Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 52 (31.12.1937)
- Date
- 1937-12-31
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Niedersachsen Der Leiter der Kriegsopfer-Abteilung in Ostfriesland; Aurich. Am 11. d. M. die Kameraden, Kriegsbesc liinterbliebenen der Ortsgruppe Ostfriijsland Auriclt. i Kam. W o I f f s , der Vorsitzende Aurich, begrüßte die Erschienenen, dere den Kam. Oberlandesgerichtsrat R os e n t h a I - Berlin und gab; seiner über dessen Anwesenheit Ausdruck, grüßte ferner den Bezirks-Vorsjtzend« Ludwig Mergentheim, Leer, dei drucksvollen Worten der Gefallenen dos Wi versammelten sich ten und Kriegsdei Ortsgr. ipsbeson- D. Or. Freude Er bell Kajin. Krieges gedachte; die Versammlung in einer Minute stillen Gedenkens Toten von 1914 IS. Hierauf nahm Kam. Dr. Rosenthal dfas /u seinem groß angelegten Vortrage Arbeitsgebiete unseres Bundes, und besonders die Betreuung der Kriegsopfer lals umfangreiches Spezialgebiet in retjh “ in?e eraden Beii dt die opfer- Kam. ejrschieb|egrüßt Leo IjCriegsn mit rege itzlich zum zu h ift ans zu san AI Da grub; Bur wo; get r; ist, den Kriegsopfern Gelegenheit M linungsaustausch mit der Vorstandsc“ gehen. i Westdeutschland i lachen Unsere Ortsgruppe hatte! zu Chain an sämtliche notleidende Kriegsbcschä Hinterbliebene und Kameraden eine vop je 10.— RM zur Verteilung ganzen 210.— RM). Berücksichtigt v audh Kameraden von auswärts, die wet unserer Ortsgruppe noch zu dereii Bezh höien, z. B. Kameraden in der Eifel. AI. Gladbach Rheydt. Die Ortdgruppd ver taltete am 18. Dezember ein Eintopf resen dem die Kameraden in erfreulicher Zah erschienen waren. Der gemütliche! Verlauf des Abends bewies die Notwendigkeit dej Zu menseiins. tenklrchen-Westerwald. Kan). H v i d - Hamm /Sieg hat den Vorsitz der >pe Altenkirchen übernommen pnd desvorsitzenden in diesem Amte bestätigt r den. Niederschleslen Gbgau. Am vergangenen Sonnabend Lerau stalleten die Ortsgruppe Glogau und die Sport grujpe Glogau im „Schild“ eine Chaniikka- Nacpfeier. Der Vorsitzende, Kam. Hugo ukka äjdigten Spende •achi. urde i er zu k ge tinricT Orts vom Eine interessante Kriegserinnerung ein elterharrte für die Wort tiber die htlicher, charitativer und seelischer Hinsicht; er jing dabei auf die historische Entwicklung auch anderer Staaten ein und erwähnte auch die in len letzten Wochen durchgeführte erfolgreiche Zhanukkaspende. Einen breiten Raum gab der Vortragende lern Auswanderungsproblem, insbesondere der neuen Arbeit der „II a“ für Gruppenwanderung nach Uebersee für Landwirte und Handwerker. Durch Umfrage der Ortsgruppen soll festgestellt werden, wieviel .Menschen für überseeische Siedlung zur Verfügung stehen. Zum Schluß Hob Kam. Dr. liosenthal besonders das gegenseitige Vertrauen zwischen Bundesleitung und Ortsgruppen hervor, das durch das Bund sorgan een „Schild“ und in mündlicher Aussprache >tändig vertieft werden solle. Reicher Beifall lohnte die Cindrucksvolleu Ausführungen des Redners; na|ch Erledigung i niger Anfragen wurde die Versammlung geflossen; anschließend blieben die Kan« nach zu einem kameradschaftlichen s immensein. IIayern Aschaffenburg. Am 14. Dezember h h esige Ortsgruppe ihre erste Kriegj Versammlung ab. Nachdem der il. Vors, Dr. Gunzenhäuser die zahlreich n< neu Kameraden und Kriegsopfer h; tte, erteilte er das Wort dem Kan S rauß zu seinem Vortrag pber Of ferfragen. Seine Ausführungen wurdA großem Beifall aufgenommen und die Aussprache zeigte, wie wichtig'! und n Eine Btsprtdiuni Von links hach recht«: Hanover, Tänzer s. A., •MIIIIDHMIIINMHHHHIMlII ausrung Marcus, konnte viele Kameraden von wärts begrüßen. Nach der Gefallenene! wies er auf das Vermächtnis dieser Gefal enen an die überlebenden Kameraden hin: Den Kriegsopfern die Treue zu halten und durch die Tat zu beweisen, im Ernst der Gegenwart' Haltung zu bewahren. Ein vom Vorsitzenden verfaßter Prolog wurde von ihm und Margot Jacobsohn vorgetragen, es iolgte ein Sprecnchor, worauf Rabbiner Dr. Lucas die innere Bindung zwischen Chanukkafes: und soldatischem Geist aufzeigte. Die GriinbL-rger Kameraden, die in nachbarlicher Verbundenheit nach Glogau gekommen waren, erfreuten durch ein Streichkonzert mit Werken Mendelssohn-Bartholdy. und Auber. Im zweiten Teil kam ein umfangreiches durchweg heiteres Programm zur Ausfüh Liegnitz. Die Ortsgruppe veranstaltete 15- 12. 