Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1930)
- Issue
- 11 (18.6.1930)
- Date
- 1930-06-18
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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der Spionage jede moralische Haltung iitttcrflnibt. Lehen, wie Cir Militärs sich in ihre eigenen feilt angelegten Schlingen verfangen Merken mit Enlseven. wie die Volksmenge immer gern bereit ist. gegen ihr eigenes Interesse, den l^ewalrtzcrreu der Reaktion zu ziijnbeln. Erleben es mit, wie der ^»de zu jeder Zeit gerate g.u gcnng ist, als Prügelknabe verfahrener Situationen verwandt tti werden. Nkan hat dem 2tiicf nachgefagl. es habe, keinen starken luero rischen W(rt. Ir* bringe keine neuen Zdeen und Zieljevungen. Es begnüge sich mit einer historischen Reportage. die Abbild knnst. die hier getrieben wird, hat doch eine» tieferen Zimt. Mi, dieser Affäre wird doch gleichzeitig der heutigen Zeit, nicht zulepl auch dein hentigcn Tcuiichland, ein Spiegel vorgehalten, der seine Werte hat. Zudem erhebt sich der Tialog oft zu einer beachten* werte» Höhe, ganz davon zu schweigen, das; die Handlung selbst mit könnerischer Hand, d. h. dramatisch gestaltet.ist. ^üöipve Nachrichten. Aiomstenkongreß im September? Mit Zustimmung von Professor Weiziitann wird der nechsie .rtongreß voraussichtlich im September d ,Y siairsinden. (Tic endgültige Entscheidung fallt am 23. o'ttti.) 40 ^ahre Verein zur Kbwehr -es Antisemitismus. Jubiläumstagung in München. München. (ITA.) Am Dienstag, den 3. Juni, abends, hielt der Verein zur Abwehr des Antisemitismus seine In bi läninstagung anläßlich seines TOjährigcn Bestehens in München ab. Zustiininungskniidgcbunge» liefen aus allen Teilen des Reiches ein, so u. a. vom Bambergcr Erzbischof Tr. Jacob von Hauck, vom Vorsibendcn der Reichstagsfraktion der Bäurischen Volkspartei, Prälat Tr. Reicht, von zahlreichen Univcrsirätspro fcssorcn, Stadthänptcrn, Pfarrern ». a. m. Tic Versammlung faßte die folgende Entschließung: „Jüi Antisemitismus sehe» wir eine Verlebung der sittlichen Idee des Christentnms, der (Gerechtigkeit, der Wahrheit, und eine (Gefahr für den Bürgcrfrieden im Inland und für das deutsche Ansehen im Ausland." Tic Begrüßung des Erzbischofs von Hanck lautet: „'jederzeit habe ich gegen ungerechtes und liebloses Vorgehe» gegen die jü difchc.Religion wie gegen die jüdischk» Mitbürger Stellung ge nomnten und mir die Anerkeniiuiig der jüdische» Gemeinde, da hier wie der bayrischen Judenschasr verdient." Berliner Kaushaltsausschuß lehnt -en Schächtverbotsantrag ab. Berlin. (ITA.) In der Dienstag-Sihung des Haushaltsausschusscs der Stadt Berlin kam ein Antrag der Nationalsozialisten zur Abstimmung, der eine Einführung des Schächtverbots für Berlin forderte, Jür den Antrag stimmten nicht nur die Nationalsozialisten und die Teutschnationalen, sondern auch die Deutsche Bolkspartci (!!) und die Wirtschaftspartci. Der Antrag wurde jedoch mit den Stimmen des Zentrums, der Demokraten, Sozialdemokraten und Kommunisten abgclehnt. flus -er Gemeinde Bremen Die nächste Ausgabe des Jüdischen GenieindeblatteS erscheint am 2. Juli. Redaktionsschluß 27. Zuni 1!M). Beiträge für den lokale» Teil sind „an die Schriftleitnng des Jüdischen Genieindeblatts, Bremen, Gartcnslraße 7", z» sende». Gedetzeitrn der Israelitischen Gemeinde Grrmen. Wochentags: Morqengebet 7Uhr. Sabbai Ireitag abend .. 