Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 29 (17.7.1936)
- Date
- 1936-07-17
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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_HERAU8Q6Bt»i »EIQH»BUNt> JgDISCHgR FRONTSOLDATEN E.V. Nr. 2* — CfH« 3 i ceitd Ua’i.'n biti I iur tic »J'j co ''"'PffltiJ di hajj dr'eHo l' tl it mf' 5o|ialui iriidwf, llll»'1' m ic daech pl»»< »Ich«l,»z ,» ic gezedeaen agrsichts der d umfassende u vermeiden, die V a n b wierigkeiten. üsse daraus ahl )ji i f« flfführf. Darum mö eflich« Crbati«»«* aa» eff« (int «npessaa, an herdeigesührt werden. Rot seien allzu teure u ztmin bei der ilmschuluna Kr »idilitfifcn Berufe sei ^,sch»s>. troti der »ratzen , latf-fur lie dellelx». Man slfjtJ datz 'rüden in »roher * I,edwirt!ä>Dft1ichea Berufen üSKti werden und datz sie inl der l'anb äindeste:» ei» zusätzliche» Mittel zur Be az de» Lebensunterhalts!' . erklärte der Redner, den Lanhi Mi len cHiederaufbau o Ijtie, i rmö^ii-tien Lolche ii!i4 i» Eiiiwanderunck Alan aber vor lledertreidangen von .'luden in Versuchen, sie aus -finden. Man wirten durch o n H « i >n - Wirtschaftshilfe sei »lander n iWf".; Ki 4t»dildn> fe IIP de tptiri!» u. Li; Nr^m-Kn. die , rollt". mu:; I flüfuM m fegen | er!>l Die persönl sich der Landwirtschaft wid örgiattig »eprüsl f.di auch aus dfe werden und Familienif haften Der Zuven" an Ungel , ,g oätnein , «di in. chd i (ii HA1' Vebi »-!« 4 . -. Pi litzley «' vt sin fc» : . der ito Ci? |»: d> : nibobti V;:r5fhH -Ki der '■ It'lir. o jop IM de;; »ii6ou ■ -Arg::- hf' rKiij r eor alle ■ SaJirtdi; |5fcfill 7 'i:k«r«iten Der -ck r "iid)«n Einsätze» der lEngtander. 'Matzstabea eine» mol einen Ko lZ i ckl. sind die Unruden zwar noch : i!i und Enizelöklionen ipiiner noch ^der Tegil«-.; -„-«a. die Zerstörungei) anrichten leider auch Mentchenlebei fordern, d.-.n eben erlt bei einem arabischen sinne: »esallen sind, kennz ichnet den ^vin-iti>:»u-' in die'er Bewigung. Der tfnufcj» i,.iul die arabisch-bril sch-jüdische »-nnrtercpun» in ein neue» Stadium zu Zö-iruntt der »rohen und grundsäydie sich zunächst nach auhen em.r Königlich britischer . Tlntersu »n l'iiden wird, scheint nmmehral» "i'uiidei, zu werden. Er w rd bereit» orb.reilel. Die „jüdische 4- Undlcha»" rlki Beob.ickter und Berti (ter zioni iitcrel-e.i. »laubt einen ent prechenden n.'-ei in England seststellen;u können, sr'-lun» der Presse zum Au idruck ge- Frage einer jüdischen E i n w a n -re >ür die Tätigteitsze, der Un ran überhaupt «rnstha t a uf -Tt - ii ist. erscheint syrni tomatisch, jüdische Telegraphen-A. entur in -nidigende» Dementi gebracht hat. anhcrie schon vor einen Monat. 1 ' c» befestige sich der Eindruck, r Nurtet.ini^ung, ti< For„j - uSilomini ffrerrrirbend eleleeisw r> »i> ein Ick hn!Y. fr t in dir y>j taf, ti'nrnji - '? v'iimjitc l'eorien ö »rnn dir Dien «in t t.-r I"!- 6V/' du felbfif Kn« I.f Oiün «i cilebni; ■n Iduini. r„ iE der .V>! i IC «ndeiilichin Ifcdtc den ih Laune J*4 echaisen erenoelleii -zri D«ru fahren ilrm zur sn Uleologc »!!