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Der Schild · 1936-08-14 · 33 (14.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
33 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Itx HEEAUSQEBt». REICHSBUND JC ' FRONTSOLDATEN IV. «tJ 33 - 3«Mr 3 Sie gaben ibre Söhne bin ein Kapitel jüdischer Familiengeschichte (Ergänzung der Aufstellungen im^, Schild" vom 24.1. u. 6.3.1936) fi«en kit vor uns. dl« Bnef«, di« KjS ab Wahrer und Hüter soldatischer E£n die Beteiligung und dt« Blutopfer y, Familie« im Weltkriege melden In ^>,M-rak,en. noch über zwanzig Iah- Kt jtif dem Beginn des Weltkrieges ver- Mi, haben diese Briefe etwas besonikrschüNemdes Sie erwecken mit plasti- ,r«thä>kei! die Erinnerung an jene Zeit, i d« Heer an die Front zog, di« Zeit. , «r Teile an »e,t« mit unseren nicht« b> Xametabcn marschierten. Wieviel auch Pt UNPCII am uii|v vT*** ^it der Begeisterung, der Hingabe, der midigkeit. bergen diese Briefe nicht alles! Sie t bafe jüdische Familien oft bis »u je oder acht Frontkämpfer stellten, und Esiwrffli still, wieviel davon gefallen sind. A »ihnen hie Kämpfe. di« durchgemacht, »die Verwundungen, die erlitten wurden, hmidn aus besonder« Leistungen hin und mf, welche Auszeichnungen dafür verlielanden Tie fügen die Beförderung bei. ttornalt aULgelrichnele jüdische Soldaten , la sind Briefe, dre die Teilnahme l Löhne bei den verschiedensten Waffen» und 'auf den entlegensten Kriegs» Lhen bezeugen. da sind Angehörige der und der Lchutztruppe, die in den Letlow Borbecks fielen. Da find «-wier. deren Ahnen bereits Kombatm der Frfiheilstriege waren: begeistert, h Während die älteren Brüder schon an der : standen, l die jüngsten, oft von der otI hinwhg. als Kriegsfreiwillige zu den geeilt: Ändere lind, um sich zu sstellen. festem Lapde geflohen, das sich bereits ltnegswitand mit Deutschland befand. haben sich trotz erheblicher, körperlicher .»n zur Fahne gemeldet und die Einslei' idnchgeieüt:!o meldet« sich ein junger i Hirsch aiss Karlsruhe mit einem Auge als Kriegsfreiwilliger und hat. zum Gefreiten befördert, an der Front als Fernsprecher Dienst getan. Oft wuchsen, während die Bätrr noch an der Front standen, die Söhne heran' und Rn gleichfalls ins Feld oder worden, wie r Familie Simenauer aus Kattowitz, in den Jahren 1918-*-19 Freikorpskäinofer. Den Brüdern standen die Schwestern nicht nach: sie meldeten sich zur Krankenpflege. Wir lesen wieder von den Lazarett'Schwestem Simer»- auer, von denen eine in rumänische Kriegsgefanaenschaft geriet und die andere an einer Infektion! verstarb, die sie sich in der Ausübung ihter aufopferungsvollen Tätigkeit zugezogen hatte Und fragen wir nach den Berlusten einer Familie. : so ergibt sich oft eine Antwort, deren Ergebnis Mar nicht streng als „Drrluft" gebucht werden kann, die aber gleichwohl den tragischen Verlust einer Familie enthüllt: wenn nämlich der Betreffende weder in den Kriegsjahren selbst gefallen oder im Lazarett, seinen Verletzungen erlegen ist. sondern im ^Frieden, in der Heimat, an den Folgen einer Kriegsverletzung oder einer im Felde zstgezogesten Krankheit, verstorben ist- Solche^ erschütternden