Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1932)
- Issue
- 13 (15.9.1932)
- Date
- 1932-09-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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durch ihre bciouöcrf 5iniftin dir Befriedigung des urediibednrf »isses des jüdischen wirt,chasle»de». 'Mittelstandes zu en ein der einschneidendsten Probleme der jüdischen- Tpezialarve» in Tcutjchland gemacht. Teshalb mußte an die '.'lnfgabe hel.in tKfliinflc» werden, die beliebenden Tarlehnskassen in größeren und lrdgfühigcren (Senieinden ans;nba»eii und zu,stärken, die ail.-in gemeinden;» Bezirksdarlehnskassen znsainmeiizusasjen. das ha den klusba» notwendige Kapital beschasfen und einen .Zins verbillignngsfonds bercil;nsiellen. n»> das '.'lnsleihen der M.ipi irtlitn wirklich tragbar ZN machen. >Z,I der Irage der Uapiltl beschaffung isl es der Ientralivohlfahrisstelle gelnngen, T.'i uon Mark im anedilwegc den eiiszelnen Tarlehnskassen zur Peringnna;n stellen »nd zur Perreiluug zu bringen, ferner ist es nach nionatclangen Bemühungen gelnngen. die Ionndalion. das ist die ttenojjenjchgslsabieilnng von stoini und »>ca, fnv de» .'lnsban de.- jndijche» Tarlehnskasscnwesens i» Tenkschland zu inlereisieren. Ticse Prganisalion bat .">«; ihji» Tvllar;n besonders günuil.-i Bedingungen zum;stvecke des Änsbancs des jüdischen Tarlelms kasscnivesens iii Tenkschland zur Persngiing jicftclli. Tie bis!», iil» notwendig erachlcie Ticherbeil in storm.woii zwei Piir.iei, zwecks Erlangung eines Tarlebns sollen in Bstegsall komme,r. wenn im übrigen eine genügende Ticherheil in der Person »nd den, Iweck sic,leben erschcinl, damit de», steigenden ajapiialbednrs nis in welkerem Untfiitt^c enilprochen werden (ami. Weitere Pnnkie der iiiieressaiiken Tagesordiiiing besaßien sieb »iil der Teilnahme am sreiwilligen .'irbeilsdiensi iBerger', .nii dein jüdischen Arbeilsnachweiswesen und neuen Wegen •,» reiner '.'lktiviernng ikldlcr Pudel>, mit jüdischen Telbsihilse Werksläuen und Iortbildnngsknrsen sür Eriverbsloje lTzanloi, mit den irr gebnisscn einer Bnincheii Engueie zu in stgvecke der Wirlschasts beobachlling nnd Perufsanssichken sür jüdische^'.'liigesiellke ,Te. Iielenziger». kr'ine ivichlige lyiiutcviuni gali der Bvnkviibekanipsnng und unserer Ttellnngnahme;»>n OiNinerns elansns »nd deiii »instriüe neu Problem der E'iuheilspreisgejchäsie »nd Warenhänser «Hol länderl. Tie Tiedlnng, einschließlich Tlädterandjiedlnng lE'lkelesi nnd Berichte über die jüdischen isiiler l'IroR ('iiifllon», iSeringsboi aad klhlem verschassken inkeressanken Einblick in die Bersuche der Be rnssnmjchichlnng unserer jüdischen stngend. Insammeiifasiend muß ge sag i werden, daß die ic^iologisch und wirkschasklich nneinheikliche Tlrnkinr der jüdischeii Pevölkernng die Bemühnilgen ans dein E>ebieie der Eriverbsloieiibeicliaslig.iug. des freiwilligen r'lrbeiksdiensies »nd der Tiedlnng. >oie auch die ganze klngeiielliensrgge zu einem besonders jchivierigen Problein gestalte!, das unler anderen Pörausjevungen bebandelk iverd.