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Der Schild · 1937-06-18 · 25 (18.6.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
25 (18.6.1937)
Date
1937-06-18
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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wie bisher, keine besonderen Juniorenkoiikurrlciizen ausgeschrieben. Beslirranungen für Frauen: Vt'ir weisen nochmals auf die 5 S. 2» ff. und s» 32 u a. hin. Für die genaueste Einhaltung der Wettkampfbestimmungen sind Obleute, Schieds- und Kampfrichter verantwortlich. Bei groben Verstößen sind sii ihres Amtes zu entheben. Betr.: Reichs-Meisterschaften im Tennis 1. Die Spiele um den Wolfgang Kaufmann - P o k a l'fallen tn diesem Jahre wegen Terminschwierigkeiten aus. 2. Die Landes-Obleute für Tennis führen in ihren Bezirken bis zum 13. Juli, 193t Lande s-Meisterschaften durch. Die Landest »blcüre entscheiden über die Zulassung der Spielerinnen und Spieler zu j den Landes- MeyterschafteriT Die Ergebnisse der Landes- Meisterschaften sind für die Zulassung der Spielerinnen und Spieler zu den Rfcichs-MeisterschaSten maßgebend. ■ 3.| Die R e ich s - M e i s‘t e r s c h a f t e n werden in der Zeit vom 0. S. | August 1937 \q*nt Tennis'-' liib Orunewald (Berlin) durchgefidirt. gez. Dr. II. (iidion. Reichs-Obmtann f. Tennis. Kurze Sportmeldungen Eintritt zum Grunewald-Sportplatz Berlin Da> Jugendpflegedezernat der Jüdischen C iwniciude zu Berlin' weist nochmals darauf hin, daß der Eintritt zum Gruncwaldsportplatz'iiur mit Start- oder Teilnehmerkarten,- Kantpfriditcrausweisen, Mitgliedskarten etc. erfolgen kann, anderenfalls Eintrittsgeld erluüien wird. Diese Anordnung gilt auch für auswärtige Sportler und Betulicher. Weltmeisterschaften der Fechter Die Weltmeisterschaften der Feihter. werden wälm ud der Weltausstellung in Paris in der Zeit vom 10 29. Juli B>37 ausgtfragen. Zahlreiche jüdi-t lie Fechter nehmeil für ihre Nationen an diesem Toitrnier teil.! Ausschreibungen Westdeutsche Leichtathletik-Meisterschaften, Bezirks-Meisterschaften, Anfänger- Lnd Jugend- Wettbewerbe. Zu : i V: .r i.-r Ü.i ..Kraft“ ver- . .-tüv •- T<r:.- t «.me cinhc:t* fp-iic V -• -'I ,, um.; t::: . NX'iri vt,r»ff-:ntlichcr>- jö' *i : ..iw. Au z M itcrcr Em/cli. <t- . A ’ \*m jem I ■! v . t r!;i b n a n n Hubert O o I - rjmund-^.hur n. Schurufert. Ir. _ z j l Männer: " « i - ,n. IV' m 4 M .. I f).- erLn. : h u- - ,-i •. n; rt; hvfren u •Ljm: |i.|,hT* Mafre'n: 4 NX - Ku. stdeutxhcn e-chncben. Die rpe ist begrenzt. 4>hl M, rf 3l 1» m und elstoöen. Spcer- S>j» m, NJteit- und Diskuswerfen). An-, Lauf, \S\it'prinj und“ Kugel* -,T ra^,n*. 4 1:1. lut 1 *' 1 m und 2U'i | SpCwT- >reikampf (Id Anfsiigcrkl Lauf,- Htjch- I Jiskuswerfen. Lauf, Weita s s e : UK) m Auü r 1-. Wetrb. werbe für Abte Herren \ r. \ 1 jahren. s'zwie über 36 Jahre statt. f biv Jt ßtndkonkurrenzen umfaßen folgende Alterklassen: M 1 :i r . i . it e Jugend: A (Jahrgang 1919 und 2»*) Brjah-.’.r: l«;2l und 22) C (Jahrgang; 1923 und 24) t:nj Schjicr (Jahr^.m^ 1923 und jünger): Weibliche J .« t v : A (Jahrgang 1921 und 1922)} B (Jahrgang 1^21 11 «>i Jl) und Schülerinnen (1923 utd jünger). Die;iit ■!;it.n Konkurrenzen -ind diKth |dcn Obmann za t rfahreii Fußball Erste südwestdeutsche Pokalspiele Ergebnisse vom, 13. Juni: Schild Frankfurt I gegen Bar Kochba Ottenbach I. 3:2 (0:1); Bar Kochba Frankfurt I. gegen Schild Mainz I. 6:0 (2:0); Freundschaftsspiele: JTB. Frankfurt Jugend gegen Schild Frankfurt Jugend 3:0 (2:0); JTB. Frankfurt Schüler 1 gegen Schild Frankfurt Schüler 1 2:3; Philanthropin Frankfurt Schüler gegen Hakoah Frankfurt Schüler 0:0. Nach der ersten Runde der Pokalspiele des „Spielausschusses“, die nach dem k. «.