Einzelheiten können natürlich wenig Kaum finden, in einer Aufstellung.. die nur leine gewisse Summe ziehen und allein durch die spräche der statistischen Tatsachen «den soll. Ader sie verleihest der Eriitnerung m die Kriegszeit di« eigentliche Farbe und rufen uns ins Gedächtnis, was auch wir geopfert haben Viele dieser -Familien sind h ute über die 28«lt zerstreut,' die Brüder, die einst den gleichen feldgrauen Rock getragen, sind auseinandergerissen: mancher rüstet zum Lusbruch Wir aber erinnern an jene! Zeit. im aus der Erinnerung den Stolz zu schöpf m. der solcher Begeisterung, solcher Hingabe entspricht, und djn Mut, im Gedenken an jei« Tapferkeit jüdischer Söhne auch heute die Tapferkeit und,die Würdlc zu bewähren, die unser« Lage erfordert. Kqm- L. B. Sieben Brüder an der Front: Leu« [«•fUcIlrai *•* 24. 1. 1936: Outtmani (Bratbra, O.-ö ) Onluftt 1 < ftmflnn (Är Wetzlsrj l f OdlUffCT <8boe« l. tt ) . / 4 1 i - isset (Brtlia) . ... ' I ctu (Sffolttatb bei Hellbeonn) 1 fttefem (Bar|br#h, Nheiitlanb) .1 1 4Ufftelf«ftg »»« 6. 3. 1936: f»bn lBrt«lau, Bnunlcnftr?) . Beelvste t tföirt l^ifÄaA) I Famiiut (Bulin) . „r 2 *s*| «(«((tu Meid,»,«,: cke> Knicker iBeu-rl a b Mvlel) . verlasse l ^e»-er Meyer (Rüldeim, Aubr- - . , 1 J> der Zahl der Gefallenen wurde nicht de rückiihligt ein Lohn der Familie Cohn (Breslau), der 'i der Gefangenschaft gestorben ist. Ein Lohn der Familie Drucker (Beugel) wurde schwer oer» wuni et mit 60°« Kriegsbeschädigung entlassen, auch die i beliebenden Löhn« der Familie Meyer (Mül- Heim! waren sämtlich verwundet. »vir zähle» »»er 11 Fsmilie*. »t« de« «»«er» I» >d« je steh»» Feonisoldele* stellte», »»» de«» IS (iitee AI ». H.) »»fette* st*d. j I Le» Neun Ärüder an der Front: »»« 6. 3. 1936: ÜMDtnbarbt (X^rtmunb) .Verluste 1, '■ijci einem Uebetblid ergibt sich also heule: 74 jüdische Familien stellten 415 Frontsoldaten. Von diesen 415 jüdischen FrontsoDatest (fast 2? nd ISS gefallen (fast 2$ v. $.). |St in-trtr Ihfutigfn Ausstellung setzen wir Enöstenl.xhungeir vom 24. Januar und Istiy d. I. «'Ztr. 4 und Br. 10 des „Schild" i fnt. Auch mit ihr dürste die Zahl jüdischer *i, die mehrere Löhne dem Baterlande und zrmt stellten, noch keineswegs «r» »ft bin, chie ja überhaupt ihre systematische Erfaisung bisher nicht versucht wurde h»ie auch: grotzen Lchwierigkeiten begegnen e Dir ms"en uns also auch heut« wieder je* Airlduiigen und Mitieilungen brschränten, « pisLIIig erreichten. Zur Gliederung der Hjc Derdsn wir wieder zwischen solchen Mil- «»ierschciden, die genauere Angaben auch ü chiidallen, und solchen, di« nur die der gtlKjlttn Frontsoldaten überhaupt an- Um den! "--'er mühsamen Bachschlagens zu und hj. begonnene Zählung wenigstens den uorlah-g,- Art soilzuzühren, wiederholen ' ach un-'eje früheren Angaben aus Br. 4 10 des Schild". den Llsisrngaden der Familien bemerken tofcji, lifniichn den «lamm- und Herkunft«- 0»ü>itit be,eich»en: nur wo dieser uns nicht "«r. >!> der Wohnort einer der Brüder ' vordeji. Jfinf Brüder an der Front: Voten zwei weiierf Bruder »riegsteilnehmer, deren einer mjt 75 v. ’ H Erwerbsunfähigkeit entlassen wurde. ■ Laut neueren Meldungen stellten gleichfalls fünf Mbü ' ~ " Frontsoldaten die Familien: Bel!