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Der Schild · 1937-06-11 · 24 (11.6.1937) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
24 (11.6.1937)
Date
1937-06-11
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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pi'PM i) imjpi Krlegsop Die Presse-Abteilup tretung der Juden in einem an die Schriftle|l Zeitungen gerichteten 7. Juni 1937 folgend^ L. Die Staatszionistische uns, von folgendem Beschei und Preußischen Arbeitsmi betreffend die Vertre Versorgungsbehör geben. (I c'Nr. 3030 37). „im nächsten Reichsv folgender Erlaß veröf Organisation -bittet id des Herrn Reichsnisters vom 31.5.37 tung vor d «t n Jen Kenntnis zu rsorgungsblatt witd f^ntlicht werden: | Zulassung vbn Pevol Beiständen im Verl i Versorgungsb :l lpnächtigten und hren vor den hörden. i .bs Auf Grund des § 48 über das Verfahren in in der Fassung der Be 2. November 1934 (Rei bestimme ich: Mitglieder der Staats sation e. V. werden als Beistände jüdischer An|t Versorgungsbehörden i von dieser Organisation von Vertretungen jüdis allgemein beauftragt si id. § 48 Abs. 3 des Gesi t fahren in Versorgung >s sprechende Anwendung. 2 des Gesetzes Versorgungssachen kanntmachung vom hsgesetzbi. I S. 111J3) ionistischen Organi- Bevollmächtigte und ragsteller bei den igelassen, wenn sie mit der Uebernahmc eher Antragsteller Wie allgemein bekannt bund jüdischer Frontsoldat Erlaß des Herrn. Reichs; r 27. August 1934 — ^ktenz veröffentlicht im Reichste vom 5 September 1934, Antragstellern nichtarisch^r gelassen worden: „Auf Grund des 8 48 über das Verfahren in in der Fassung des Fi Aenderung des Gesetzes in Versorgungssachen (Reichsgesetzbl. I S. 51 ) Mitglieder des Reicpi Frontsoldaten werden und Beistände von arischer Abstammung irr zur Wiederherstellung tums vom 7- April 1933 S. 175) und Seiner Durcl fi gen bei den Versörgi lassen, wenn sie voh dje: der Uebemahme von arischer Antragsteller sind. § 48 Abs. 3 des Ges^t, fahren in Versorgungssa des Fünften Gesetzes Gesetzes über das Verfall Sachen findet entsprechen Im Auf r Der An diesem Erlaß des ministers ist nichts geänd vor unverändert in Kraft, welchem auch Mitglieder sehen- Organisation als f Beistände jüdischer Antrags1 Recht g der Reichsver- Deutschiand hat in ungen der jüdischen Rundschreiben vom s mitgeteilt: :zes über das Ve achen findet e r t- Im Auftrag gez. Retlig.“ ist, ist der Reichsen durch folgenden beitsministers vopr riehen: 1 c 4130 34 •sorgungsblatt Nr. }8 zur Vertretijng von Abstammung zp- Abs. 2 des Gesetzes Versorgungssachen nften Gesetzes ,ziir über das Verfahren •om 3. Juli 1914 bes’imme ich:^ sbundes jüdisch :r als Bevollmächtigte Antragstellern nicht- Sinne des Gesetz » des Berufsbeamtep- (Reichsgesetzbl. 1 ührungsbestimmuiingsbehörden zug;- sem Verbände njit Vertretungen nicht- : llgemein beauftragt zes über das Ve|rg hen in der Fassud!ur Aenderung des ren in Versorgungsde Anwendung ag: Dr. Engel1 I ferm Reichsarbeit >- rt. Er ist nach w e neue Erlaß, nach der Staatszionisiifyevollmächtigte ur d feiler bei den VerdienatHrqemässe Bl Tussbehleidung j Zu haben in den guten Fachgeschäften sorgungsbehörden zugelassen werden, bedeu et daher, daß neben dem Reichsbund jüdiset er Frontsoldaten ebed auch Mitglieder der Staatszionistischen Organisation als Bevolliriächtiite und Beistände jüdischer Antragsteller