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Jüdisches Gemeindeblatt · 1930-04-15 · 7 (15.4.1930) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1930)
Issue
7 (15.4.1930)
Date
1930-04-15
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Heinrich Heine und das Judentum. Kuttit -/»<* ti;r.) osr ihrer i*erlHiwrmur mit.cimion ,'kitic Tlrifarw l?a«ian ihre •tccimbin .'klenc Oirael mit hedmiichen Heftern iieicbnebeneii '»riefe«. fc’.-.-S'-X ■Jf L * * i*/f s»>t, "»n#n 5-^ > ) W* '<»1 (*»• *T(*lt* L. (, «f. . * -*>r.»lis‘ **7» <?'Ü Heinrich Heine .'uutjPeiii |uü Petaiuulup in äiijielPati ein iittevitatiuualii olfu'iuiK-iflnij; flePtlDi-t bat, Dem Die tepiajeittatiujteit .\iapje Der /elUuerauii aiutiltiueii, wie ,U'lm ibalsivarthh, £elma HasH'i'laf, .ni.ii.iin t'U'vfi, BeneDeua liiace, Die Amerilaner Mernlen, Thea Pai Tieifer, Uptau £ii»um,. jamie :Kamaut deallaitD, iapaie u. a., :11 e:- mapl an Der den, aiub an Dieser 2teile einige* ubev sei» HD; ii.nti.lv;um gnDentnm ya leisen. beute* 'i'itlemuiiK' Zinn giiDenuiin jm Die i'u-iim.’v muH beuie .’liilaj; jti heiligsten Angrisjen ist in seiner Tatalitat eut aef ergreisenDe* -lulumimt, in Dein jiil) ferne »leDankenii'elt :r'ie ferne HePensgeschuhte iviDerspiegeln. Tr. Hnga'lieber, et» nanlhaster Heine Biagraph, hat Dee- Tichler* „Eansejjia j» v.uea", sein j » D > j rh e * B e I e » n t n i s, in einer Anstvahl au* einen ^uhtniigen, Tchristen n»D Briesen niedergelegt, auf Die gnteteffenten PejanDer* ansinerljam getnaeht seien, i'kr-eltverlag, r!>erl:n I',>-.'i.i „geh mache letn Hehl au* meinem ditPeutitm, jii Demi ich utn ztirncl gelehrt mit, Da ich c» utemal* verlasse» haue," jv Hai betne seU'si gejehriePen, nnD jv hat er gelebt: er ist in> Herze» immer Der fnDijePen u'iemeiiijd'ast tren geblieben, in ihr ist er m;t De» lentiieit liefe» seiner Mensehensehnstuht, mit seiner 'Pev lierrlichnng Dee- TaPPat*, mit Dein PiPlijchen Ha liierseiner bk sänge znliesii verwurzelt. Cr hat gelitten wie wir, er hat ge ui Ulen >vii wir. Et, Der Heimatlaje, BerPannte, van keinem .Insgenannnene, hat gesungen: „Tei gegrnszt, geliePte Halle »feilte* Inniglichen Haler*, ,;)elte gafab*, (ruu heilgen Eingangspjaste». Insu mein l'iuitb!" „iiejei nnD gewaltiger," jagt JamD Maufmauu van ihm, „Hai keiner Die bnipjinDnngen De* jnDijchen Halle-Herzen*, sei» Tehnen nnD sein Heid Pejehwaten. schmerzlicher hat nie eine Hippe van Dem ewigen B.-eh gfiael* geianti" Ta* '/er! ist Der iveseni, lupfte utiD nnPesiechlichste denge eine* Tichter*. Tarnber hinan* nPer Hai Heine in Tchi isten, Hriesen nnD biespraihen sa ein D e n i ig znm gnDeninm Ttellnng genammen, sa klar naN> jeDer i'iichtnng seine r»ie>nn»g an*gespra.l>en, Das; lein;',ive>sel an feiner ivahren b'.eftnnnng mehr Pesiehen lann. /er Da* aieDuht „Hrinzessin TaPPat", Dem Die aPige» Herse entnamnien sinD,.einmal an* Dem '.»riiuPe HnDivig vaiDt*, De* laalil jprarPgeivaliigsien jnDischen Harlrag*iiie>s>er* Der biegen ivart, gehari Hai, wirD. Diese bilang geivarDene innige TaPPal Paefte in liesster 3aale Peirmhren. Tie p,al>i Der '.'lengernngen Heine*, an* Denen seine uuiu* iiipe HerPiinDenheil.mit Dem bHauPe» seiner Haler hervargeln, ist' r'egimi. rrlr hat Da* .eiiDentni» i„m e i ii ^uDi'imim"», wie ein gang* zitiert,s niemal* verlasse» nnD versichert int selPen rltem zngei „oel, have »lieh pntit taute» lassen an* Has; gegen Da* ,,» Dentnin . .";Hgl. bnistav .rlarpeie*: Heinrich Heikle.