. —- Au» eingegangenen Berichten führen wir an: 4 . Für Arne und Juristen sind die Zulassungsbedingungenriiir Praxk.-,fiölgeWt'.: Jeder-diplomierte Arzt, der einen genügenden Tàflîsfieis Über seine Approbation betbringt, wird zur Praxis in den Vereinigte". Staaten zugelassen, nachdem,er eine Prüfung bei der Staatsuniversität in New York oder einet entsprechenden Prüfaingsstelle in anderen Staaten der U.S.A. abgelegt hat. .Er braucht im allgemeinen nicht zu warten, bis er amerikanischer Staatsbürger » in), sondern kann seine Praxis nach Empfang dar ärztlichen Liaenz aufnehmen. — Hierzu ist noch zu bemerken, daß die Examenbedingungen in den ameri-. klinischen Bundesstaaten sehr verschieden sind. Zwischen einer Vnzahl derselben bestehen Vereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung der Approbation. Was Reeliisanwalte anbetrifft, so gibt ei 48 Staaten in den Vereinigten Staaten, und ein ^.Jurist, der in einem Staate studierte, muß für einen, anderen Staat einem speziellen ' Examen sich unlnrifohrn Rechtsanwälte müssen amerikanische Bürger sein. . J fr,- Zu bemerken ist, daß mit bestimmten Ausnahmen niemand n o r seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten engagiert werden kann, da dies „KonfTakt- Arbeit" bedeuten würde, die gegen das Einwanderungsgesetz verstoßt.. Gegenwärtig ■ untersagen die Vereinigten Staaten, auch die Zulassung von Dienstboten oder Erzieherinnen. Wenn sie jedoch in der regulären Quote ihr Visum' erhalten, finden sie in der Hegel Beschäftigung. Jemand, der im Ausland eine Erzieherin beschäftigt, kann sie mit 'nach den Vereinigten Staaten nehmen, jedoch nur für eine Zeitlang, außer wenn sie ein Dauervisum in der Quote erhâlV— . _ -. Durch dine neué Verordnung vom 20. Juni 1933 sind Er-, leichterungen für ausländische Studierende geschaffen worden. Sie gestàttet dem wenig bemittelten oder nnU-mit Ic'l ten Studenten einen Nebenerwerb zur Deckung"3er erforderlichen Kosten, sofern dadurch ein .gewissenhaftes Studium nit-lit* beeinträchtigt .wird. .. ..» ... ■'- .'— '. .v * -, , * •■ Nach 'einer Verfügung der amerikanischen Einwanderung*- behöi de «ird ein außerhalb der Vereinigten Stauten von Amerika geborenes. K i ft<K dessen Mutter amerikanische Bürgerin und dessen Vater ke.in amerikanischer Bürger ist., künftig <> h n e V isum zugelassen, »ran es Im erstmaliger Rückkehr der Mutter in deren Begleitung dorthin reist — . Zur Klasse der „Non Quota Immigrants" gehören: . Geistliche, a^cr Bekenntnisse («och .weiblichu), diu 'îEren Auch di« Erlangung des Bürgerrecht«*«, das mehr__al« je zuvor an Bedeutung gewrinnen hat, wird erschwert u. «. durch die Erhöhung df r Einbürgerungsgebühren' und durch den verlangten Nachweis von Sprachkenntnissen im Englischen, daß die Eingewanderten nicht nur englisch sprechen, sondern aueir ebenso gut englisch lesen können. -, Costa Rio« *>. : '.; ff« rt" tà^m?.. Bevölkerung: 50f000, San' Joee:~ 63 0Ö0 Personen (etwa 10 jüdische Familien sephardisch-kreoilschei* Ursprungs). Währung: 1 Colon.. - 0,65 HM., Goldparität 1,05 KM. , lias KI i Ii i.i : variiert zwischen tropischer Hitze an den Küsten «es Atlantischen und Stillen Ozeans und warmem Som- ' mef im Innern,. Die Mitteltemperatur in der Höhe von 3000 bis 6000 engl. Fuß variiert von 57—68° F. Vom Küsten lande bis tueiner Höhe von 3000 Fuß sind Temperaturen von 72 bis 82° F. Ober 7000 engl. Fatirnintr Fröste häufig. Es gibt trockene und regnerische Jahreszeiten. Die ersteren von i >>■ - jzetnber bis \pril. die letzteren (von diesem Monate an. Durch das Gesetz Nr. 61 vom 17. 3. 1933 hat da.« tLstaricensische Einwanderungsgesetz. Nr. 39 vom 5. 3. 1931 lutter Verlängerung seiner Geltungsdauer bis .zum Erlaß eines neuen Gesetzes *einige Zusätze erfahren. Danach kann die Regierung, wenn aïe es für angebracht hält, von jedem Einwanderer statt der Vorweisung von 1000 Colones deren Hinterlegung verlangen. Durch-ein Dekret vom 12.6.1933 wurden Bestimmungen bezüglich der Modalitäten" der Befreiungvon dec .Vorweisung von 1000 Colone« beim Eintritt in. d.i« Cmd erlassen. , - - ' ' ■ : +*■*"»*>>■ <■■<:■>'■ ■ ::• , ■ •'• :*> "... - .. * "• . .