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Der Schild · 1936-08-07 · 32 (7.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
32 (7.8.1936)
Date
1936-08-07
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Sfttt 6 - *». 32 BcrSdiUö HERAU8G*Be*i ROCHBBUWP jQOtSCHEW FRONTSOLDATEN E.V. 7. >»r»st 1| Makkabikreises erst wieder aufnehmen werden, wenn die Sperre (fegen die JSG. aufgehoben sein -wird. Hieraus ergibt sich, daß der Spielverkehr mit Vereinen des Deutschen. Makkabikreises zunächst unterbleibt Wir hoffen, daß unsere Maßnahme ziir Foige haben wird, daß der Spielverkehr späterhin und zwar diesmal auf der ganzen Linie und nicht nach verschiedenen Gebieten verschiedengehandhabt. wieder aufgenommen "werden wird Wir haben auch bereits dem Reichsausschuß jüdischer Sportverbände Vorschläge zur Erreichung dieses Ziels unterbreitet und den Sachverhalt der Reichsvertretung der Juden in Deutschland sowie auch anderen jüdischen Stellen jaitgeteilt .*• ' Wir veröffentlichen diese Nachricht erst heute, weil wir ursprünglich der Auffassung uarjen, eine sportliche jind hoffentlich nur kurze Zeit dauernde "Differenz innerhalb' dis jüdischen Sportlcbens in Deutschland brauche der ( teffentTiclikeit ■ nicht durch die judi-.. h. Probekannt gegeben zu werden llu Deutsche Makkubikrus war je- .dovh anderer Auffas-::-: - und ’1 ’• d> Bekanntgabe des— spiele erb- •’ durch die Jüdische Telegrafen - Agentur erf< lge:\ Im Nachrichtendu. nst_iier ITA cm: 4 August 1930 beiaud sii h j;\f.'_i .ir"t u »nje Meldung: J •' -.heu Sport : ITA VCie der Deutsche . ,-t ge Zen seine sämt- Sp.irtbund des Reichs- t erlassen worden. Spartbund des Reichs- Fr uits ddaten mitgeteilt, daß i—ene Spielverbot gegen den . T „k ■ n f. i k t i m Di; - c h 1 a n d s. ■ Jtvrün, 3 Aue!p! Mtkk ibikrt'iteilte; lidten Vercitt' hitndc- Si-ivl-.t-r Hi. r. i c m. huralt - ju.il-> das v. II er: Makks! ikreis ausdriickKc'h nur solange in c leltuttg ist. ais seitens des Makkabikreises d.-r _ro! c Verein des Sportbundes, die Jüuut e Sp. .rtgemeinschaft 1933 in Berlin, unter spi.T. r’ ..t -’iht. Tatsächlich besteht die Spieli rr ' S Makkabi gegen die JSG. 1933 befer- -< r zwei Monaten: alle Versuche, «tic-eu in; mdis.hen Sport gewiß unerwiyisebl, n /ii-'.u durch Verhandlungen und per- -■ r.k’ir Bemithimgcn zu beseitigen, waren bisher , rfo'glos. Da überdies auch im Reich ein gemcin-amer Spielbetrieb nur in einzelnen l .»ndes-eilen durehgeführt wird, hat sich der -;i :tl r 1 de- RjF. im Interesse der von i’ntv. s'e?:. gew UN ehren restlosen sportlichen /ii-.ininun irl ei im jüdischen Sport zum Erlaß de- Spieleerb-itcs gegen den ganzen Makkabi- , kreis \ eranlalit gesehen, bis dieser sein Spielvijr.bf.t gegen die JSG. 1933 a u f h e b t, um damit der: entscheidenden- Anstoß für eine wirklich.- und endgültige Bereinigung aller Dii’er. -i <■ ii im jüdischen Sport zu geben. Demgegenüber erklärt dejr Deutsche Makkabikreis: Dem Makkabi erscheint das Mittel eines Spielverbotes als Anstbß zur Erreichung eines allgemeinen Sportfriejlens höchst unzweckmäßig. Die Spannungen zwischen dem Berliner Bar Kochba-Hakoah und der Berliner JSG. sind bei einem Handballspiel entstanden, bei dem Mitglieder der JSG. antizionistische Demonstrationen veranstalteten. Diesen Konflikt hat der Mikkabi durch Verhandlungen beizulegen versucht. Daß die Fortführung sol*her Verhandlungen und der Sportfrieden, für den wir uns bisher immer eingesetzt haben, durch eine Spielsperre gegen den Gesamtverband nich.t gefördert werden, ist offenbar". ’ hierzu möchten wir uns auf