Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 50 (11.12.1936)
- Date
- 1936-12-11
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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|ll. XXtrafct lt39 DrrS>chi1ü HCWAUgOEBE»! RBCHSBUNO JOCHSCHER FRONTSOLDATEN U V. Rk. 50 — Seil« 5 Otga* des ,tUk&d" Suctfiükd des BeHtott iüt Suoti ttftdl lii/fctfitif w JfVOTNW jüdistku hoult^dattk' Die Sportgruppe spricht Unsere Generation läufi i „geschichtlich“ leben zu dei großen Geschehnisse Gefahr, nur noch ivollen, vergißt um willen die Kleinigkeiten, oder, was noch sch immer ist, „schießt I mit Kanonen nach Spatzen ‘, d. h. überschätzt sie, vergißt die rechte Beziehung der Dinge zueinander. In der rechtet Beziehung leben ist aber, — seitdem die Dinge una damit auch die Beziehungen zu ihnen so neuen Vi ert gewonnen haben. - - sehr schwer geworden. So gibt es Menschen, die, wenn [sic nachfolgende Berichte I< seit, von Ehrüngen, \on Tagungen, zu vermeinen glauben, daß mir in dieser Zeit doch Besseres zu tun hatten, als,. . . ja, sagen wir es ruhig, als z. B. Ehrennadeln zu verteilen, Verdienste firn die Oestaltung einer Alte-Herrcn-I^iege is#'. hervorzuheben. Wir I önnen dem gegen uber nur feststellen, daß |ichen „Kleinigkeiten“ der vorden ist, daß wir wissen aus diesen uriend- Schild” groß gedaß gerade jener Camerad in der kleinen Sj ortgruppe für den Aushau seiner Abteilung bis der, dessen Einsatz sic t im hellen Kam vollzog. — pcnlicht der Oeffentlichkei’ Gewiß, nicht immer, langt der Raum für Berichte von Versammlungen uijd Tagungen, (ur den Werberuf einer I. Lber wir wollen doch imni bin weisen, daß wir sie nicht vergessen, daß wir. wenn wir die'Versammlungsberichte einer kleinen Sportgruppe manct mal zurückstellen, nur tun, um auch unsere-* —*-*— dationen zu wahren. fiarmstadt erhält endf en Wanderpreis des .. Schild - Darmstad .lilufi der Lcichtathlelik- Jvr Rasensport-Saison zu > ingeladen. U. a. waren de l|i r . Heiner Mavcr i chen zahlreichen Sportkam I ler Sportgruppenleiter B r t -te Über die erfolgreiche J ihres und gedachte mit des ausgewänderten Vereiji V ’ i e s en e c k . Er verlieh I rkunden an die aktiven V annschafts-Diplomc für da guppe, Ausbeute der vergäll, Aktiven Kahn, Bendor Eisenberg und Jonas -endere Leistungen die s d'T Sportgruppe. Landessportleiter D r verlieh der Sportgrüppe Dar >1ale „den Wanderpreis des SOdwestdeutschland als di athletlk-Mannschaft, und v I rennadel Schild“ den Ka filla und Joseph, den B : ndorf, Goldberg >i hellenberg den Silbe n einem Referat „Das 'u daten“ berührte Landes H : i n c r Mayer grundsät Sc ilullwort des Sportgruppe i Versammlung. Arbeitstagung im West<in. oft mehr opferte rseits die rechten Erbe des Frontssportleiter D r . liehe' Fragen. Ein teiters schloß die Der Landessportverband it :e r .. hat e seine Verbandsobleute . leit :r zu einer Arbeitstagung ber ifen. In vierstündiger Bri eint Schiedsrichtertagung des vor ingegangen war, wurde, Anp elegenheiten durchgespr linitn für che Zukunft f Lan lessportleiter Hirsch 'vor: feststellen konnte, fruc «bringende und ersprie II: tin.M re Sache geleistet worde i Westdeutschen i und Bezirkssportnach Herne einatung, der noch lndüstriebezirks einige wichtige inrhen und Richtgelegt, so daß seinem Schlußwieder einmal liehe Arbeit für war! Go. fe;t| h ii daß Die Skizunft macht Pßn Oberlschlesien istaltet der Landessport|v sime Sdhi-Fahrt in den nit einenj Schi-Kurs v Karlsruhe sich das Schi-Volk in c gjschmückten Raum de: ILeder Pläne für den ind 8— lOtägige Schi-Kurt nt. Ist Fischen auch ein Spott? De i großen Sportverbänd en end Britanniens sind besondjei Sporlüschernl angegliedert, der \ ielseitigfete Sportverein der 1 SV.