-n »inß als das der Umwell. Tr. c (S. die Konservativen und der kommende Reichsverband. Tie (Gründung der Oieichsorganisalion der dentschen Inden isk dnrch Perhandlnngen nnler deii Landesverbänden i» den leb len Wochen in greifbare Olähc c\evüctt. Pon einer führenden Per sonlichkeit der Uviiservaliven im Preußischen Landesverband oit bischer E>e»ieinden. die als Tprachrohr der gejainien nnabbängigen küeineindeorthvdorie in Teiikichland gelle» darf, ivird Der IT'.'l. hier;» niitgeteilt; Ter vorliegende Eiitwiirs kür den „Oieichsbniid jüdischer Landesverbände" ersähet :n der TribodoIe auch anßerhalb des /.Halbcrstädter Perbandes" eiilschiedene dlblehnnng Bon ei»',el neu k^enieinden nnd maßgebende» Personen ivird sogar die r'lns sassung verireien, inan suche, dein „Peichsbnnd" seiich'leik'en nnd die die konservative» Vüiische sür feine k^esialliiiig iveilerbin ab lehnenden Landesverbände verlassen. Tiese T>in„»»»g isl um so bedeutsamer, als gerade die.kloirservaliven iil den Laiidesverbändeii die dlriiildnng einer chieichsorganisalion iveileslgebend geforderl haben, so vor allein den ans den illüruberger Beschlüssen süßenden Entwurf von l!>-'ll, der zwar niä» alle gesetzeslrenen Böünsche besricdigtk, aber dotl> einen ivirksanieii Tchub der geseveskreiie» Blinderheir nnd TichernIlgen gegen l^eivissensziu^ng enkhiell. Jehl richtet sich der kvidersland zunächst gegen' den P>egsa!l der Rcichstagnng, den die meiften Landesverbände nnn doch Ich» bremischen Brauereien sind in bezug auf Gelialf und Bekömmlichkeif unübertroffen Gottesdienst an den tzohen Feiertagen. Smiagoge Gartenstratze ü und „Union" Eingang an der Tiefer. Neujabrsfest lUaufch-kaschonobk 5e»>) Treitaq,!kv. September, Biimiia IN Uhr; >In»vr»ä>e*', IN" Illir, '.'Ibennie et IN ' llbr Soiinadriid. l.i)ktuber. I.Tag. Moigeneebel 7 Uln. Predigt*)!' Uhr; Blincha IS Il.ir: Pdendge»l IS :ili . Sonntag, 2 Chluber, 2. Tag. »iorgen ,ebei 7 llhr; Predigt'*!•* Uhr; tWiriim*i IS Uhr; 0?» 1it*i IS1 illir. IW2 versöknungslag (lom Kippur) §«»»5 Sonntag. 9. Oktober, »innlia'i I.l Ui»; Mol ilJibrf'i 17* Uhr; Predigt", IS1 ■ Illir. Montag, lv. Oktober, Jom jZippnr, Bioiae» rl»> 7 Uhr; Predigt nnd Seelenfeier*» l I'!im; :»i mlui 1-i*' U»r; Predigt »nd Seelenfeier", U>^ 11 ir;?i»ä» I» 111». *> Oim Sinnigoge nrnriin i'iif.f. **i Jiiir Union“. Lb»e bVivchr j»r gen>.ne e i iniiluiig der angegebenen ia'lie». 1052 Laubbüttenfest fSuckotkI Treiiag l-l. r?Inober, Tciibegiim» >7" Uhr. Soiniabrnd ^lnobec l. Tag; Soinnag. I>>. r»i>v'er 2. Tag. nehmen Zn wollen scheinen. Bedenklich erscheint in dem nenen Enlwnrf von Baden Baden der Pelbandsnanie „Oieichsbnnd ,Zii dijcher Landesverbände" statt „Oleichsverband". Es bandelt stch hier nicht um eine .'lenßeilichkeil, sonder» um dgs Prinzip der „IirmeiNvahrheii". Besreliidlich nnd eninchiernd iviill die Tlreichnng der „Pflege des lSesaniibeivnßiiein" unter den wecken der Oieichsorganijaiion Berühren die vorstehend angesnhnen Bedenken vielleichi »ich: die h'nniidlagen des Perbandslebens, io verlengnei das »ene >Se bilde schon bei seiner Enlsielmng seine» Ebarakier als dinlieic - gelnrinichajt aller i^ruppen des dentschen stade,nnms; kille leien für die religiöse nnd riinelle st»h,»ng der vom Berbande zu juhrenden oder zu jördernden Einriclnnnge» lind beseiiigl »nd klnträge ans ihre Böiederhersiellnng abgelelnii. Ter kr-eg fall dieier nnd noch anderer religiös knltnreller Tichernngen, die allen stnden die 'Mitarbeit nnd die Benubnng der gemeinsamen Einiichinngen ermöglichen iviirden, ruft rMiszslimninng nnd Prolesl der Tboia treue» hervor. Ueberdies ist die «Sesahr de, 0.