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Jüdisches Gemeindeblatt · 1931-08-01 · 15 (1.8.1931) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
3 (1931)
Issue
15 (1.8.1931)
Date
1931-08-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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*Vtr.: Gottrsdirnft an -cn Hohen Feiertagen 5692. ' Ter Z,:i:ri:: zur Tnuagoge und zum Beijaal in der „Union" :ft, um li'.Mu"., mir gegen Loinng einer Platzkarte zulässig. Tic e >i:s>i.'.ise!nng wird endiiekend bekaniugegeben. '.^md..t>ein:::el:eii bleib: es uiihciinäeftellk, eine «.Ribühren- E>inast:gni:,i!>ln:s:iiä> zn beaniragen: sic sachlich begründeten :'Iii::age sind bis znin I. .'Iiignii beim tzöemeiiidevvrsland einzn ient>c». Lvä'.er e.mressende oder-'»ngcnngend begründete besuche jinb zivecklos. Uni bei, G.'ineiiideniitgliedern eine Erlcickiernng der Zahlung zu eriiiogl.che». in das «yeiiieindebnro angewiesen, ralenivcisc 2iorausz.rblun.ren und Platzkarten «Gebühren aiizuiichinen. Ratcnz.tlrlungen tonnen auch dnrcki Ueberweirnng aus das l^emeindcko»:o bei der Sparkasse erfolgen: Ueberivcisungen ohne Angabe des 'V.rwendnngsziveckes werden als Beiträge verbucht. — Tic Aushändigung der Platzkartch: gesctiichi »ach Einrichtung der vollen Gebühr. Borbed'.ngung für die .'lusscrtigung von Platzkarten ist die Mitgliedschaft' zur Gemeinde. Löter» keine Ltiiiidniigsgciiehmlgung vorlieg:, innst das Lteucrkonto geordnet sein. Eine Kar:.iiansgabe an i» Brcine» ansässige 2kichtmitglisdcr oder deren Angehörige iü ausgeschlossen. B r e in e n . I7>. Juli IO II'. Ter Vorstand. platzkarten-Gebühren 1?Zi. Monatliche Gemeindesteuer «t. motnfcf. HiiMlliO V SK«. fruu .ti.H junfl« Tin. a.'lieüi« ./?.!/ Hebt. Ilnflf ■H.H Mindert nick: mehr tckiilpflichtlae Rlnbtt .h\K kcküler der 3iell< «ton«, schule ,».U 1 bis •>}.# 2.50 3. 3. 3.- 2.— 1.- 0.50 II .*.« 3.- bis 7,.- 5. 5. 3. 2.- 1. - om III ■'.‘.H ti.. bis 17». 10. 10. 5. 3 — 1. 0.50 IV -V. k' 2i> bis 25 15.— 15. 5. 3.- 2. 050 V ■>:.k .10 —bis 50.- 20. 20.- 5. 3.- 3.- 0.50 VI über 50. 25. 27,. 7.50 S. 5. 0.50 Sprechzeiten in den Verwaltungsbüros. , Icrnruj: Tönisheide 2 85 66. Gcmrindrvorstand t.Konse>.enzzin»ncr Garlcustraßc 7): Werktags 10—11 Uhr. Wohlfahrtspflege (Garleiistraste «>, pari.): Montag und Tonncrstag 9—12 Uhr. ZamiUen»Nachrichten. ,0. <ü b»>t..:t.g: .Iran Iiaae Stein ii-itwe, Amalie geh Leelig. .o: dein -leiine Ai. an '> 'Angiiii Ebeschlics;»ng: .Karl Abi mit :>iosa Müller, Geesienuinder 2tr. 22, am 2. Ailgnsi. Iahrzci» lain Vorabend des angegebenen TagcS beginnend». Aiignn: sloiei Lehman.>. Adolr »ab Tinön V-’ruu ■ » Angnn: Ea, I Aeiima l. Talln Ttnen. II Augnü: .'oi. von iKeldern Io Auguii: Tr I ilio'» u 'wer zu Hauke kein Jährlich! anzündel, hat Gelegenheit, gegen .'