Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 44 (30.10.1936)
- Date
- 1936-10-30
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Rhl. &ci ung ann if 223 ien ThI edar Mit den offiziellen Mitteilungen der Kriegsopfer-Abteilung / Mit der illustri srten Sport- und Jugendbeil ige „DIE KRAFT „Jtlehung und Verlag: Berlin W 15, Kurfürstendamm 200 (Reichsbund jüdischer jstjoldaten E. V.). Samm.-Nr. J 1 — 8571 j Postscheck: Berlin 76142. Telegrammscfijift: Schildkamerad. Redaktionsschluß: jeden Dienstag vor Erscheinen. Für ■lifiujhme und Rücksendung unverlangt eingehender Manuskripte wird keine Oe liSirlübeinomrnen. Bei Nichtlieferung ohne! Verschulden kein Vergütungsansprucb ljtr.44 15. Jahrgang Preis 20 Pfennig Bezugspreis: RM 0,55 im Monat zuzügl spaltene Millimeter-Zeile RM 0,16. Stellena RM 0,K. Anzeigenschluß: jeden Dienst- Anzeigentarif I Anzelgenverw.: Bepa-V< Regensb arger Straße 21. Fernspr.: B4 e« > 30 3 aus r i rffrinnerung on Oftobcr/9looemberl9U | J« lang das Sfutmlfeö aon Zongemarhr Ja S|k Er. ilttl rg beste )n ebr rititUra.;: und 123 ander« Haupt unb bunbertt : arftren Nebenfragen stellt und beantworte Kück.em. da; soeben Otto Äiebede 1 unter •fiel „Was brauchte der Welt!’ i.iahten und Tatsachen aus dem beut |4r JHr:v 1914 18) im Knfthüuser-Berlag. Benrf^einen liefe Vergleicht man die von unk |c> Ue^e " :ift gewählte Frage mit dem Buchtitel, i jeljt h.h schon, dafe die Betitelung des E« »Ireye wesentlich zu eng gefafet ist Denn ist e::!!ist(!eit iragl und beantwortet Riebide weit da: Materielle (an tßüter«, Sachenunb d-ebve:! rauch) hinaus wohl fast jede -Krage, war r. Jummmenhong mit dem Weittrieu iTw (ar - Man wird aus dieses Buch noch tos juruitommen. < r taefiiert uns einmal die Frage: 2Bqt M: cturmlieb von Langemark? Deus in?»!>rn au der Moustsweude Qktoder-i- «mdee jährea sich ,am 22. Male diese Ehretz« dir deutschen Kriegsfeeiwiliigee. in bereu )u auch so riel jüdische Kaweradea iZ»»ft lu l starben. fflohl t.- n deutscher Heeresbericht ist so berühmt rdtn. wie der Bericht vorn 11 November P914 vormittags, (fr lautete: „Westlich Laugemsrk braches junge Ne gl» »eeter säte dem Gesang: ..Deutschland. Desnäilaad Aber «Ile»" gegen die erste Linie fte^ »Stellungen vor und nahmen Dieses "eeresbericht bezieht sich (nach Riebeck^) >! den! Angriff der 44 Ncferoedivision, in dessen das Neseroe-Infanterie-Negiment 206 "1 dem Gesang des Deutschlandliedes den Feind "Jiahfa'm f überrannte. Auch bei diesem, durch deh womitt:. Heeresbericht unsterblich gemachtest >mpfe verlor dieses Regiment eine Anzahl jübf '' ^k 'eraben; das Gefallenen-Gedenkbuch beb lcHsbundes jüdischer Frontsoldaten nennt: die Kriegsfreiwilligen Herbert Jacob, Erich P«tz. it Semmel, den Frankfurter Oskar Bern!- Htinemann, den Kattowitzer Herbert Wilhelm kmsli imd den aus Berlin stammenden Untere ""l'er Benni Pintus . um mit Riebide fortzufahren — dieser Mgmi. bei Langemark war nicht die erste (Bei liegenhi ( bei der das Deutschlandlied als Sturm* r6 fle'engen wurde. Nach Riebide erklang dieses «ed;cö» ersten Male bereits in .dem gleichen peteiH p[d)nitt am 20. Oktober, abends zwischen und 4 Uhr bei einem Sturmangriff des 1 8ataii!j|n des Reserve.Infanterie-Regiment» 243 Mnr't.cjrtnant Haeser stimmte dies Lied ans ^r Spitze seiner Leute aus verzweifeltet -leliung hervorstürmte. Und von diesem Tage aif f".1 ,6?P Deutschlandlied das Lied der Kriegs«, iteuvllliäen im Langemark-Bbschnitt. Oberstleut«: Hueer starb in jenen Tagen mit vielen seiner! af-i ,*'1 Mummen den Heldentod Auch unsere Mschen! Kameraden, die Unteroffiziere Markus, Vamelm und Georg Iacoby (beide in Leipzig! iebvren« und der Berliner Gefreite Fritz Krakauer! li* Eefalienen-Gedentbuchs als Unter [Obrer, » „ 245 in diesen Tagen von Langemark! ">r 4!e'. en gelassen. Kam. Dr. O. G. > ©«'allfnentKbtnifeltr und Parade der ludischru Kriegsteilnehmer Englands. ... «ITA » London. 