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Der Schild · 1936-09-25 · 39 (25.9.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
39 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Sri* 2 — »t. 39 DerSchU- 25. 2. ERAUSQEBE»! REICHSBUND JÜDISCHER FRONTSOLOA PEN E.V. Zm tiiteiHiafn in rveißilnsee und f» bdml>fjren aus der Gemein, Riindl>lldC Eine -künde später sind di« Berlineri Kameraden unter Führung des Landesverband <'>drsikendcn. Kam. Walter Eallmcnm, aut dem ,rnedhof in Weißense« angetreten. In Reib und Glied, voran die Fahne und das Blumengewinde des Schildes, gebt es in keierlichem Zuge mm Ehrenbai n. ' Grau und schwer ragt da; Denkmal aut. das die Jüdische (Gemeinde zu Berlin Östren gefallenen Söhnen gesetzt und dem Front, bund« zur Hütung übergeben hat. Die langen "Reihen schlichter Soldakengräber mit ihren gleichförmigen Steinen lalien. in der Mitte einen Weg: hier lind nun die Kameraden aufmarschiert —: diel lebenden Kameraden zwilchen den Reiben der Toten. Als ihr« zer fetzten Leiber aus dän Trichterfeldern des grohen Krieges hierbei überlübri wurden, als man sie . aus Dil unp Weit und Rord^und Süd. hier in dieser groben Stadt der Töten in einem besonderen" Ehrcnhain bettete, da waren jene Linden, die jetzt evik schattige Allee bilden, jene hochragenden Pappeln, noch junge Baume.... "theltämofter Kommandoru' schwirrt durch i den grauen Sevlemberlag. Erinnerung an alte ' Zeit! Soldatisch 'äMrf ausgerichkct steht der ' Landesverband Berlin und Mark. Und nun tritt der chem. Feldrabbiner jdam. Dr. Alerander. aui die Sturen, vor den «Gedenkstein. In tiefen Reiben' Neben vor ihm die jüdischen Froni»olda:en. um sie herum viele, vieie ander«, um an dieser Llleihestunde, dieser ergreifenden Kundgebung des Gedenkens teil zu haben. Kam. Rabbiner Tr. Alerander charfr mit seiner gehaltvollen Gedenkrede die Uerdindung zwischen jenem T vfer >der K ea l l e n e n und der Arbeit d e r L e b e n» en. Pergangcnheit und «hegenwarj stellt er unter die Bindung des Judentums »nd feiert sp den Lipiergang jener lausender.gefallener deutscher Juden als eine , j ü d i s ch e. I a t. {wieder erklingt - die getragene Weise des mol» rachamim.'gelungen von Kanjtor Kam. chfelman». Auch er, wie alle ein die>'er erilunde in der Snnagoge und draußen Ehrenbain Beteiligten Rabbiner und Kanm. ehemaliger Frontsoldat. iie Jahnen senlea -ich. Und wieder ent- : beim Kaddisch jene geschlossene! Einheit Trauer. als.d:e Worte des Bprberers dem'Eb.'r der Trauernden aufgetrommen wiederholt werden. Tann tritt Kam. Walter «öutlmana vor di> Front. Und wahrend die Fahnen sich au>- riö len. klingen seine 'Worte über di« Tau ienre hinweg, hinüber zu den Reihen der Toten, über die Hecken und Blumenbeete und verlieren sich in dem Grcm des Herbsttages. Erl spricht Perle eines Kameraden, di« schon ein Jahr zuvor der ..Schild" zu keinen lLekern sprächt l < in uni wich mit der Erlösung Schuseigen. Unsichtderre sank der Tag hinab, vlo/tich deucht es mich, als 'teigsn «»Häilren auf aus einem dunklen Grab^ aus den Reihen und Kindern schaft der Märner, der sje nicht nur vier Jahre lang str «utzen an det Front angehörten, in di« Gemeinschaft der Familie. — cha finlet jene Feier so ihren sinnvollen Ausklang löfeil, um zu ihren Frauen die an dem Wege Di« Feier in der Synagoge Oraoicnburgerstr. ncrrmana Aus Argentinien Aus dem neuen des Hilft m für »wanverer kotrespondenzblatt oerems. Perengerung des Leucht. je .stärker der Bedürfnis nach Auswande L>e von blutgetränkten >ie irumm an mir -tirn glintran;: Binden, Zieler durch die Rächt vorbei. Sie