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Der Schild · 1937-12-17 · 51 (17.12.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
51 (17.12.1937)
Date
1937-12-17
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Ebrentafel jMAeder Am 19. Dezember vollendet in Herl Bertha N U B b a U m ihr 87. Leben§j hat im Weltkrieg ihre sechs S Frontsoldaten unter den Waffen ges ihnen weilt nur noch unser Kam. bäum, Hannover, unter den Liebendei übrigen fünf Jungen hat sie Krieg verloren. Diese fünf David, Willy, Sally, Mor Felix Nußbaum zeigt unser Bild. feld rrrau jahr. | Sie h n e | als ihen. ,eo e au» Von Hußn; ihre urch den Brüder: durch Bi i t z Drei Und von ihnen weist unser Gefallenen-Gedenktuch aus: Sally N. steht unter Nr. 545, Willy N. unter Anh. Und David N. unter Nr. 632 in unserem Qefällenen-QedenkbUch. Der Mutter, die so schwere Opfer gebracht hat, gelten unsere aufrichtigen Tei Lebenskampf er. Sohn Hessen) Frische Söhne Froyt Kath. jrstande n. Leopter Wünsche für ihre ferneren Lebensjahre. Berlin. Der Kriegervater Siegfried Jacobs o h n, Berlin-Charlottenburg, Syb tlstr. 62 feierte am 15. Dezember 1937 seinen 82. Geburtstag. Sein einziger Sohn, l)r."med. Fritz lacobsohn ist im Jahre 1915 bti Ypern als Feldunterarzt im vordersten Schützengraben gefallen. Euskirchen. Am 1. 12. 1937 vollendete Herr Simon Rolat, Cuchenheim, sein 75 jahr.. Zwei Söhne waren Frönt E i n Sohn ist gefallen, der andejre war in engl. Gefangenschaft. Berlin. Am 20. Dez. vollendet Fraik Witwe Regina Rothschild, Charlottenbufg, Gervinusstraße 20 b (früher i. Alsfeld i. in seltener geistiger und körperlicher ihr 80. Lebensjahr. Ihre beiden standen während des Krieges an der und sind Kameraden unseres Bundes Adolf R. gehört seit Jahren dem V der Ortsgruppe Stegfried an uhd Kal pold R. ist Mitglied der Ortsgr. Frankfurt a. Ajt Wir gratulieren herzliehst! Ein Frontarzt Generaloberarzt d. R. a. D. Kam. Di). Adai wurde Fünfundsiebziger Hamburg. Verspätet erreicht uns die NachJ rieht, daß unser Hamburger Kam. Di. Julius Adam vor einiger Zeit in aller Sti Ile und! Zurückgezogenheit sein 75. Lebensjahi vollendete. unter den zahlreichen Gratulan :en will der „Schild“, wenn auch nachträglic i, nicht fehlen. Noch als Zweiundfünfzigjähriger ging Dr. Adam, bei Ausbruch des Krieges aul seinen Wunsch reaktiviert, mit dem Res. Inf.-I iegt. 265 als Regimentsarzt ins Feld — er hä te, wie es in dessen Regimentszeitung heißt, i i einem Heimatlazarett ein bequemeres Leben führen können — und leistete im Kriege m:hr, als die Pflicht gebot; denn er war als persönlich tapfer und unerschrocken in Feldschla:ht und Graben bekannt. Am Truppenverbar dsplatz, kenntlich an der roten Laterne vor dem Zelt, ist, während die Truppe ruht, der Oberstabsarzt noch spät in der Nacht am Werke; er kämpft mit dem Tode um entfliehende Leben seiner 265er. Und im Stabsquartier na<h Märschen oder in Ortsunterkunft sieht mi n noch lange Licht beim Arzt, der einen Niedergebrochenen wie ein Vater wieder avfrichtet und seinen großen Einfluß geltend mrcht füi eine« kurzen Heimaturlaub. "1 Als Fünfundfünfziger schied er, auf Jefehl des AOK. Ost, gegen seinen Willen, im - ugust 1917 vom Res. Inf.