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Jüdisches Gemeindeblatt · 1931-12-15 · 24 (15.12.1931) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
3 (1931)
Issue
24 (15.12.1931)
Date
1931-12-15
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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K Fesche Taschen ■ mod. schmuck Nur Neupreise Aparte Geschenke ab RM. 2.- C. A. Schwally Süe'sögeiM,. Wiener Gewerbekunst seil 1858 .v.uti v.vu’n nun jicimaitiidici' 'Jlbfuitit empiniiiien .'.lun Jim. von vUoy -bat :n joinei UnicnvJniifl;nin j.;i;a J.ninlluitiien au ü 1; l)c i mc v i oI n me u te iieiii'in nun, im 1).:: dann uue-iulnluli ub.i ppan die mtC> Priv.njdiii.d.» Icu.niu.-.uCHneipL'.lion. Viv ha: don ‘.'liisiraflOT-n i’liuiiunt auj ulie» iu’ii : inten i'ieu'iiitj.liio ae.n'ber.. lii ,1m: uboY joine 2nmn uuJ feilt«: idntp' •Jlbieiiun.ien anssiihrlutio iMii'leiiiiujieii o.eiiindH. '.Kut »bot einen 'l.Mtiid umrDe nidi: l>. iliuuJel.: U o bo r Jio ,\u . du ui v n n e u ii D J t e i icll i, ii g i 11o x 5; i, d i c so v cm ii<i'i;;ii:nui Jofumou. .o inmnunlidi bebiirtJel:eiu;'l n »o t e .\o ti 1) i i: i wind. Jaini.1i II i dl I ,1 0 I 1 .1 g l »ild vv» sich >1»--- l'.:::o »i fvtiiv i; i.i.uaijunii, über riefelt iieitien P»nl.;n icJoit.' Im iii nuetliobiid), ab niii:v Jon ompiaiigonen »\oitvnnlifieit Ii ,'su\’it i'J.i ,\uJoiiiiuiiiiuiiinio 1>oj»iiJoil h.ihon i'Jov vH alle vvn vitin iiupjniiiieneu v.uen u'in anjcii.ii ('ieblitte* goivejen imJ. In joJom ,«.iIIo h.,i:o man aniiohm.il Iiinsjen, daß riefe iviiji ia.i'.ouaniuY u von.it and) oin moiiia leik inv die :'l» iulin’if Joo- Cb.t nini;n Jon an, Jio .'uiJoii boznglidioii Bvridilago Ii. Bo siein Bviboim h.kimJoii wiirdoii. 'Tas in jodvd, nidi: Jor a.ill (loii'oiou. 'Jan dann oin. hosviidoro :Huoffirtuii.itjntc für dio Indo»? ooiin man kann sich wähl doiikon, daß dio Borirolor d.r e.ivßon aiiioiikailiulioii und .iuiliu1i.ii Proiso in Koninnis der pv I:::i.1ion Lilnaiiv» und kor Prvpag.indaiaiigkeii doi v-ikoiitro»; loi o-> ii.'h. Y niuoUaii.ii ha hon. <vrrn Hitler «^clogonhoii;n oinom nonorluhon tonnuiis omos r.idikalon Aniiiomilisnins;n geben. Aber null uu> midier;.ir:e» lUiiifitdititnlime sin dio Indo» ha: in in ui: ...Kaisahvi" dioios Prvblom ntdit beriihrl, ivndorn' man lia. .iuj.i.t, mio iymy dnrdi Umjiaoio hoi oin\olt:oii .'jenen, dio dvr: omps.'Uiio» Ivnrdon, ioniiolton kvilillon, daran II i d> l >10 d a .1, l Angoiuti:» doi OY VH 011 wtuhoivojiondo» Prvblomo da P rh.illniiios Tonis.1il.ind;.i Fiankroid!. dir :>ioparaiivns und sn»aoli.ii:oiloi> privaieii 2rtinIJeit, Je* iOYinina doi UohOYiiahmo doi Muh: diiY.ii dio '.'