Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 21 (21.5.1937)
- Date
- 1937-05-21
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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V ebenso Wichtiges anderes noch in unserem Leben zu leisten, als Sport zw treiben, Bestleistungen zu erzielen. Mit Bestleistungen können wir nicht unsere Situation und nicht unseren Beruf meistern, aber die "Faktoren, die sie schufen, die brauchen wir auch für diese an leren, ebenso wichtigen Dinge unseres Lebet s. Im richtigen Verhältnis dieser Faktoren zu rinander zu leben, das ist eine, nicht leichte Aufgabe. Pym. Die Leichtathletischen Weltrekorde!. *) Die offizielle Anerkennung durch die I.A.A.F. (Internit steht noch am. Es sind nur die Wettbewerbe der Männer u 15. Mai 1937. Unterlagen: „Der Leichtathlet", Amtliche^ O bundes für Leibesübungen, Fachamt Leichtathletik. Amateur-Athl. Federation) id Frauen angeführt. Stand: gan des Deutschen Reichs- Männer: 100 m-Lauf P. Williams F Canada 200 m-Lauf J. Owens ♦ U.S.A. , 400.m-Lauf- A. Williams U.S.A. ■ 800 m-Lauf G. Cunningham U.S.A. 1 000 m-Lauf J. Ladoum^gue Frankreich 1 500 m-Lauf J. Lovelock Neuseeland '3000 m-Lauf G. Höckert * Finnland 5 000 m-Lauf L. Lehtinen Finnland 10 000 m-Lauf - P. N'urmi Finnland 110 m Hiirdenl. F. O. Towns* U.S.A. 200 m Hürdenl. J. Owens U.S.A. 400 m Hürdenl. G. Hardin U.S.A. 4 x 100 in-Staffel Owens, Metcalfe U.S.A. Draper, Wykoff . 4'X *200 m-Staffel Lewis, Smith U.S.A. House, Borah Uuiv. Kalif. 4 X 400 m-Staffel Fuqua, Ablovlch Warner, Carr U.S.A. t!x 800 m-Staffel l_ Martin, Sansone U.S.A. Welch, Hahn Boston, A. A. 4 |X 1500 m-Staffel Hatris, Hedges Lohnes, Thomas England Hochsprung I * C.^C. Johnson U.S.A. D. D. Albritton U.S.A. Weitsprung J. Owens U.S.A. Stabhochsprung B. Sefton ♦ U.S.A. Dreisprung N. Tajima Japan Kugelstoß J. Torrance U.S.A. Diskuswurf W. Schröder Deutschland S^eenvurf .VL Järvinnen Finnland Hammerwurf 1. P. Ryan U.S.A. Zehnkampf G. Morri» U.S.A. Frauen: i 50 m-Laüf M. Meizlikova Tschechoslowakei 1100 m-Lauf H. Stephens U.S.A. ' 200 m-Lauf St. Walasiewicz Polen ' 800 m-Lauf Z. Koukova Tschechoslowakei ’ §0 m Hürdenl. R. Engelhard . Deutschland 4 k 100 m-Staffel Albus, Kraus Deutschland Dollinger, Dörffeldt Hochsprung J. Shiley U.S.A. M. Didrickson U.S.A. Weitsprung K. Hitomi Japan Speerwurf N. Gindele U.S.A. Kugelstoß G. Mauermayer Deutschland Diskuswurf G. Mauermayer Deutschland Fünfkampf O. Mauermayer Deutschland 10.3 Sek. 1930 Toronto 20.3 Sek. 1935 Amt Arbor Mich. 46.1 Sek-1936 Chicago ,49.7 Min. 1936 Stockholm I .23,6 Min. 1930 Paris : i.47,8 Min. 1936 Berlin 1.14,8 Min. 1936 Stockholm b .17,0 Min. 1932Helsingfors 3( .06,2 Min. 1924 Kuopio 13.7 Sek. 1936 Stockholm,! 22,6 Sek. 1936 Ann Arbor Mich. 50,6 Sek. 1936 Stockholm 39.8 Sek. 1936 Berlin 25.8 Sek. 1927 Los Angeles 3.08,2 Min. 1932 Los Angeles 7j41,4 Min. 1926 Philadelphia 15 55,6 Min. 1930 Köln 2,07 m 1936 New York 8,13 m 1936 Ann Arbor Mich. 4,48 m 1937 New York 15,00 m 1936 Berlin , 17,40 m 1934 Oslo 5 3,10 m 1935 Magdeburg 7 5,66 m 1934 Turin 57,77 m 1913 New York ' 900 Pt. 1936 Berlin Sek. 1922 Paris Sek. 1936 Berlin Sek. 1935 Warschau Min. 1924 London Sek. 1934 London Sek. 1936 Berlin >,65 m 1932 Los Angeles 5,98 m 1928 Osaka 46,74 m 1932 Chicago 14,38 m 1934 Warschau 48,31 m 1936 Dresden |377 Pt 1934 London nimHMiwnnuwMiunti Wirb durch Leistung! Umstehend berichtete Hamburg von seiner Ausstellung. — Oft schon haben wir ln Schulen die Arbeiten der Jungen und Mädel im Zeichnen, Werk- und Handarbeit ausgestellt gesehen, haben uns berichten lassen, Welcher große, erzieherische Wert in dem Arbeiten für eine solche Ausstellung liege, Welche große Freude sie nicht nur den Besuchern, sondern gerade auch den Ausstellern in Vorbereitung und Aufbau machte. — Hinzu tritt die eigentliche, meist propagandistische Aufgabe, die eine allgemeine Ausstellung als Ziel beherrscht. Wir -haben in der letzten Nummer der „Kraft“ gerade auf diese Bedeutung der Propaganda hingewiesen, jenes .