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Jüdisches Gemeindeblatt · 1929-11-01 · 15 (1.11.1929) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
1 (1929)
Issue
15 (1.11.1929)
Date
1929-11-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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\ J schuh, 2. '.'iabembci, nad). schlust bcojottc-iDicujii^ am Middusch mt '.Miiic Vi 11!n>iit)iliißc l ('Jluciluui); tetlzuuehmen. . Ehanukahseier. swvu zeyi wirb daraus htugeivieseu, bas; brr ,r>ra^'U!Fraueuveretn am sviiuiag, 20. rezember, cm M t n b i 1 [ i |i i'iiaitiiultei. cte :iicj]tc btijei '^cvaiijtaltuiifl, lu'ijt IN iv.ttbeit mm ,'vuia vueite :K eise I, b erg, Aitulvnjtrage 20 tuaic.mt bte bi.tuten Ca zu inunaiii'u urib Auzzuhrungeu baeiten Mtitbu l’Iv jum 1". JiiHHiiil’i'i nit;iimeibcn jmO. Um .'liic-iiaben;it '„'alten bet 'b;i'U'iUbla!k;n i'iimetbeit, tmb anlaszlich be» Min batau-;. .tue v a ti » s a m'm l u n g burwgejrthrt iverbeu; jede, :uü> Mi :.iimne t^al’i ii’iib baitlciib eutgegeugenviumeu. Israelitischer Frauenverein. r'iach bent-guteu E)eliugen brr Teptember Beranjtaliung »imui! der Fratrenverein jente durch otc '.'ubiiieteitaiie mttcU'UHlk'ui iatifltcu tvieber aus uub erlastt Utulabrrugeu zti eruem viuverspreehenben Bortragsabeub, als bepeu Redueriu die lugeudltche r>',cschajlsiuhrcrlu des Kubischen Fraudubnude». Frauletn H.luua dt a r tu i u s l i zBcrlut),.^ geir'r'uucu tvorbeu iji. Um a l i e u '.UiitflUcöcin des Israelitischen .yiaiii-nuatnib lanne’ den' berusstaiigeu lungen 'IRadcheu tÄelegeuhei:;u i]iL>iit, dir hervvrrageube tlicbiicnn zu tjoicn, ijt bejchlojj-.'n uuubiii, buentnl |ia:; des Aacknutltags bic A bend sl unbe u zu wählen.;i:h|uiib bi-:- J>raelttticheu Fraueuvereins würbe c-.- beioitder-.- begruzzeu, meint bic iveibliche zubischc fugend sich recht zahlreich eiuimbel uub inbei beabiichligten Liskujsiou ,yiae,eii aujunrsi, bereu Beantrvortuirg bie :Hcöiiciiit voriiehiueu nuib. aei Mu um; nnbei am .V Roveiuber m de» tKate-iiuben stau uub biiitiut; pirultlich tim >20^ Uhr. Jlubiuaiibcu'rfiirjotflc. ieit dem 1. Januar l'J29 hal sich bic Zahl der bluswauberer, beueu der Htljsverein der beuizcheu Jubeu |iiitc (jiajinfle zuzuiveuben Hane, stark crhvhl. '.'llleiu 'i'iouuii t’a)|ieiteil wahrend bei ei|ieii acht Monate 750 hilssl'ebuiuijje ^er>»ueu, warnti b;e Elejamtzisjer von 1928 bereu» erreich! i|t. Taj; es talneupsUchi jedes Juden ist, dem Hilssveretu der beulichett Jubeu ars Mitglied auzugehoren, bedarf wohl kgum der Erivariurtug. r'lttmelbrutgeu inmmi bas Bremer Momttee des Htls.-vere:u.-, aut Tom 6, II., entgegen. Telegramm -?lbli>jii»„. Bedtent euch bei Ablösung» Tele «liamme bw Miauten lr-ohlianolens Bererus. 'Ja» iclejjramm tojter l J.'iait und U'trb ais Brtes verjaubl. Aormulare jrub'im t^etuetubel'uro erhailltchl lvahreub der Burosiuubeu louueu Texte telephouiich ausgegebeu werben. Mleiderlaininer. Ter BTuuer slehr vor bei Titr. Tauerub utelbe» Pch Beburiitjze, die r'luzuoe, TchuhzeitZ ujw. erl'tlleu. r'llle n>eluet»bemti>llteber, die zuruagejehie, aitsl>e>ieru»gssahige Mlci. btntiu-inule, tloalche und Tuezel zur Bersugung zielleu louueu, toeroeu it>u>hi, uns solche )in. ■Jimietbeitbe zuzuweubeu. rluuahme ttelle: i''>aiieM|na|;e ti. Bremer BUsjenschajiliche WejeUjd)ajt. jn bei 3-mibt Tthuug am ü. '.'loveutl'er, lv.