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Jüdisches Gemeindeblatt · 1932-02-01 · 3 (1.2.1932) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
4 (1932)
Issue
3 (1.2.1932)
Date
1932-02-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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r \ 3. Der religiöse und wirtschaftliche Antisemitismus. — Tie Katastrophe der Juden in Spanien. Tonnerstag, den 3. März. 4. Im Kamps um die bürgerlichen Siechte. — Tas Zeitalter bei; Emanzipation der deutschen Inden. Tonncrstag, 17. Mär;. Nach jedem Vortrag Aussprache! — \ Redner: Rabbiner Tr. Aber. Ort: Lchrsaal des Jüdischen Gcmcindehanscs, Garten ftraße 7. Zeit: 20.30 Uhr. Tic Mitglieder der Gemeinde und ihre Angehörigen, vor allem aber auch die Heranwachsende Jugend und die jungen jii dischen Angestellten der hiesigen Geschäfte und Kaufhäuser sind zur Teilnahme herzlich cingcladen. Brc m e n , 22. Januar 1932. Der Vorstand. Organisation der Jüdischen Wohlfahrtspflege in Bremen. Zentralstelle: Jüdisches Wohlfahrtsamt, Gartcnstraße 6/7. Sprechzeit: Montag und Tonncrstag von 9 bis 12 Uhr. Postscheckkonto: 55098 Hamburg. A. Offene Wohlfahrts-Einrichtungen: 1- Wohlfahrts Kommission der Israelitischen Gemeinde. 2. Fürsorge Ausschuß für jüdische Turchwandercr. 3. Gemeinderats Kommission für das Auswanbererwcsen. 4. Jugendbcirat des Gemeinderats. 6. Selbständige Wohlfahrts-Anstalt: Jüdisches Altersheim an der Morgenlaiidstraße. Gcgr. 5. Mai 1925. — Büro: Gröpclingcr Heerstraße 167. 0. Selbständige Wohlfahrts-Stiftungen: 1. Heinrich und Lcne-Neubcrger-Waisen-Stiftung (rechtsfähige Stiftung). 2. Moses.-Schragcnheim Stiftung für Krankenpflege. I). Selbständige Wohlfahrts-Vereine: 1. Krankcii-Wohltätigkcits Verein der Israelit. Gemeinde, e. B. (Chcwra Kadischa). Gcgr. 1853. 2. Israelitischer Fraucnvcrcin. Gcgr. 1872. ' 3. Bremer Komitee für hilfsbedürftige jüdische Auswanderer. Gcgr. 1892. E. Milde Stiftungen, unter Verwaltung des Gemeindevorstands: 1. Adolph-Abraham-Stiftung für unbemittelte alte gebrechliche Juden. 2. Eduard Abraham-Stiftung für Wohlfahrtspflege. 3. Heleiic-Bittcr-Stiftung für unterstützungsbedürftige Juden 4. -Heinrich- und Lcne-Renbcrger-Fonds für Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder. F. Gemeindliche Wohlsahrts-Fonds: 1. Ausstattungs-Stiftung für jüdische Bräute. 2. Bcamtcn-Pensions-Fonds 3. Witwen- und Waiseu-Fouds. 4. Wohlfahrts-Fonds (Zcdakah). Sprechzeiten in den Berwaltungsbüros. Fernruf: Tomsheide 2 85 88. Gemeindcvorstand (Konferenzzimmer Gartenstraße 7): s Werktags 10—11 Uhr. Wohlfahrtspflege (Gartenstraßc 6. Part.): Montag und Donnerstag 9—12 Uhr. ^amilion-Narstrichten. ,75. Geburtstag: Marens Ascheubcrg, Kl. Auneiistraße 13, am 9. Februar. , ' Verlobte: Erich Ben), Taniintveg 15 29, mit Lotte Irene Werner, Berlin, Fasanenstraßc 09. Eheschließungen: Julius Grün mit Relty Hochslädt ans Ezerno ’• wicz, am 27. Dezember 1j)31. Wohnung: Tüsternstr. 7. — James Fisch bei» mit Lima Borower ans Hamburg. Wohnung: Parkstraße 14. Jahrzeit (am Vorabend deö angegebenen Tages beginnend). Februar 1. Adolf nud Rathan Griinberg 5. Mai; Abraham 0. H. Oliver 7 8. Fr;. Joseph 10. Jul. David 11. Jos. Risjenseld 12. Tav. Fcilmanu 14. Sallh Rothschild 15. 'Marc. Klein 17. H. Simche 18. M. Kaheni Wer zu Hanse kein Jahrlicht anzündet, hat Gelegenheit, gegen geringes Entgelt die GcdächtniS-Licht-Einrichtung in der Synagoge »u benutzen. — Anmeldung beim Gcmeindcdicncr. -- Wer Fahrzeit hat, pflege den schönen allen Brauch, sich im Gedenken -an seine Lieben durch Spenden an unsere Gemeindevereine sozial zu bctätigen. > Dis der bremischen Brauereien sind in bezug aui Gehalt und Bekömmlichkeit unübertroffen l'rcmcr flodindifcn. Tie Jüdische Jugcndvereinigung «Jüngerer Kreis» war auf der am >7. Januar in Oldenburg slaltgehabien Delegier'enlagung der Bczirksgruppen Unterwefer mit füns 'Mitgliedern verlreten r, Im Mittelpunkt