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Der Schild · 1936-07-24 · 30 (24.7.1936) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
30 (24.7.1936)
Date
1936-07-24
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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I I Seite 8 «r. 30 LerSMW HERAUSGEBER) REICHSBUNO JÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. 24. ZM Sa.'datisJie Erinnc.runge.n~ quer dutdi ein Jahrhundert (VI) mülriom“, ein 3d|idi|al unö ein Name!~r dti eriten (rt!h ■'i.’ci HritoH siegreich beendigt halte, pie'e RrJwi!'!.;* zum Eintritt i» . ■■tutu : V r P e~ I) e * nt. rt» zu -Veit. T ' inilitari'ck« 4us> '’cU-dp:;;:>■? f> nfus Pappen- ■ jn re'-ih'fSe :e:i 3<hlau':in i-'u c: taJ;ui die cäiiaai; van . it ..i iinjf i : f.nlie!leder- C "tert.'m er dl D- :*lt .01 ir c^.:rr-‘ et. Ts •1 lt: n. prrutzi'cher Xrup gez.m i-! -eUtt.n e~ Mann n lioi-er prcah::*er Streite ongkgri!'>n 3trei'e, äeeabe im "Hier ai: l'iC’anqener. an';ert:amleit '£ ip ri 2roti hei Ha-tel- Reltun.;?■:: Cffijkrthrt ... der ,eeuerlinie ar -. 3... t ei! zu 1 ... lat de n -'c . ::r de n Moni; ihm . „; ha! ■'! ihm Pack, Kriegsende ging. Pinkus Pappenheim in die Heimat seiner Muiter, Z ü I z Cberschlesien. wo er sich mit Bertha Joseph verheiratete. Das junge Paar kaufte lick in Pi tischen an, in welchem Drte er einen Platz an der Ststdtgrenze behaute. Fm .Jahre 1780 war der. Sau; fertiggestellt und Pappenheim wollte da; Hast» beziehen. Dies wurde ihm vom Magistrat verweigert. Alle Proteste nutzten nichks, er mutzte die «ladt verlassen. Pinkur der schon ganz änderest Gefahren getrotzt halte, beantragte die Aufhebung^ der Verbotes; jedoch edenlo erfolglos wie eine weitere Beschwerde. Man berief sich bei der Ablehnung auf ein alter Privileg aus dem Jahre 1555. . .'N .! ■: r:'- -:n, fein; >!; 'ivippc-:. : 'tu.!»; m > n •i.-'i!. ur::er ein ,;v kick in \:i nv?nt'n. r i.-u . . >.Sert Auch in •' . aur. Pappenheim gab sich aber mit diesem Bescheid nickt zufrieden und gedachtst der Aufforderung der König», sich an ihn zu wenden. Cbne Diel zu überlegen, wanderte er in Begleitung seiner Frau nach Berlin, dar er in 14tggigem Futzmarsch erreickle. | Hier wollte man ihm bin Eintritt verwehren, doch gelang er Pinkur, na« Borlage der Militär- Papiere-, die Stadt zu bsttreijn. Bereits am nächsten Tage standen sie vor Idem König. Dieser enliann üch der tapferen Kriegers von Leuthen. tagte zu, Bericht anzufordern. und befahl, seine weiteren Mitteilungen abzuuwrten. Er entlieh beide - mit den Worten »Nun getzt in Gotte» Namen, Euer Neckt lpll Euch werden." 3tolz und beruhigt lehrtjrn sie in die Heimat zurück. Bereits am 13. Juli jl780 erlieft der König eine Kabinotrordre, wonach dem P. Pappenheim und Familie der AufenIhaÜ! in Pitlchen pr gestatten sei. Der Magistrat ist Pitlchen leistete aber der königlichen Anordnung l^ine Folge und 'beriet ■hi; auf dar, bereit* ennäbrtfe Privileg. Friedrich der Trotze erwiederte. datz die'er Privileg nichts mit dieser Angelegenheit zu iun habe, und ersuchte erneut, Pappenheim keine Schwierigkeiten zu bereiten. E; ist nun interressant zu lesen, wie der Magistrat immer wieder versuchte, die Anordnung der Königs zu verhindern. Friedrich übergab nunmehr die Angelegenheit der Kriegs» und Dvmä» nenkammer Breslau zur Erledigung.IDiese erlieft nach längerer Altenprüfung am 22. Dezember 1780 eine Verfügung, in der es u. a. heitztj „Ts mutz also auch dabeq sein fester Bewenden behalten, datz dem Allerhöchsten König!. Befehl gemötz die Stadt Pitschen sich gefallen lässen mutz, datz ein und anderer der ehemaligen Prrendakoren dalelbst sein Domicilium nehme." Die' Fnhaber der prioiligietten Bauden in Pitschen sahen nun ihre Zeit für gekommen, auch ihrerseits eine Beschwerde wegen Niederlassungj von finden nach Breslau zu richten. Ls scheint,, als ob die Kriegs- und Domänenkammer nicht! die nötige Energie aufbrachte, dem Befehl de; Königs Teilung zu verschaffen. Es würde zu weit fuhren die einzelnen Beschwerde und Erlasse auszufüstreni jedenfalls waren einige Konkurrenten Pappenheimers immer wieder bemüht, durch neue Eingaben etc. die Niederlassung zu verhinde'n. AI; nun Pappenheim eigfehen mutzte, datz seine Bemühungen umsonst waren, sah er die Zeit für gekommen, sich