>>ajoiiiiern,ig ui stragen des täglichen religiöse» Lebens »nd in Prinzipiensrage» jederzeit gegeben. Tie lOeslallnng der klnsschiisse für Unllns und Unterricht, in einem solche» Perbande von zeniraler Bedeiiinng, und die Einschränlniig des rabbinijchen Einslnijes hindern die an gemessene Berüiksichiignng, Pe»lieinng und Beialigung des ge lebesnene» studenlnms 0>och besteh! Hosfnnng, durch PerliandliiNgen innerli.ilb der nnn zur Eniicheidnng bernsenen ('«iieniien die dinckendsien Mangel zu beieiligen, g'lndernsalls iji das geievesirene stndeninm zur Peiieidignng seines hohen lleberliefernngsgiites auch in, diampse eiltichlosjen. '.'lnderseits würde der eniichloiiene kr-idersland dieser zahlenmäßig benächllichen nnd als opjerivillig erprobien i>,r»ppc des dentschen stndeninms den Oieiclisverband ancl, in seiner!>en lige» „deiialnrierlen" storni in Bejiand nnd klnsban gejaliiden. kl'nigabe aller 'Beieiligien isl es, durch lovale '.'lneikennnng de-' B-erles und der Oiechle der geiebeslrenen -Minderlieil das geiamle denische studenluiu vor Tchaden zu bewahre». die Vorarbeiten zur Reichsorganisation der deutschen ^uden. Eine liberale Stimme zu den toiiscrbatibcn Einivcndnngcn. T>» ..stnencl ..ibecale ,Ze.l>i»g' - l» ia»l> i vf um d> >» eo» Tcirn T le..an. csgc t»l lsicil imu:» : '?>n.i.i» .> ituri• it ein muri '>i r; o ga.'.'aii >a eec b il st.io:: :t. ■ m.u > I ml, ip ui'u kr-io, i .aabe o;e u.i - lonl . >> > > inn in t lic nb gcNiacll mV e.i Jr:i .a ig> in n!>. i n d.i» es -7 > -ani> i: mit a,s Taci verbau' de» ',»»• e.-r» ban>> g gr».s>>> lo.r. ea > l >„■;• i üurv it ri'r ...i, iin.:i'l'.: iliii i .1". abe, an,!. an - c-N nno a o> > Pr.ili! i.i de, Pani, ./>>e.el .-o> rbaiib b. i b.iiinlsii stno-»' iitrl'i angänaig T> r '.>>V.ui»'», ri», PinuHin" u In e>> nn a»>lan -.»> iclnn.ig ..:I.e.i! b..n indij ec ».ilui.e ' »v T., Lol irr;Zeo. .a»e c .als >v..l»i,,-".g ,-ui.iiu.i da» o > ,,! ,>>.!> Eniivnii 'iii.i oi.;I-imm : n e.; 'inn!g iel'ii iii die .,>»»> icl : lagn.ig »e-iiche.i lui. uii'.ini' no.» iiur n na .. lnilcua,.,,' icl :eerlreciing voiiai'.i' 'Li! . in > k, , zu P.i»ui\r. da» niän die '.kniga. e! d. k!c ,cl si,.in'.> a ■ ..i.iii, i ImI» dc c TT;, 11'* ilc ge»d b. 'c a a, I ba:. „di. il'Ni als i . >ioi iS I» iniil'N'l g. zogen im'", dal' mau e:-n.'.'lui.iiit1,;t o>! i it ,i:»• i»:- gl> icl s i e d.- o> .!>>, '»d »V d, i -chil'v. ntio. > iimg r ul ioi,l> lig r Ll» a'.e . g na» ciun n> e. lia . »cblluiiin . im» ..'l. i eg. 'es •uh >.i n ■ t.imi. , u.i»;vniv h, i ii: t. g, l.,, it» iiai stu -i lei , > > .'7 Uliod >! ,!-> NIclilg. . I mi» eg - '.\. I I.l ,'i egnug it.1 i!•»:• . '«i. luin- :• > »" ,.T i u " iniogod s ig , o, die „stad lib;Zr".i.iUg". ,,ii zu.ia.i ii - : ielc e. u u,<> i liuini hi',., de in o e 'iiei.p-o-ab i id u»:- - I ii ii ii klioia!» s ,i iirll, " kl» cue. ie;s m u ■ ■ ab i d i f liuvi'ii iniiia! um |1 i