- , •"• Guatemala y .Bevölkerung: * 2 454 000 (Juden im ganzen etwa 200). Guatemala: 121jBQfl.,forsonen. ','-'»—'.! Wahrung: l(CM,o*al -« 2,93 RM., Goldparität 4,1.98 RM.; -K l i m ä--)Die Höhe 'det Städje beträgt iimki -SOOO «ngt Fuß.-Dais Klima ist gesund -und von einer frühlingshaften . Wärme. Es gibt .zwei Jahreszehen, die-nasse %*m Mai In« ilkfcihei und-die trockene yon November his April. Die1 Hinter-' mo'nate sind 5—10° C kälter als die heißen Monate März un<f - April. :;*"'v "^-"".c.- ', ' s ■ ■ ' ■ a ■ . : . Satofltemte. Beruf mindestens 2 Jahre vor beabsichtigter Ausreise ununter brochen. ausgeübt haben und hinübergehen,., um in den Vereinigten Staaten den gleichen Beruf , auszuüben, unter gleichen Bedingungen Professoren von Hochschulen,- Akademien. Seminaren oder Universitäten, ebenso Ehefrauen und uim-iheiratete Kinder unter 18 Jahren solcher Geistlichen und Professoren, sowohl wenn sie sie begleiten als auch wenn sie allein zu ihnen hinüberreisen. . Die Erteilung von Einwanderungssichtvermerk e n erfolgt durch die amerikanischen Generalkonsulate in Berlin/und Hamburg und das Konsulat in Stuttgart. - * j. «.- . , . _ . In einem Vortrag des Direktors 'des Foreign Language Information Service in Détruit am. 14. Juni 1933 wird auf du- ■ Beschränkungen aller Art hingewiesen, auf die eingewanderte Ausländer stoßen, nicht nur hinsichtlich' der Beschäftigung bei öffentlichen' Arbeiten und Einrichtungen, sondern auch bei der privaten Industrie. VUagebuhrtn für Deuuche (i'amcriz. GoldijoHsr oder Gegenwert in Keichsmirk: Töuriatenvi»* gebührenfrei, q .«* ' TllV^,oVrr''^ti-1^1»»»*w» im Griten Teil Ufr??hres gibt nachfolgender Bericht ein Bitd. — ■ Es besteht >keine Aussicht für ein Unterkommen in der Landwirtschaft., Es erfolgen Entlassungen von Leuten, darunter von Personen, die Hl—15 und mehr Jahre an'derselben Stelle tätig waresTT So wurde bei der diesjährigen Tagung des New Yorker' Staatsparlaments ein Gesetz angenommen, das nach Ablaut < J einer Frist von sechs Jahren die Erteilung' eines Führerscheins nur noçh a» amerikanische Staatsbürger gestàttet. Die Erlaubnis, Kuba Bier in New York zu verkaufen, darf nur*an Staatsbürger erteilt weiden. Im letzten' Winter wurden alle ausländischen Schon seit'längerer Zeit bestand in Guatemala ein Gesetz«, nach dem 75 *j» der Angestellten Guatemalteken, sein müssen. Es ist ein neues Gesetz verlauthart worden, wonach 75 o/o der auagezahlten Löhne aji_ Einheimische zu erfolgen haben. .Dadurch ist die Lage 'für die Ausländer noch schwieriger geworden. Da auch das GeweTbe-ganz darnieüerliegt, haben auch gelernte Handwerker keine Aussiebt auf .ein Unterkommen) Die Bautätigkeit ist fast ganz eingestellt) und selbst" Reparaturen weiden nur im notwendigsten Umfange auageführt. . Eine große Zahl von Ingenieuren Maschinisten usw., diev früher in den großen landwirtschaftlichen Betrieben tätig waren, .sind .arbeitslos. ♦ 1, '■'A- 1& Pflegerinnen, im ganzen;1415, aus den New Yorker Krankenhäusern entlassen. Im Staate Michigan wurden den Ausländern folgende Berufszweige gesperrt: Architekten. Buchhalter, Ingenieure! Aufsichtebeamte,, Lehrer, Box- und Hingkaiflpfuntcrnehmer, sowie Verkäufer in , Geschäften mit internationalem Charakter. Ähnliche Beschränkungen finden siclrjn deft meisten anderen Staaten der Union. . , ' Bevölkerung: 3 594 000 (8200 Juden «ach der Zählung von 1925), HabeSa: 363 500 Persone*.' Währung: \ Goldpe«o UM . Gohlpantat 4,198 HM. \* . T^.j... .-. ' ■ f < \ Vùagvbuhrsn. ' V / , - ITie Einrvuc lA{h Kulu ist frei und «in 1'aB brauchf^lM Visum nicht tu haban. Dieses *]pU' fär .Niehuleul,. Im und deutsche Thaali liürige. ( '23 I! V»'

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