„wirb für uns!“ gefordert. Zu den dort angegebenen Mitteln der Propaganda tritt nun die Ausstellung, von der Hamburg berichtet i Ausstellungen sind eine Aufgabe, die Jeder Verein einmal durchführen sollte. Schon mit Ende der Sommersaison sollten wir sie vorbereiten, um sie dann in Verbindung mit der großen Winterveranstaltung unserer Sportgruppe zu eröffnen. Jeder Saal bietet in Nebenzimmern [oder selbst genügend Raum, um eine Ausstellung durchzuführen. Mit Kisten, Tischen, Schränken, Holzgerüsten, aber auch Geräten (Barren z. B.) lassen sich leicht die notwendigen Räume abteilen, Sockel und Wände gewinnen, um Modellen, Zeichnungen, Photomontage*, Statistiken, Pokalen und Ehrenurkunden, Plastiken und vielem anderen mehr Hinterand Untergrund zu bieten. Eine Ecke „Leibesübungen im Jüdischen Sehr fttum“ z. B., dargestellt durch Photokop en alter Texte, Abschriften, Illustrationen aus der Geschichte und Gegenwart, aus gesetzlicl en Vorschriften, allgemeinen Forderungen bis;:ur modernen Jüdischen Sportbewegung und ihrer Ziele, diese Ecke allein kann einer Gruppe literarisch und vor allem jüdisch interessier! en Sportkameraden ein wertvolles Arbeitsgebiet sein. Bootmodelle, selbstverfertigte Sportgeräte, ein „Musterkoffer“ für den Leie ttathleten, eine Ausstellung von Speeren, Disken, Bällen, Boxhandschuhen mit genauen Angaben, evtl, der Geschichte des Geräts, sollten ebenfalls auch den Aussteller belehren. . Dieser Hinweis mag genügen. Alles weitere sei Aufgabe der einzelnen Sportgruppe. Sie ist aber nur zu lösen, wenn Monate vor festgelegten Eröffnungstermin ein genauer Plan der Ausstellung vorliegt und die Arbeiten erteilt sind. Papier, Stoffe, Holz, Farbe, cas werden immer ein paar nette Mädels schon’ von jüdischen Geschäften für ihre Ausstellung geschenkt erhalten, hie und da' auch ein paar Mark, damit der Verein nicht; uviel auslegen muß. Aber eine gute Kalkulation und Propaganda, mäßige Eintrittspreise und der Plan muß gelingen. Offizielle Mitteilungen Ehrennadel für Gretel Bergmann Der Sportbund „Schild“ hat Gretel Bergmann, Laupheim, anläßlich ihrer Auswanc erung nach Nord-Amerika, in Anerkennutg ihrer außerordentlichen sportlichen Leistungen seine silberne Ehrennadel verliehen. Es ist das erste Mal, d-ß diese Ehrung für besondere sportliche Leistungen erfolgt. Die Ehrennadel wurde Gretel Bergmann durch ihren Landessportleiter mit einejm Blumenstrauß, dem Gruß ihrer Sportkamjeraden, überreicht. Sehaehecke Ein schOner Angriffssieg. Bearbeitet von L. Kreisberg, Blau-Gold- Weiß, Berlin. Gespielt als Partie Nr. 5 auf dem Meisterschaftsturnier in Frankfurt . zwischen Kreisberg (weiß) und H a r n i c k (schwarz). 1. e4—c5 2. Sf3—Sc6 3. d4—cn.d4 4. Snd4— : Sf6 5. Sc3-d6 6. Le2—g6 7. Le3—Lg7 1 8. Dd2—0—0 9. 0-0— d5 (besser Tdl, um i d6—d5 zu verhindern) 10. Sn.c6—bn.cö 11. Ta—dl—e6 12. Lh6—Dc7 13. Ln.g7— Kn.g7 .j 14. Lf3—Ta—b8 15. b3—Sd7 16. Tf—el—Lb7 , 17. en.d5—cn.d5 18. Dd4—Kg8 (e6— e5 wäre ein Fehler, da dann Sc3n.d5 folgen würde; und weiß bei besserer Stellung einen Bauern J gewinnen würde) 19. h4—Dc5 (weiß leitet H» einen energischen Angriff ein und opfert im Interesse des Angriffs einen Bauern; schwarz unterschätzt die Wirkung des feindlichen An- , griffs) 20. Dd2—Tf—e8 21. Se2—Dn.c2 22. Dh6—Dc5 23. h5—Df8 24. Dg5—Dg7 25. Sf4- I Df6 26. Dg3—Tc3 27. hn.gö—hn.gö 28. Sh5— Df5 29. Td4—Tn.f3 (schwarz ist in schwieriger Lage und findet nicht die beste VeN* teidigung; weitaus besser war Df5n.h5. Jetzt bricht die schwarze Stellung in wenigen Zuge zusammen) 30. gn.f3—Dn.h5 31. Th4—Df' 32. Kg2—Tc8 33. Tf4—Dd3 (der beste Zu)' da auf Tel—hl Sf6 genügend Verteidigung böte) 34. Dh4—Kf8 (droht De7 mit Vernichtung) 35. Tn.e6—Kg8 36. Tn.f7—Sf8 (Di.r Turm darf natürlich * wegen Te7 nicht genommen werden) 37. Te6—c7—Dc3 38. Dho— schwarz gibt auf. 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