.a;ioin ooiiü.lrland itiuv erfdiicu Joit im „Maii'almi" voiiamiiiolion voiiiiliaiu'it dio ,'wiJonfrapr in Boi hindiin.i nii '.>»a:ivn iljviialu>ni>i-a nnoYhohiicin Und daYimi Hai man danihoi mch. >iok>Yv.hom ma.i fiiy dio oiiJou in ÖVitinlilanP und jni dio?,ndoni>oil in JoY >ia»;on 'kooli. für iiH'ldio 'Jia;i L'owo.iniui und '.Kak wir s.liaji in oijlOY Y'inio dainni ivoioiiiiirh sind, ivoil mit ihnon dio Y.iJifalitc a u t i j o m11i i cli o Z l o 11 u » >i » a h »> c noYlmnoon iii, idni’oi Y'OYiiandiich join, daj: os pvlilii.l'o und piihlikjliilho >iYoi>o .iil'i, dio dio iviaao Soo- '.Kaiiviialivkaiio-miiO' in Tonijlhland nuli: .null vvn, .''>oju1iio-i>nnli Joy aiidoniia.n anjohom Tvüy dio iiu'j;o pniitiidio 'ühu ahoi iii doi «ruf dio ,.ndo» ho;ii.il:d>o aoii dociia.ivnaliv;ia>iiiii.1nn PYv.iYammo-> aiisciioinond vvn 111110Ya0vYd11010Y '•kpJ01l,:»lt,1- .hil.h d!0 liul"!iou.l:io:o 'i'Yoiio in Toniicl'.land. molctio d.iü viiloi .liiloivioiv im „At.iii.'Yliof" an-)jnhYiich hohandolio im) jodc-a oiiizolno 'ko-vil doof.a;i u-nlnoi-a iiiiioy di: kiilij.1i.' l'upc nahm, ha: iM.ioiioii. Pa.iaui liinnimoiiou, daß in diojoi '.'kii-Iands Unkor iodlina tont 'iiHUi ulvi 'oitPoit und ihio itolluu.i im „Iyi ton :l. i.1i" voiivloii wnido. Jaboi mniPo in P.vy aoianuon PYosso einmnna Paiaui hin.inviojoii, daj; viiloi-ö lyifliiniiiaou da;» b> in um. ivaion. Boiiiandni-a und '1'övhlwvlloii d o s '.'knolandod i:iY oino kpinmoiido '.Ka;i i'ioaioYitii.Y;u cieminueii. '-Hlja hielt os v::loi 'iiii uboiiliiiiia, da» '.'lii-aland uboY dio '.Ka;i TU.ino hinsiclU Inh doi '«nöoii annnkl.ii ii. CffoubiiY moij; oi ans (iinind feiner .'.nivYiiiaiiviio». das; Jiiy.Ii l'oi.'ituna do-a '«nJeu 'kYü.uaiuin» doi '.Ka;t feine i’lbiuln. miiJou Bo»Yioi>ini>i im Äialaiid;>i sindcn, ni.b: aoi ido .ioividoYi wiiYdo. h » iii iiitlil »noihohli.1i.- ivonii vv» j»dis.1iOY Loilo auf f icfo Mi,io .Vy Iniiio anjmoikjai» iioinadit miiJ. lio '«ndonsY.iqo isi in oina Viuie emo u-Y.iao da .'«»Jon;olbii unJ J.iitii oy», in ab* noimi om •.Uian'o, oino ivinao doi uiitv.jiiJifdion niomoiit'diaficu in Joy -h>olt. ' Ein Aufruf -es Eentral-Vereins. BoYli». u'iÜA.i Tor QTentYnlbOYeTn OYläßt foTflcnbcn Auf* Yiif: „?lii die donkjdion Juden! Tio pvliiijcho ^nspitzuiiti d.'Y lohken Wodien, deY imiiiOY vffo »OY;iiI.i>io lieloiido tMcift dos >d.ijsos und Joy Brutalität Yiifcu i,ns erneut auf Jon Plan. Pvlilisdie und wiYischasllidic BoYiiich- 1iin>1 wiYd niiS aiiiiodivlil! Pvhkv», dieses iindcnksche Ldil.iciwvri, wild in 6levß und MleinitüJton iio,icn »ns nitöncnifon; Wräbcr weide»;oislvii. WiUtoöIiiinfcY (icfdiänbct. Clit BoYsam»ilnnqo>i und in