- Jtatm (Mtmmelsders, Ufr i Zeank (M^mmeisderf, Ufr - 5!« Hrlde (Cd|6nlanfc). , Hkitne Ztlotea» ... t'aln Mofes j-sertz. A M.) lFem lArvstapl r-ei Pinne) . U pcimonn (Cfl Lerjpold Sommsr {AitU\bU ... I Holkf Simnichex (Ättfdb) . Ätiodom flaufrfiaan (Blumcnttml, -,fet) Bajnurl fitamahn (YeSenlbai, (ifil) . . 3irht[ Ofnajifj än(ct (^ombutB/ .! Emma Reib (?«rnder-) Aal bau Öiracnearr (Äotte®i», 0*0 ) i j Cltrlf RelS (Mrnberg) . . I ArSeeas Votz Embken, Kr Oürenj > Dxe. Henneiti ^otzly (vraänfchve,-) De,laste 1 1 fl« »t«r Fro»tsolv«teii: tt. Befcabetf (Otelf). Jackenbei« (Halle onb andere Orre) . vrrthelb Htrsck lÜarMtubtj . Sitte* j)ehovna Otrticfboeb (Ofrtlavnn-en) Moses Gumpenbllaser (Memmelsvorf, Unlrrfranken) .... . Iaeed Bonn (Metz) ...v BdluUc — .1 1 > A»ft«II»»g oom 24. 1. 1936: lim.*! 4 . .. .ifM.rai Obtt (9^nb(!> > li(rtfcli'ir": * :ftni .? Uki| iRr J1'/ ‘fn .. I SifliHlii'b-p«m 6. 3, 1936: (? ittcir > C"tiii*tlonM C.-V!). lOoit'v, Ißiifrtl iv .,st ..- {Rüf (6A: - Kr . (ßleitsnsM C *TM Juri i«s»hci»Nt, . . sttlberfleiv'j^.Lvri 6aü (0»sr.,.-„ i fern l ■ wi* Oder) . *H(Bi eftm ...... Jj»«i . - . •rtfcft} Ostfriesland) . ICteiHie-an) . IRatibei, 0 -0 ) . ve«bei,,ven,ny4, Kr. Bübln»en) - ^»»leterst-bi bei Osiwstabi) verluste 2 l lOck-vebk. Oder) it 'der Zahl der Verlust« dieser Reih« wurde michi^iig: je «in Sah« der Familien Silbe«! Ipiimel und Klein (Fürstenberg), di« nach fieudi an Kriegsleiden verstorben. Au« der ** **!4m waren auher den fdnf Frontsol« ilntet den vtrlusten nicht berücksichtigt wurden! hier je.ein Sohn der Familien Kaufmann (Blumen- ■ thal, Eifell. Flakow (Berlin- und Podly l'Braunschweig), die nach Friedensschluh an den Folgen ’ von Kriegsoerlqtzungen oder Kriegserkrantungen j starben. Bon Yen zwei Gefallenen der Familie! Bels lBürnberä) war der eine Offizier. Auster j den fünf Ftontloldaien stellten die Familien »>ost (Embken) j und Poblv lBraunschweig) dem »taterlande noch je zwei Kriegsteilnehmer. Wir zählet «II« bisher 45 F«»ilie», di« je 5 Fro»tlol»«ie» gestellt hebe«, »»» de»en 69 (über 30 ». H.) gefalle» lind. Sechs Brüder an der Front: l'„t A,ffteII„g vom 24. I. 1936: Aosenbau« (Schjetdea) Ockiworz (Hochkirchen) . Kaiser (Wmenber-e) . Oppenheim (ttiebttouta) L««t Ansftellnn» vom 6. 3. 1938: K*fb (Sem#) HrSblich (Bdtiber) Levj (llanbeck. Wettpr.) . Asltt iBuiid»).— A Äilbao (OebmfebUfl» Kr. I)emr) — Nicht als Verlust ist Hier der «in« der Brüder Wildfau (SoHmsoHten) gezählt worden, der 1927 an dtn Folgen einer Kriegsverwundung gestorben ist. Hierzu treten unsere neueren Meldungen, die - gleichfalls 6 Brüder als Frontkämpfer betreffen. Sie stellten di« Familien: tSeißenSei» (Berlin VW »).Brrlnfrr — * ‘ *1*1«"-' — □n btn Familien Sterzelbach (Oberlauringstn) und Bonn (Metz) lind di« hohen . Verlust« ^de m rkenrwrtt. Ein Sohn der Familie Wolters l 'Berlin) ist schwer kriegsbeschädlgt. Von besonderem soldatischem Geist erfüllt ist di« Familie Hirsch lous Karlsruhe): zwei Söhne wurden Vizeseld wrbek, ein anderer Leutnant, der oks Kompanie 'si hrer am Kemmel fiel: der viert« war der schon gi nannte einäugige Kriegsfreiwillige. Ziehen d e statistisch« Summe aus diesen 8 Familien 30 Frontsoldaten und 10 Gefallenen mit c ümme der 55 Familien mit 177 Frontsoldlalen u nd 36 Gefallenen zusammen und schlagen sie!d«m - oorgenaimten Ergebnis zu, so erhalte» wir:! 