die Bemerkung beschränken, daß der Versuch des Deutschen Makkabikreises'. als Ausgangspunkt der leider bestehenden Spannungen „chitizionistische Demonstrationen"- von Mitgliedern der JSG. hinzustellen. unhaltbar ist. Bei dem erwähnten handballspiek haben nicht (.Demonstrationen“ stattgefunden, vielmehr war den weit mehr als tausend anwesenden Gesinnungsfreunden des Makkabi gegenüber d^ Zahl der Anwesenden aus unseren Reihen -^verschwindend gering Allerdings sollen einzepte unpassende Be* trf&rkungen — hüben wie grüben — gefallen sein. Ein Vorgehen gegen die Betreffenden war Von „Stops" und „Lops" und anderen Tenniswurjdern. Komme ich ahnungslos i auf die Bundesleitimg, schießt Pvm auf mich los: „Dicker, Du nrtißt-unbedingt zum ITennisklub Grunewald. Beschreib’ uns mal die Eindrücke, die Du oller Boxer und Raudijbeim Tennis hast. Weißt, so em bischen Drum und Dran, daß es Dir drollig vorgekommien sei, daß Fräulein B. in der „oberen Hälfte" siegt, na, Du wirst ja sehen. . “ Aber Üas tue ich nicht, ich bin nämlich ein ,,dezei|ttr Reporter." Den ersten Eindruck bekam ich, als ich lon Dr. Gidion — was der „Macher von’s Janze ist", eine Freikarte haben wollte. Unter uns. der erste Eindruck war schlecht! Denn er wollte mir keine geben. (Ich bin aber doch umsonst reingekommen!) — Schan’ am Elsterplatz begann ich mich ganz heimisch zu fühlen. Es regnete näml|ch. -Und das tut es bei uns in Westdeutschland auch auf allen Sportveranstaltungen. i Am Eingang zu den Tennisplätzen hing eme große schwarze Tafil mit den Namen der Teilnehmer. Hinter jedem Namen standen Zahlen, die wohl anzeigten, wie hoch die Wetten auf die einzelner^ standen. Gerade, darum unmöglich, weil nie niemals namhaft gemacht werden könnt« n; nichtsdestoweniger ist von unserer veran wörtlichen leitenden Stelle dem Makkabi gegenüber in aller Form » die entschiedene Mißb i 11 i g u n g derartiger Aeußerungen, wenn si<: 1 tatsächlich gefallen sein sollten, zum Ausdruck gebracht worden. Unmöglich kann also d :r Deutsche Makkabikreis die nunmehr seit naten (!) aufrecht erhall mehr als zwei Moene Spielsperre gegen unseren größten Sportverein mit dem Hinweis auf den Einzelfall einer etwaigen Entgleisung rechtfertigen wollen. Man sollte sich Ober-' haupt, auch auf Seiten den Makkabi, aus Gründen jüdischen Verantwortungsgefühl, hüten, in eine sportliche Difl erenz zwischen den beiden Verbänden ein jüdlscbpolltlscb weltanschauliches Element Hineinzutragen, das ihr nicht inne wohnt. j Eine weitere publizistische Behandlung der Angelegenheit, die wir selbst von vornherein zu vermeiden wünschten, erübrigt sich darum, weil dankenswerten»eise .schon bei Drucklegung dieses Blattes ein« Seitens der Jüdischen Gemeinde Berlin herbeigeführte Aussprache zwischen Vertretern dei Verbände stattfindet. Wir hoffen, daß diese unseren Schritt bezweck :en Ziele führt: einer wirklichen Befri sehen Sport. genau zu dem durch edung im jüdin danach ausrechnen ^in großes Gekiatsche hm. Ein etwas dickemem recht jungen ich hat er den Ball tair jemand. „Nanu“, er mit dem kaputten spielen“. Und richtig, ifbzeit und bekommen Dicke führt 6:1. Jetzt Tennis so ein teurer dort die besten Bälle wie ich mir die Cbanclei will, geht hinter mir los. Ich natürlich sofor lieber Mann spielt mi Sportkameraden. „Herili geschnitten“, sagt nebet denke ich, „dann kann Ball doch nicht weiter Die zwei machen tja auch neue Bälle. Der weiß ich auch, warum Sport ist: Wenn man „schneidet“. Aber jetzt geht es erst richtig los! Der Junge kommt mächtig;uf. — Nur die Kampfrichter kommen nicht ganz