-System Mindten vor dem Start Sa i: Fr, Sb Zahlreich die neue auch die vor dem Immer u jenen aufr Start sich s Augenblick Es erscheint Saisonbegin n sanjmenfa: Leichtathletik-Sportfeste bringt ison. Mit ihrer Ankündigung taucht age auf: „Wie verhalte ich mich art?“ jeder £ieht man Aktive, ‘die in < genden letzten Minuten vor dem verhalten, daß im entscheidenden sie geradezu versagen müssenuns daher wichtig, gerade zu auf folgendes nochmals zuslend hinzuweisen. ne um Es versteh mit vollem, an den Sri r kräftige, nehmen, ('. trinken. Ar Zitronenwa: wasser, kei zeitig genc verdünnt, Tagen zu dem Kampl gefühl dur: gern Wasser Komme und gehe glaublich ' wieder bei zeitig aus, uitfr lasse oder ' massi ■ Körper nie Muskeln d t sich von selbst, daß man nicht aber auch nicht mit leerem Magen t geht. Man soll rechtzeitig eine verdauliche Nahrung zu sich Stunden vor dem Start) wenig heißen Tagen hat sich sehr gut $ser (aus natürlichem Leitungs- Kohlensäure) bewährt, die rechtmmen, das Blut doch genügend das Wohlbehagen an heißen rhalten. Zwischen oder kurz vor kann man das trockene Gaumenh Gurgeln mit kohlensäurehaltibannen. r icht in letzter Minute eingetrudelt r icht abgehetzt zum Start! So unist, man erlebt es doch immer inseren Aktiven! Ziehe dich rechttreihe etwas Lockerungsgymnastik ich, falls nötig, locker massieren, re dich auch selbst. Aber den kneten und reibeu, daß die rauf reagieren und hart werden, it au^ctrijgcn w t rankfutt II •Nicdertaqgcn an heuvrb aus. L des I j. Juni furter Makkabi erbittert und •whaften; \erein wurde gang Her Stärkung erfahrt Da i rden, scheiden S.hiUl Mainz. Bar Kochba öd Bjr Kochba Offenbach I durch ihre letzten Sonntag aus dem weiteren Wettistungiinattig betrachtet, zeigten alle Spiele ien „Sommer/ußbaJI44. Der Kampf des Frankercins gegen die Mainzer Schild-Leut« war lart, zeigte aber noch untrainierte Mann- Spiel gegen den O'fenbacher Makkabi- :lar, dab Schild Frankfurt durch den Zumstadter Aktiven eine ansehnliche Ver- Dortmund IN München-Gladbach Müifchen-i itadbach — Dortmund: Fußball 1. Herren 1:0 (1:0); 2. Herren 1:1 (1:0); gend 3:2 (1:1). H a n d b a 11 : Damen 4:1 (1:0). HandbaV Erste Pok ilrunde in Südwest Ergebnisse vom 13. Juni: Schild Frankfurt Herren gegen Schild Wiesbaden 8:6 (4:4); Schild Frankfurt Damen gegen Schild 1 d);. Schild Frankfurt Jugend gegen Schild V Wiesbaden 11:2; Bar Kochba Frankturt Igegen Schild Frankfurt II. 15:3 (9:1). ndball erwiesen sich die jetzt beim Schild Frankfurt startenden Aktiven der Darmstädter Sportgruppc als wertvolle V erstärkung der Frankfurter Mannschaft. Bei den Damen un 1 den Jugendlichen war die Ueberlegenheit der Frankfurter zu sichtbar. Die Niederlage der Frankfurt Schild-Reserve regen die Frankfurter Makkahidf bedeutete ein ehrenvolles \ Abschneiden. I. w. Vorschäu Ri: Sonn tag, Berlin. Internes l tu Sportplatz Gri Breslau. Vornuidc Sportgrpppe Frankfurt Freundschaft^ hause rsfrafte: Schild Mannhe Fürth. Leichtathleti Karlsruhe. Vomindensp bundesim F Schild Frankf i klub Karlsruh 'Manfheim. Pokalspiele Handball gegen Schild Mannheim 20. Juni: htathletik-Sportfest der JSQ. 33. 15 IJhr. lAiewakl. Da n< die Rekhsmeiaterschaft im Handball: i's’au-JSG. 33. Sportplatz Trentinstr. 