-Regt. 265, um als Chefarzt die Leitung eines Feldlazaretts im Westen zu übernehmen. Die Regimentsgeschichte bestätigt ihm, daß sein Name unzertrennlich mit der Geschichte des Regiments verbunden bleiben werde. Seine Brust schmückt das EK. I., (erhallen im 2. Kriegsjahre) und am Ende des Krieges wurde er vom Oberstabsarzt zum Geueraloberarzt befördert. Daß Kam. Dr. Adam, den wir stolz zi den Unseren zählen, sich der Arbeit unseres‘Btndes eng verbunden fühlt, beweist er durch »eine regelmäßige Teilnahme an allen Veranstaltungen seiner Ortsgruppe Hamburg.. Zur großen Armee i Jai Hanau. Unser lieber Kam. Willy H a i nicht mehr unter den Lebenden. Durch tückische Erkältung aufs Krankenbett worfen, wo sehr schwere Komplikationen Ausbruch kamen und eine Operation als le Rettungsmittel versucht wurde, ist dieser ehrenhafte wie wohltätige und religiös findende liebe Kamerad mit seinen 54 _ zur Großen Armee abgerufen worden, großer Anzahl hatten sich die Kameraden allen umliegenden Ortschaften zu seinem gräbnis eingefunden. Der Vorsitzende unH Ortsgruppe, Kam. Max Schwab, in Armen er verschieden, hielt einen ergreife,) Nachruf, schilderte seine menschlichen militärischen Eigenschaften im Weltkriege, er im Res. Feldart.-Reg. Nr. 40 von A 1914 bis 1916 gekämpft hat und mit EK. II. ausgezeichnet wurde. Für die Bu leitung, den Südwestdeutschen LandesverL und für die Hanauer Ortsgruppe dankte Schwab dem Verstorbenen für seine Kameradschaft. Seiner Gattin und seine Söhnen gilt unser ganzes Mitgefühl und liehe Teilnahme. Er ruhe in Frieden, iwir werden sein Andenken in Ehren halfen. Berlin. Kam. Julius Kugelmann, Or Prenzlauer Berg, und Kam. Fritz Lew sohn, Ortsgr. Charlottenburg, wurden Großen Armee abberufen. ist eine gezum ztes so ^mpren In aus Beerer sen den und wo ubust lern ndesand' am. tteue l 3 f erziber sgr. i n - zur Westdeutschland Ortsgr. Köln teilt mit: Zur Entgegennahme von Spenden und trägen sind nur solche Herren berechtigt, sich im Besitz eines Ausweises befind der mit der Unterschrift des Vorsitzes oder des Geschäftsführers versehen ist. Herr Adolf Stern, sen. Köln, G'irölsteinerstr. 15, ist seit einigen Jahren rieht mehr beim Bund* tätig und daher nicht bei ugt, für den Bund Gelder in Empfang zu nehmen. Gelsenkirchen. Die seit mehr als Jahrzehnt traditionelle Chanukka-Veranstal der Ortsgruppe fand mit bestem Erfolg 5. Dezember statt. Am Nachmittag wu etwa 80 schulpflichtige Kameradenkinder Kakao und Kuchen bewirtet. Nachdem 9iährige Rolf Gompertz und der 7jährige Cohen vor der Menora die Segenssprüche sungen und die Lichter entzündet hat stimmte die ganze Kinderschar das M6: Zur an. Der Ortsgruppen-Vorsitzende Kam. Leo Gompertz überreichte an Rolf Dreyfuß, der mit seinen Eltern nach Amerika ms» wandert, zum Abschied die „Frontbriefe gefallener Juden“. Den Kameraden Schümann und de Vries gebührt für ihre Verdienste um das Gelingen der Feier besonderer Dank In den gleichen bescheidenen Räumen Gemeindeheims konnte Kam. Gompertz Abend fast sämtliche Mitglieder der opfer-Abteilung und Kameraden der fruppe begrüßen. Nachdem Kam. Ka)t enul die Lichter entzündet hatte und Moaus Zur verklungen war, sprach ta c o b s vollendet Verse von Zuckermh: ann gedachte der Vorsitzende in ergreifend Worten unserer 12000 Gefallenen und i” die im Heiligen Lande oder wo immer in Welt ihr Leben für ihr Judentum geo| Kl