Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 40 (2.10.1936)
- Date
- 1936-10-02
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2: 3<ptfil LerSchild HERAU8QEBE*. REICH S8UM0 JÜDISCHER RRCWT6QLDATEN|8.V. i Innen gewordenen Eindrücke an die Käme« raden der Ortsgruppen weiterzugeben. Dem ü.eiLen Iweck dienen die Rundschreiben und Piiitcilungsblätter. die von der Bundesleiuing in a:v-:n Abitänden zur Uiuerrichtung der ria-,- rnd^n chinaucrescindt werden, Kernertden. d'e ^ü'LMmenball nicht wndren, den Qrls» nruvrrn Äbenden f c r it b 1 e i t» n. dürren bin* nichl kla^e.r. daß sie von der Tätig keil.und Te.ilung des Bundes nichts wiüen. Por alU:,i aber dient dem .Zweck, den Bund ais Einst.«it. als geschlossenes Gan..s geiirig;u'-i!;:-i--:>!-ubalien. un-er Bundesorgan ..Ter 3 : i b"; Hier bat die zentrale Steil: des Bundes d'e Mdal-chkeit. durch Aunätze. Beriü:, und 7>iricbrichl:n Woche für Woche cu jedem Bundeskameraden unmittelbar ui sprechen. Lber^ un'eie Bund:; .'it'chri'ch rrneimü'-.'g und '-org'ältia lieik. z»r Frage der Ärdeitsoerminlung «!!' avon, was in der gewinn: unserem Bunde ui:r die Mauern «einer eigenen Ork:-grur: e lunru; vor «ich geilt und gearb.uker wird, er .re^innl Anregungen üir die eigene Ar.^it. er er!.nur die grobe Di« „Frankfurter Leitung" vom 23. 9. 1936, ■fir. 43,-483. dringt folgend« Mitteilung! Auch die «cheitsuermiitlung lirchtltrr BerdHnd« ist untersagt. Wie au; einem Schreiben de; Präsidenten der Reick, «anstatt für Arbeilsoermitt.ung und Arbeitsloienr eruü>«rung an . den „Ienlraiausschuß für Innere Mission" herrtorgeht, ist den konfessionellen verbanden, die al;' einzige Träger der nicht ge ive.d. mäßigen 'thr.eilsver.nitt.ung außerlaid der Reuh-angail noch übrig geoäeven waren, die Bei mttklung vollardeiksnähiger Personen verboten erorden. iT:e Tal'acheswar früher schon für den ..Deut'cken Lari.asperband" mitgereilt worden). Ten von rer Aolchpung betroffenen Einrichtungen wird jedoch zur ordnungsmäßigen Abwicklung ihrer C,e«ck:aire eine Frist di; zum' ZI. Dezember 1*36 gewährt. Inneryald dieser «Frist dürfen Arbeilc-g.- iuck-e rol.«miay«ahign Perionen, die den Einr«ch tu igen hi; zum Z-I^j Juli 1*36 zugegangen find. erledigt werden. Den Anträgen auf Erke lung von Aufträgen zur Arbeitsoerniiltlung, Berufsberatung und Lebrftellenoermittlung für nicht vollarbeitseiniatzfahige Personen, für die sie als geseylich« Berlre.er oder Erziehungsbeaufl ragte bestellt sind, wird vorlauiig bi; zum ZI. Dezember 19361 [tätige geben werden. Iu der Notiz teilt Sie Reichsoerlrelung folgendes nil: Diese Regelung findet grr ndsätzlich auch uuf die bisher bestehenden ^udischenArbeittnachweise Anwenbungl Jedoch ift auch den jüdischen Arbeitsnachweisen «ine Aus. worden, innerhalb deren off her «ntgegengenoinmen und Pressestelle . der aussfrist gewährt n« Stellen wie bi;- ue eingetragenen Arbeitsuchenden vermitieit werd n dürfen. Die Ein zelheitrn der lunsligen Reg« al; möglich' belanntgegeden lung werden [sobald i «erden. Linie uai.r-ir Plaue, diu'ia luaaeir und Iic: sitzun':n: kurz, nur der >Za'«icrav. .