.einiges Entgelt hüGGrdächtnis-Licht-Einrichtung i» der Lynagogc z» beiiutze». - 'Anineldnitg-bei», Geincindedicncr. — BTcr Iahrzeit bat. pflege den schonen ältest 'Brauch, sich im Gedenke» an seine Liebe» durch Lpcnden an unsere viemeindevereine sozial zu betätigen. Bremer Nachrictitenx Rcchnnno.ru bezahlen! »leinbandelslain »er und niewebe l.iiinm1 I>a teil di. iolgende Mi'ieilnng >711 die bremische Käiiie: lei all: Tie Ei» .eUi.zndelsge'.l aiie und die >e>ewe'bei:.ib.ade» bin.» die 1 nuiiae» i» I-emILen ' Tie VetANnng in nolireig. n'.il das in U inf i ti gen"» iverde» nt in': und die n'.doe: laliniiie geivaiiiii lind. Wer iei'ie T.''i!deii »ieln bezalili und das "leid »»ln in llnilani bringt. oe nr.a.I i :!al Inngsnol'. ii g Um die biiirichinng von Tieuerichuldea zn erleieb: rn iverde» im "leaeniai! zn der bi-'-l'e igen 'l,'egel»ng anch iudoi'ierte Telxls. nunden »>id Trde.iüels >» :salia>i>g geaauinien. Mahnzett'l gelangen Aniaiig Angnst au dieienigen '»iii glieder zur '.'Ibi> iidnng die noch anil E ilrich.iung v'n ">e»ieinde beitragen in, Rndstande sind. In de» Auniabnuiigen wird daraus l ingenneieii. das; bei weiterer Verzögerung de^ BcitragSleistunge» Erlas; eines Zalilnngsbeiclils die iinaiisbleibliche Iolge sein wird. Got csdienst an den hohen Feiertagen. T imtlichc» Mitgliedern lind kürzli'• Auineldeforiiiulare zugeü.llt worden. Es ivird dlinze.d gebeten^die Auineldungen schnellsten? in Gem.indebüro ein zureiche», damit die Vorbereit»,igen olme Hast erfolge» kön »en. Ta bie Iiertaze in diese», Jahre lehr früh falte», müsse» die Anmeldiiiigen ivätestens Anfang Anglist getätigt fein. Tic Zahlung der Gcm.indcbeiträge darf b. sonder» in d r jetzigen . »riien zeit nicht unterbrochen werden, wenn eine ord iiuiigsiuäs'.ige . und pünktliche Auszahlung der Gehälter und 2öilivene.elder gewälirleist.'t sei» >vll. I»i vorliegende» tVe»,ei»de^ blat: weist der 'Borila>id"darauf hin, da« jede) Gei»ei>ide:»ikglred das nötige <-era>it>vor »ngsge übl bekunde» must: nur so 'kann z.ir Ueberwinduug der. >irisc dclge.ragcu nntröen. Tic Zcitschrist „jüdische Wohlfahrtspflege und Lozialpolitit" bringt i» ibreiu Juni Heft die Arbeitsberichte unserer Aachbaroe 'leliide > Hamburg und Altona über de.'.'» jüdisch/c Zugend n'o>'tsalirt arbc-t. Tie aufschlus'reichcü Tarte ungcu der I nee ad änitrr k'»ar» allen Lenr» zur Lektüre e iipf'ohleu werden. Tic Ulrich.'entrale'La idausenthalt für Ltadikiiider ^Berlin, hat ei» neue'- Merkblatt über die Turchiülirung von üiud rtrausvortcn und ein Merkblatt für die Elter» der zui» Erholuiigeansenihalt reisenden Binder herausgegeben. —Nach einem Bericht in „Wirtschaft und L'alistik" iviirdeil dem Wohniliigoiiiarkt der deutsche» Gros; und Mittelstädte im sh ah re 1930 insgesamt 162 000 Ncubauivolaiiingeu zugesührt und damit in diesen Ltädtc» die bis jetzt böd ite Baiileili'iiii erzielt. Nach ei iein Bericht der ..Inneren Mission" vom April d. Is. wiesen die Obdachlose» Asyle teilweise einen geringere.!. Besuch ans, während die Arbeiterkolonie» imnier voll belegt' waren. Tchännngoiveise beteiligen sich i» Teilt sch la»d jährlich ca. 700 000 Menschen an Wandcreinrichtungen. — lieber di" ioziile Lage der Ttudenten und Inngakadciniker be richtet die Terlel», ka'se des i'.'ntirK'i, TtiideiitcuwerkS, das; im Lause