Jcy Piesso wiid offen;n Wcmnlttatcn qcqen Ind.cn auf* nofniJcYt. Das Bojcbeinter Tnfumciit enthüllt eine (Mefinunitgh die vvl feiner ('hainamfoit valt niadil. Toy (ienlY.ilvoloin Jou - fdn'Y Stnnk'biupcr jiidijckcn Wlauboik hat feit Jahren auf diese kiefährliche trniwicflnnq jn Wart und Schrift hinqewiesen. Lauheit, Kurzsichtigkeit, Besserwisserei wollten der unbequemen Wahr* heit ans dem Wege gehen. Trotzdem! Keine Minute bangen wir. Unsere gerechte Lache ist unsarc beste Waffe! Millionen Dentschcr bekäinpscn mit »ns Verhetzung und Gewalttat als die. Unscligkcit dieser ^cit. Wir sind des Vertrauens nnscrcr Freunde zum licntralöorciit nach wie vor sicher. Gerade jetzt erhalten wir ans allen Teilen des Reiches vorbildliche Beispiele von Hilfe und Dpscrwilligkcit. Wir bcmnhcn uns, dieses Bertranens würdig;n sein. Bis;itm letzten Einsatz unserer letzkon .Kraft wersilchen wir alles, um Unheil vom. deutschen Jndenliini soYn;nti.iltcn! Ttirnnn Ruhe und Berlranen! Eeniralvoroin deutscher Ltaatsbürger jüdischen Glaubens e. V. Iiistiirat Tr. Julius Brvdnitz. Tr. Ludwig Holländer." Der Moslem-Kongreß in Jerusalem. Rgiidas Iisrocl begrüht die Moslem-Führer und fordert Frrihrit der -lndacht an der Klagemaucr. T.e Paiainn.i Ci\ianij.i:uin der Ägudas Iisrocl sandle an das Praiidiii!» des Mvs.ern Kvngroisos eine BeiiYiißniigsliindgebiing, in der os h.ij; : Wir Boiir :oi des lhvi.ilYenen .'«ndoninins bogriißon die Fiih ror dos Mvsioiii in der ganzen Wol., dio jetzt in d.r heiligen Stabt vorsaininol: .sind. Wir weison dio PoYdo.di.ignng, daß die Juden die.','lbsi.lil hegen, die heiligen iti.tten dos Mvsloin anziltaslen,;iiY>id »iid gobon Vvn nenoin dio Per ichcriing, daß dio Ind n fei- »oiloi i'lhii.iiio» in Bo;»g an» Jio oltja M'vschoc vdor irgend eine .iiidero T:.i :o im ^oinpol Gcbioi haben. Tic ,«»d.n iv>i»jd,on nur o:nes: daß ihnen gosi.illel werde, a» der Klagemaner. der Ll.ille, vvn der die Tcl:e.hi»a ider gv..lid>e Geist! nie gowidi » isi, wie ein» ihre B.iiei, ihr-Geh>i;n t'lMt;n erhöhen. Als Prossen Nie :or iverdon mir Moslems und Ehrision. zngolajjen. ,'«» der EYvkinili>.is ihnng dos Kviu renes. die in der Akja Mvichoe il.iiiiaiid, hi ll der Großnins i vv» >'«ciiisalo»i. vij Ami» c viisseini, .ino Rede, in d.r er den '.Ki.dcYg.nig dos Islam bc ki.lgle und;»r Bildung einer allinosloiniii chcii Union air,forOevtc. Ties i» auf die jndis.ho» Plane;>lYnlk;nfnhYcii. Tas beste Milloi;nr Betaiiipsniig d's Aiheisnins ist es. die heilige Stabt;n einem 2tu iilii’itiidK'Y Golehrsainkoi;u madi n. '.Kadi dem M'nfli spra len private PerlielOY ans dem Irak, ans Aeghp.e», Tnrien ». a. m. Es .rrogl