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Jüdisches Gemeindeblatt · 1932-04-06 · 7 (6.4.1932) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
4 (1932)
Issue
7 (6.4.1932)
Date
1932-04-06
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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\ Grund »:ch! wieder .tnf.’ubme». eibalten eine;:i;u:e i'iabmuiii, in Sei plc;d)icinn bie 2:utdnir.a ans Dev. Mluticmtite rorpcicbcn in. liti’c eueic: nur in bet nadv! nieJri$cn JiIt'c. de- ’i'V :ü,.'::u::ei:;: 'Ml: uite uMmeitMoe Iriganju.ig ntdn- Ja: u::J Mebnib in:: Ja olcidicn V .'u.-.lmamäle ‘.vudki: U'2l Xcr Schulleiter. Jt*etriift: dluibctuabninfl von Matberobe in bat Wcmcinbcljnujctn. y,n " MMi»:!»»irar:flc .'l.vbeu'.itnuue, u»J 28iebeiablieie tuen vmi t'u.Juob,. ubuvnnir: Me KeiitetnJci>ein’ni:nnq nur in inid).u ,"JaUen Me uu.iu j.n lebe» in t’liiiben'.ilnunci tictfl'eXui c:ud un .Mimunll-,-'!:.... .tu»aeaeben worden ist. Xie 71ns bc:i>.3);.;i:a eie’ditiln wahunb der Xniiu des <''>Mtc»bicniie» in der 'KUi.n.' fiiüuiiiei ‘•.'Mt 7lb:eaut:a von <'i.ubervbe in de» iibtnnn ' .uüunMliau’wi’ bebau ijeweils eiN'vreetiender herein baiuita mit dem bc:t"enJeit >?tn -wat: 71 i ■ in -'li’iil I'.' 32. Xcr Tiorstand. 4<eir.: iMcnicinbcbciirafl I. Halbjahr 1932. diudibuit uii I ,’l;uil iind) der dVitiait fiti du» 2. Cnartal r.'.'.d iatlta OuUHien iil, weide» die ^eitiniVH'liidniiteu hiermii .iiiiiu.i.'iJeu, Me iitiliianMiien i'eitnifle iut du» 1. Halbjahr l!>32 o!)iie wei:. ie» 7;uvin auf Poiiidteckkonto -m*:; iXjmlnmi -ober auf die i'iiH'Ji'iiieu bu bei £;vtif.tiie in Bremen und bei der ^reiner 7',tnl. FiimK der Xu»Mtei 2Xt»l. zur Einzahlnng zu bringen, 7:e,eiiiaeii Änaliedei, die> ihren dMiirng bislang in Monats beiliaae» r»in!ilid> enirirhieie», haben a»d> weiterhin das :Kcd)t, die .[.ibluinnn ifiomiiMveiie bie-;u»i ln. jeden .>.>lonais vor zu - »elrineii '71, . IN > » , 7>v> n 1932. Xcr Twrstand. ' X Sprechzeiten in bcn BerwallungobüroS. Feinriö: Tönisheide -,'85 88, Gemeindevorjtand isioiiferenzziminer GarlenstraRe 7): Werktags lü—11 Uhr, St'oI|linbrle>bfIcflc H'iauciiftufie <!, Par!,): Montag und Tonnersrag 9—12 Uhr, Zamilien-Nachrichtcn Geboren:xv'.\iu i i: v.infmi u.:d Iu.au 7lnna geb. :Ki'i:u i* l)'. 1;niiew!•', am 20. .Rar z. Fahrzeit iam Borabcnb des angegebenen Tages beginnend). o .'linil: Cbeif.innu '.Uiclmint,. 7 ., X Aelt-,ei; ,V Schachtel. - ., hail eil um t f, '• ,, ,V Mniublntu, Im. 7\ und V, Pinen». ,7. 'IMni^t, 12. ., 0biiitib 7Ilzrander, V. Kluian, (j'mil vitidtfelb, II. '.'Ii>>ii .Man, 1.. lyiöiieiit, lii. ,7nl. -fMiUtet, 1' ,. X und Herrn .'Inentk'imei, •JM .. .7ul. Xavid, hu>w hevn, 71 ib :>iie>, 22 .. uvieph Vtlnit.uui, 22. h i ich 78er i>i Hause le:u uahrüch! anziiiidel, ha! hlelksieuheil, zegen qeriiures lyntflelt die blcbäihtnio-Licht-Einrichtiing in der Lynago^c ju beimbevi. 