scheinen ganz allein den Weg zu «inden. Als ob ein Höherer thr ,'uhrer sei. Gra> ist ihr Rock und werft Und ihre Hä»de, Weis wie der Tod in auch ihr Angesicht Es-find die Bruder, die zur Jahreswende Heim lehren nun;um l-eil'gen 'ckieujahrssichl. Im Ehrenkleide sind ne angelrcten "Aus ihrem Masiengrab in fremder Erd'i Sie woll'n dabei »ein, wenn wir beule bäten. Tab Tßott die Stimme der Gemeinschaft Hort. Sie gönnten sich, die ein'! kur uns ge fallen. Todesschlafe eine kurze Ran: . oenn die alten Lieder heut erichalsen. neben Uns ein uniichlbarer «San. Bom Und Steht "Ein East, der einst das Höchste uns gegeben, /Reicht aus dem Ienkeiis uns die Bruderhand. Um ik n und uns. die wir noch heute leben, Schlinj t sich a»ks neu' der Treu« heil'ges.! Zand. "Nicht <ine Seele dieser roten Helden Darf ieimatlos aui Erden beute sein! Und wo sich seine Lieben nicht mehr meldest, 'Ta tri Norm uns ein Jeder für sie ein! -stlnd habt .Ihr Briider Abschied dann genommen. ' ■ ' i Und nenn Jbr lautlos wieder heimwärts st:ebt, . Tann lenkt daran: Ihr »eid uns ikeks wilL- SolangWin Frontsoldat noch in der Heimat lrsbt! Tie Rqcht in um: und an der Kraft des Morgen Um mich umher die Tunkelheit zerbrach . . Run muht Ihr Kameraden dafür sorgen. T ah ich den Toten nicht zuviel oerivrach! Die A orte verhallen. Längst ist der Sprecher ins (5li< d zurückgetreten: aber noch immer herrscht tiefes Schweigen. Tas Schweigen stummer jErschütterung.' Hie und da sieht man eine Frau weinen. Kein Wort fällt. Die Schlichtheit der Berseloar schönster Ausdruck unseres Empfindens. Nun tönen die Worte in uns »ach. — Dann ruft Kommando uns wieder zurück. Die Fahtzengruvoe marschiert ab- In Dreier- Kolonnen der Zug auflöst und da und dort Männer folgten die Tausend. Und als sich Je empfindlicher sich " bensraums bemerkhar Drang und das runq wird, desto umiastgreicher und oerant workungsvoller werden I die Aufgaben der Stellen und Draanisatitnen. die ihre Arbeit dem jüdischen. Auswan«rungswe:en widmen. Hier steht der Hilfswerein der Juden in Deutschland seit langen .Jahren an vorderster Stelle. Nicht zuletzt gehört es m seinen wei.-ntlichsten Aufgaben,! ein absolut zuorrläsiiges und umfassendesIJnformationsmaterial über die Aikwanderungsmöglichkeilcn zusammenzulragen »ind es an die Auswanderungswilligen kjeraiNuIeiten. Hier komm! dem vom Hilfsverein herdusgegebenen Kor» respondenzblalt über Auswanderung und Siedlungswesen I ü« i i ch e Auswanderung" eiste besonder«! Bedeutung zu. Mit grohem Intcrcsic' sieht mc»> bereits der neuen Ausgabe des Korrespondrnzblattes entgegen, die nunmehr, zu Beginn des neuen jüdischen Jahres, der Terfentlichkelt übergeben wird. „ Sie ist diesmai ganz speziell den s ü d amerikanischen Ländern gewidmet und trägt in groher Gründlichkeit alles I wissenswerte Material über diesen Konlinetik zusammen. Das ca. 120 Seiten starke Hqn iit zum Preise von RM. I.— zu beziehen Um denhieran interesiiet:«n Lesern unseres Blattes ein annäherndes ild von dem Inhalr zu lieben, drucken wi: mit freundlicher «ücnebmigung des Hiiisrere ns aus dem A r - gentinien gewidmeten leil einen.einzigen Ai schnitt, "und zwar den A »schnitt VII „Aussichten kür Einwanderer", a . I. Allgemeiier. Tie Tuttuche, dah Argenlini n eine zahlenmähig nert« und zu.:, Teil auch w rttchafllich emfluhreich« jüdöche Bevöllerung b« i I, hat sich für die teil 1533 ins Land kommenden luden aus Deutschland in auhewrdcntlich kegens eicher Weis« ausgewirlt. Insbesondere hat sich >«; schon erwähnte Hilfsoerein deulichsprechenter . uden in .Buenos Aires sowohl durch geldliche