10..10 Uhr Abendgebet 19 „ Lonnabend morgen 8 ., Predigt oder 0diriltrrkl(i'iliiii 9 39 Uhr Soiniabend, 21. Juni : Siwan 25, Schlackt l'cka dkeinnondiveibe, predigt. -Rocht: 21 .78 Ul r (4 Bios. lil'-I.V) Hast 3ofmt 2'--4. Pereli I 6oniinbeiib, 28 3ni'i Tmuns 2 Korn-tr (4 >Vof. l(j,-18:e) Nach' 21 58 Uhr Hall. 1. Sam. 11"-12-*- Pe> ek 4 NeumondiNnichEliodeschl Tamns Tonnersing 28 n TreNag.27 3n»i, Tugnt'-Gottesdienst: 21 3uw. 18.39 Uhr Wir färben und reinigen alle Garderoben in allerbester Ausführung KUHLKE & BEHRENS Fabriki Industriestrabe .30 Koland 21 32 35 Hauptgeschäft! Herdentorsteinweg 35 H 20801 Freie Abholung und Zustellung :n wurde. Um Mittag gings iveiter zur alten Aller tEtelsen, adener Berge». Hier wurde Mitiagsrasi gehalten und der Rachittag nrst Baden, Ball und Gelandejpielen verbracht. Kur; vor •x Rückreise wurden noch einige Mitglieder der indischen Jung nippe ausgenommen, die sich znsallig in gleicher viegend aus ahri befand. Wiedereiniressen in Brelnen: I>1Ulli. Jeder eilnehmer;teilte jidi über den schon verlebten Tag. Jugendgottesdicnst. TTe Eltern der Schulet und Schülerin :tt unserer Religionsschnle seien daraus ayimerksim gemacht, das; n leine Jngendgoiiesdienji vor den Sonintetierten am Sonn 'end. 21. Juni, pünktlich 18'- Hin, in dei Snnggoge jiattstndei er Schulordnung entsprechend sind sämtliche schulpilichugen Min r zum Besuche des Jngendgoitesdtenstes verpilichtei ^Talmud Thorah. VRihrend der Sommermonate findei an . dem Sabdat nachmitiag, nngesahr I', Stunde vor Nacht, ein chinr unter Leitung von Herrn Rabbiner Tr. Aber int Lehr al, t^ariensiraße 7, stau. Thema: t>»emara, Masseckiia, Rösch tschanah. Ilse Kahser, die lange Zeit Ansbildnngsjchnterjn der bekamt n Bremer Gumnasuklehrerin Erika Vogl war und zur Vervoll mmnnng in Tresden die Wigmanichnle bejnchie, laßt sich am Juli als Lehrerin siir tänzerische olniitmiiiif in Bremen nieder, er Unterricht findet im Hanse Parkiiraße -I stau Telephon ' 38. tt>. SeschäfiUches. Wir weisen besonders auf die Neueröfsnnng des Vegetarischen icstauraitfs.Pirperstr. 13, hin. Sämtliche Speiien werden dort ohne erisckie Jette hergestelkt, sind schmackhaft und gesundheitlich sehr .kläglich. Tic Preise und lroh der Witte der Speisen mäßig. Ter esnch dieses nengegrünoclen Hauses kann besonders jungen Leuten npfohlen werden. £. Xielst 3>leper*lra)te 21 IKoloiiiniirami - ‘.ßfjnullung nimmt Bestellungen auf und liefert frei Haus jre e. V. e ich? iheim;I Bellevue Telephon 2396 97 Wiesbaden Hotel Kronprinz Das Haus mit allem modernem Komfort Thermalbäder, Zimmer mit Privat-Bad. Staatstelephon, mäßige Preise. Telephon 27658. Besitzer: R. 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