<!» llhr, lletmr Taal bei „lÄloele", jprtchl '?err t^utuaztalbtrellor Tr. T chaal über „sy-er»haubel uub Liell baubel tut VUtivnim"; am 1. '.'lovembrr im »Zujulul jur ^ugeub luube, -tt llhr, r'lula des tHealhyiuitastums: Prvses>or Jr. L?. Möhler Berlin über „^iesiallShshcholvjzie"; aut r>ivve»tber, ->> Uhr, ,u der hiealjchule nu B5e>>eu: Tiubteural Tr, Tcheeier über „dtusrtyrttug tu. den beulscheu hioinau der Uiegeuwarl"; am v '.lu'i'embei, i’o llhr, tut grvheu iaal des diewerbehatlses im Baueuropatsebeu Tiub>enaus>chuj;: Tr. Rudolph Tchueiberloachwih, M. b. :>i., über „Paueuropa uub die beuijche 'lotrizchafi". Mtlgltederversamtnluuq der jüdischen Iugendvereinigiing. llurer rteurrug von Roben Player >aub am Oktober bie dies lahrtpe orbeurltche Rltijzlteberversamutlutth siau. Tem Borslaub, bepeu eiuzelue Ruthlteber Bericht erstaltneu, tvurbe eiuslimntiji rntilasluurr gewahrt. Tie jnmrtztelle Vage der altgeubveremiaung enotes |ul) leider als sehr sehlecht. . Hervorzuhebeu sei besonders die gute r'lrbeu der uttuggruppe im vergaugeueu Tvtutuer, wah reub die r'lrbetr der ^rtgeubvereinigung in betr leyleu Monaten etwas fiel men batte. T te '.'.eutoahl des Borstaubes hatte solgett des Ergebnis: l. Borjtyeuber: B-alter Reiseuberg, ± Bors.: cvvl. Ueetlte uivlanelK Tatniisuhrertu: Jil. Tina uiuthtuauu, Masse» wart: ,vrm .losephs, l. Betsiper: Robert Player, r.'. Beisiberiu: ,ul. Voue Roseubauul, Augeubgruppeuleiteriu: Frl. b-lrete seiul. Tarau jchlost itili eine Rusiprarbe über bie Br beit des kommenden BMuters au, die allgemetu. regstes Interesse saub. Tie Attgeub veretuiguug wirb tu btesem Votuler, icilU'ctjc nur fur Mitglteber, teils auch jur i'iajtc, verschiedene auswärtige Redner nach Bre men ziehen. Utite r'Irbetisgeuteiuschast wirb in aussuhrlichen vetmnbenbeit bas Thema: „Tvtnscha'stslautps und Vebeusgestal tuug des zuttgett .rubeu" bcltaiibclit. A-eruer tverben in ztvang lutei Avlge vefeabenbe, T.ptelabeube uub gesellige Berauslaliuugeu jtalistubeu. Tte Kubische Attgeubvereiutgung hofst, bas; sich an ihren Beraustalutugen die getarnte jüdische >rugenb von Bremen uttb llmgegeub beteiligen tvtrb. b'tn iuztvischeu siattgesuubeuer Vejeabeub, der jirlt mit bei i'iejtalt des libel aus Vvasserittatttis ..Ter Aall Maurtttus" besagte, scheint dieser Possnung recht zu geben. Ter Mituvoch gehört dem uugeubbuub! ,1ebett Min woch abend Min Illtr ttnbett im vetm, IRnteusirasze 7, Bei altsialtuugen statt. Der Attug-jitbische Wauberbttub lunWBl blau Rheinland veranstaltet am I». Rvvetttber, morgens!> Uhr, in Tuisburg, uiemeitibebaite, Attulerttsirajze V, sein erstes Teiniuar. Dieses Temtuar soll bet Aortbilbuug jüngerer lihawerim uub der uttug sührer bienen. Tie Rrbeitsgemeinschaslen des Teminars sind: Probleme ber palastiiibttsischen Arbeiterbewegung ^Kcfcrcnt: Ben r'lscher, Rechoboth), qtnd lruttivicsinng des. Marxismus lReserent noch unbekannt). Bin I. Tezentber wird der nächste b4arrkag des >r>rBiB. statlfinbeu. zrnteresjeuten erfahren näheres itber die Beraustaltungeu uub r'lrbeit bes^PaB'B. durch die Bauleitung Rheinland, z. Pb. Tavib Tanne, Mülheim t,Ruhr), Postjach Jüdisches Wohlfahrtsamt Sremem '' Lprechsntnden jeden Rloutag und Tonnerskag S—12 Uhr. im 2»ohlsahrtsburean, dkarteustrasze U. Zernrus: Tomsheide 285S8. Posischech-Moulo: 55«!'.l6 Hamburg. Bank konto: Tarmstädker und Rationalbank. Zugunsten der Deutschen Rothilse beginnt am 1. November >929 der Bertrieb der Wohlfahrtsbriefmarken 1929, deren Ertrag nur zur Linderung materieller Notstände, und zwar in erster Linie zur .tträfligung der fügend, bestimmt ist. Zur r'lusgabe gelangen: » 5 Pzg.-Marken lBerkaulspreis 7 Pjg.) Brappeu von Bremen * Pjg. Marken lBerkausspreis 12 Pjg.) Biappen von Lippe 15 Ptg 'Marken (Berkaujspreis 20 Pjg.) Brappeii von Lübeck 25 Pjg..rUlarlen lBerkanjspreis 35 Plg 1 Wappen von M.-Ltrelitz 50 Pig. Marken tBerkausspreis 00 Pjg ) Wappen vgu Tch.-Lippe. ferner gibt die Retchspost eine autkliche Bildsiojtkarle mityeingedruckker 8-Pfg.