7lnnieldu»>i beim (8cmcinbcbicncr. - 28er ,fahr^eil na!, pflege den idumeit alten ^rnud), sich int Gedenken an ferne {'iebeu durch Spcnbcu an unsere Wcntfinbebereine sozial zu be* tätuteit. ' L'rcmcr Haehriditcn. «Itontiner i!<ctbrcd)er. X:e Xuubir'audererfurivrne Xaalbrndeu warn: vor 7>ela 7X>iiech > ,7eltndalt>, 7>a»,e iil Bnchfrihrer, ,t>b II ,7auin X:rr'vlvv U-,elwrvd, der die U»!erii»bu»ris f ifielt :u unerlwuer dneue brandulntin. '.'ieiievbii:}i» -reift er inner dem dX'tuunJ, -ur e;r.e ,7eub:wah in Xirvplvv 13 äierlw XlmiMteii nie.bei;.i sammeln, n»X bedien: itdi eine* rtrvsren Xammelbuchs, da» ani dem a::e.bla:r e:ne hmvieblaua des :>iabbina:» und der n>e,n. :>'\l in Ile: emlui:. '.*i n vt i i u v -\1> 111*. et e 11 ergaben, das: in Xtvop fnn »beibann! lerne ,)eub:wab eirilieu und das; Unierichrisi und r'lm:»iieae, de.- :>i.ibba:er» >;eiaiub: sind. diremer 2iorir,tqs-4!eranitalln>tgett. Vlit 11. :’lbv:l. I'.i.l."» lll)t\ N'r:chi :m £:,u:> n.tr.v 'Innteiim 71 Viuiflüber „bumiiidie» im d'iemuMien'' vor Jen d.'i.mliebein der hiiwraicheu nleielbduit. 15 7U’t2i( Hin, „i'iaufe": Xr h'auelle Xiiiieldvli: 78ilhelm Gottesüienft am peffachfest. Morauiaebei?aslsn dir Erstgeborenen i.. 7 Uhr Mittwoch, den 2».'April, Minch»..!!>' ' Uhr Maariw, Beginn des Pesiachfeftes > i(i«>,ihr 1, Seberabenö I .IJ iinr Donnerst tq. de» 21. Avril. Peffach. I. Tag. Morgenarbek 8 Uhr vrrdiqi. .I"' Uhr Jliindia. 194:* Uhr Maar»» I ' 2. Seberabenö I. 44 r Treitag, den 22. April, Pesiach, 2. Tag, :st!orgengebel.... 8 Uyr TL'nDtqt.10';‘ Uhr dlbenöiifbit. cnbbai dlniimq.>9" Uhr Sonnabend, den 23. April, Sabbat Chol-ha-Moöd .>.>ivr>nn»ebei .. ,\ ..>..... 8 Uhr cdtn letkldtiinq.. .10' ■ Uhr -.Windtii.HH» Uhr Aach, .2^ ' Uhr Man hürt auf Chamez z» esse» an, Aiittwoch, dem 20. April, 9>-' Uhr. Arisch 7lbend iGvelhebund). — 23 7lpril, 20 Uhr, Realgymnasium Mi. svriedrichsiras;e: >3eheimrar hoops-heitelberg über „dreuseeland" im:: hichibilderu). - - 27. 7lpril, 2« Uhr, „(3lnrfe": Tr. Bruno uvrdan über „diene 'i8cgc in der Philosophie der Gegenwar, und das Aildungsproblem". Benutzt für Glückwunsch-Ablösungen unsere Wohlfahrts-Telegramme! Bei der Beisetzung aiy Ende des vorigen Schuljahrs wurden solgende Schüler der :>ieligivnssä>ule durch Prämien ausgezeichnet: 7ldele Weinreich iMlasje 0), Rosa Posnansky «Ml. ä), 2co Weinstein i.MI. I>, uaeob Silber, Rolf und Ruth Wohlmurh (Kl. 3). Hagada für die Lederabende. Im Gemeindebüro befinden ^ich uodi einfache Hagadas mir hebräischem Te^t, die zum Preise von 30 Psg. pro Stück abgegeben werden. Ferner ist die Hagada mit denlid>er Ueberseyung, illustriert von Ctto Geismar, zum Preise von 2.5» Mark vorrätig; die illustrierie Hagada eigne! sich auch für Gesckieukzwecke. Beim Ausbleiben des Gemeinde^lattes wende man sich an seinen Bestellbriesträger zwecks Rachlieferung. Hat ein Wohnungswedijel in einen anderen Posrbezirk siallgesnuden, so bedarf es einer enlspred-endeii Ummeldung beim Postamt, um Zeikunge» nach der neuen Wohnung zugeslelll zu bekommen. Inserate für das Gemeindeblatt nimmt -Herr Bernhard 2andes- Soif,' Bremen, Rordsir. 