PerivmidoYling, datz der Mns.i entgegen loineai Bor^predion a» dir Regierung, ans dem Kongreß keine pvlilisdien Fraie»;» berühren, sidi nnii dvcli gogo» dio jüdischen Absichien i» Palästina wandte. heim ües Iüüifchen Zrauenbunües in tVpk aufZökr. Es gibt in Deutschland eine Reihe von geineinnützigen Jnsti» liilioneii, die der jüdischen Bevölkerung, für die sic geschaffen wurden, nidit genug bekannt sind. Tas ist darum verhängnisvoll, weil der Zweck dieser Iiislitnlionen dann nicht erfüllt werden kann,;n»i Tchadcn für alle, denen sic dienlich sein sollen. Als der Jüdische Fraiiciibniid vor fünf Jahren durch eine Jaminlniig in ganz Tentschland und durch eine Subvention des Rcidies Mittel nt die Hand bekam, für Kinder und weibische Jugendlid-c in Wyk auf Föhr eine .Heilanstalt zu errichten, konnte man erwarten, daß diese kaum imstande sein würde, soviel Pfleglinge ailfznnchineil, wie nötig wäre. In der Tat wurde das Heim im Lause der Zeit aus allen Teilen dos Rcidies bcsdiickt, und and, im vergangenen Sommer war es biü aus den letzten Platz besetzt. Aber jetzt zu den besonders heilkrästigen Herbst- und Winterfincit, wartet cs auf die jungen Patienten. Geiuciiidcil »ich TYganisalionen sind im Augenblick nicht in der Lage, Mittel für alle kurbedürftigen Kinder aus;ubringcn, wenn man auch hoffen muß, daß die dringendsten Fälle berücksichtigt werden 'können. Eine Stützung unseres Hilfssonds, aus dem Kiirbeihilfen gewährt werden für di« Kinder, die unbedingt einen Aiifeiilhalt gebrauchen, und für die nicht der volle, kaum unser speseildockende Kurpreis gezahlt werden kann, ist dringend nötsg. Wir bitten daher alle KliidersYeiindc, diesen Hilfssonds durch Spendcit zu fördern. Aber nicht nur gemeinnützigen Organisationen, sondern auch Privatpersonen gilt unser Heim. Aus diesen Kreisen werden noch imincr viele Kinder nad) Wyk geschickt. Warum nid)t jüdische Kinder in unser jüdisches Heim? Wir iiiüsscii annchiiirn, daß man von seiner Existenz und Vv» seiner Art und Führung nicht genügend unterrichtet ist. Daß ein jüdisdics Kind jetzt in der Zeit des Antiscinitismus wenn es außerhalb des schützciiden Eltcrnhauscs »st. in jüdischer Umgcbung besser aufgehoben ist, als in anderer, .bedarf keiner weiteren Erklärung. Es erscheint deswegen angebracht, jüdische Eltern aus die Einrichtiingeii hliiznwciscii, die für sie gcschdffcn wurden und derer sic sich hebietten sollten. Ta§ Heim des Jüdischen Franenbundes in Wyk liegt am geschützten Südstrand. Es unterscheidet sich durch nichts von einem gtzten Privatheim, sowohl im Ban, wie in der inneren Einrich-

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