-er «einari ..Tckilo" tü «<>-'! w'in. nimmr am i'Te-amk-, leben "'S Bundes arirklicki teil. Und darum?' eniüch uboräauv: krinen Bundes- ..'u ' icr n gll'au,:> «er i«k! Jüdisches 'Lebensretter. ii :■ B!' k .'.v . :c .— ob: z.!:i fco-:-! mir \m"i .Irontdun'», wenn er seine 3cit'-u'«.-: er'üfci' :cin: Notn’. ibi.i:,ft; Es gibt w.-lii keinen Iukammen ■s-:::r. Pf n' "::i. 'ihm «:! >t au ü ein i"--r re:'.T.''eren.e.t. prirare Reibungen Ader wie kie'n.' ü'ie unwesentlich. w«c . .!. - .':>chei:i:n i.ty i:i u<::» Äugen - tif_ wo wir uns der W4.ck»t' unseres ge "la" .ui Iüt'ick'a!;. de: tfirone nuiere: ge- ..... .. ui.^anti'.irruo.i befmuin ,dl Tie«es 'T - 'r:u ,• n :ei.iugt 0:7 l-ro!N bu ' _r f. ' t : •: r ' ■ ' - >i.n >1 f1'.*• '. T ■■ :n tr;r:-; Zrpi:',l>r ru'ü, „u.!...'« l ' .. 1 ' ’ k.'n wir *m; i>: ajjci n -er ' . ITA « Warschau. T!auu:-Tk!ub!ow;Ii l> 3t.s;.l.ie au; To;no 2 i iol g.ictzl Hut, um Eririnten zu rer: M-'-ui... au;gezeichiie: Mi liuerprüsiSent tsieneral .l den jugendlichen yüi-.'i der ie:n t/eben ' aulzwei christliche 'Jungen rer in, durch Berleibung ein-r li >iy Generalarzr di 'liola teiilet f a h r t m i n 1 i! e r i ü [m I ien 'TuklmarichaU Balbo. [mit dem schaftsbeziehung.-n unterhält. miltluna geistiger Wert« auch der ,i Phantasie der Jugend Nahrung durch di« magische »rast de; Thiit liches und nachhalliges. Erledn'; ' .tf, gleich soll wertvollen Lchauspie ein . \ teil gegeben werden, ihre A.b.-:t «ü bder jüdischen Jugend zu stellen u: *■ eine künstlerische und wirtschastliche zubauen. Die Auffahrungen finden wahlwe«'. .1: Z.ZO Uhr oder abends 7,33 N!,r bn t Saal, Lützowstr. 76 flau, der ii richlung und Anlage des .Zuichaueri Ekaralier eines Kammeripielhaule; plan umfaßt bis März 1937 folgende Shakespeare: „Was ihr wollt": T-4r« T „Iusil": tZleist: „Der zerbrocheue Brod: „Reubeni" <dramatisiert von -- Nosenbaum): Angeln: „Das ,Te«i werker" und Dffendach: „Tie .'T>. der Laterne" Nähere Auskünfte erteilt da; Bur. Iugendbühne, Berlin Äiv. 19 Si.« Bud, aurnä er I In Polen leben 1^0 000 jüdische Dauern. >»,!b Se, rrlich C*>e<<I] Bczi: Sgruvr» Warschau,!ö September. Di«' Iü '7i 're 'o.'.cmi-rscharrlich l^>«>eil'chafl «Ilagt in Pi-ie-i zahlt 73 Bezir isgruppen Dazu lammen Vla'ioui.lichast'.'ch« : trebzucht. und Milchwir: sch,if:;ko.>r»:atii..°ii. Ter lebten Lemberger Tagun:!«un0erl Te.c:ierle bei in Polen über 120 OO.- «•' :t : :!CU’-t i:n elf,;«in .;4'ctmm-:rr- I- -r «es >' "ch.im i:i re iocg; aii-t «• . aber «'e 7 irs«:r ni." .:.; 1:1 'Scbio.i-i'llNg 7‘7 :nü"'k '>• Mfi ,,ü .- ' u' :• n.i'; - Pc :-m cP: "" : u vii .'.; " ' •b;. : W7.7 .; de: I. E; >vu juri^che bei. -«rbilo; rarm. .irurrre'' ig wolnien u:>e :-t beri.niel. das L.i'idi' .!