erneut an den König zu wenden. Er tat dies am 6. September 1781. Friedrich II. Uetz ihm jetzt durch die Domänenkammer Mitteilen, datz es sein ernstester Wille sei, ihn vor der Willkür untergeordneter Stellen zu schützen. Erft im Januar 1732 griff die Domänenkammer energischer durch und befahl dem Magistrat! Pitlchen, die Niederlassung Pappenheims zu gestatten.. Aber auch dies blieb unbeachtet. Die Bäudner und Händler fürchteten die Konkursen; des Faden und richteten erneute Be'chwerden stach Breslau. Dieser wurde dann auch wieder statfgegeben und Pappenheim der Aufenthalt in Pitschen untersagt. Pinkur Pappenheim hatte inzwischen sein neues Grundstück bezogen und war fest entschlossen, nicht zu weichen. So verging wieder ein Fahr. Fm Zuli 1783 gelang er Pappenheim, einen Aufschub seiner Ausweisung zu erreichen. 9!un I heidt»^] die Stadtverwaltung bei dem Minister F Hoym, der erneut die Auswevüng vers, Pappenheim erbrachte jetzt den Beweis, datz, wie immer angegeben wurde, fämttiue' lfir®oi Pitschen« seine Entfernung wünschten, sonder, s einige seiner Konkurrenten. Der Minister oid daraufhin eine Untersuchung an{ tiefer den Erfolg, datz die Familie PE-penbein, der Stadt bleiben konnte, während et :e!bft verlassen sollte. Fetzt entlchlotz sich Pinkus Pappenhe m dec , ein würdiges Ende zu bereiten,i da e: nach jährigem Unterhandeln kaum stoch i ir.e aüi Erledigung erhoffendurfte. Nur der König to3 noch helfen. So machte er sich wiedc-. an kalten Wintertage, in Begleitung lein.. den Weg nach Berlin. Der König, ül»rr da» halten seiner Behörden äutzerst fmport. gab - zu erkennen, datz er jetzt energi'ch .durchgre» werde. Er lobte da» Nechtsbewutzistin und s Ausdauer Pappenheims und erNÜrte. »atz wri Necht s o „m ü h s a m" 'sich erringen müste, Unterstützung seine; Königs sicher sein durie. was Pinkus Pappenheim habe; tun 'turim „mühsam" gewesen. „Mühsam" habe et st-st, % erstreiten müsien und „mühsam'" sei d> tat L'euthen gewesen. Die» sei ihm' unvetge'sen , er habe da« Bedürfnis, seiner Tnad; A«dj zu geben. Er befehle daher, dah der i noch t: Familiennamens entbehrende Pinkus Pappenh von nun an den Namen „Mühsam" sjh habe, „damit seine Nachkommen bis in das spät Teschlecht erfahren sollen, datz ihr »»ne , Soldat und treuer Untertan de; Kz, war". ' Erfreut über diese Gnade des. Körne sich die Eheleute „Mühsam" auf den Yen Kaum waren sie zu Haus angelangtj als schon die Verfügung des Königs eint ruf, hic] im Genüsse ihres Besitzes schützen sollte. iEm gn Teil der Pitkchener Bevölkerung ^war siierübetl erfreut, datz er dem Ehepaar sogar noch Edrurl zuteil werden lieft. Ein Zug mit einer Mustkta/ begrützte sie at» neue Bürger. [ Altenburg II Kaufhaus M. r&) S. Cohn Altenburgin Thüringen [ Augsburg Textilhaus Regensburger das Haus der guten Qualitäten [ Bamberg Hamborn 1 BRANDT HAMBORN - nABXlOH l[ Mannheim ] SCHMOLLER im Herzen Mannheims ItaufeßiffigkQiUlki T«ETZä*K&» [ Bremen ] Kaufhaus des Westens Brennen / Bremerhavener Strafe« 7-9 I Dresden ] GOLDMANN tJli'den - Aitmai' t ‘A .»ialliaus für Damenkleidunß r Eisleben Kaufhaus A. Goldstein EISLEBEN 1 Essen ] MAh *. d- ►<N. I L Frankfurt a. M. ] ZIGARREN-WOLF w* Zigarren - Zigaretten mfrM-M4«ta)l Frankfurt a. M, Zeit 49 | München | jj... 'i'fBi . isiMiir'ia ..umniimini iiiiii»..-:■ g S. Eichengrün <k Co. | 1 MÜNCHEN 1 ■ DAMEN-MODE5TOFFE I f " WstWI«Wüü!!WIIIIII,|M|WM|! Berthold Schweizer j AlleArtikelde»tägliiehen Bedarfs 1 HERZOG - SPITAL-STRASSE 12 | Stuttgart | i Damenhüte, größte 'Auswahl ' (E/esc/tmisfer * Eberhardheu* | Nürnberg | S. Guttmann Konfektion KlelderstpTfe Weilftwa^en f| Treuchtllngen | Mottenschutz Bekolin ■ .?auch in kleinsten Mengen Blechdosen/Leinenbeutel/Flüssig KARL BECK 1 0,m | L M. Bernheimer Das führende Modehaus J Witten a. d. Ruhr | Alsberg a Blank Das führende Kaufhaus ll'|liiililllllliiUlllll!ll!.i!;il“':--ii!il tfillllUllllllililllllllllllllllUUUliltUII [ Würzburg ■ ];?il Pi. nanaoer & Sohn Welnbrenncrel nur OroObondeliTerKebr Modenhaus Wifhefm npjf Castrop - Rauxe, Einheitspreis itllllUllltlllHIlMII ö. in. h Bremen ln Bremen kauft der R J F Breslau![ Bochum Juwelen-, Gofcf-, Stfßerfcßmudi, Uhren Bochum- Lmngmndrmmr der gute Qual i t* te Frankfurt a. 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