Unterstützung wie durch andere Leistungen, speI< l durch Arbeils» veritiiltlung, g.ohe Verdienste l in viel« Hundert« von Juden aus Deutschland erw nben. Lang« Zeit hindurch gelang es auch den i nermüdlichen Anstrengungen der wenigen Meni »en, welche die Arbeit des dortigen Hilfsoerei,s tragen, all« Stellungsuchenden unterzubringen Aber nachdem seil etwa 3 i Jahren die Zahl »er ne^ Einwandernden immer stärker angeüiegen ist insgesamt sind noch Angaben des Hiifsveri ns nahqu 4000 Juden aus Deutschland m Ai,entinien emgowandert —, wurden die Schwierig eiten der Unterbringung der Immigranten imn er gröher, und dies umso meh^, als. ihre berufli h« Struktur im allgemeinen ungünstig war und is. Di« Zahl der Handwerker und Landwirte war bisher ziemlich gering, obwohl gerade n dieser« Berufszweigen die besten Chancen zur Unterbringung bestanden: dagegen nahm de» Zustrom vch« Kaufleuten ohne Sprachtenntnisse und ohne Kapital, für die nur mit gröhter Mühe Stell»««», meist bei Glaubensgenossen, zu erlangen war«», gar kei» «knde. Line weitere Erschwerung dar Lao« -bildete und bildet leider immer noch dl« Abneigung vieler Ikinwandrrer, das schöi>«, weltAädtische Buenos Aires zu verlasse» und in die kleineren Orte der Provinz hinauszugehen, wo da» .»eben nicht so abwechslungsreich, aber auch die Arbeitsmäglichkeiten im allgemeinen noch nicht sb ausgeschöpft sind wie in der Hauptstadt. Aus wesen Gründen hat sich i» Buenos Aires selbst I ein« Ziemlich ernst« Lage für neue Eimoanlwrer gebildet — wenigstens soweit es sich nicht uh Handwerker oder berufstätige Frauen handelt. Für Kaufleute ist die Situation heute nicht nur srnst, sondern nahezu verzweifelt, wenn sie nicht - wenigstens dir spanisch« Sprache einigermaßen behertschen. Reken dem Spanischen ist auch d e Kenntnis des Englöchen — wegen der bjior ders engen wirtschaftlichen Verflechtung Argeitiniens mit Großbritannien und zum Teil "auch mit den Beieinigten Staaten — von großem Vorteil. Auch französisch« Sprachlenntnisie haben! in Argentinien einen gewissen Wert. I Endlich kei hier auf ein«! Faktor hingewieen, der für die Einwanderer au° gesprochen günstig ist. Während die früher in allen Dingen ausgesprochen liberale argenckni'che Einwant rrungspolilit in vieler Hinsicht während der Weit, »irtschaftskris« in ihr Gegenteil verkehrt wordei ist, kann noch heute das argeniinisckie Bürgerrecht schc n nach zweijährigem Aufenthalt im Lande erworl en werden, und mit diesem alle Ehren und Pflich en, d!« die Staatsangehörigkeit mit sich bri»gl .Der frisch eingebürgerte Einwanderer darf n ch dem Ge'etz schon jedes Staalsamt, außer bei i des Präsidenten, belleiden; aber er .muß «vei tuest auch Milstärdienst .leisten, der im 23. Lebl nsjahr, ohne spätere Rachübungen, " staltsindet. Se ne Dauer , beträgt ein Jahr, nur für die Kriegs narine wird jährlich eine größer« Anzahl von Rel m.ti ausgelost, die zwei Jahre dienen müssen. Firner ist e; für den. Einwanderer von Wichligkeij, I aß jedes im Lande geborene Kind argentinischer ölaaisbürgec wird. 2. A u s i i cht e > für die einzelnen ierufe. a) Ungelernte Arbeiter. Wer nach Argentinien ist der feiten Adsichi tomml, um jeden Preis Ar! eit anzunnebmen, gleichviel welcher Art, der finl et im allgemeinen auch immer die Möglichkeit, so viel, wi« er zum Leben braucht, zu verdienen. Teibstoerständlich muß er aber die Augen offen h Iten und sich r»irblich vor leiner Arbeil scheuen. Ziele Einwanderer, die in Deutschland andere Beru! ausgeübi haben, erkalten sich während der ersten Monat« durch Annähme einer Sleilung als L ufbursche, Packer, Kestner, Diener o. dgl. Doch lo nmt dies natürlich oorwiegend für jüngere Leute in Menschen ist es sehr viel schwerem möglich, sich auf diese Art Vur hzuschiagen Frag«: für öl ere wenn überha ipt für di« Indus rie wozu die durch Der Bedarf an Arbeitskräften ist im allgemeinen ziemlich groß! die Devisenknappheit und die d mit 'verbundesten Importschwierigkesten hervorgeri fen« Gründling vieler Filialen großer ausländische llniernehmunäen stark beigetragen hat; diese Zw« gunternehmungen beschäftigen heut« nie!