stand ein nieisierhasies Referat von Aoe »Israel «Hannovers irber den „Religiösen Sozialisinus". Diese, unier de» jungen Inden heute iveit verbreitete B^ivegung gab am darauf folgenden Heimabend das Thema ab. Üuta Klarlegung des Unterschieds der Begriffe „sozial" und ..sozialistisch" wurde ver sucht, an Hand der Deutung Marlin Bubers die Begriffe „Reli givn" und „Religiosität" zu erkennen »nd zu scheiden und das Wesen des religiösen Sozialismus darin;u erblicken, d.rsz er das religiöse Prinzip in die Wirtschaft hineiniragen ivill. '.'lui 22. Januar vereinigte die indische Jugend eine Freilagabend Feier im Geineiildehanse am festlich gedeckten Tisch. >«»« Anschluß an den .rtiddnsch gab Karl Reißer einen kurzen Hinweis ans die Be deutnng des Wochenabichniues und des Ehaniischo aiia, b'Schwat, des Reiijahrs der Bäniiie. Es besieht die Absicht, solche Freilag abend Feiern mindestens einmal monatlich abzuiialien. Alle jü dischen jungen Leute siiid hierzu herzlich ivilllommen. Für die Rotstands - Aktion des Jüdische» Wohlfahrtsamts wurde aus dem Ergebnis des geselligen VAbends in« Bridge Klub „(Gefahrenzone" ein Betrag von 0 Mark überwiesen, ivasn» allen beteiligten Damen bestens gedankt wird. Bei Vergebung von Austrägc» vergesse mau nicht, -nick» die jüdischen (Gewerbetreibenden iiird Handwerlei zu bern-tnchiigen. Als Schuhmacher hat sich jetzt Herr Joses «goldslein. Manienjsel straße.37 «ninveil Bismarck und Ti. Jurgeniiraße» »iedeigelajsen, nachdem er vorher jahrelang in einem großen bremischen Unter lrehme» als Werkmeister tätig gewesen war. Durch Tiillegung der Fabrik ist Herr «goldslein eriverbslos nud dalier zur Telbilan diglnachung gezwungen worden Wohlfahrtsbrics»,arten. Der Vertrieb de» Wohlsalntsuiarken ist bis ziiiii 3l. Marz verlangen, die (gnliigkeiisbaner endet am 31 'August l!«32.- Wegen Aendernng des. Ponos sn> Ferripoil karten Und Bernbriese erfolgt nnninehr noch ab l. Februar die Ausgabe von 0 Pf. 'Marlen, Verkaufspreis l«> Pf. «s Pf. Marke nur Ueberdr.» >2 Pf. Marken, Verkaufspreis 15 Pf.. >15 Pf. Marke mit Ueberdr > Die bisherigen Wohlsahrtsbriefniarken, Martenlieiichen .iiid Po» karten, iverden zu den allen Verlausspieisen ebenfalls bis zum 31. Mär; weiterverkausl. Die " Pi Maile bleibi Porto srir Briefe im Orlsverkehr. Die 15 Pf. Marke bleibt Pono für Briese im Ortsverkehr von 2«> bis 25«> «gramm und sur 'Ans landsposikarlen . Gottesdienst im Jüdischen Altersheim sindei am Tonnlaz, 7? Februar, vormitags l l Uhr, flau, onu'lil >ijle -ensassen ivie dze Mitglieder der Verivaliung und die «gemeindeangehorigen ör'i 'Rachbaibezirke iverden um piiiililiches Eli>lieinen gebelen. Das Jüdische Kinderheim in Wht >va> das Thema einer 'Anssprache, zu der Frau Rabbiner Dr. Roienak, Mitglied des Knraloriums des Indischen .Kindeiheims zr> 2r-»k, die indischen Aerzie Bremens in ihre Wohnung eingeladen Halle. An »hier überwiegenden Anzahl Hallen die Herren dieser Einladung Folge geleistet. Frau Dr. Rose.nat Mörlerle znnachil die ickuvere ivirl jchaftliche Lage, in der dieses, vom Indischen F-ranenbund mil größter Opserwi.lligkeit seinerzeil errichiele Heim gekommen sei, das ans dein «gebiete der vorbeugenden Tnberknlosensiiriorgc her vorragende Leislungvri .»ifzutveiien halte. Die Vollragende legle den Aerzlen nahe, im gegebenen Falle ans die Heilersolgc des Heims liinzuweijen nrid die Eilein geialirdeler -Uindei zu veran lassen/ diese dein Hein« auzuvertranen. 5n> Hinblick daraus, daß gerade in jiingslel Jen .«iiudel nach W»l, aber «nchl ins Indische Kinderheim geschickl worden waren, sei es etsorderlich. in der ge eigneie» Weise auch die »ichljudischen Ae»zle, die jüdische Kinder behandeln, daraus hinzuweisei«. daß in» diese ein indisches Kinder heim ans W»t beslnnde, da gerade bei längeren Kuren das 'Mi JUWELEN Tischbein OBE RN STR. 26 GOLDWAREN SILBERWAREN (Neban-Sir

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