> iel'en : «u: oie i-rialg« gewordenen ju:i :i u.,7 Mi - a« T m JE,'!, org ci-iijufiliiix". Äu..'biI0u>: 7-e-r.n 31- IugiNd.i.!' derzeil im Lufl- Er erzähltes dast er herzliche ,IiseundiL-er da; Judentum folgende Bemerlung machte: „ Penn ich als Jude geboien worden wäre, wurde ich auf mein Judentum ei enio stolz «ein, wie darauf, I afz ich Ehriit ^'in" l ITÄ i Bulareil, 37 Seple, iber. Hier ist [nach I.ingerein L iden Tr. S B a r u ch - Pilekri, [ ge itorben, der im jüdischen Lebei und in der Izionislüchen Bewegung ein« bedeut nde Nolle spielte. An der Beiteyung haben B rlreler aller jü< dintien Trgani'alion'n der < auplitadl leilge nomn.en. A-; ehemaligem r o i t of f izi er er wies eine Abteilung bei 1. Ja j erreg imtnlls, To,en Tie «>'>e'ell'ch.ifr i«l d.. de> reuen Schachtgesetz«" hen Ileoche.' Hütiner o i r l« ch^i i t e n zu be inbier'e iiur'« zur lagid ter «üdii-ben Jugend, iellnabmen unrer dem Xommando eines Leu nanl; dem tie letzte Ehr«. Am of«l«>en E-r. de sprachen u.l a. >'< e n « r a I S i e f a n eu c u , de ehemalige Se nator Horiu Earp. lüeneralseiret, s dec Bulareger »deirieinde und des >7,Mn«indebu ldes für Altilu- »ili'uen.! I Aua der Frontsoldatenbewegung des Auslandes Rückkehr Griechisch Jüdischer Irciw' aus dem Abessinischen Icldzu,. iITA.) Satoniti, 25. Septem!',. '! - Führung von Oberst Guido M. Jude ist, sind lieben Juden au-. Sa! Anzahl von Juden aus Iltamdul Städten im Orient nach Saloniki au in Abessinien, an dem sie als F auf iialienifchcr Seit« teilgenomn e ruckgekebrl. t a n 4 ii n" toll Aus Jü<ä83Ct-»etf aag^nwort Der Italienische in Di « Budave'n. Tie«! neralarzt Di Rola pest. °r; ..!! w:::7r „!id :• : .::,!«! ::,:c! «er ia ,rr«'r.i .. ar rm g.: «i >:i:-:r Ui«7 .i'Nc« -77 gne« Bü . Ticnst ,,«:b zu . ü>.. . u:-:- j:.7.j'ch:r 'n«r ou:'::. «ieueri juai- ' . - 7.-rnn, gg. .-Zu hartem Tien't •: lj'. - lr..i ' a:>!7[a„d"!:.. i. °g" in 'er Eiaooe läßt ras ' : ", .,7:«g. li:rt i.-7-:r ma«' P ... I;c:;i. t'. - VU-':abc:i. i>'e 't. r .. . -in. . . ' ■’ 'r c n-: je. Wir ' hcn U'i; '' "ii «.: . .:! 77g. ■ Tage weil:,' ii Buda El'.«'' d?i G^iundheirsdieii're; der i: ., Arm.-«.' GejeraIaizl Angela : :I?v l a . Ter ebre«r: mlliche Oberfiskal der Pe 'e: ^:r,:e!ili> l'en ttu! «-gemeinde. Tr. ' Ernst "Uiiu ii.cii, uiD der Eb« red likeur de; „Egnenlbleg", Dr ü'udliig Szaboicii, zigkei ihm die jüdischen gairesdiengli«,n und kuSuretlen Einrichlungen. Generaiarzl d> No!a, der Jude ist, hak an zabl re:ä>en ...«-iandi'chen Koni reizen Ilaiicn ver:re ten. 'Au' de . Aarüstungsk «nrerenzen wa.r er Ne 'eie-k >'ur di« Abwekrlazr pf gegen den G'g'Iga; und Sk. Seidndilsegruppe jüdischer tiärh« T.uHchland, Ortsgruppe! Berlin: Versammlung am 6 der Iüdb'äea Neformgeaneinde, tünlllich um 14.3ü Uhr. -ie'erent: - Gäste willkommen! « Okkober i rbehinderier in M i I g I i e d e r - 1936 im Hause lohannisstr. 11«, tliarkin Amolsli. Butter:« r'r.eg. Er i'd. -Tor::; uio Lazarus C Ritter der iralrenvchen rden sowie de; Cr'.