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Der Schild · 1937-09-17 · 38 (17.9.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
38 (17.9.1937)
Date
1937-09-17
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nr. 38 Berlin, Preis 17. 1 16. Jahrg. Sepl. 1937 Pfennig H ERAUSGEBER: REICHSBUND 3UDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. WÖCHENTLICH * MIT DEN OFFIZIELLEN MITTEILUNGEN Beiblatt: „DIE KRAFT“, Offizielle» Organ des Schild, Sportbtnd DER KRIEGSOR des Reichsbundes FER-ABTEILUNG jüdischer Frontsold: ten SduUUeitoog and Verlag: Retduband fldudiar Fi Redaktion*- n. Anidgenacblai fadan Diana lag »o» DeittUpfdii RM 0,40 monatlich «osfgUdi Aosclfte&Urif der* die Astdicawiiiltaait 'rot teoldeten Endm neu. Pottbot «Ilfeld. B«|k E. V, BerUa W15. Karftottodimn 300. Fernruf Fflr amriinft eingehend« NcaaikripM wird keine Gewfth Anxelfenprelt i Di« 9 geepelteoe Millimeter «ZeÜi Verleg* Bentki & Pekntcher, Berlin W SO, Regeaebor |er 85 71. Postscheck i Berlin übernommen. Bei Nichtllefetujg RM 0,16. SteUenmngebote Strebe 21. Fernsprecher 6142. Telegremmsnschrift ohne Verschulden kein Vi Gesuche, Famfllem 24 66 97. Postscheck i nd '«iü< ies eigen Schildkemered. itangtentpRich. RM 0,10. Berlin 325 29. Und wir gedachten nnsurer OelalleneH feslei ischer entr mit Aal dem Ehrenfeld ln Weioensee Die Feierstunde des Landesverbandes Berlin und Mark ln den ernstesten Tagen des jüd sehen Jahres zwischen Kausch laschonolh und jaum Kippur wird in vielen Ortsgruppe i des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten ii besonderen Erinnerungsfeiern di:r an den Fronten des Weltkrieges gefallenen Juden gelacht. Die sehr würdige, schlichte Gedenkstunde des Landesverbandes Berlin und Mark fand am Vormittag des letzten Sonntags, des 12. aut dem Friedhof in Weißensee unter Leitung des Landesverbands*Vorsitz:nden Kam. Walter Callmann statt. Der Bundpsvorsitzehde nahm an der Spitze: der Bun tting daran teil; eine Reine anderer jüdfc Organisationen hatte ihre Vertreter dazi * sandt. Der nicht-arische Kriegerbund wp: einet Fahnenabordnung vert eten. Vor der Alten Halle nährten die e nenen etwa 1500 Berliner Kameradejt Reih und Glied Aufstellung, um sich! schiossenem Zuge, mit den Fahnen Blumengewinden an der Spi tze, zum feld zu begeben, wo sich tereits in Zahl weitere Friedhofsbesucher einget hatten, als die Kameraden ver dem Ehr militärisch Aufstellung nahmen. Nach einer Rezitation d?s Kam. \ talter Gutfmann (Ortsgruppe Charlottenburg ergriff Kam. Rabbiner Dr. S. Alexande das Wort zur Gedenkpredigt; er legte ih das Wort von den drei Säulen zu Grunde, auf denön das Weltall ruht: Wai rheit, Recht und Friede, drei Ideen, die er mit dem Sin i des Heldentodes unserer gefallene n Kameracen in beziehungsvolle Verbindung brachte- Dann intonierte Oberkantor John-J acobsohn ergreifend das El mole Rachamim. Kam. Dr. Liiwenstein, Kam. Callmann und Krm. Frisch legten am Fuße des Ehrenmals die Blumengewinde der Bundesleitung, des Lanc esverbandeä und der Berliner Kriegsopfer nieder. Der Ralbiner betete das Kaddisch vor und eine Rezitation schloß die ergreifende Feier ab. eine überaus eindrucksvol Erinnerunbsfeier. In starker Zahl Kameraden, die Hinterbliebenen der und andere, die bei diesem Anlaß ih hörigkeit and Verbundenheit bekunden der Ortsgruppe gefolgt, einer Stunde wurde in Vi m Ausdruck gegeben, was dauernd lind zu jeder Zeit innerlici Nach dem Vortrag des berühmten :nmal marsches aus der b-moll Klaviersoi rfechiein ge und fjhren- ■oßer inden n je Laupjteim. Am 5. September fand iifl Gemeindezimmer, veranstaltet vom isr. Vorsteheramte, ein schlichter Weiheakt füdie gefallenenSöhneder h esigen Gern eindc statt. Außer dem bereits beste tendem Denkmal, das im Friedhofe seine», Standplatz hat, wurde ein