137 jüdisch« Familien j stellt«« 822 Frontsoldaten. Don diesen 622 jüdischen Frontsoldä! sind 155 gefallen (fast 25 v. H.). | otr mit der tat Lid' BnUiftc 2 1 4 2 Serlvlle 1 1 K 1*"J“ Uu-J;c ‘•ttd c|ut(- L J c r «•* o r « r VERKAUPSOBSCHÄFTE. >•••«. A» ‘lf Hilm* ' Bochna. IcrtMlnti WlaUH. Bo»wfct ZMlnV Oiloaktch a Hwiiaih U «lipinviig (viiiih vw »>,,. laceb Rssentbal (Wimpfen am Neckar) narebfeha (VerNn-Sttmersbarf) . Wals Wßr»»riier (Neibeasbeim. Kreis Heibrlberg) . Äbelf Bwmprrt (Ssnsremitz, Pr Pose«) Benne Lipemann (Bchncl-emibl). -tttbennn (BerUn NO).. Wttbeim Meyer (Srrlae bei Ol Bear am Nbein). Diese Lisie ist wiederum zu ergänzen durch 'Ungen. bei denen 5 Brüder und piebr als Frontömpfer ausgewiesen, nähere Angaben über Beruste usw. uns jedoch nicht gemacht worden sind' r waren dies: Mit fünf Söhnen: - jlavl Aufsielluna vem 24. l. 19Jb; dir Kamillen ffi a 1 f « c « a n n k-rmrenib), Jj a c e b 1 e b n (Manvttz), © o a m (Ochrimm. |©ef(B); nach btt Basstellung vem t» Z.! 0rr)er»»ann .(Nrlnbeim). L 1 e b m a « n (Ellar I. Clmbaif), t t b B sEfens, lOfifnteionb), Krrvrer (Bjtftbatf), O 4 I o b (^esderß, Be- Kafirl) f Mit sech^s Söhnen: lovk Avsftrllanß dom 24. k. 36: bte Kamillen Ephraimsebn (Otrrblltz), Bucksboa« (Oebriearn. Sürtt), (miror« lOrlfeMrirchen), Werrhelmer (Bltbetf 1. B), Oiiefd (Bit(Uc); nach BvffuBuu te« 6, 3 19^6: B 1J ( « i (Btatflrl bei Embrn), Meyer (vleinfarl). Morr (Binary, Nbem), - i r f ch b r r ß (gweßern, Pest Barsen, ©essen), D bjr i n t c (e(i»)i|), Harle, setzn («mbt*)s Mit sieben Söhnen: laol aolflr»»«, omi 24. I. 1936: dir Jamilun tont (Brr»«!, Ntbelsbeimer (Bals»y,en), -rank (NeckarbischsfSbeim); S. 3.1936: Salemen (Hilbrin,en). Der Fachmarulfür Gabardine Mäntel Bernhard Herrenkleiderfabrlk ASCHAFFENBURG Mi t acht Söh en: lsvl Bafftevung dem 24 \. 193f>: blr Familien Bensinaeve lB>llin,en, Ober-Hessen): lovk BasssLlan, vom b l lSk>:l Krämer (Erailsbeim-, N e I h s ch 11H (laui Hamb Familienbla«, 191»,, Nr. 3). e , b u s ch (9U,a«n) Stellen wir die Ziffern (27 Familien mit 166 Fron' obigen Ergebnis zusammen, so^ samtergebnir: diesen Meldungen ssoldalen) mit dem ergibt sich als De. 171 jüdisch« J4 stellten 801 Söhne als Der H mitten Frontsoldaten. piiimiiniinin!iin.....;:!iflir" l’ngehcuer überfällt Ein umstürmter stqlzcr Held Blut und Blick. (iclb von Morgcns^nncn flammt Eingcrammt- Zn der Aufstellung vom 6. 3. 