Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 3 (1931)
- Issue
- 6 (15.3.1931)
- Date
- 1931-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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3Vr de»lscht Oabc wü.de sich nicht viel Binders ausdrücke», n.einen wurde er genau dasseioe. Teil der groge» Ciijuocii■ K’.iiunfiiu, bio um i„i .'tiu’jK eilebt ImIu'ii, ist e» bi'üiiintiij'n^ 'nli oi'uuuboii. '^icllcidn ijt das eine :)ic11 rtio11c-cvfdjci1111n<i; ■:» ii'.u f.im.Hv u'nllui) cni'.iy i'id, Jeiuidil.utb eiit&erfte Pen v im CivjMU'iKiv linb fw ■.,.Kclnl)eii bei PeniidHii .'iiibcn, ol\jd;on leid» iHJiuiuuu von it'i'tvi leine, baii patriotisch mit. Jte ei::.\d:i n Peu iuubi'. uuP ^bcnueben öabei schredlich. Tic ei;i.mmmir Jaiiadje,. Da^-c;■ ein uiPiidK» 'i;ult auch aupeilialb Huer imt’fMiMiib.iiiiniijiii i.iijtu1)lu1) jkU', führte jte zu einer blinden v-eubmiiii de.- Cuinben .3» Pu. '^iilimeniilieii schlechlbin,;n dem fre meliiiii/e Tcladeu; in irhrsurch! nur,njelieit l)dbc. Wad) Piejei ,iii: r: d.inn »ba leihet mit fei UebeineUmmi auch der fleinnfe kein t;eui)u>iinfen. Tie iiichljioiiislljdien undeu, Alande» »och imiuei. fag eeeine denijebe oildeiisrage jiabc, fie m iincnPciik'i ,'vaun lefii)tnt) innerhalb ünei viel T i-raic-waude gelo» werden lpuirre.. Und die Zioursieu lirmmei» jich überhaupt zu wenig um f:e e taj;muv,. wenn Cm» auch nicht ja ilnev Theorie miä ihrer imaiti entiviutsit. Taneichlich machi ecleinen großen Unter Ichied, ob ein liberaler :Kabbinei von den uugluckllcheu Brüdern tut C neu oder ob ein Zivilist von dem-Reservoir nnjerer Poll» tuji H’Hebt ■ e» n.nf beide ‘.Wale iainmelbeflviffe ohne OttljaU. leieiuei .'.Kennben in Teilijchlaiid wissen schon, was in diesem Reicrvoir vor >nh gehl, wie das '„'eben dieser '.bi eit (eben tatsächlich an.ueiu und welche geistigen und olonviiitschen Wandlungen sich dori vollzielun. Tabei ist dies östliche Undeiiium wirklich das Rcwrvoir unserer Pollslrasi, also sur das ganze Undeiiliini bede.iisam, ursbeiondrere aber für Palästina, dem die polnischen Anden fas bei menen fliüRte .'.Kenschenkonlingeni gestellt haben und siellen iverfen. Tesb.rlb sollte gerade der deutsche Zinni»- »ui». fieser nn iveseniliehen rem inielleltuelle Zionismus, der seiner '.K.rtnr nach des Pezogenseins ans Geschehnisse augerhalb leine nainrlieben Lebens bed>rrs, »nt besonderer Ansmerkjamkeit .i.:i Polen sehen. E» wird dabei aus;er der Erkenntnis von Zu '.iiiiiueiihaiigeu auch etwas snr das lebendige Gefühl heraus . Irinnen, niif es lann geling nichts schaden, wenn das ideologische 'v>wiii der deutsch jüdischen Pelrachliiiigsiveise durch die Energien einer nainrliche» Ptlaliial wieder etwas <vaibe erhalt. 