-: Pou7 l« fUii r te «cben Nrone. und G/andr Ofsiciale der lka. Die Jüdische Iuqendböhn», die Aniang deb Jab:«; nz>t einer Aufführung „wer emgebildcrs Xranke" von Moliäre bei Iulwrerschafl und Presse einen einstimmigen starken srrsolg errang! tritt, in der neuen Spieljeil auf ai« Ebene einer! plunmatzigen Arbeit. Im« Einoernebmcn mit der Schulverwaltung der Jüdischen Genie nde und den Lehrern ist ein Spielplan aufgestelll worden, der in der bewustlen Berbindzing von Ijüdischem Ge dankengul und Werken der klassilhen Welllike raiur der Jugend lebendige; Tbea»r dielet. Die Arbeil der Iugendbübne siak ' «in« Izweifache Be, deulung. Sie soll im glaichmäszigeu Ablauf der Tage zwi:chen Haus und [Schule nP>«n der Ber- Entschlietzungeu der jüdlichen Frontkämpfer in Polen. IIT'A s Warschau, 27 Seplember. I ««. ji! Fronltämpferoerband fand ein Ausprach,« über die Lage der Juden in Polen stau. Beranstallung schloß mit »er Annalnne einer von Enlschiießungen, in denen de, Juden, die sich in letzies Icil an : x Negierung mil verschiedenen Planen zur tuierung der Juden aus Polen geaendel schärfste Mißbilligung ausgesprochen wird einer der Entschließungen heißt W c!mb| in Polen geboren, haben .hier geleb: geli und unter Blut vergossen. Wir « ' n« Burger des Staates, 'des Land«; u:d selischafl. Wir werden unseren Posten oeriassen, sondern wei.ec um da; kampfen, das uns gebührt. Wir prolesti,:en die ausländischen Emissäre, die sich in innere Angelegenheit einmcngen und '1>!ei äußern, ohne hierzu von jemanden I zu kein. derl »I Imaq Die jüdischen Frontsoldaten Ocsti beim Drucker Altsoldaten-Tresfe». lITA.) Wie«. 24. September. Bein Ai Aklsoldalcnlresfen war auch der Bun! bischer Frontsoldaten Oesterreichs mit einer E! lompagnie und der Bundessahne angtll,!cn. Z dem waren zahlreich« Funktionäre de Fühlung von Oberleutnant Stia-inn Bundeskanzler Dr. Nurt von Schukch ncte den Kommandanten, der Edrenkv, BIF-, Lcutnank Heinrich Bcron, dur,: sprach«' aus. »r. I«'-.:!f gg: .uiue \ Im [•> 11 )«■ 1 lif I Max Fubiati innt'.’ii, i < lung im Iüdilch.n Birlin. 'Seahiendnrgerstr. ‘31. '.der Icichnungen: er entdecke den Geiger Huber ■um, vrach.e i.jn al; Iustgen, dach Berlin und ließ -r ausdilden; der Bgier, Ädol« «bine.-g. :.' ::e 7«, : rru'-er bekannten I Sauger und 'paie.cn 'S .7!a.::vr -er Breslauen Snnaguge. ziam. E : r i r: i. die AuPilming er "ög!i,!>:>. --ei '.'i-ich de; Kriegs; litt a-i; :l '7 e, r i e 7 - m a l , r ,4 7 o 771 s' l 7 : , eil Mal e l;i •' ich.-: a-l' >>l ,l ei«' Me ,,■-:-■■«>'!, C >:«1, von I '!' Ist b jeüi «eich:c: und nuge re«it Ta beißt "mr'.he.endc Svl-!Iopri.:-"iv-' P'erd« Kanonen, die. in u>u a.kaae.ui'. . i :h: e:i licht io still w!« '. im Äielie.-. Hier Können zustallen..!i ■± N ne :. imt t -' B- :>r.:>.<t wert:., br au- 4■ i Pe-bin i..i: 7": gioßgs st «ne '.'Irl’ei: : e! gänzlich ire, von Schule Sa m wp7 r«„b de; Kriege; Bil-er groß«, Er'fl.i. Nativnalgakeri« :: «istcrie: ■ eru'.'..« viele vie'er Ac- -uturalaß >e«'e.l de» Maler, der au; «men Fam«..>e «iam^l, im 'S «len da; -7' Jasen. I:: Iadenvierkel von Lodz :: e guie I^ichnunlen, die. wie alle r Fabian;, nicht na^ Dokumente sind:!i rster Meiste Kunitwerk«, sie sind mil ' d«; Ma.e: ge'elie». groß aufgeiaß!. .. I.'a l achein : er fKompoiiliv», frei galtet. i, Eigerbckaiiew» f>n«a wir dann in ken, Sie nach dem Kriege enisteben. 'Wer Biid'er malen lann, aviesiie im vorderen >or der Au-stellung bängfn -„Lutzowplatz" „Bei » Millag st'.