1937 einen Abend für die Kr i _ opfer. Die Kameraden der Ortsgruppe st< Ilten sich bereitwilligst in den Dienst der guten Sache und trugen durch Aufstellung :iner schön hergerienteten Kaffeetafel zum guten dtr Feldrabbiner des Ostens Privatbild . Levy, Bacck, S. Le\i, Roseruck s. A., Sonderling * IIHIIIIIIUIH'IHIIII von ung. egs- Gclingen der Kriegsopfer-Veranstaltung Trotz eines Unfalles, der ihn seit längerer OhAfitrJllAit/Afl Zeit ans Zimmer fesselt, ließ es sich lder rührige Vorsitzende Kam. Baumgart licht nehmen, bei diesem Abend anwesend zu sein. Er fand warme Worte des Gedenkens für die Toten der Kriege und Grenzschutzkämpfe, für die in der Nachkriegszeit verstorbenen Kameraden und für die bei den Unruhen in Palästina ums Leben gekommenen Juden. Der Landesverbands-Vorsitzende, Kam. El-' k e 1 e s , Breslau, begrüßte anstelle des di rch Krankheit verhinderten Kriegsopfer-Leiters Dr. Hirächberg die sehr zahlreich erschienen Anwesenden. Kam. Pol lack vom Landesverband Niederschlesien referierte an Hand von Zahlenmaterial über die umfangreiche Arbeit Kriegsopfer-Abteilung und berührte damit sammenhängende Fragen praktischer sozi Arbeit, der sich der Landesverband Niecerschlesien in ganz besonderem Maße widnjet, wie; Ferienkinder-Verschickung, Kamerad speisung, Beratung und Betreuung der Kriegsopfer und dergl. mehr. Das Auswanderun jsnroblem und die Mitarbeit des Bundes Bewältigung dieser schweren und verantw tungsvollen Aufgaben wurde eingehend örtert. Kurhessen - Waldeck Fulda. Vor unseren Kriegsopfern und Ka radett sprach am 12. 12. 1937 auf Einladu lg der stellv. Vorsitzende des Landesverbands Südwestdeutschland, Kam. Dr. Heiner May :r über .Jüdische Führung und jüdische Arbeii ln fesselnden Worten schilderte er zunäcl st die Tätigkeit der Reichsvertretung der Jud :n bei. in Deutschland und sprach sodann über die Aufgaben und Leistungen unseres Reichsbundes, der die wirtschaftliche und rechtliche Betreuung der Kriegsopfer und Kriegsteilnehmer übernommen habe. Kameradenhilfe, Auswanderungsbeistand sind wichtige Gebiete in der Gesamttätigkeit des Bundes.- Er gedachte der Kriegsopferbetreuung, der Winterhilfe, des Ferienkitider-Hiltswerks, der juristischen Beratung, wie der ärztlichen Hilfe durch Kameraden. Für Ertüchtigung der Jugend wird im Sportbund .jSchild“ Sorge getragen. Schließlich machte er I auch die Versammlung auf die Jüdische Landarbeit GmbH, aufmerksam und verstand es, den Kameraden das Ziel der G r u p p ea - S i e d 1 ü n g als eine bedeutende und aussichtsreiche Idee auf diesem Gebiete vorzustellen. Im Zusammenhang damit streifte er auch die neuen Möglichkeiten des Altreu-Transfeirs. Der Vorsitzende: der Ortsgruppe, Kam. Dr. Heine mann dankte dem Redner für seine packenden Ausführungen. Im Anschluß an das_- Referat waren die 'Kameraden in gemütlichem Beisammensein vereint. — ler Zlller ur )r- :r- Ratibor. Das diesjährige Chanukkafest hat die hiesige Ortsgruppe den Zeitverhältnissen entsprechend in bescheidenem Rahmen gefeiert. Die Kaineraden-Kinder wurden bereits am Nachmittag des 30. November in unserem Vereinslokal Wartenberger mit Kaffee und Kuchen bewirtet, während im Kreise der Sportgruppe „Schild“ am Abend des gleichen Tages die Lichter gezündet wurden. Aus Kameraden- ' und Familienkreisen Berlin. Kam. $. Kaufmann und Frau Sara feiern am I. I. 1033. da> Fest der Silbernen Hochzeit. Kam. Leo Silberstein und Opttin am 26. 12. 1937 das Fest der Silbernen Hochzeit. Beide sind Kameraden der Orts* gruppe Bayern.. 1 Herne. Am 22. Dezember 1937 wird die Mutter der Kameraden Moritz und Adolf Marx, Frau Wweu M. Marx, in seiten geistiger und körperlicher Frische 82 Jahre. Wir gratulieren herzlich.^! Hameln. Am 18. d. M. wurde der Sohn Werner unseres Kameraden Adolf L ö b, Steinhcim (Westf.) Barmitrwoh. Da Kam. Löh einer unserer ältesten und treuesten Mitglieder ist, He6 die Ortsgruppe durch den Vorsitzenden ein Olückwunsch'Schreiben sowie ein Qeschenk überreichen. Frankfurt a. M. Unser langjähriges Mitglied Kam* Jose'f Hirschberg begeht am 23. Dezember seinen 6!*. Geburtstag. Dresden. Die Mutter unsere« Kam. R. A Dr. Ludwig Katz, >o|lendct am 28. Dezember 1937 in voller geistiger Frischedas 60. Lebensjahr. Witten. Kaufmann Isidor Singer und Qattin begehen am 25. d. M. ihre Silberhochzeit. Wir gratulieren dem Kameraden. M.-Gladbach-Rheydt. Frau Wwc. Sofie Hart, geh. Blech in Wickrathberg, die Mutter unseres Kam. Gustav Harf, Wickrathberg, und Schwiegermutter unseres Kam. Willi Levi, Garzweiler, fdert am 2b. 12. 1937 in körperlicher und geistiger Frisiche ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr noch viele glückliche Jahre im Kreise der Ihren. 3