> Eine p.eitlang hat Umgang mit ivnrDigen inDijchen o-rennDen sagar verniaeht, itarlite fnDiselie HmpsinDnnge» m Heine a»*;n iaieii. bi ena.nmt sieh inv Den Hlan, Der jnDtsePen r^eselnelite seine knnsileiisePe i>iestal!iing ziiziiivenDeu: er Pegiiint;n Dieiein oiveik ein eifrige* EhranilsinDinm. ..i^>a»z eigene e-iesnhie Pewege» muh," sehreiP: er an einen o-ren»D „wen» iih jene trän ngen '.'liinaleii DnrchPlatteiei eine Fnlle Der Helehrnng nnD De* Teh,nerze*." Ter bäeist Der juDisehen bkjchichte wirD in ihm lePenDigi an* ihm formt er Den iKomau De* „rKabbi van Hacha rach". Ta* erste.riapitel Diese* Ramaiis, Der* tu jenen Seiten var Heine* Tanse entstanD, steht in seiner innerliehen bilnt säst einsam zwischen Der birazie n»D spielerische» r'lni»»t seiner anDeren H-erle . . . H-ar in Dem Heben Dieses Tichter* nicht etivas van Der 2r-an Dersehast De* ewigen Hlhasver? Eine »nstillParc Tehnsneht, Der perfanliehe* biejehick Die Pange sZrage aPgezwiiiigen Han „3-irD einst Die (Zeit, Die ew'ge Elattin, tilgen, Ta* Dniikle 26eh, Das sieh ererbt vvin Hater Hernnter ans Den Tahn wirD einst Der Enkel blenesen nnD vernnnstig sein n»D glncklich'?" Hernrieh Heine* Tragiki o»deiinat n»D onDeiischmerz. Er ahnte' Da* EnDe De* Hciinatlasein „Meine Messe wirD man jingen, Dieineu .EaDasch wirD man fagen . . * - flus kfeines Lonkes8to ^ucisicrr. Tenn Deit; e* einen Himmel gibt, liebster Mart, das ist seht ganz getvisz, seit ich Diesen ja sehr nötig habe bei meine» Erdenfehmerzen. TeP .fvahl, mein teurer HrnDer, Der Eiatt unserer Haler erhalte Dich. Unsere Haler waren tvakkere Heute: sie Deinntigteii sich var biatt nnD waren Deshalb ja jtarrijch nitD trahig Den -»eensehen. Den irdischen Machten gegeuitbei; ich Dagegen, ich Pot Dein Himmel sreeh Die Ttirne »nD war Demütig nnD krieehenD var Den Mensehen nnD De*wege>i liege ich jetzt am Baden wie ein zertretener Änrni. :>inh»i »nD Ehre Dem biatk in der Hvhe! (An MaHmilian Heine.- . . . ,'in Dei Tat, weder eine Hijian, nach eine jeraphitijche Herzniliing, nveh eine Ttiinme va»> Himmel, auch kein »lerkwiir Diger Tranni aDer saust ein H.-nnDerjpnk brachte mieh ans Den H-eg De* Heil*, »uD ieh verdanke meine Erlcnehtnng ganz einsach Der Heltiire eine* Buche* eine* Buche*? ga, uuD e* ist ein alte*, felilii'lite* Buch, bescheiden wie Die beamt, auch natürlich wie Diese: ein Bneh, Da* tverkeltatig it»D anspriuhsla* anssieht laie Die Tanne, Die mr* ivarmt, wie Da*/Brat, Da* nns nährt; ein Biuh, Das ja ttaulteP, sa segnend gniief tut» aubtieft, wie eine alte bkapmiier, Die amu taglieh in Dem Buche lieft, mit Den liebe», PcPeuDeit Wippen' nnD mit Dev Brille auf Der biafe und Diese* Buch beim am» ganz Inrgveg Da* Buch, Die Bibel. i.'lii* Der Bvrrede zur „(beschichte Der ilieligian nnD Hhilasaphie in TeiitschlanD".i ... leb sehe fegt, Die n-irieehen waren nni schöne günglinge, Die ,e»Den .itu-1 waren immer Mannet, gewjtltige, nnbengsame Männer, nielit Pias; ehemals, sanDern bis ans De» heutigen Tag, tratz aelnzehn gahrbniiDerten Der Hersvlgnng nnD De* Elend*, geh habe sie feirPout besser tmivDipeu gelernt, ititb wenn nicht jeder bkPiiit*iu>l-( bei Dem Mampe» Der bieualutiait uttD ihrer Dema Iratisihen 'Prinzipien ein narrischer ‘iiMPeiipviid) tvare, ja kannte Der T eh re i Per Dieser Blauer »alz Daraus sein, Das; seine Ahnen Dem edlen Ha nie ,'iiiael a »gehalten, Das; er ein Abkvniniling jener Martnrer, Die Der '/eit einen biatt nnD eine Maral gegeben ttttP ans alle» £cblaePtfelDevii De* i'k-Daitfeii*, gekämpft uttD ge litten haben. ' - (An* Den „blestanDnissen".)

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