-.e udenvuuuen ... i ■gc allen «d uiu f. der hat al‘e iBibcr a. m Luie, mögen diese Fl ' ■ Xt -Mt-r-S*: 7 ' st I 'pF : Ii' ' ..«n >: a.««i'.!ia, er«che«„en: a«.'er uifi!o:::en, geb-'rl eine har: 7«. ,t .Pinselstrich muß emeb 'itzc-. jede Tönung der Far! : er 'Narurciu-'chiütl zuist Bilde b ohne ili iermaiungi Werke o malen zu Arheik vieler aui den er'len soforl getroffen, mgewerlel «ein da; Modell nich: überwunden: mal wird zuerst melir auf die guie analofnilche Tlrllellung de; Beine;, auf die genaue Wiedergabe de; Talli;' und de; Slrohes aufinerkfpm gemari,l. Dagegen ist das BNd „Tstjude fn^ Tallis"! vollkommen ■ gelungen. Tie konige Malerei und Die innerliche Auffassung de; Kopse; enispringen siem gleichen Gesirbi. .1 I Eine reife Leistung von lbleibendqn Werl ist da; größte Bild der Ausstellung: . „Beim Ilegelgusiaden": aber da; pulsteiende Leien, wie e; aus dem kleinen Bilde im! Nebenraum iprübl, nach de«n cs gemall ist. ist doch nicht ganz erreicht. Möglich, daß da; Formal [zu groß! ist. Bewegungen in großem Foranal erifarren leiht. ILiebermann balle für solche Theitzen kleine, höchstens mittlere Formale gewählk). [Tie«es «ild ist in fast allen deul«chen Ausstellhngen mit großem Erfolg gezrigl worden. I In den letzten Lebensjahren bejchbfligte sich der Kunllier immer wieder mit dem Ppodlem der Tarsleilung bewegler Menichengruppenj Bei der „Ernte", einem der schönsten Bilder diäier Schau, schien der Maler »eue Wege! gehen du wollen, ebenso ist das lehre Bild „Bor dem! Anhalter Bahnhof" von großer Lebendigleit und Bewegung. Erst 53 Iabre alt, wurde Fabian aus seinem Schaffen gerissen: da in seiner Kunst noch große Entwickiungsmöglichkeiten lagen, hätte er noch manches Werk von Bedeutung geschaffen. Er blieb nichl, wie sein Lebenswerk zeigt, bei ein «r Lösung sieben, sondern immer neu« Probleme er Kunst belchäfligien ihn. Und dieses Lebenswerk wird, mit iubrender Hingabe von der Witwe und [dem Sphn« des Berstorbenen verwalket. Es wäre zu daß der Ausstellung nach jeder «Richtung verdiente Erfolg beschieden lei. , K.im. siiliuh Roscilbaum. wünschen, hin der I -li .71 ei Ci i : or.r Ci”:;tte ■ . ' i- :i '.■ .- im M v: il * : : i "i 7 , 7fr!!.cr .— rJi, “.■ ■ rt •:.r ■ t i't i'i Ba'itz« o.n ': i '«»Ol .F ««!>- « «’■>:'’ .'17. >;«7. rle ..." gerne Maciien.j L:.7wjg iie größt; Sc «•’!••: lMenzel' A ..H i n i-inreren Korridor hanlen viel« solcher 2-i.oer. i-i: »öder nichl ■ äusgestellt wurden, die, wie ich norte' uubeachrel jm - Atelier lagen. Diel« Bl de: waren wohl früher kaum »ur Ausliellung .-tg: .pm:>:cn worden, Fabian woli» e; wohl auch Uni, ii ,n jed.-r Maier halte dqr Ehrgeiz, mil :: ■ : >! roßen For na: in der 3a.