Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1932)
- Issue
- 14 (15.10.1932)
- Date
- 1932-10-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Gottesdienst am Laubhüttenfest lSuckoth) 1832 Synagoge Gartenftrahe 8 8693 Freitag. 14. Oktober, Mincha 17" Uhr. Ansproche 17*’ llbr, .'Ibenb« gcbft 174, Uhr. Sonnabend, IS. Oktober. 1. Tag, Morgeng-brt 8 Ul>r. Predigt 1V Uhr, Mincha 17". Abendgebet 18 IHir. Sonntag. 16. Oktober. 2. Tag, Morgeiiqebei 8 Uhr. Predigt 10 Uhr, Mincha 17" Uhr. Nacht 18"' Uhr. 'Montag, 17. dis Donnerstag 20. Oktober, morgens 7. abends 17 Uhr. Freitag, 21. Oktober, Hofchanoh-Rabboh, morgens 7 Uhr, Beginn des Sch'inini-A.zereih 171‘* Uhr. Sonnabend. 22. Oktober. Sch'mini-Azereth, Niorgengebet 8 Uhr. Predigt und Seelrnfeier I0UHr, Mincha 17,A Uhr, Abendgebet und >>uqkndlrik,r 17^' Uhr. Sonntag, 23. Oktober. Simchas - Thora, Morqengebei 8 Uhr, Mincha IN-rchi 17-v' Herr Rabbiner Tr. Aber als Chafsan Thora iadei füv de» Oktober «Timcha's Thora > nach 2(t)litfi des Elottesdiensies;u», Riddnsch in seine Wohnung am Tobben 121 ein. Ter Empfang beim Cimisan Berejchith sindel am Tonnabend, den 20. Oktober, statt. Jugendgottesdienst in der Tynagoge am 12. November, lUhr. (v.cmcindUchr Morgenfeier anläßlich des :>»«!. Olebnristages von Baruch Tpi»v;a i>> für Tonntag, «>. November, vorgesehen. Hier;» sind sämtliche jüdischen Bereinigungen eingeladen. Be sondere Einladungen ergehen noch. Tie Jüdische Jugendvereinigung Bremen im August and Teplcmber. Ten Bersuch, ein Thema »nd Problem an mehreren Heimabenden;» besprechen, nnlernahmen wir mit gutem Erfolg. Wir besprachen die „Arbeit am Charakter" mit dein Buch glei che» Namens von Mündel. Ta;» dieser Arbeitsgemeinschaft im mer dieselben'Jrennde da waren, ist es uns unter der guten Vei tung .Ilse Tpiegels gelungen, die Al^.;ur-vollen Befriedigung aller;» Ende;u führen. Trog Jerien kamen >vir;», Arbeit »nd einem gemeinsamen Tpaziergaug;usa»»neu und machten Jahrten nach Tyke, Burg, Achim. Terjenige Junge und das Mädel, das die meisten Jahrten milinachte, erhält;n Channka eine Prämie. Unser Winlerprvgraiinn begannen wir mit .Stun Zacharias Bon rag „Bo»> .-Wesen des Anliiemiiisnnis", der von dem sehr gut besuchten' Heimabend als vorjiiglich anerkaaut wurde, Beginn des Abends sprach Rplf Rothschild über Jweck und Jiel unserer Arbeit. Oicineinschast wollen ivir haben und diese pflegen, ehrliche und offene und freie Menschen wollen ivir aus uns mache», das; jeder für jeden einstehl, ihm in allen Lebenslagen hilft, soweit cs in seinen Mrasien siel». Tolidarijch; wollen wir sein gegeneinander und füreinander, nur dann ist es > möglich, nnsero Arbeit erfolgreich durchzuführen. lieber den freiivilligen Arbeitsdienst sprachen ivir am ziveiien Abend mit s Herrn 2Nar Jahn vom Arbeitsamt. Ter Besuch war sehr gui s »nd die Tiskuss»'» äuszerst lebhaft. J»m erstenmal war es uns am 2». Teptember möglich, eine Jreitagabendfeier in der Thnggoge;u veranstalten. Herr Rabbiner Tr. Aber hielt die An spräche; einige thesänge und die Borlesnng eines Abjchniiles aus dein Chunmesch bildeten den Rahmen der Jeier. Auschlies;end oenHiandieriundsammiungdeslsr.Frauenvereins wurde im Heim Riddusch gemach: »t>d wir