-Schild-Frankfurt a. It 'cra fncii[i die Inj traf aus: Breil So s gcpli heri hat sich jet; g*gru idet. raikfurt w -irf-fTurniei ic-'zt Anbin: chervi Ufred uppe aufgebi eine zweite Bi eabsichtigt im zu veranstalten;er dieses Reinigungen zu Wallner, in Verbindui erband eine ge- Weihnachtstagen, clbunden ist. nem hüttenmäßig Loge, um bei ter zu schmieden, e auf Ncusatzcck Nordamerikas re Gruppen von io hat sich auch des Sportbundes, M-, eine Sport. _ ut. In Karlsruhe S| iortfjscher^G ruppe nächsten Jahr ein und bittet, schon rts aufzurufen, Jgründen und sich F rankfurt a. M., mg zu setzen. Sp>i ültig L. V. Südwest. “ hatte zum Ab- und zum Beginn einer Versammlung Landessportleiter Frankfurt a. M. eraden erschienen, uchfcld berich- Arbeit des letzten lerzlichen Worten sgründers Kam. «dann 100 Ehren- Snortler und 30 Archiv der Sportgenen Saison. Die , Wieseneck, erhielten für beitberne Ehrennadel Die Frankfurter Fechler bitten um Gehör. Heute, in den Tagen der Auswanderung, hat jede jüdische Sportabteilung eiijen steten Kampf um ihren Mitgliederbestand; durchzuführen. Aus diesem Grunde und laus dem Bestreben heraus, auch den letzten I jüdischen Jugendlichen dem Sport zuzuführeh, erklärt sich die verstärkte Werbung deit letzten Monate durch alle Vereine und Abteilungen. Darin dürfen auch wir nicht zurijekstenen, denn wir sind entschlossen, unsere Sache auch weiterhin zu „verfechten“. Wiii sind uns darüber klar, daß wir es in der Werbung nicht so leicht haben wie wohl di« meisten anderen, die den „unbekannten“ Fußball-, Handball-, Hockeyspieler, Leichtod«r Schwerathleten, Schwimmer usw. nur entdecken und ifirem Kreis zuführen müssen. I Es gilt für uns, den Boden beim Laien vorzubereiten und In ihm schon vorher die Ifiebc fürs Fechten zu wecken, denn wer erst einmal angefangen hat. ist fiir immer gewonnen. Wir müssen zu erklären suchen, 'fas Fechten ist. Denn von den sonst ekannten Sportarten, hat fast jeder!, eine allemeine Vorstellung, während dps beim, echten nicht der Fall ist. Ich höfe immer ieder Bemerkungen wie „Rumfuclitelci, bei :r man nichts sieht“ oder „sieht zwar gut aus, ist aber kein Sport“. Deshalb allso unser X^erbefeldzug in der Presse.| '' Für den Fechter ist Auflockerung de^ ganzen Körpers Vorbedingung, es wird aber'v n cht die Stärkung einzelner Muskeln oder Muakelgfuppen-erzielt, sondern di*. Beherrschung jedes Muskels und. das stete Zusammenspiel aller verlangt. Das kann man bei zielbewußtem und fleißigem Training in verhältnismäßig kurzer Zeit erlernen. Schwerer, aber auch im Ergebnis für den Sportler wertvoller ist die geistige Arbeit, die geleistet werden muß.l Denn von der einfachsten Hebung an muß alles vollkommen begriffen sein, damit sii: instinktiv - ausgeführt ist, wo es nötig ist und damit der Kopf frei bleibt für den Zusammenhang der Aktionen und die Beobacf tung des Gegners. Fechtenlemen heißt nämlich immer schneller und trotzdem genauer mit i en Bewegungen des Körpers und damit ier Klinge werden und immer noch etwa schneller und klarer mit den Gedanken. C as ist sozusagen nur Theorie. Die Frankfurter Leser haben jedoch jederzeit - die Möglic hkeit, sich Fechten in der Praxis anzusehen, wenn sie uns an unseren TraUiingsabenden in der Gr. Gallusstr. 