23. Oktober. Am 8. November! iTWbet auf dem Horse Euards' Paradefeld in! die diesjährige Gefallenengedenkfeier der, indische» Kriegsteilnehmer Englands statt. Tausende i Istdcsäce Kriegsteilnehmer aus allen Teilen Grofe-j InrtannienS und Nord-Irland» werden sich an dieser ■ |d«»rbeteiligen. Der Feldaotlesdi ernst auf I»em Hprse Guards' Paradefeld wird von dem , ICberrabbiner des Britischen Reich», De. I. H I«d dem obersten Feldrabbiner der Armee, Rabbi IN Goslop. geleitet werden. Im Anschlnfe daran »lcd Feldmarschall Lord Milne den «or- I de,marsch der jüdischen Kriegsteilnehmer abnehmen. > der «Ibert Hall findet sodann unter dem Vorsitz de» Präsidenten de» Board of Deputie». S-uptmann Neoille ü«» h 'adschaftstreffen statt, an dem Feldmarschall Lord! Mime als Ehrengast teilnehmen wird. Volittsches Erscheint wöchentlich Sud Postbestellgeld. Anzeigenpreis: Die 12 gengebote u.. -Gesuche, Familienanzeigen g vor Erscheinen. Man verlange genauen rlag Benski 4 Pakascher, Berlin W 50, Bavaria 6697. — Postscheck: Berlin 32 529. Berlin. 30. OKI. 1936 tum politische Aus wände Die Stellung des Frontsoldaten im jüdischen Leben Repräsentanz — Frontkämpfer gegen „politische" Ausch Vas Beispiel von Wien und anderung — „2üd!sche Pol ti n der vorigen „Jchild"-Ausgobe wurden einige Einzelmeldungen abgedrudt. die für die Steilung de» jüdischen Frontfänwfers in der Welt so kennzeichnend waren, dah sie eine zusammenfassende Betrachtung verdienen In B u d a p eil hat der Präsident der Pesler Israelitischen Kultusgemeinde und der Israelitischen Landeskanzlei Telegenbett genommen, einer Abordnung jüdischer Frontkämpfer, oi« dem ungarischen Landes-Frontkämpferbund anlehörcn, den Dank und die Anerkennung deanders herzlich zum Ausdruck zu bringen, die >ie jüdische BeoSIkerunq ihren Frontkämpfern schuldet. Es ist aber nicht bei der nur platonischen Beteuerung der Dankes geblieben. sondern Hofrat gehoben, welche die Frontkämpfer, gern in den. Dienst gestellt habe, der sind. — Wenn es weilen den Ansche! nst jüdischen Raum der Frontkämpfer den Beweis des 6e> Wert, den die Mitu das lüdische Leben Nicht minder in der Frontsoldatentt die Meldung aus Jiecoirdie Gcflolten hetüt eine Aufsatzreihe des „Schild".idle besondere Beachtung gefur lieh Ist aus unserem Kameradenkreis die Anregung Wn uns gelang, dieser Aufsütze entsprechend eine geschlossene Zusammenfassi zunehmen. Diesen Anregungen folgend, beabsichtigen wir. die „ «nun d«mug...7 Bja 5 u tioit Stern hat besonders hervor-ne- »ertvollen Kräfte durchsch ib' deren Mitarbeit man wi der jüdischen Einrichtungen en Sache zugeführt worden also manchenorts zuin hat. als ob man sich n gegen stärkeren Einsatz sträube, so liefert Ungarn egenteils und bestätigt den irbeit der Frontsoldaten für hat.. eressant für die Stellung ms im jüdischen Leben war Wien, wonach der dort Stammes den bat. Verschiedentderft bleibenden Wert ng In Buchform vor- Heroischen Gestalten" iu Chanuhhal) als Sommelbanb herauszubringen. Geplant Ist ein gediegenes, schmuckes lllus, r; Ausstattung, das ln Jeden Bücherschrank gehört und sich besond zwecken für die jüdische fugend eignet. ' Der Inhalt: . Vorwort von Kam. Dr. Leo Löwenstein In Einzeldarstellungen: Josua'/ Isaak Abrabanel / Berek Josielewicz / 3min Pascha David Schwarz / Emil Lask / Robert von Lieber / Ma\ Levy- Dorn / General Monash ✓ Josef Trumpeldor / Walter Heymann .die Durchführung dieser wichtigen jüdischen Buch erschein freuldlge Unterstützung unserer Kameraden und Leser. V 1 *36 zur SUBSKRIPTION bis lt. November 1 auf. Subakrlptionspreis: RM 1.40 Je Stüfck Buc ii Wir machen darauf aufmerksam, dab sich der Preis des Subskriptionsfrist erheblich teurer stellen wird, und bitten um beim Relcfasbund Jüd. Frontsoldaten, Verlagsabteilung, Bin. W15, es nach Ablauf der baldige Bestellungen Kurfürstendamm 200 Ermöglichen Sie die Herßellung diefes wichtigen Werkes! Sichern Sie fich das wertvolle Chanukkah - (lefdienk zu diefem günftigen Angebot! An Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Verlag^abteilung, Berlin W15. Kurfürstendamm 200. tyton . Hiermit bestelle Ich den Sammelband „Heroische Gestalten Jüdis)hen Stammes“ zum Subskriptionspreis von RM 1.40 tn.... Exemplaren. Vakant iertes Buch in bester ers zu Geschenking erwarten wir die Ir legen das Buch geschaffene gemeinsame „Bol!