1936 sind fernier jüdisch« Familie* erwähnt, von denen jede 6b<( 4 Frontkämpfer, im ganzen 177, gestellt hot von denen 36 lesall«» sind. Auch hier siüd neurre Meldungen «ingegangen, die wir diesmvl namentlich benennen wollen, da sie interessame Ein>,lheil«n enthalten. fe drei Feo*tf*ld*te» stellten di« Familien: Wetters (Berlin W) ... . * Bccluftt 1 Heinrich Henle (Ichenhavfrn 1. Bayern- .1! Wir erwähnen hier nur die m Rr. 31 (1636) noinentlich aufgeführten 7 Familien der Klefngemeinde Bütow >. Pommern, di« jede 3 Löhne aly Frontkämpfer stellte). l elct Ihm der Kampfheln(. Dem Genick Preßt des Panzers Eisenrand Seinen Hals. Die \ arte Hand Krampft zum Strei Eine Klinge fpitz uid scharf, Die sich oft gen Fei Stoßbereit. Ihn erharrt sein w finde warf. eißes Roß, -nieder schoß Das bergauf und- Rasch im Ritt, .1 I Uebcrrast vom \X olkenhecr. Machtvoll, regungslos starrt er .Wie Granit. Arthur Silbergleit. Die Frontkämpf r einer Kleinqemeinde. Unter dieser Ueberschrist I veröffentlichen mir in Br. 31. des „Lchild" auf Leite 3 Ziffern über die Kriegrdeteiligung der^ jüdischen Gemeind« Bütow i. Pomm. Die dort lebenden 45 jüdischen Familien stellten lozar je drei Löhne als Frontkämpfer, zusammen älso - 21 Frontlämpser. Als Matzstab ihrer Bew< hrung diene die Tat fache, datz auf die 42 jüdi chen Frontsoldaten aus Bütow zwei Eiserne Krerze I. Klasse und 16 Eiserne Kreuze II. Klasse entfielen. Diese Ziffern aus Bütiw i. P. bilden keinen Ausnahmefall! Genau wic bei der deutschen Ge samtbevölkerung der Prozintiatz^ der Frontkämpfer vom L'and« über den Prozentsatz der Grotzltodte. lag, so war es auch inrerbalb des Judentums. Und. das gleich« Bild, da^ die Ziffern von Bütow f. Pomm. bieten, bietet stobt wie Vlotho a. fi vinz Hannover, also ins peispieisweife «ine Klein- Wese r, in der Prodeutlchen Welten. Die jüd. Gemeinde Bllotho. a. d Weker, eine Ltadt von ca. 5000 Einwohnern, hatte 1914 17 jüdische Familien. Diese schickten an die F ont 14 Lckldalen Gefallen sind ' 5 Loldaten Kriegsbesch, u. verwund:t 2 Loldaten Das E. K. II. erhielten , 7 Loldaten Mehrere Brüder waren an der Front oov folgenden Familien: je 3 Brüder: Züchen» je 3 Brüder: Lilber^erg. Mar. Felir. Wiilv. »och Süffiellnn* »«» l je 2 Brüder. Schürm je 2 Brüder: Stern. MllMIlllllMllMMWNWMIIlMMKlllilMIWWM! eZP>. Mar, Paul. Alwin. p n n. Siegfried, Karl. Heinz, Willy. lilMMHUI» Liebhaber-Fotowettbewerb des «dm g j lodooem», *4lUi l»,c -OORat-EIkMMd. Zu den Verlusten dieser Grupp« ist zu bemerken, dost einer der Söhne der Familie Bosenthal (Wimpfen) IMtzbiger Kriegrinvolide ist, und datz sönttllch« überlebenden Söhn: der Familie Würzwester (Neidensheim) verwundet waren. Ein siebenter Sohn der Familie Gumpett (WongrowitzZ war Kriegsteilnehnier. Hier zähl», wir bisher 17 Familie*, di« je sech« gr»»tf»Id«te», da« si»d 104, stellt»*, »»* »eae, 24 (fast 25 ». H.) »«falle« stad. Jüdische Jugend in Sport und Beruf 1t der Kennzeichnung ‘tleitung des „Schild" | mit d brutlei Einsendungen im geschlossenen Umschlag i „Be'tr. Fotowettbewerb“ an die Schr Bcrlln W 15, Kurffirstendamm 200' Auf vielfachen Wunsch heben. wir um mit Rücksicht auf die ithlreichen noch ausstehenden Sport er elgnlsse entschlossen, die Einsendungsfrist f bis zatn 15. September su rer Ungern. Versuchen nach Sie, einen der zahlreichen Preise sn errlngenl nill«IMlllM«iiniMM»mMMMillWM»IMlMlil(MIIII«IIWI»llll»IIIIWWIinillWIW»llllfllllliWllllllllllll[nilllllW[B«nnilllllllllllllllliT 59 4613^27397^681 015348534848232301000102004853482202022348000048532323485323010100015348

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