« Tausent e argentinischer Arbeiter. Man rechnet, daß i» d n letzten Jahren sich di« Zahl der in der argent rischen "Industiie tätigen Arbeiter um etwa 150 000 erhöht hat, u»d man glaubt, daß in den nächst« Jahren ^och etwa 30 000 neue Arbeiter weiden kstigestellt werden können. I b> Gelerstte Arbetter und Hand verker. In fast alle» uns zugehrnden! triefen und so»- stigrn Informationen wird immer, »jeder geschiidept, daß jeder handwerklich ausgebild«:« oder »»«nigstests über einige technische Kenntnisse »erfügende Eist, wanderer nr ziemlich kurzer Zeit ow eine Anstellung rechnen kann, die sofort zum Lebensunterhalt auÄreicht, d. h. noch bevor der Betreffände di« Landertfprach« beherrscht, deren Kenntnis »r Handwerker und gelernt« Arbetter nicht von » überragendes Bedeutung ist wie für Kaufleute un» Jntellettuelle, aber auch einen sehr großen Bort st darstellt. L« einzigen un» bekannten Ha idwerker, deren Ansichten nicht als gut beuetchnet werden tönnen, sind Schlächter, ferner bestahen kein: Möglichkeiten für „Schochrim". Starke Nachfrage herrscht nach folgenden Be rufszweigen: alle Arten von 2 auhandwerkern und Industriearbeitern, also Male (Anstreicher), Bauschlosser, Maschinenschlosser, Eisen »inter, Elektroschweißer, Autogenschweißer, Dr« «r, Former, Klempner, Jnstallatenre, Montrui e, Elektriker, Feinmechaniker, Schmied«, Stell» acher, Bautischler, überhaupt Zimmerleut«, Möbeltischler, Möbelpolierer und Polsterer. Nicht schlecht sind auch di« «ursichttn für Schriftsetzer, wenn sie da» Spanische beh, Irschen, ferner für Stein- und Offset-Drucker, Buchinder, Fachleute für Prägearbeiten und .Grai eure. Sehr gejucht sind Weber, doch ist >i« Le^ihlung gering, ferner Spulmeister sür S lidenwebstühle und überhaupt Arbeiter, di« Ititilmi schinen richtig Präsident Roosevelt' über ben 1 Patrioten Salomin. (31«.) Lhicag», September. Präsident, oelt hat an den Mitvorsttzenden der Po,rj1 -Foundation Barnet Hades ein -cheisck richtet, in dem er den Plan der dem «m den Sieg der amerikanlschen aigteitrbewegung verdienten jüdischen Pankier i Solomon ein Denkmal zu errichte»' wärmst« begrüßt. Dos Denkmal wird zusammen mit den amerikanischen Freibech» -Georg« Washington und Robert darstellen. 1 »Die Geschichte war", so schreibt Präsiden,) oelt „lange Zeit merkwürdig still über bie I lose großzügige, finanziell« Hilf«, die. de, pfenden Kolonien durch die'en Bankier au, 1 delphia gewährt worden ist. Die Dante,sw der Ration an das Andenken SaIom«,Z zum Teil dadurch abgetragen werden, bahl Plan der Patriot« Foundation, in Chicu-ck Solomon mit feinen Mitpatrioien Georg, D,e ion und Robert Morris darstellendes Tn,h errichten, durchgeführt werden wird. Ich dem Unternehmen vollen Erfolg". Jüdische Medirinalpraktiiuinten nn in jüdischen Krandenhäusekg. In einem amtlichen Verzeichnis der stranleubi und Institute, di« durch den Reichsinnemnn, zur Annahme von Medizinalpraktikanten fal weiteres ermächtigt worden sind, sind auch I jenigen Anstalten aufgeführt, die im ©ja oder unter ärztlicher Lciiung von Inden " und die künflig