mit. Das ist ja meistens so, daß diese I Unglücklichen an allem Schuld sind. Die Sache *ira klotzig aufregend. Neben mir scheint «ine Tenniskanone zu .sitzen. Der keimt alli Fachausdrücke. Nur gebraucht er sie scheinbar falsch, denn jetzt redet er was von „Stow“, während die beiden muht er weiterdrauflosknallen. Es wird immer spannender. Fabelhaft! — Der Theke steht jetzt am Netz und halt den anderen in die äußerste Ecke getrieben! aber mit einem wuchtigen rechten Schwinger schießt der den Ball an den hinteren Queiktrich und der Dicke muß reimen, rennen. Also „Sprinter“ Schild ist nichts dagegen. Na, er kriegte den auch wirklich. „Lop“ nannte mein Neb mamt das. Sicher, weil der Aermste loopen“ mußte. Ate ich abends im Trubel der SiegerehnS (— die Preise waren natürlich viel feudal als bei den anderen Sportarten und außen! konnte man untereinander darum knobeln unsem Franzi fragte, warum denn kein C mischt« Doppel“ gespielt würde, wies mich in einen Nebenraum. Da saßen zw, farbenfrohe Damen, die sicher nicht ntt| I zur Juniorenklasse gehörten, mit zwei HenJ an einem grünen Tisch. Und als ich Woi wie „Rubber, Sans Atout, Groß Slam“ hötf wußte ich, daß hier „first-dass Tennis“ spielt wurde. Toll begeistert und mit Eindrücken gc|a machte ich mich auf den Heimweg, fest schlossen, mich auch dem „weißen Spö. zuzuwenden. Habe ich doch vom Ringrkäitej her eine weiße Hose und außerdem bin i bald Schwergewicht, sodaß ich Aussicht! habe, auch mal ein „gesetzter“ Spieler werden. Tremoniensis.] Fußball PTQ. Augsburg im RjF.—RjF. Fürth öJ Der jüngste bayerische RjF. Verein PtI Augsburg und RjF. Fürth trafen sich auf de .Platz des letzteren Vereins zu einem l'rtun schaftsspiel. Der Unterschied zwischen dl beiden Mannschaften war nicht so gri als es das Ergebnis von 6:1 (darunter 2 El meteT für Augsburg) vermuten läßt; gleid wohl war der Sieg der Augsburger wuhlva dient. Sie zeigten ein rasches, flüssiges SpM bei welchem jeder Mann sein Letztes eJ setzte; Bei Fürth sah man mehr ein Snmmq spiel; auch ist infolge verschiedener Ahgänl die Mannschaft in neuem Aufbau begriff« und die heutige Aufstellung bildete ein« ersten Versuch, die sich auf verschieden! Posten nicht bewährte. Schiedsrichter sei gut. R St. ] Gegner gesucht! D>« AH. ■FuBbilifniBDichiH dr« I Schild Frankfurt a. M. wicht ab 21. Äugt -i eignete Gegner, auch 2. Mannschaften. Anschrift betr. Abschluß von Spielen: Georg Sri-1 f rifi furt i. M., Heideitr. 12, Faustball Faustball-Turnier in Hanau. Im, Fauitball-Turnier de« J J B. Veranstalter «eibat mühelos Sieger Ergebnisse: w >cnoa f t rat 118. Hanau I gegen 'JJB. Hanau II 37:56; JJB. M;.*4 gegen Bar Kochba Frankfurt II 83:47; Bar Kochhi rri l furt I gegen JJB Hanau II *4:W; JJB. Hanau 1 gtgf JJB. Hanau 111 34:W; JJB. Hanau If gegen jjli. Hat 111 Bar Kochba Frankfurt 1 gegen JJB. Ifiaaa 48:41. [ L 0 VON Ü I Alteisen JE ~A nhauf von Alteisen und Maschinen Verkauf ron Nntxeisen. ge brauchten Staubsaugern etc- Schlesinger & Hachum t«.b.H Beriln-LtAtenberl Frankfurter Allee 127 / Fernruf: ES 2441 E Ankauf ] Flügel <i. Pianos kauft Aaaer. BUu-Ckltk«.. Sytolatr. M Fernsprecher J 4 Btctbtre« 44 TM Getragene Garderobe Peiae. «Nachiisse kaufe bdcharzahiend. ■ komme unverbindlich EILBERGH Mariannensteake 41 F § #5 7S | j| Appretur - Dekatur | «USTAV NCUMAMN C; Appratur — Oakttur &** Chamischa Rafniflung .027. BrauaerWeßlfl / Fernruf Ek.lMt Antrüge illUHealler Setfct Pflrft Rap.oaw HERMANN MÜNSTER. Aafnekaa Inh M.Prtcdlftndcr. Lief. I.Mitfl.flja Charl. 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