1, Hths. 311, besuchet , und sind immer herzlich willkommen. Fechten kennenlernen, heißt fechten Liebe h lernen! Kt mmen Sic als Gast zu unseren Trainingsabenden Montag und Mittwoch. Was für die Frankfurter gilt, gilt auch für fast alle Sportabteilungen: Kommt zu unseren Traimrigsabenden! ser. n der Lc< hi* iith die Vetter durch die* Florett Neue Leichtathletik-Kampfregeln Zc I n a b a einer Mayer «staclt zum dritten Landesverbandes rt besten Leichterliehl*die silberne «eraden Bruch- Sportkameraden. Eckstein und rnen Winkel. Vor Beginn der neuen Turnier/nt wurde n Abteilung det Schild. Frankfurt, ufte alljähti elmmchtcrschaft ausgetragen. Wir Waren lei I ^rippezrit gezwungen, uns auf eine K«>nkurri Herrrn /u beschränken Vereiosmeiuter wurde .ohne Nieder! kxer Form Kurt Mer/bach mit nur. 4 erhalt Z Kurt I erncr (1 Siege. 12 erh Tr.) — Mahn der „Frankfurter und nur um diesen, ein' Zusatzspjung über gewährt, rsprungcp, her durch iiergeführt. Wir entnehmen c i t u n g “ : Die Technische Kommission des 1 Inter- 'tionalen Leichtathletik-Ver- „„.ndes gibt die auf dem Leichtathletik- Kongreß im August dieses Jahres in Berlin tv schlosserten Acnderungen der W^ttkampfb Stimmungen wie folgt bekannt: llotjhaprung aus dem Stand, mit Anlauf, Stabhochsprung. a) wenn bei einem Wettbewerb! zuletzt zv ei oder mehrere Teilnehmer die gleiche Höhe übersprungen haben, so ist derjenige all Sieger zu bezeichnen, der für die Bew Iti;[ung. dieser Höhe die wenigsten V iriuchc benötigt hat: >) herrscht auch dann noch Gleichheit un er den Wettbewerbern, so entscheidet die w:nigste Anzahl von mißiungei« n Versuchen während des gesamten Wettöe verbs; ' <) sind auch dann noch zwei oder mehr \t liefen im Gleichstand, so ist derjenige als sie;er zu bezeichnen, der im Verlauf der jai zen Konkurrenz die wenigsten > p r ii n g e benötigt hat, d. h. erst bei großer 1ö le zu springen begann oder die Sprunglöl eh in weniger Etappen steigerte; d); erst wenn diese Unterscheidung auch 1 teil e endgültige Klassierung ermöglicht, so ir{l den Bewerbern um den ersten Platz, spi zuletzt nicht mehr bewältigte Höh, Wird diese Höhe nicht mehr übe so wird-der Stichkampf wie hi; Verminderung der Sprunghöhe N wei e) hat die Anwendung der Besti4 bis d für die Plätze keinen Ents bracht, so werden die Bewerber u öder die darauf folgenden Plätze gleichen Rang gesetzt. Weltrekorde auf gerader Strecke, und Dreisprung werden bei Rucken wind nur noch mungen a heid gern den Z auf den Im Weltdann anerkannt, wenn dieser nicht starker als 2 m Sek. ist. 1 Beim Hammerwerfen' gilt las Berühren mit dem Hammerkppt wäl rend des Schwingens nicht. mehr auf jeden Fall als „ungültiger Wurf“, sondern nur dann, wenn der Bewerber mit der Bewegung aussetzt und das Schwingen neu beginnt. Ferner wurde noch bestimmt, daß cie H ii rden, die beim Hürdenlaufen Ver vendung finden, derart her/ustellen,'; daß eine im j Schwerpunkt der oberen Querlatte ar gesetzte l Kraft mindestens 3,6;Kilo| ramm betragen muß, um die Hürde umzu verfen“. Diese B es t i m m-u n ge n reten hiermit auch für den'Sportbund in Kraft. üdische Jugend in Sport und Beruf 5 ca) Schnappschuß vom Spielsonntag __ Handball dar Mddals Bi iß: Dnbii iinmmiuiimiimtimiiumitutimmumminnistmmmmmuimßmmimmfmnmmimmi Offizielle Mitteilungen Rekhsmeisterschaft im Turnen am 31. Januar 1937. Unsere Reichsmci'tcrschaften iih Turnen, die wegen unvorhergesehener Schwierigkeiten, verschoben werden mußten, werdet nun end-~ gültig am Sonntag, den 31 .