16 Uhr. M. spiele, Fußball, Sportplatz Sonderbar Kochba Frankfurt I und II gegen ntf I und II. he Vcriinsmeisterschaften des JSC Fürth. i ei - um die Reichsmelsterschaft des Sportiß b a 11 : Turnklub Karlsruhe 03 I gegen irt I; außerdem Freundschaftsspiel: Turn- 03 (Jgd.) gegen Schild Frankfurt (Jgd.) les „Spielausschusses“, Gruppe ,Süd, 1..Runde, 16 Uhr: Bar Kochba Mannheim I Stuttgart I; 17.15 Uhr: Bar Kochba ten gegen Schild Stuttgart Damen. sondern die Muskeln durch Schütteln lockern und leicht nach dem Herzen zu streichen, damit eine gute Durchblutung eintritt unii > der Körper „warm“ wird. Gehe auch rechtzeitig auf die Kampfbahn, damit du dich warm „arbeiten“ kannst. Auch die Werfer und Läufer 'sollen eine Runde locker laufen mit kleinen Schritten und ganz locker hangenden Armen. Für die Läufer ist es selbstverständlich, daß sie mindestens zwei Runden langsam und locker durchlaufen. Dazwischen einige schnelle, aber um so lockere Antritte, .Gehen mit Ausatemübungen. Das „Aufwärmen“ soll kein verkrampftes, aufgeregtes Herumlaufen um die Bahn oder auf dem Rasen sein, sondern die „Arbeit“ soll abwechslungsreich sein: kleine Hüpfer, lockeres Vorhocltschwingen der Beine (besonders für Springer wichtig) usw. Es soll ein richtiges Herumtummeln sein. Erst wenn der Körper richtig warm ist, dann sollen einige kurze Steigerungsläufe und scharfe Antritte diese wichtige Vorarbeit abschließen. Die Werfer sollen sich mit dem Gerät vertraut machen, mit den Wurfgeräten „spielen“, aber nicht versuchen, ob man weit genug kommt, ob man heute „in Form“ ist. Speerwerfer machen ebenfalls Laufarbeit ohne und mit Speer, „Auflockerung“, dann einige kurze Würfe (Schlagwürfe ohne Ausholen) vor sich in die Erde, damit die Armmuskulatur später schnellkräftig genug den Zug beim Abwurf ausführen kann. Beende dieses Aufwärmen so rechtzeitig, daß du vor dem Kampf noch genügend Zeit hast, dich auszuruhen. Nicht den stattfindenden Kämpfen vor dem Start Zusehen; das erregt unnötig die Nerven. Lege dich gut warm angezogen in eine stille Ecke in den Schatten. Wenn du aufgerufen wirst, gehe in deiner warmen Umhüllung an den Start. Stehe aber nicht herum, sondern ruhe dich liegend aus. Verfolge auch nicht die gerade stattfindende,i Vorläufe, das macht dich unter Umständen nervös. Konzentriere dich auf dich selbst! Wenn du aufgerufen wirst, grabe sorgfältig dein Startloch. Erst dann ziehe deine Trainingskleidung aus, lockere deinen Körper noch einmal kurz auf. Wenn es dann heißt: „Auf die Plätze“, trete von vorn in die Startlöcher. „Fertig!“ — Dich geht nichts an, was neben dir oder hinter dir geschieht. Du denkst auch nicht, nach dieser Zeit (etwa einundzwanzig, zweiundzwanzig) muß der „Schuß“ des Starters kommen. Du konzentrierst dich einzig und allein auf den „Schuß“, auch nicht auf sonstige Nebengeräusche, etwa eines knackenden Hahnes beim Versagen der Pistole Du mußt wissen, daß alle Läufer, die neben dir an der Startlinie sitzen, den Schuß genau so schnell hören wie du, aber auch nicht eher! Du sparst dir viel Nervenkraftl. Du wirst nicht enttäuscht sein, wenn der Schuß schon bei „zweiund.los geht, du wirst dann nicht im Loch sitzen bleiben, aber auch nicht eineh Fehlstart verursachen,. wenn du glaubst, daß „jetzt der Schuß kommen“ muß! Locjeer und unverkrampft bleiben, sei imitier deine Parole! Die Werfer und Springer sollen nach jedem. Start sich sofort wieder „in Schale werfen“ und entspannt liegend ausruhen. Auch hier sei nicht vergessen, vor jedem Sprung oder jedem Wurf noch einmal kurz „die Muskeln aufzulockern und sich dann ganz auf sich selbst zu konzentrieren- Bleibe locker bis zürn Augenblick des Stemmens. Die Spannung muß schnellkräftig im Bruchteil einer Sekunde durchgeführt sein. Lege dir rechtzeitig deine Anlautmarken fest, die du im Training genau ausgemessen haben mußt. Während des Wettkampfes zu probieren, bringt dich leicht aus der notwendigen Ruhe! Behalte nie ein Wurfgerät zu lange in der Wurfhand, damit die Muskulatur nicht vorzeitig ermüdet wird. Vergiß nie, daß diese Dinge so entscheidend sein können, wie wochenlang« Training. Behalte Nerven und einen ruhigen, klaren Kopf. Kam. Sportlehrer Edwin Halle. 6

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