weiteres Denkmal in Form einer T» fei, gesetzt, auf welcher dile Gefallenen im BiIde festgehalten sind. Dieses Bild hat im Gemeindezimmer, das gleichzeitig als Mtseum anzusprechen ist, einen würdigen Platz erhalten. Im Namen der Gemeinde sprach sitzende Herr Jonas Weil, seitens gruppe des Reichsbundes jüd. Fron dessen Vorstand Herr Grab, der Dank für das ehrende und treue aussprach. Lehrer Säbel brachte ' z druck, daß die Gefallenen auch für des gesamten Judentums ihr Leben hi haben un| ihr Andenken .unvergeßlich müsse. |er Vor- Ortssoldateri i uch den C edenken >m Auslie Ehre i gegeben bleiben Gelallenen-Gedenkfeler ln rrqnklnri n n. Am selben Tag und zur gleichen wie der Landesverband Berlin und „Reichsbundes Jüdischer Frontsoldat^: Toten de? Weltkrieges ehrend gedac anstaltete am M a Synagoge die Ortsgruppe n in der voll besetzten Fra dem Ruf Zeitraum Klang d e i WJ Ge Stande, Aark des n“ der hte, vern k f u rt ' Vestende ernste ren die fallenen e Zugewollten, und im ort und is Juden erfüllt. T rauerate von Nt i \. Dt« Fahrt« s«nkt sich Bundtsvörsitiender Kam. Dr. Löwet steht 'am Ehrenmal In Weißens«« Bild: D ub»i A - Chopin, d der Orgel Kauffma verbandes liehe nachd^i betonte, w Weltkrieg enthebt, de E r 1 c b n ' Gesamth Besinnen a Gefallenen phrase des burger ko leitete zu Gedenkrede Kam. Dr. biblisches Dir die Tr4 früheren der Stätte, Tagen zw bewegt. Dr eines Hein was W i r „Traum“) uns Juden krieg heimgfe mit dem T ßere Treue die damals die Erinnel sehen Tod Geschlechtes eu Siegfried Würz Dmp l 1« Fe Den ergi folgte, von mann ton Rachamim“ gens das setzte traHitionsge radeij verneh der Unser« klungen ist. Fel i Am 11. des Sabbatgjo Israelit schaft an sondere We auf dem Kameraden große Zahl Einräumung zeichnet. In Ansprache v j t z der wies daraul -haltung n Stehend hat: serer Toter diese Feier ermittelte, sprach K; ic kt. n n , der Vorsitzende Süd-West des Reich? nkliche Worte der e die zeitliche En ms keineswegs der Toten zu gedenke|t, des Ein zeine e i t in den letzten uf die 12 000 aus ü lähtr und naher rü< Kol Nidre, von 8 oniert und auf der er in jeder Weise des ehemaligen Georg Salzberge Wort knüpfte er an: ue Deiner Jugend“; lern, sprach vom das zu sagen, wa? i^chen den Festen Salzberger rief in sehen Gedichtes ir lichkeit (im Gpj ttleibt: die Tatsache, viele als Krüppel a kehrt sind, daß 12 ^>de besiegelt haben gibt es nicht“. S« -leimgekehrten und an jüdische 4smut bewahren unji n überliefern. gai Trt Dr dis reifenden Worten ()berkantor N a u m o schön gesungen, und nach einer Minub ljralte Kaddisch-Gebft nn die Orgel ein, u Reihte Weise vom men zu lassen, die n auf dem letztdi burger auf am. Dr. Felix des Landesbundes, herz- Begrüßung und fernungvom Verpflichtung , ja, wie das und der ähren uns das rseren Reihen . Eine Paraegried Würzdlrgel gespielt, eindringlichen Feldrabbiners; über. An ein „Ich gedenke tr sprach von jotteshaus als uns in den nz besondere Jer Auslegung Gedächtnis, gensatz zum daß auch von is dem Welt- :|p0 ihre Treue - „Und gröwerden wir, tyeberlebenden, ue und jüdikommenden Salzbergers w - F 1 e i s c h- E1 Mole e des Schwei- Noch eindie schlichte guten Kameätich so Vielen n Weg er- (am. G. Sch. September 1937 fand! im Rahmen vttesdienstes in der Synagoge der eben Re I i gionsgese 11der Friedberger Anlage eine be- :ihestupde für unsere im_ Weltkriege 'de der Ehre gebliebenen jüdischen statt. Die Gemeinde hatte die ler erschienenen Kameraden durch besonderer Ehrenplätze ausgeeiner tief zu Herien gehenden gedachte Herr Rabbiner Horojefallenen jüdischen Helden und " hin, was Frontsoldatentum und -h in der Gegenwart bedeuten, e die Gemeinde diese Ehrung unangehört;. dann schloß ein für besonders gewählter und von

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