von 7 Jahren rund 2'» Gib Ttndierende von der Tar lebeiiskaise unterstützt wurden: nur der Ttud'erendeir vranchte die .gatte »tcht in Anspruch zn nehme». An den drei deutsche» Näbbineririiiinare i iverde» zur :heit ea. 275 Rabbiner aezablt. Im Israelitischen Iamilien Blatt vom 1. April lil.il warnt Rabbiner Tr, Prinz vor dein iliabbinerstiidini». Gefthästliches. Trinkt Aachinger. Tie groste» Iortschritte ans dem Itiebict der pliyiikalischeii Ehemie haben die besten Erfolge für die Nner setzlielikeit der »atnrlichcn Miiicralbrnnne» erbracht. 2o gibt eS in der Tat anch keine» Ersatz für das altbernhiiite OtesnndheitSwasser „Ttaatl. Iachingen". Süchersthau. Ter in weite» Kreisen bekannte Advokat Tr. Lavoslav Sik, Vizepräsident der Jüdischen Bnltnsgemcindc in Zagreb und zugleich hervorragendes Mitglied der Bnc Brith-Logc, hat sein grosses jüdisches Iiircresse durch die Herausgabe einer Tchrift über „Jüdische Aerzle in Jugoslawien" aufs neue bekräftigt. Tas illgeinein verständlich geschriebene und mit einer Reihe guter 'Bilder versehene Büchlein führt eine stattliche Anzahl jüdischer Aerzle. die von alicrshcr in der freien Republik Tubrovnik (Rgansat gewirkt haben, vor unser geistiges Äuge: ihre Lebensbeschreibungen bieten viel Wissenswertes und beweisen die Tüchtigkeit in der Ansübniig des ärztlichen-Bernfs und die Aiierkeiinniig; die sie trotz des herrschenden 'Vorurteils i» alle» Kreisen der Bevölkerung gesunde» haben. Am berühmtesten ist Ton Ioao Rodrigucz, 17,11 i» Easiello Branco geboren, eine der gröstten inedizinischcnl Auto ri'.äte» seiner Zeit, der sich unter dem Truck der Inquisition »ach de» 'Niederlanden, später nach Belgien und Italien wandte und einige Jahre Arzt in Tubrovnik wurde, bi? ihn Ton Josef Naii z» sich berief. Amatus Liiiitanns. so »a»»tc sich Rodrigucz im Geiste des Hnnian'smns, starb 17,68 in Jaloniki als Tpfer seines,Berufs an der Best. Lolche Männer haben nicht nur dem inediziizischeii Ltande, sondern dem gesamte» 'Indcnlum zur Ehr« gereicht, nnd wen» der 'Verfasser »eben diesen alten Berühmtheiten eine bedeutende Anzahl jüdischer Aerzle auffnhrcn kann, die im Tienste ihrer Gemeinden sowohl wie des »»abhängigen Ordens Bne Brirh vorbildliche Arbeit leisten, so liefert er damit de» Beweis, dast der jüdische Arzt, der sich ganz als Jude fühlt und sei» Bestes der Mitwelt opfert, der jüdische Kulturträger kat'ezachen ist nnd bleibt, ohne die Kette, die ihn mit de» gelehrten Vorgängern verbindet, z» zerreisten. Wie auch immer die Lage des jüdi- 'l'dicii 'Volkes sich gestalte» wird: eine Nation mit solchen Männer» wird nicht »ntcrgehen. M. M. Bronnholz (fein und in Kloben), Beitfedermeinigung, Daunendecken, Steppdecken, Daunen, Federn, Inletts, Ballonk'ssen (DPP47CJD, M tratzen. Teppichklopfen, Berchren von Stühlen, Möbelteparaluren, Näh- und Stickarbeiten, Waschen von Handtüchern, Segeln u. a , Lohnarbeiten aller Art.; Arbeitsstätten S-iü-M-, Bremen BuntentorsstÄinweg 34,Totst Roland 5?8 und 6457

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