-Wvhlsahrtsmarke zum Berkaufspreis von 12 Psg. heraus, sowie Markenheslchen zum Preise von 1,50 Mark, enthalkend 0 -stück 5-Pfg.'Marken, 1 stück 8-Pfg.-Marken und 3 stück 15-Pfg.-Marken. Tie Wohljahrlsbriesmarkett sind vollwertige amtliche Postiverlzeichen, gültig zur Frankierttiig aller Postsendungen nach dem Zn- und Ausland. Ter Bertrieb innerhalb des jüdischen GemeindebeUrks Bremen liegt, wie bisher, dem Züdischig Wvhlsahrtsamk ob. Alle jüdischen Firmen tverden gebeten, ihre gesamte Geschästspost während einer Woche oder einiger Tage im November, Dezember und Januar mit Wohlfahrtsbriefmarken zu frankieren und beim Jüdischen Wohlfahrtsamt zu bestellen, dem 80 Prozent "" "iJÜfÄWU.-. Berli n. (ZTA.j Im Beisein des Bizepräsidente», des sejinabgeordnelen Eh. Rasiwr lWarschau), und der Berliner Präsibiumsrnitglieder fand eine sivung der Exekutive statt, in der der 'Arbeitsplan für die nächste Zeit besprochen wurde. Hierzu wurde beschlossen: l. Ten Berbandsral im Tezentber oder Ja nuar in Berlin eittzubernfen. 2. Einen Werveausruf in zwei sprachen zu versenden. :l. Zur Erlangung statistischen Materials über die jüdische Handiverkerbewegung und zur Menntnis der Berhältnisse in den einzelnen Ländern Fragebogen zu versenden, l. Eine Pressekonferenz in Berlin einzuberufen. 5. Prominente Persönlichkeiten für den Berdandsrat zu gewinnen. 0. Probeaus» gabe einer Zeitung, die in zwei sprachen erscheinen soll, herausznbringen. Ein jüüischer Erfolg bei den Parlamentswahlen in üer Tschechoslowakei. Prag. (ITA.) Am sonntag, 27. Oktober, wurden iit-bev Tschechoslowakei die Parlatnentswahlen durchgeführt. *>«000 jüdische Wähler in der gesamten Tschechoslowakei schritten zur Urne. Tie auf die vereinigte jüdisch polnischy Liste abgegebenen stini' men sichern de» Juden nach den bisherigen Feststellungen mindestens ein Mandat. Als getvähll erscheint der Präsident deS Jüdischen Rationalrates der Tschechoslowakei Tr. singer. Äußerungen -er Berliner presse zum halsmann-prozeß. B eV t i n. ITA5 Auch die grofze Presse in Tettkschland nimmt in längeren Artikel» znni Urteil int zweiten Prozes; Palsniann Stellung. Ter Wiener .Korrespondent deS „Per tiner Tageblatt", Heinrich Eduard Jaevb, schreibt: „Weni^ mau diesen Eeschworeneu .zurnjen ivürde^ daH sie auy Erztehnng und politischer Richtung ein Aehlurt^eil abgegeben haben, so würden sie diesen Borwurj ablehnen, weil sie selber wahr scheinlich gar nicht wissen, wie sehr ihre Erziehung und ihre politische Richtung das Erlenntnisvermögen bei ilinen ver duntelk hat. 'Auch wer nicht daran glaubt, das; in Innsbrucker" Rechtsfreisen eine Be^jchwörung stattgesunden habe, um aus die Bvltsrickcker eine» Truck in Richtung einer Berurteisttng auszuirben, der rvird nicht leugnen tarnten, da st ein inoffizieller Trnik dnrckr Wochen hin bestanden hat. Welche Atmosphäre herrschte wieder in Jitnsbrnck! 'Wieviel Trohbriese hatte die Post ivieder umherzutragen!,.. Aie und nimmer ist in diesem Prozes; de», Angellagteu, uns, der Welt seine schuld bewiesen ivorden. Troy der »»geheuer ivichtigen Tatsache, das; der Baker beraubt worden ist, troy allen, bat das tileri.lt die Raub ntordlhese fallen lassen und den sohn t bei dem man des Paters tüeld nicht saud wegen Totschlages verurteilt... Ein schwerer, ein höchst solgenschwerer »nustjehler der Prozes;- leitnug wird es ermöglichen, das; die sache Halsntau» WienerBäckerei und Konditorei Berthold Gröger Bremen, 0>tertorssfelnweS77, Telephon Domsheide 26428 Ich mache höflichst darauf aufmerksam, dah ich 7,ur I ierstcllung der Waren nur die beste Molkerei»Butlcr verwende

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