verweilten dann »och gemütlich beieinander. „Jugendarbeit und Ausbau" lautete das Thema, über das in der JO01. Bremen Benno Offeuburg, Ha», - bürg, sprach. Ter Borirag enisachie eine interessante Tiskussion. .Marl Neiger brachte uns ein Referat über „Indische Literatur gestalten". Wenn auch der Weg, den der Redner des Abends sich vornahin, schwer war, so verstand er es doch, ihn gut;u Ende;» gehen. therd lkiliensier» leitete unsere A01. ,/Neues vom Tag" ein. lebhafte Tiskussion kann keiner der Teilnehmer bestreiten. Herr Rabbiner Tr. Aber führte uns mit einem feinen Borirag in die Idee des Tom Ripp», ein. Tie Bedeutung der i'tebele »ne ihre Erklärung wird manchem von uns;» denken gegeben haben. Als .V. Mitglied zeichnete sich Ruth Nngbanin ein,die Werbe Prämie erhielt Trude Roger. beider legte Oise Tpiegel ihr Amt als erste Tchrifisuhrerin nieder. Eine jo tadellose .'Nit arbeilerin, die mit größter Aujopseruug ihre ganze »rast dem- Jugendbnnd stellte, werden wir kaum wieder bekommen. Ter Borsland kooptierte sie als Beisitzerin. Unser Englisch Rnrsns hat begonnen. Tie acht Teilnehmer sind sehr znsrieden. Ter ülottesdienst an den Hohen Jeiertagc» wies in der Tun agoge und noch mehr in der „Union" einen recht guten Besuch aus. Tie schlechte wirtjchaflliche 2age zivang in vielen Jallen;ur Ausgabe von J-reikarien und;nr Herabsetzung der larismaszigen Plavkartengebühren. Mi, dem Abholen der Marien wurde ojl . bis;»»! legten Augenblicke gewarigl, mail von denen, die abseits j von der themeinde sieben. Mehrsach wurde auch versucht, ohne i Lösung einer Z'arie Einlas; in die Betlokäle;u erhalten: es , empsiehlt sich daher, den Martenverkaus knnslighin;wei Tage . vor Roschhajchanah zu schließe» und dann nur noch J-remde, die den Nachweis ihrer Jngeliöngkeit Zii eine, indischen iRmeinde erbringen, zuzulasjen. Eine Monirollaklio»;wiichen sämtlichen jüdischen t'Zeineiiiden ist' bereits in Borbeieilung, um B in Breinen wohnenden Juden, die ilne Beitragszahlung unieilailen. die Ttnlagogenb^enubung an den Hohe» Jeie, tagen in Hamb.ug uiiv. zu unlerbindeii. Tioluiigrn seitens Ser Jndeiiaegnei »nd nicht vorgeköuimen: Tlöiungen ivahieNd des n'-oiiesdiennes, be sonders auf de, Jiauenempore. waien trog Poilietung einige, Tiener immer wieder;n beu^iken, weiin auch znzngeben >>>, das; die-Ordnung «bei Berrichinng de, Tckiemone es;>e, bei llneianne tokef, aiednjcha nsiv.> eine bessere alsin den Borjahren war. Tie Tpendenfreiidigkeit erwies sich insbesondere bei de» 'Besuche,» der „Union" als reck» rege. Tlimnie» ans dem Publikum, durch Beschränkung ans Benußuug der Tlmagiure erhebliche Rosien und den Mitgliedern damit die Plaggebulnen zu ersparen, lind ivieder mehrsach laut geworden. In der Tlmagoge bleiben sedock, nur iingesäyr 7» Mannerplävr frei, wahrend die J,a»e»vlave sämtlich bejegi wnrden: in del „Union" sind 27» Männerplape vergeben und :!>>> Plage in der Jrauenabieilung Teiunach fehlen in der Tmiagoge i'-ärlenslraße >und .'