011 T-nrschland bleibt alles Polin! und meistens noch Politik im UUUeeven '.Kaum; es Hai jui mich immer eiwas Gespenstisches. Wenn aber etwa rn Warsdian dreigiglansend Menschen zu einer Proiesialuon wegen der Tuspendieiring der Einwanderungszerli - 'ila:e furch die Ttragen ziehen, so kann man zwar zweiseln, ob hn'K IKajmabme sehr sinnreich ist, aber sie ist — und daraus lomini es hier an wirklich von' lebendigem Leben getragen, null »liier diesen dreis;igia»send einige lausend sind, die ihr per loiiliches Leben ans Palästina gegründet haben und denen jede bliiwaiidernngsbejchrankung eine Perkummeriiilg ihrer höchst verivnlichen Aussichten bedeutet. Tas ist nur ein Beispiel; ein Un rerichled dieser Ari gehl durch alle Lebensbezirke. Und um davon ein Bild zu belommen und von diesem Bilde zu prosilieren — deshalb suhren wir durch Wolhynien in ein kleines Tiadtche», dem i .rob.r:- eiugögeu. iiev.ijolgl. jüdische Nachrichten. Elnstcin fordert Sie amerikanische ^uSercheit zur Mitarbeit am Palästina-Merk aus. Tas Einsiein-Banlelt als Anstalt;»>« L'.-MiUionen-Tollar-Trive Lim um» Dollar an einem Abend ausgebracht. ‘.Kenuorl. 'oJ'.’U Am ‘.'.Kiiiwoch, den l. Marz, abends,^ >a»d »r ‘.Keunorl zu Kimm Proseijor Alben Einsienis ein von den ludischeu T rganisanoueu ‘.Keunorl» veransialieie» Banken nait, au öem über Io'"> Personen,'inner ihnen die reprasenialiv neu Perionliailelleu der ameutauiinieu Uudeulreii und Berlreier -ilier groize» indischen Perbande, lerlnahmen. Ten Borsiv suhrte der Prandenl des '.'Imeiiean Uoim Tijiribniron hlomuirnee, ehern. Poinpeiider des Lldminiinaiibe lemnmiitee der!Uewish Llgeneu >ui P-ilailin.i, Peri ^elii, Bl. Poarbrirg. Tie Brirsammlung bil feie gieirirzeiiig den Llniiali snr die Millrorre» Jaliai di am i'-vate, fie im.Ualrre l'.'.'H in den Bereinigte» Tlaaien snr den Palaiiin.r Llrisbarr dnrchgesuhrt werden soll. Tie ans dem Ban len erngelerieie Tamminng brarlue ein lergebnis von über L'lii""" Toilar .. irr leirnzelbeiiragen^von minfeiieiKinn Tol lar iuv dre Palajirua,To»fs. lluruinelbar nach dem Banken trat Prof. Piusleiu an Bord des Taurpsers ..Teuischlaud" die Ueberfalrrl nach iaherbourg au, vou wo er sich nach Berlin be neben ii’ltf. i>as Sommcrscmcstcr an öcr Knbbinifdicn Lebranstalt ".^cschiwa". - ,v i ,i i: f f :t t a. B> 'oJ'.'l.i T-iS Toiumerseiiresier an der R.'.bbiiiiKlu» Lebranii-rl: ...teKbiwa" zu kraiilfurt a. M. i-Uura :or::rin Theobalfür-rsze Ul beamul -i»r ureitag, >7. April i.'Kosch h'Iu.ifeKlr i-;i >. '.’liniie.fnnaeu snr -Hie vier Abteilungen «Bor bere;tiings!..-!i>e. Unter , '.'.Kittel und Cbeiintiei iverfen schon je»! eutgaiert-uiromme.n. Ter Umeirirtu er'ired: sich auf: Bibel, Pebr. u'n'amme.'.if, Talmud m:: -Kommentaren und Tchulcha» Aruch. Teu Tchrrleru iil eveui. iKelegeuhe;: geboten, sich in profanen . Lachern unter sachgemaszer Lsisriug fortzubildeu. dcutschlanö rückt in öcr Einfuhr Palästinas vor. Berlin. <,7TA.) Tie Berliner „audustrie- und Haudelszeittiug" teilt mit: Teulschland Hai in der palästineiisischen tftu fuhr feine nächst lTugland siihreude Rolle beibehalteu. Tie deutsche htuitih» ist sogar iroh der allgeineiue» uiibesriedigendeu Win 'chaitslage gestiegen, ,'ai der Zeit Zauuar-Leplember IllLli be trug d'.o Pirri.uhr aus Teiitschlaud 7>lLl>7:', Psuud Tierling, gegni .',77 Pfund Sterling im ,Vrunar Teprember liK-JO, die Aus fuhr nach Teuifchlaud >l t-ll l Psuud Tlerling gegen I lI 7>:!7> Pfd. Tterliug ' Jlu8 6er Israelitischen Gemeinde Bremen Beiträge für den lokalen Tei Ziidische» kKeiiieindeblaiks, Brei \ Gebet Synagoge: Q Wochentags < morgens . 