auftreien können. Die Betreuung und Vertretung der jüdischen Kriegsopfer ohne Rücksicht auf ihre jüdis, hpolitische und jüdisch-religiöse Einstellung w rd vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten der bisherigen Weise unverändert forfgefü) rt. NledOFSaChSen Ehrentafel fOdUcher Familien Hoof. Am 9. d. M. vollendete der Kriegervater Wolf S p e i e r in voller Rüstigkeit seinen 86. Geburtstag. Er hatte drei Söhne im Felde, alle mit dem E. K. 11 ausgezeichnet. Einer von ihnen ist gefallen. Zar großen Armee Berlin. Ortsgruppe Charlottenburg betrauert den Verlust des Kam. Martin Bloch. Frontzulage und Einkommen.; Durch das Gesetz über Aenderungen mf dem Gebiet der Reichsversorgung vom 3, luli 1934 und weitere Ergänzungsgesetze ist in Anerkennung der Frontleistung eine besond :re Zulage von RM 60.— jährlich für kriegsdier stbesenädigte Frontkämpfer, die Rente beziehen, eingeführt worden. Damit diese Frotitzükge den Frontkämpfern auch wirklich in vollem Umfange zugute kommen kann, bestimmt las Gesetz, daß die Frontzulage keiner 8'yuer i nd öffentlichen Abgabe unterliegt: sie darf auch auf andere Bezüge des Beschädigten ni'ht angerechnet werden; sie bleibt auch bei Frstsetzungen von Unterstützungen in der Arbe tslosenvcrsicherung, der Krisenfürsorge und 1er öffentlichen Fürsorge außer Ansatz. In der Invalidenversicherung und in Jer Krankenversicherung und auch in sonst! ren Bestimmungen ist mehrfach das jeweilige Einkommen des Versicherten von Bedeute ng. Nach einem Entscheid des Reichsversicherur gsamtes vom 16. Dezember 1936 (abgedhicki in „Die Reichsversorgung“ Nr. 6 vom Juni M37. Seite 96) ist anzunehmen, daß die Frontzul ige ganz allgemein auch in den Fällen, in dejien das Einkommen die Grundlage für die rechnung von öffentlichen Abgaben, Beiträ usw. bildet, n i c h l berücksichtigt werden 1 Damit ist nunmehr klargestellt, daß Frontzulagei nicht nur keinerlei Besteuerung und sonstigen Abgaben unterliegt, daß auch bei Unterstützungen usw. den Kri dienstbeschädigten nicht entgegengehalten u den darf und auch seinem Einkommen nicht hinzugerechnet werden darf, wenn die H öhe des Einkommens die Berechnungsgrundlagi andere Abgaben usw. bildet. Kam. Dr. Rb. Frontkämpfer In den Gemeinden Karlsruhe. Unser Kam. Bankprokurist Jiliu? Straus ist als ausdrücklicher Vertreter der Ortsgruppe Karlsruhe in die Gemeinde Vertretung kooptiert worden. Kam. Straus ist seit Gründung der Ortsgruppe deren zweiter Vorsitzender und hat sich um ihre Entwicklung sehr verdient gemacht. Der Gemeindevertretung gehören fehler folgende Bundesmitglieder an: die Kameraden Albert Baer, Martin Elsas, Dr. Adolf Heins heimer, Dr. Alfred Kahn, Leon; OK; Sigmund Löwenthal, Dr. Paul iMayir Jakob Wertheimer. Im Synagogenrat ist Frontbund durch unsere Kameraden! Jl^arx Guthmann und Hugo Stein vertretep. Wir hoffen und wünschen, daß durch Hinzuwahl unseres Kam. Straus die| Beziehungen zwischen Gemeinde und Reichsb ind jüdischer Frontsoldaten sich noch inniger stalten mögen. Bejen j oll. die sie für hn. ind der ge.- alt Nürnberg. A^uf Grund der Vorstan in der Sitzung der OemeindevertretuPg 24. Mai 1937 gehört dem siebenköpfigen meindevorstand, dessen Vorsitzender K- Ludwig Rosenzweig ist, unser Kam.j R. Richard Jung an. Der Gemeindevertretung hören folgende Kameraden an: Dr. I Wal Berlin als Vorsitzender; Emst Bechhöfer, Ad Krämer, Otto Metzger, Siegfried Neumetzg, Dr. Ernst Spitzer, Dr. Hans Teutsch. J_ . en om je- R. A. [ge- ■ ter olf er. Magdeburg. Nach Fortzug des hochverdienten Ortsgr.