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Der Schild · 1937-06-25 · 26 (25.6.1937) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
26 (25.6.1937)
Date
1937-06-25
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nr. 26/16. Jahrg. Berlin, 25. Juni 1937 Preis 10 Pfennig H E RAUSGEBER: RE IC HS BUND JÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. WÖCHENTLICH . MIT DEN OFFIZIE1 Beiblatt; .DIE KRAFT”, Offizielles Org LEN MITTEILUNGEN des Schild, Sportbund DER KRIEGSOPFER - ABTEILUNG des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten tlitttnl und Verladt ttoo»' xl Aiuel(co>diIaft Btw<lprtlif RM 0,40 mos Anzeigentarif durch die R^tchsbtmd JAdlacber Frontsoldaten B.V. Berlin eden Diensteg vor Erscheinen. Fflr nnrerlangt eingel tllch rarflglich PoztbetteUgeld. Anxelgenpreia An^dgenrerwaltang i Bepa - Verlag, Benz kl * IS, KnrfQratendamm 200. Ferarof 91 lende Manuskripte wird keine Gewähr fl Die 9 gespaltene Millimeter* Zelle Berlin W SO, Regensburg« SS 71. Postscheck, Berlin 76142. Telegrammanschrift, Schildkamerad, »ernommen. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden kein VergQtongsansprndi. IM 0.16.« Stellenangebote und ~Gesuche, Familienanzeigen RM 0,10. Strafte 21. Fernsprecher i 24 66 97. Postscheck i Berlin 325 29. Der JOdlsdie Offizlersbnnd in Palästina Nachdem w«r kOrztiqi unseien Kameraden an teLungen über die Legion halten suchen der Lage» über einen berichten, der geichfaUt Kameraden verdient an Hand einer Festschrift dieser Steile interessante Mit* M masb-Gruppe der Britischen kdnnen, sind wir heute in ungan soldatischen Bund zu di« Aufmerksamkeit unserer Unsere Leser werde; gelegentlich in Meldui wähnungen der Verein discher Offiziere begegi liegt uns dank der. V in Berlin ansässig gev meraden, der nach die erste Werbesch sich diese Vereinigung sehen Oeffentlichkeit Name ist „The Jewi ciation in Palestine“, ehern, jüdischer Offizial Sitz ist in Tel Aviv^ sich an weiteren 19 lieh Jerusalem, Haifa Petach Tikwa, Ramat Herzlia, Kiriat Bialik, Das in der Werbesdl Programm der Verein; „Der Bund ist eine einigung von Kamerad|ei und Sanitätsoffizieren, Anwärtern fast aller politische Standpunkt gliedes ist dessen pe; Der Bund gehört aber er steht auf deii zionistischer Anschau 1: Deklaration und des Bii Fahne ist die nationale de. d Der Bund fördert seiner Mitglieder mit schichte durch Lektüre Unterricht in der he fördert die k ö r p e gung durch entsprei Deist der Kamerad Zusammenkünfte und lin und Ordnung Der Bund fordert d Schichten unseres Vc 1 Alter in einer große >, einigung, in der geeignete körperliche und die Mitglieder zu fflr Tradition und ihre und Unterordnung hiteresse erzogen wen ' In seinem Geleitwort sitzende der Offiziersve ri Dr. Farbstein an die jii Verständnis und Unter t in letzter Zeit bereits gen aus Palästina Erigung ehemaliger jflnet sein. Heute min Ermittlung eines jfrüher esenen oekannten Ka- Pjalästina gegangen ist, r i f t vor, mit Welcher einer weiteren! jiidi- Eorstellt. Ihr offizieller ifch Ex-Officers Assor würden sagenj Bund re in Palästina. Der Ortsgruppen befinden Plätzen, darunter natüraber auch Tjberias, Dan, Rischon le Zion, PardeB Hanah i u.a.m. hrift zusammengefaßte gung besagt wörtlich: nparteiliche Vern, früheren Offizieren Militärbeamten sowie Armeen der Welt. Der jedes einzelnen Mititsönliche Sache. keiner Partei, Standpunkt nirtionalngen, der Balfohritischen Mandats. Seine Fahne. Zusammenhang Unserer Kultur und Ge- und Vorträge, durch iräischen Sprache. Er liehe Ertülchticjhende Uebungen, den c h a f t durch häufige n Geist von D i s z i p - durch seine Existenz. e Sammlung weitester kes im sportfähige i, unparteilichen Vei en erdurchi dafür I Hebungen gepflegt wird I (ameradschart, Respekt Symbole, zu Disziplin r das Gemeinschaftsdies er Geist utr ei i en” wendet sich der Vor* aung, Oberfeutnant e Gesamtheit um ützung und findet da- I c hl bei Worte wie dieses: „Die meisten sind keine jungen Menschen mehr. Vi^l serer Kameraden tragen schon ihr graues Ha »r, und ich selbst dürfte w A-elteste sein. So mögt ihr uns glaubet sind frei von Phantastereien; wir wollfi Mögliches, das erreicht werden kann, Spielerei und keine Vorwände, etwas zi (no trifling and no pretending to da thing). Nachdem auch der Propagandaleiter leutnant Berlin und der 2. Vorsitzende mann Kuttin das Wort genommen, streicht ein besonderer Beitrag des Spöi renten