>n^u: . . der in gewisiem, Sinne im-i?» gefeit Aufgabe», etwa unserer Rejchsverir.eiung spredrensvU. sich unter d> m Bursitz des sidenten der Wiener «cemeinLe aus je ei Ätertrelern der zioniiti'cheii. der nichi-- iiiivcn •''iuidi'cu und des dortigen iüii' Fronisoldateiibundes zusantnieMetzen d. Hier unietichettze4 nian also berechtigter^ se.nicht ein'gch sdjeinatisch nur dioniiten und ttzionisten. sondern der Fronliosdatenbund d als dritte e i g e n g e s e tz 1 i d>^e und bständiqe, den beiden Gruppen rchaus koordinierte Bewegung r k a n n t. lind diese Auffassung allein tspricht der Bedeutung dieser Bewegung und die richtige Bewertung des judisdren soldaten und feiner besonderen Ausgaben Judentum erkennen. Ein Blick aus unsere Heisnischen Berbäilniise' verrat, dafe wir Hier ähnlichen Erlenntnisien. leider noch weit ernl sind, »nd dafe der Frvnibund weiter ge, ötigt sein wird, int südlichen Lei en darum zu >en. Wir werden dabei lun'ti^ darauf Hilten dürfen.. dÄ!das fogenannte ..50:50 Pr nzip" anderwärts leineswegs als starres unoerrudbares Dogma gilt, und dafe es Frontloldaten-Beweguna sedenialls nicht sch wi -ire , Ni! wi d se d u n e a en ldi t r »ntic er im 001 ent uni der ger:cht werden kann., Aüdwtft Budapest — Die Berliner (Femeinde^ ik" oder unpolitisches Judentum? ni'an besäMftigt siM ja gerade sek! mit der ton inenden ejusaminensenung der Berliner N e p r ä s e n t a n I e n cr]ammlunfl : das diese Angelegenheit ni.bl unwesentlich ist. liegt schon in der Bedeutung Berlins als der bei weitem gröfeten jüdischen »'.emeinde des Reiltes begründet- Erfreulich ist dabei, dafe die diesbezüglid,en Aerbandlungen ,wischen den zust indigen Steilen und Persönlichkeiten in der Stille geführt werden, so dafe dem jüdische» Lebm die'Belastung durch öffentliche Erörierun ien wenigstens erspart bleibt- Aus diesem Gr: nde scheint uns den -jüdischen Interesse» wenig mit dem Versuche gebient, die Ausein and irsetzungen nun in die Spalten einer jüdische: 'Wochenschrift und damit d och in eine ge wiss' Oefsentlichkeit zu verlegen. V ieiche psnchologischen Schwierigkeiten. leider' aud heute noch einer^echten und ehrlichen - Ger leinschast. wie wir Frontsoldaten sie wollen, entgegenwirken, zeigt neben anderem der foigenl e, wörtlich wiedergegedene Ausspruch eines zion stischen Führers in einer programmatischen An prache der jüngsten efeitt „Iuden. die nicht e Juden, weil Ans >—^ . . .- ejio, islen sind, sind schlechte - sie s ch aufeerhalb der Volksgemeinschaft steilen". Alse nur und allein die inneriüdische Richung soll entscheiden, wer ein guter Iud, ist? wer nicht! Der Blick aufs Ganze, der Wille zum Ganzen droht durch solche Poli lisierung des jüdischen Lebens verloren auf Wi zu gehen. Hier ist es angebracht, da» Beispiel Budapests und „,fns und auf die Steilung und Bewertung zu r erweisen, die dort den Frontkämpfern willi > und durchaus im jüdischen Gesamt-Interesse zeboten wird. Wir empfehlen nochmal» jene beiden Meldungen der nachhaltigen Be^ achtugg durch die tüdische Oeffentlichkeit ist. Deutschland und rucht zuletzt auch durch diejenige. die sich mit der künftigen Gestaltung der , ßeriiner Repräsentanz befassen. letzt«_ Seadtmp. betwr' Chne dritte Meldung aber, die wir in der Ausgabe brachten, verdient nicht nnnder Mp. Sie stammte au» Warschau und den Berdand der jüdischen Frontkämpfer 7939