| Januar I ö 3 7 .. in Hamburg durchgefuhrt.i Sämtliche löi7,. in Mamburg durchgctuhrt.i sämtliche von uns bestätigten Meldungen behalten ihre Gültigkeit. Landessportvcrbaiide. Reiche bis- ' - l - j.hs-Turnmeisterinen mit Angabe ler Beiverber hi» chmeltjen her nicht zu unseren Reiehs-Turnmeisterschaften gemeldet haben, können mit Angabe der erreichten Punktzahlen der Bewerber hi» zum II Dezember'd. J nad lagt in ladti* nvn Tri ff «Tn. 3 Lutlwic „ .. trat mit neun Mann-an" Ein kalter Herhstnebel hüllt den Platz ein. Eine fahle Sonne bricht zeitweilig durch und - laßt das Wasserin den Pfützen aufhlinken. Trippelnd und .frierend“ tretendie Mannschatten an. Der warme Atem steht zitternd vor dem Mund. : Bei der „Vierten" des -Großver •ins fehlen zw ei Mann. Gestein Abend war eine sFeier der Leichtathleten. Sic waren so sehr spät nach Hause gekommen. Wohl latte der Wecker rechtzeitig geschrillt, aber iann. waren sie doch noch einmaleingeschl: fen. „I s wird schon Ersatz da sein", das war ihr letzter Gedanke . _ v ' -" Es war aber kein Ersatz da. Mit 9 Mann traten die „Vierte" an. Sie hätte da» Spiel kampflos dem Gegner uherlassen können; mit ihm die Punkte. Aher.»ie wollte doch, Meister ihrer Klasse werden. Da durfte kein Punkt verschenkt werden. Anpfiff! Der Gegner scheint wirklich schwächer zu sein. Schon in den treten Minuten schießen sie. 2 Tore. Wem sie nur nicht auf dem großen Hayptpla:z hatten spielen mtissen. Die Halbzeit sieht sie in Fuhrt; ng. Aber sie sind müde, (ausgepumpt. Sic hatten zuviel laufen müssen, -um mj decken, sich freizuspielen. — i Die zweite Halbzeit brachte dann die Niederlage. In den letzten Minuten fiel da> Siegestor des Gegners. Sie hatten sich **3uf die Verteidigung des knappen Veirsprungs beschränkt, und dann war es mit den letzt n Minuten doch alles umsonst geweseji. 2 Punkte verschenkt, weil 2 Spieler fehlten, •weil Zwei ihre Kameraden im stich j-gvlasseii hatten. Bild eines Spielsonntags, aber ein |iild.( das sich leider noch zu oft zeigt. *- '.«terluhen ft*1 Schach Meister Mieses spielte in Münstef. Schild. Munter i. Whalle cum Er-cttiungs ihc">t. 22 Nuvembrr. Mrrm. M i! u % / a fc. < »i Ntnki »htn. Uäsb' Er. sptelle wmulun »i 1* HMtcrn ua^ ßTMjnn davon 11 Partien. Am 2V. Nutcmbcr war Sch-ichim-i'ii r M i c » t i m Mun!t«r und gab dabvi Pr n tvir Konnrn«. gewann aamllkh * niuj.flian*i ar ■ und remitierte eine Hl.ndpartu- 1 *.* ‘ Brieg verlor den Städtekampf. am Bufitag gcg. n die Sp »rt^r-i-p* Pr *>a.i f^unkten. I)r. KH’hia. Jvr Br;i<vr Mainik. den Brcaiaucr M.*i<*trr *.hUÄ'vt Am 28 11 »iöfteii di« Bruder j n n- 4:2 Ihinkte» t ln der letzten Sekunde entschieden! - Ain 29. II 36 »pkltTft in [).i»i;1J»rf die Mar: \o« Makkabt Diii«lJorf und M aJb.n*h ■ -■-.?• n emeinschaft (kbrnkirchen im Sch 11 C** w »r < Oflincn ausgeglichener Kampf. Dte Cntw!ic;«lun>; t > stattlich erst in . Sekunde, und iw« ' wo sich die bekannten Spitzenspieler l>r L-»wentnai. kirchcn und FI,r,heim. M.-Oladbich einen , htr en lieferten, der ru Oumten des Letzteren enj.tr siegte Makkabi Düsseldorf und M *tilaJhJth mit Punkten. I 1>: «chaft. hach!’ Brett. <tefWn- Ktmpf II.S.pU Bsrll I I It^ ATZ^tD ALLICATOR das sind gute »ederwriren UNSERE VERKÄUFSGESCHAFTE. *__^.4uip.... AMtUmptbahat mBrnthm (2 Preis <ks fottmettbemetbs des Bild: Gretel StrauB, Sportgroppe Mann beim (Leica _tatnhaU Hnabnrl. J—g<nrentt«t 43 Kala a. Rh.. HobMtmbn 115 jr * — BKk». Ko«um«T»** »z tanh Olf.»h«ch «, M-