132, en.gegen. Ferniprechanfchlnß: 28eicr 123 v v Xir Goetheseici ber Israclitischeii Gemeinde. In der Ruhe der vielen .e>oethe Feiern, die anlastlid; des!>>.». Todes tages des gröine.i deiit-ehen Xich.ers veranstaliei wurden, haue die Feier, zu her Me Israelitische oiemeiiiM ungelaa.-ii Im.te, ihre, eieeae diot'e. Im '.nsiltelpnnli der Feier stand der F-.st vorlrag von .üerrn Rabbiner Tr. Ader, der solgende Gedanleir uitwirleüe: Ter junge i'wethe des Fraiilsnrler Pairiz.eehanu's und die Inden des F-rantiurler Ghettos ver.örperien zwei ein ander eiilgegengeietzie Welten. Ti> Eindrücke, die der inilge -eo.tlie von die-em Ghetto empiing. hat er in „Tichtnug und Wahrluit" geulnideat. Er sieht zunächst ganz unter beit Pornrrei teu der;.eit und faiiu sich vo i diesen narb in späteren Jahren »iunals ganz sreimack.en, wenn er-auch in seinem Pupreaspiel „Ter Iahrmartt von Plnndersweilcr' die Argumente des land län.'igui 7liitiieiiiilisinns in geschielter ddeize. znrürkiveist. Ta gegen gehört die Bibel zu den grundlegenden Xleinenien Goethe irlnr 28eltu11iiintnunji. In einem bibelieften Elternhanje ans wackvend, wurde er jvatcr vo.r uerder i» den Geist der Bibel unge iihrt Berinche, ihre »rirrache zn erlernen, blieben itr beit .'Inningen fieelcn. Ter oinilnfi der 7'ibel ans da-S Goethcjche Schatten ist nnger eanbae, be o.idee-s im „Faust', dessen Prolog im iMintuel dem Bnri e .ü:o.> na h.'ebild.n ist, und dessen velö teno Sciinanhl -nach dvu eu und Erlenninis 'eigt, die im 'Bncki noheleil, ihre Paral eie findet, während das Ende des ^F-ann mit dem Emde Mo'es vergleich,bar ist. Eine nloeihe Feier in jü di-ch,>» sirei'en aber täht, sich nicht allein aas der .Stellung Goube» zn den Jude» und seiner Wertschätzung der Bibel nein eni; cn Tn ich- :c tragt vielmehr das deutsche Iiidentnm dem -eenin-s Goethes eine Tankesichmld ab dafür, das, dem emaii'-ii lernen Inden das Xcliaiien -äoelhes den Ingang zur , itrovätälten gnltnr bedeutete. Ties war aber nur inöglick» dadurch, das: zablloie lävelbesehe te,edanlengä»ge eine ansiallende Harmonie mit iiidiichem -eganbensgni auiweijen, auf die der Ni.dner nähe, cingeht: zu der 7>o> unserer Jett überleitend, ulilon, er mit einein •.'liieinnnli Goethe - >,,, Riemer: „Tentschte gehe» nicht zngrnndc, »beniowenig wie die Inden, weil sie I»< ’ischbein QOL D W AR Ü W SILBERWAREN HtvRi O BE R NSTR. 26

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