Oberleutnant Dr. Paul Berntef Bedeutung des Wehrsports: „Ohne Zweifel ist der „Wehrsport ernsthafter Sport, der die körperlicl e geistige Entwicklung vorwärts treibu spielerischer Sport. Er fordert den Mann, Macht ihn fest an Leib um rakter.. Er ist notwendig. Er ' ist läßlich: Ein Blick auf die Welt das.... Wir wollen Wehrsport. Wir es zu^ Schwierigkeiten überwinden Wenn w’ehrsport, dann in Palästina! Am melden sagt uns aber über di: einigung ehern, jüdischer Offiziere in Pt ein Beitrag aus der Feder ihres Se c für Tel Aviv, Oberleutnant Dr. Theodoi scheib. Er trägt die Ueberschrift Bund“ un<ß sei nier mit ganz geringfjij Kürzungen wiedergegeben: Unser Bund Ein Offiziersbund entsteht gew< durch die weise bei der Legion dienten in Vereinigung von Offizierer Armee einles bestimmten Landes, die Erziehung und Tradition in einem eng* i Isammenhai g stehen. Diese Vorausset :i gibt es bei uns nicht. Sie können nur den wenigen jüdischen Off i. erfüllt werden. Unsere Mit verschiedenen Armeen der und. wurzdln in verschiedenen Kulturen, haben nur ein Einziges gemeinsam: d Juden sind Bevor wir eine praktische Arbeit konnten, mußten wir an unsere Kons rung denken; wir mußten vorsorglich gegengeset rte Auffassungen beruhigen i unsere eigenen bestätigen. Aber seht kam es, däß jener Geist der Kamerad dieser wohl bekannte Zustand geistige bundenheit durch gemeinsames Leiden mählich zu Tage trat und zu wirken gann. In unseren Reihen trafen sich raden, die vor dem Feind in derselben pagnie gestanden, die kaum irgendetwas einander gewußt und keine Ahnung ,aiif. m uns e unerstes der Wir n nur keine ■ tun", some- Ober- -iauptunterirtrefed die ein und KeinN ranzen Chaunerfyeweist geben wir. Verlästina retärs Glas- ,Unser gigen ähnlich der durch n Zuungen teilzieren tklieder Welt Sie tß sie d x assen 4olidieent- und so bald, halt, Verall-ir be- Kame-' Komvon davon hatten, daß sie beide in Palästina lebten und sogar m der gleicnen Stadt. Kameraden tarnten ' im Laute des uespracns heraus, uaü sie nenn gleichen Regiment gestanden hatten, am gleicnen Frontabschnitt gewesen waren ouer als feindliche Bruuer einander gegenußerstanden. Solche Fälle führten zu besonders enger Kameradschatt, aie sich zur Freundscnatt entwickelte, und so entstand eine Atmosphäre des (Jetühls dafür, daß alle eng zusammen gehörten, eine Atmosphäre voll Vertrauens, und damit wuchs unsere Organisation sehr bald aus einer kleinen Zahl von Männern zu einer großen nationalen Vereinigung. Heute beschäftigt sich die öfientüche Mei- ' nung mit uns in einem gewissen Grade, nimmt lebhaftes Interesse an uns und erwartet von uns jene Haltung, für weichte die anderen Organisationen unseres Landes der erforderlichen Grundlage entbehren. Wir werden diese Erwartungen nicht enttäuschen. Der Offizier ist die Verkörperung absoluter Pflichterfüllung, der Bereitschaft zum Selbstopfer, auserwählt, in Zeiten der Not auf dem ihm zugewiesenen Platze (zu stehen, keiner Partei zu dienen, sondern nur der Nation. Ein Offiziersbund muß eine große Auslese von Männern reiner Ueberzeugung, bester Abrichten, hoher Entschlossenheit und reiner Lebensführung haben. Und! diese Männer haben wir. Und diese Männer haben sich selbst eine Aufgabe gestellt, für die sje ohne Rücksicht ■ auf Zeit und Muße wirkey: Die soldatische Tugend aufrecht zu erhalten, Disziplin, Kameradschaft, unbedingte 'Bereitschaft zum Selbstopfer; diese Gedanken bekannt zu machen, sie heimisch zu machen und sie in den Massen unseres Volkes zu befestigen; unsere Jugend mit unserer Väter Gesinnung zu erfüllen, Mut und Tapferkeit und Vaterlandsliebe in ihr zu stärken, ihre Körper zu stählen, auf daß sie fähig sei, .Not und Entbehrungen zu ertragen und dem Lebenskampf gewachsen zu sein; sie zu lehren, daß die Symbole eines Volkes heilige Güter sind, daß sie das Volk selbst verkörpern, seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... " » Man erkennt aus dem Oesamtinhalt dieser Werbeschrift ganz klar: die Haltung, der IG e i s t, die den jüdischen Offiziersbund in Palästina erfüllen und die von ihm in die jüdische Gemeinschaft hineingetragen werden sollen, sind der Haltung und dem Geist, die unseren Reichsbund jüdischer Frontsoldaten erfüllen, auf das engste verwandt. Die Mittel und Wege und die organisatorischen Formen müssen naturgemäß abweichende sein, da die Voraussetzungen in Palästina

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