7 Uhr abends .18" tlhr l sind „aii die cchriftleilniig des teu, iKarieiislrasze 7", zu senden. rette«. iarteustraßc 8 Sabdai Zleucig abend 20.3.18" Uhr 27.3. ....I8i-Uhr Sounuhrud morgen.8 Uhr Schriilerkläruirq od.Pred. 9" U.,r Mincha 21. 3..'.18M11)t 28.3......19 Uhr Nacht 21.3.1921 lltjr 28 3 .1934 Htjr Neumoudstag ‘Nissan Boiinerslag, 19 März Jugend-Gottesdienst und Schulentlassunqsfeler Soirnabend. 28. März tLabbwha-gadol).IG1" Uhr cabbat Thora-Borlefung 21. ‘JJiarj Waji dra, (3. Bn.h .Vivses ll—f)-M» y>n tora: Ieiaja .1 ‘Nissan -13-’1—44-1. L8. März Zaw. Sat-bal-ha-gado', Ut. Buch Moies t»'—h:t") 10. Nrfsarr >>itaru: 3cretiiia».7- 81 imb Beginn des Pessach-Tesles; Niinwoch. den 1. April abends. Betr.: Lhuagogeu-Lpeuden. Mit Rücksicht daraus, das; die Tpeiideii-Eiiigäuge für den .Kraulen Wohltäiigkeils-Bereiu und den Zsraelilischeu uraueuvereiu stark nachgelassen haben, hat der Wcnicin&crat beschlossen, die Tpeiideiizulassiing snr Mikweh Zisroel und Talmud Thora zuriidzuuehmeu. B r e ui e n , 10. März 1931. Der Borstand. ' Betr.: Religionsschule. Die Eltern schulpflichtiger .Kinder werden hiermit ausgesordert. ihre .Kinder spätestens mit Bollendung des 7. Lebensjahres der Religionsschule zuzuführen. Es darf in unserer (Gemeinde kein .Kind geben, das keinen Religions-Unterricht genietzt. Anmeldungen für das im April beginnende neue Zchuljahr werden jeden Borinittag sautzer Sonnabends und Lonntags) im (Keineindebüro, (Kartenslr. 7, entgegengenommen. Anineldesormulare können auch telephonisch unter Tomvheide 'Jsr*ss angesordert werden. Der Besuch der Religionsschule ist schulgeldsrei. Minderbemittelten werden auf Antrag Schulbücher kostenlos zur Bersiigung gestellt. Bremen,!l. März l!»3l. T e r B o r st a n d. Betr.: (Krabpflege. Lau: Bericht unserer uriedhossgärtnerei haben viele Olrab nellen onteieiientcn e» iroh niehrsacher Mahnung uuterlassen, die O'ebiihre» Rechnnnge» «der Znstandhalinug der Ölräber zu be gleiche»., Abgesehen von den zu erwartenden Weilernnge» wegen ‘.Krch'.zahluug ausiragsgeruäsz ansgesuhrter Arbeiten, sieht sich der o-riedhossgäriuer genötigt, die Pflege der beiresseudeu Öl rüber eilt* znsielleu.. Wir fordern daher järuiliche Pslichligen aus, die fälligen Zahlungen uiwerziiglich zu erledigen. Bremen, ln. März l'.irl 1. ^riedhoss-.Kommission. Zahrzeit laut Borabend des angegebenen Tages beginnend). . >0. März; Zsidor UeÜmann, H. Cliber. \ is. März; L berkantor Z. Mehrgut.! 1 .* Mir;; T oelzer, Z. Lctiarhtel. f LO. Marz; Earl Reumark. \ Ll. März; Benno und Ludwig Pincus. LL. März: Zaeob Plant. Ll. März: Louis Öluran, Emil Hirschseid, Ed. Alexander. Li>. März: Aron .Katz. L7. März: Z. Erdsieiu. Ls. Marz: .ml. Platzer. ■ io. Marz: Tagvberi und Herum»» Asseuheiiuer, Ad. Beradt. Wer zu Hause kein Zahrlicht anzündet, hat Gelegenheit, gegen geringes Eiiigell die Öledächtnis-Licht-Einrichtung in der Jynagoge zu benutzen. — Aumeldung beim Geineindediener. — Wer Jahr^eil hat, pflege de» schöne» allen Brauch, sich im Gedenken au feine Liede» bitrrt) Spenden an unsere Gemeindevereinc sozial zu be» tätigen.