-Vorsitzenden Kam. Bernhardt hat Kam. Eberhard Simon den Vorsitz der Ortsgruppe übernommen, und ist in diesem Amte vom Bundesvorsitzenden bestätigt worden. Während der Beurlaubung des Kam. Bernhardt hat Kam. Simon bereits" interimistisch die Ortsgruppe geleitet, die jetzt im übrigen dem L. V. Niedersachsen unterstellt ist. Westdeutschland Krefeld. Zu. dem Leitartikel „Einsatz“ in Nr- 19 sei ergänzend bemerkt, daß auch die Kameradschaft Krefeld sich tatbereit in den Dienst der „Jüdischen Winterhilfe’“ gestellt hatte. In diesem und auch im Vorjahre übernahmen Kameraden die Durchführung der „Pfundsammlung“. 30 Kameraden waren jeweils an den Sammelsonntagen mit der Einholung der Spenden betraut und sammelten insgesamt im letzten Jahr ca 5500 Päckchen, die durch die „Jüdische Winterhilfe“ an die bedürftigen Gemeindemitglieder zur Verteilung gelangten. Dem kameradschaftlichen Einsatz unserer Mitglieder ist_ so einerseits eine Entlastung des Wohlfahrtsetats und andererseits eine zusätzliche Hilfe für die Bedürftigen zu danken. Der Gemeindevorstand •erkannte die Tätigkeit unserer Kameraden voll und ganz an, und stellte uns in Aner- kennung unserer Arbeit einen Betrag für die Betreuung der Kriegsopfer unserer Ortsgruppe zur Verfügung. Baden ' Karlsruhe. Am 7. Mai konnte Kam. Hugo Stein seinen 50. Geburtstag begehen. Er gehört au den Gründern der Ortsgruppe Karlsruhe und war deren erster Vor* ' sd/ender. Seine gradliniegen Gedanken, getragen vop echt jüdischer Kameradschaft, sind heute noch richtunggebend in der Führung der Ortsgruppe. Kam. Stein war Unteroffizier der 3. Komp. Inf. Regt. 109 im Felde, wurde am 20. 8. 14 schwer verwundet und ist im Besitze de* E.K. II, der Bad. Verd. Med. und de* Frontkampferehrenkreuzes. Wir gratulieren Kam. Hugo Stein herzlkhst. Kam. Dr.-Ing. Richard Fachs feierte, ebenfalls seinen . 50. Geburtstag. Bei Ausbruch des Krieges meldete er sich freiwillig mit denf Feldart.-Rgt. 14 zur Front, war Vizewachtmeister, besitzt das E.K. II und das FrontkSmpferthrcnkreuz. Was uns Kam. Dr. Fuchs besonders wertyoll macht, ist, daß er neben seiner beruflichen Arbeit in hervorragendem Maße das jüdische Geistesleben beeinflußt. Er ist Leiter des hiesigen Kulturbundes. Besondere Ehre hat Kam. Dr. Fu<^i$ für die Karlsruher Ortsgruppe eingelegt, da er für sein Opus „Vom jüdischen Schicksal" den Ersten Preis beim Ausschreiben des Reichs verbände* der jüd. Kulturbünde für ein Chorwerk mit Orchesterbegleitung erhalten hat. Wir gratulieren Kam. Dr. Fuchs zu diesem Erfolg sowohl wie zu seinem 50. Wiegenfeste. Kam. Emanue! Spitzer konnte als ältestes Mitglied der Ortsgruppe Karlsruhe seinen 70. Qeburtstag begehen. Kam. Spitzer war als Feldwebel am K. u. K. ungarischen Grenzabschnitt Adamelk) an der Front und besitzt das Eis. Verdienstkreuz, die Silb. Med. R.U.O. I. KI. und das Frontkämpferehrenkreuz. Kam. Spitzer ist uns allen in seinem ruhigen, bescheidenen Wesen ein lieber Kamerad. Wir wünschen ihm 'zu seinem 70. Oeburtstage 'weiterhin alles Oute. Spendet urtferen Kriegsopfernt ÜßerweiJungen erßeten auf Poftfcßecßßonto t Berfin 14o2o8 Reicßsßund jüdiseßer Frontfofdaten (Kriegsopferaßteilung)

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