«lellung oerlrel-ni «zu ::in. Im Jahre 1523 -«.all Fabian dap Bild „Hiob" ' die': «Tinorucke. die er in den-ärmlichen jüdischen ,Totzfern und Slädren an der Lsifronl erbalien batte, mögen wohl der Anlaß dazu gewe'en sein. Es i«r für einen Maler. d:c bisher'nur Molive aus dem kaglichen Leben realistisch dargestelll bnlfe, nicht leicht, mir . dieser Auffrösusttz biblisch« Themen zu maien In diesem Bilde ist deshalb ' Bruno Walter, der oOjähiige Unter den großen jüdischen Kapellmeister > nimmt Bruno Waller einen besonderen Rang e n Das Bild seiner überragenden Persönlichkeit ist gekennzeichnet durch olympisch« Ruh« und echte I itensilät der Empfindung. Er kann heute [auf eine glänzende Laufbahn zurückbiicken, seit über 43 Iahre»- ist sein Ruhm in stetem Anwajhien b griffen. Sein Baker hieß Schlesinger, in 'Bert n kam er am 15. September 1376 zur , Weit, wesucht« als Jüngling das Sternlch« Konservatorium und begann in Köln als Korrepelitar am. iStadtlheater seine Karriere. Ern günstiges Geschick führte ihn bald in die Nähe Gustav Mahlens, der sofort di« hohe Begabung Walters erkann:e und von da ab die Schrille des jungcn Me«'« lenkte Rach mehreren Engagements r;td land berief ihn Mahler an die Wiener vci der Walker durch II Jahre angebvtte I leitete er auch bi« Singakademie und e::.:ng ß!>i ‘ den ihm gebührenden Platz im Mus 'leten! Stadt Seine impulsive Art der Darstci«,.ng. [ souveräne Beherrschung der geistigen in) nischen Materie ließen bald in ihm den [ Interpreten Mahifr'scher Muiit erken, - 7—.., «auch vielen anderen Meisterwerken n- «Ke seine heiße Liebe zu, so vor allem Äps' dessen heitere und ernstere Bezirke ibm sonders nahe find. Bon Wien g>» Wall als Operndiretkor nach München, wo «. di;;* «Jahr« 1922 verblieb Dann war er in Teull fand und Amerika als Gastdiricfenl langhann ab 1925 als Leiter der ftädk Sper heue Blülezeil dieses Institutes in; Lebe» fufen. Jetzt ist er wieder vielfach in Wien »« m Salzburg, hat soeben eine wunderbare siihrung des „Don Giovanni" von Moz«jN bii«g>>W I Und ist auch in den letzten Jahren oiclüch Bruckner-Dirigent hervorgetreten Ein besonderes Kapi.el bildet in Waller kerlaufbahn die Chorerziehung. Hierin ha: er t otrgängliche, geleistet Seine Progra«nme sttls in ihrer Zusammenstellung vorbiidstch ntnnen. Wenn er eine» der großen Edvrsc «ihstudiert und leitet, so erlebt man auf'; nt tiB Schöpfungswunder: Biel'e Komponisten Vdifnken ihm das Bekanntwerden ihre; '.".' [Ein Wort noch über den Begleiter am F unjd den Pianisten. Sehr selten hat man '-r-f Wtaller am Klavier gehört. Wenn aber die seijene Fest sich ereignete, dann war e; «j-'U ein besonderer Genuß, der voikendeie» schast dieses begnadeten Künstlers zu laufcheii i hinreißende Kraft des- Ausdrucks, die fp«e.eri«s Leichtigkeit des Anschlags und das sichere gefühl heben den Pianisten Walt« aus der Me"! llaüierspielender Kapellmeister. Schließlich «ei "«> erwähnt, daß der gefeiert« Künstier in junger« Jahren auch kompositorischen Neigungen geduld«! hat; zwei Symphonien, ein großes E!>ort>ei manche Kammermusik geben hiervon Kund« -et es ihm auch nicht gegönnt war, auf diesem «:« biete durchzudringen, so wäre es doch m d«e Zeit interessant, dies oder jener seiner -4>n heroorzuholen und vor der Bergessenheä Pi wahren. Eite reiches Leben und eine ungeheure Aidnü ieistung liegt vor uns ausgebreitet. Möge die Lebe», das so unendlichen Ruhm erntete, würdige Apotheose finden'. Kam. Karl »,otr isiüSM-