Beidie len, den aem ung am* den mit der aus geten, aus. des am :gsrtstor das Leo nn. er. 4ller, der ibfert Wer keimt eiten Leutnant Prinz, der Anfang Oktober 1918 an den Kämpfen gegen das „Amerikaner-Nest“ im Müllergrund bei Binarville ln den Argonnen (Charlepaux- Tal) teilgenommen hat? Lt. Prinz hat möglicherweise der 76. Res. Div. bezw. den Res. Inf. Regimentern 252, 253, 254 oder der 2. Württemb. Landw. Div. angehört. Falls der damalige Lt. Prinz Kamerad unseres Bundes ist, bitten wir ihn, sich bei der Bundesleitung zu melden. Andernfalls, oder wenn er gefallen, bitten wir seine Angehörigen oder jeden, der sich seiner erinnert oder zweckdienliche Angaben machen kann, um Nachricht an die Bundesleitung, Berlin W 15, Kurfürstendamm 200. Hinterbliebene des Gefallenen Arnold Pohly bitten wir, sich bei der Bundesleitung, Berlin W15, Kurfürstendamm 200, zur Empfangnahme einer erst jetzt zutage gekommenen Hinterlassenschaft melden zu wollen. Der Gefreite Arnold Pohly stand bei der 12. Komp, des ibayr. 32. Inf.-Regts. und ist im Sommer 1918 gefallen. » Wegen Zustellung des Frontkämpfer-Ehrenkreuzes wird das frühere Mitglied der Ortsgruppe Upterweser/Bremerhafen-Wesermtinde, Kam. Kurt Horwitz, der zuletzt als Seemann auf dem Dampfer Tel Aviv gefahren ist, gebeten, sich zu melden. Evtl, bitten wir ■Angehörige, seine jetzige Anschrift aufzugeben. haben. Kam. Hauptlehrer Weinstock erinnerte angesichts der Bedeutung, die gerade Chanukka für uns Frontsoldaten hat, an die Pflichten der Stunde; reicher Beifall dankte ihm. Sodann richtete Kam. Gompertz herzliche Worte des Abschieds an den scheidenden Kam. Dreyfuß. Gedankt sei schließlich an dieser Stelle den Kam. Golcjschmidt, Schüler und . W i n d m a n n, den Sportkameraden Fritz Gompertz und Käte Frohsinn aus Essen die in ihrer neuen Wahlheimat Amerika weiter gleichen Erfolg haben möge, für ihre Beiträge zur Verschönerung des Abends. Ost- Westpreußen Königsberg Pr. Der Bundesvorsitzende hat unserem langjährigen hochverdienten Kant.’ ßorkon, Vorsitzender des Landesverbandes Ostwestpreußen, die Goldene Ehrennadel anläßlich seines 55j Geburtstages für seine besonderen Verdienste um den L. V. Ost-Westpreußen, die Ortsgruppe Königsberg und die Sportgruppe „Schild“ Ostwestpreußen und Königsberg verliehen. Mitteldeutschland '.Eisenach. Im November fand nach längerer Pause eine Zusammenkunft der hiesigen Ortsgruppe statt. Nach einer würdigen Gefallenenehrung durch den 1. Vorsitzenden Kam. Berthold Spangen thal hielt „ Kam. Max : Blumenthal einen sehr interessanten Vortrag über Kriegsopfer-Fragen- und über die les Bunde- Tätigkeit des ies auf diesem Gebiet. Niedersachsen Rinteln. Am 4. Dezember 1937 konnte unsere Gruppe Schaumburg wieder einmal Zusammenkommen. 15 Kameraden waren anwesend. Die Menorah wurde nach der Begrüßung durch den Gruppen Vorsitzenden entzündet und das Chanukkalied gesungen. Kam. Wilhelm Lehmann berichtete über die Bundes- und Landesverbandsarbeit. Grüße der Bundesletiung aus Berlin konnte Kam, Arnold Arensberp' überbringen. Der Schriftwechsel, Rundschreiben us\C. wurden besprochen. Kam. Willi Silberberg berichtete über Angelegenheiten der Kriegsopferbetreuung. Die Kameraden blieben noch gemütlich beisammen. 3 __

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