>»», Plage, so das; die E> mieiung des Union Taales unerläßlich bleibt. Tag der Union faai nach Tchlnf; des Neujahrsfestes andeiioeitig bei»»» »'„»de und ein nochmaliger Aufbau des EZesiuhls Beriöhniingsiag nötig war, sei nur nebenbei erwähnt. LcHrbibliolHck. Am Hinblick aus Reviiivns und Ziala.og arbeiten tvird um sofortige :>i»ckgabe aller ausgeliehenen 'Buche, ersucht. Bis;>>»> 2ä. Oktober nick»;,irnckgeliejerte Buche, ive, den durch eine» Bolen gegen eine «Gebühr von I. - Marl ,a>ie bei der Ttaaisbiblioihek» abgeholi. 'Besondere sckirifilickie Mal» um.gen ergehen »ick». Tpenden-Ergebnis an den Hoben Jcicrtagrn. Jur die j-.äi scheu Anjiiiniione» wnrden insgesamt gespendet: 7^ Marl ni de, Tmiagoge »nd Mark in oa „Union". Ter Allcibertamiiicr des Jüdischen Wohlsahrisamis nnuse» im abgelaujenen drillen O.uarral aus folgende» Haushalt»,igen Bekfeidungsstucke und Mobei '.ngefuhri: Tagvbtlrt Brchadk, '2oni - <^>o!dsck»»idl Wive., Hermann Her;berg. Hermanin » »»er. R . Eduard »oopmaan Wive., 2ouis Osivald, Morig Rosenbauin. Jräulein Alse Tpiegel,'Hedwig Weinberg. Tavid Wohlmuih. Tas Wohljahrlsami dankt alleit lhenannleu he,;lick»'t und bi'ch»- >»ick' alle übrigen 2eier des >»e»iei»deblalles. dem Beispiel de, Tlisier;u folgen. Herren Unieriväsche, An;»ge, Mantel »ad Tchnlie sind fegt am ineisien gefragt. Zionistische Ortsgruppe Bremen. Am Tiensiaa den 2" Tep teinber. ipracki Her, Tiplom Ingenieur Miro» 'löeiureich über das Thema „Pittckiologi'ckie 'Belrackiiuuge» >u den judiühe» »nd auiijiidiiche» Beivegungeu". Ts» Revue, e>klaue wliseitühaillick, die tstrundlage»'der Maiien Püickiologie und ivies darauf.hi», das; Ser Auiiieuiilisinus im heuliaen AuSnias; eine icknver l,e kämp'bari'7 >uäsjeup»>ck>ologiick:e Beipeguhg »ei. Teshalb :>> auch der Aniiieiuii »ick» im'iauke, Auiklarunge». iveuu auch noch io. einleuckiteud vorgcbrack». au',und)i»eu und ieine einmal geiahte Meinung von.der Tck-uld des J,tb.'n »n allem auipageben. Te> ei»;ige Weg dem Anii'emiteu Acknuna vor dem Juden ,,!>;» pvinge». >ei: mehr Tiol;. meh. Wurde, und »>>hi de, anmei ivieder verieblte Beriuckt, 'ein Jute»!»»» nioglicknr;u verstecken. 'Nicht :>:ouiil braucht man;» sei», aber e'u b.ivuü e, Jude Jur uns .'',ion:i:e'i allerdings i» de» einzige Weg und d:e einzige 2ö!uug Palästina Wi> wollen uujer Judentum e,halten, des halb bauen »»:, Palästina aus. Eine augaegie Ti-'-ku'iioii, no» allem »l't jungen Meniche». nblos; die Berauslal:nng Am darant'olgenden Tonniag sprach Herr Benno Osfen^rng ans Ham burr. Bundeslei:,', des :',eire Mis,rach«,.ober.da» rllunna „Jugend arbeil und Ausbau". Her, O>'ie,ibu»g ivandte jick> mi: seinem 'lieieiai haup sachlich au die zahlreich eiähienene Juaend und berichtete von de, in Palästina geleiiiere» Ausbau Alb»".:. E» betonte, das; erii d-n» die Judenirage aushören würde.;» er, stieren, wenn d'e Jude» ivie iedes andere 'Bolk leben könnt»'» Tie Aufgabe der ju.'gei: :»ientchen vo> aklenl ist, e--. die'eck;n erkennen, miizulielsen am Auibauiverk und tick, s,e>;u mackien von de n in,ch^nen Track n 'd den Tevre'iionen. den»'» e:n junier lnti'cher Meu>ck, in de, Aimo'phare der Jei.'d'ckia'i ie'ne, ni»h:jndinchen U »aebnna ausa.'seiz:;». Auel, lneian ,tilon nck, eine leblia':' Teb>: e. Am Tieustag, l Ol:ober, l>>r'l,I»eie Her, ^',ahna>;i M,tvt Jackiar'.is über de» zioniiiiickiei: Tr.egierle'Ntaa DicBiered,, bremischen Brauereien sind in bezug auf Gehalt und Bekömmlichkeit unübertroffen