nur noch zur Annahme „ bischen Medizinalpraitikanten ermach:igt ft»b. König Ednard VIII. in testmens (ITA.) Wie». König Eduard VIII. oan I hat den österreichischen Bunteskanz'er Dr. och nigg in Audienz empfangen und sich sodmaij das Gut des Barons Eugen Rothschild in ©ft begeben. In Wien konsnl'.ie.cke der englisch« wiederholl den berühmten jüdischen Cbitw; listen Prof, von Reumann, bei dein er sch», Kronprinz in Behandlung stand. zu bedienen wissen. Zuschneider für Leden Kürschner, Wachsiuchfachleute war«; in Zeit ebenfalls gesucht; ebenso Aulomeä,-! Chauffeure, Friseure, sowie Bäcker und stötr Schaufensterdekorateure sind in erheblicher ' zahl in den letzten Jahren au; Deutschland kommen und haben auch Stellung geiunten, es sich um wirtlich lüchlige Krall« Kandel'« l weit jetzt noch llnterkunstsmöglichleiten lind, schwer zu beurteilen. c) Kaufleute und kausmänniiche Anzein Wi« schon oben erwähnt, sind die Aussii für Kaufleute, soweit sie ohne Sprachlir-l' und ohne Kapital ins Land lommen.!chr günstig. Doch bezieht sich dies in ersier Aride die Möglichkeit, ein« feste Anstellüig in, Pu» erholten. Dies wird immer schwierig:,-, uid die gezahlien Gehälter sind niedrig. Di« Ansangsgehälter liegen zwi>chen 13 u»i Pesos, später, bei Beherrschung der S-" spräche steigen sie, bleiben aber in Regel ziemlich niedrig. Gehäl:er von 100 und 120 Pesos, vielleicht auch von 150?/ sind im Büro häufig, die höheren dieier T'ti aber nur, wenn man wenigstens auch da, c lisch« recht gut beherrscht. Gin Gehali oou Pesos für «ine Büroftellung ist schon ei« Ausnahme. Wer allerdings als Perläuirr n> guten Hause tätig ist, verdient durch Pr»« vom Verkauf noch mehr. Doch sind solches stellungen nur nach längerem Auie ilhalt im La und bei vollkommener Beherrschung btt Sr' sprach« zu erreichen. ) Erschwenmg der ®inn»anb«a«| nach Süiü-Afritla. Urber die Verschärfung der südasrikanischai Wanderungs-Bestimmungen, die nunmehr /"-* geworden ist, meldet die „Franlfurtrr I vom 19. 9. 1936 i« einem Berichi aus Iobar» bürg solgend« Einzelheiten: „Ab 1. November ist die Einwandrruirg »' Südafrikanisch« Union nur noch denen «ar di« einen gewissen Barbetrag bringen. Das bisher gültige Snilem, M* Stelle eines mitzuführenden Barbeirags du ue nahm« einer Garantie in gleicher Höh« “ einen südafrikanischen Bürger erlaubte, «n schafft. Am 31. August wurden sämtliche wanderungsbehördrn der Union vom 3nj|fUB sterium i, Pretoria angewiesen, die An»- solcher Garantien zu verweigern, und wenig« später wurden di« neuen Bestimmungen verip jicht, die, wi« betont urrrd, für Einwander« allen, nicht unter die besonderen lluotadev mungen fal'enden Ländern gelten, auch in» di« aus Großbrittannien kommen, snr hörig« "derienigen östlichen europäischen für di« «in« Einwand«rungrquota leinerzea schaffen wurde, bestehen ohnehin schirse« stimmungen. Wie hoch der Barbelrag I«* den.der Einwanderer aus quotafteieu künftighin »itbringen soll, ist nicht gdapmehr soll di« Entscheidung darüd«. im Einzelfall al» angemessen zu bettachl» dem jeweiligen Einwanderungsd«» ausdrücklich überlassen u»«rden. »V«* " nommene Garantien sind nur dann guUEder Einwandernd«, zu dessen .Eunstm in f nommen wurden, bi» zum 1. November»« biet der Union betritt; wer später konr»,. unter di« Neuregelung". ... , Die F. Z. fügt hinzu: „G» läßt sich "f kennen, daß dies« neuen Bestimmungen Prari» zu einer Drosselung .der a«, denjenigen Ländern führen werden, »» oisenbeschränkungen habe» und »w aus di« Mitnahme größerer Barbeträge nup sich sein wird.

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