( und ,l »Hcs waltele. blielittilt u-ti f (». « :ci" i. wurde zu Lasel der! Dichter 'vbd geboren. — wir wallen über einem Leben berichten, da» un» Lergeiseuheit entris'en zu werden, u ii! Hebet kein Unbetannter ge ttoltslümlichkeit (insbesondese seiner seiner und chlung, der l|e:n geringerer gebührenden nt!) snrische e^- Dichter» n am deutschen lan, Hebel in 'fu'ilen Heimat riburde. id Bitar war,s iDchiedenbeit fe! oder der ttarlgr der gerade, riet» Jedem r-rrG al» Ajrng zuerkäsrnte. die Poesie! zeichnen sichern ilim einen >Musenhnninel. Mil pä» badische Land. Und ob e» der in ländlicher ne» seelsorgerischen uher Professor — aufrechte Mann, die unterschiedslos hilf»- rlcilbfrere Dicht^erperjönlichkeit. §o Ä>erke, so war rsa- Abbild der lebte. sein Wesen und gesegneten Land- „(in untastbares Nechi" .Ein Aufsatz k>es BtMner Wcmcinbcblhttcs Land ' Lande Ei» ^Snlb nach! Beendigung seit er Studien hatte l™ ein Erlebnis, da, ihn zu liefst bewegte und ^M'-nte. ee Lihit — - - er[tcn Band seiner rhrieben. Bon der lser junge Dichter So recht ledig wie Einer, den der Rawr labt ein Trunk frischen ,-terre, er iselbst hat e» im «rk«. Ausgabt 1343. niederge' dichschulk in Erlangen kam l W tronitiit durch da» Landl ein morgen, lufrieden gestimmt de -chör.heit untz da» Blüheg "t trpickl. wie den Durstigen E- ' 'ächte ein sommerlicher Tag gewesen Wein reist. Im sein leichter blauer Wiesen und dir der PZald, über den j|(i A . ~ > «lüss«. Täler, r-, ä" dene, der stLd'." ''ch Gedanken. 4» ift 4>ls| ISraÜL1*"- w>« schnelle Boten erschauen und mehr die Augen jt erblicken Wandern ob sie erfassen können. Ir* wetche wirlliche» ,rakloren geschichtliche n deisimml werden, darüber kr nnte jeder. ick du» - ,-jeitgescheh n verfolgt. , einprägsamen Anschauung»- man vergegenwärtige sich den lchnitt von jener Sitzung in r al» 50 Nationr n Italien, rfrika die Wahrnelimung na- >- ie,i in Anspruch lahm, zum und Sanltionen verhängten, :cr Tagung mit ihre n in man rimatiilhen Geschehe i. mit der a!» Mitglied diese - Böller, -nng der Sanktionei und bi» der allerjüngsten . eit...!i betzimmenden Ialtoren. fur üriadicn und Wirk rngen im 11 a r c n Blick zu haben, ung der Entwicklun > in Pa l D?r internationale jünilck-- »Tirijnllampserlonaiek. der Anlano de» Monat» in Wien stattsand. gab sah allen Bfrliner jüdischen Zeitungen Anlatz. zur üdil(h>n ^r»"Ilv!datenbewegung und insbesondere ui der in Wien erhobenen Forderung aul nah gebenden Eiäsiutz für d-e jüdischen Irontlami ser bünde im jüdischsn Leben d»r irinzelnen Lä rder ct-IIung I» nebnn-n Diele Irordetung wird >nm^ Aeichsbund jüdisches irro-tloldatey fiir seine T Id tun» >n den jüdsiche» .hdrnerlchakten belanntlich schon seit lan'em erhoben Dnrpm >!> der -n rübrlich' Kommentar belonderbzmerlen-weit ke-i da» Berliner rüdi'che lhem'indeblatt dies--r snrage widmet: denn stier gelangt di» Siimm« der arötzten iübi'chen Gemeinde, der arötzten i(ü»i>ch-» 'K Ti' r schalt Deutschland- >um Ain-drucki Ekritzl dor!.- » l Bomerkenswert an den ,Iordel-unaen der Ber roter jüdischer Irontaonerationen ist da» aktive ntoresse an den inneriüdischen Iragen. rvelcho ijn ihnen rum Ausdruck kommt- Es kann nicht noifklhaff seindab die jüdische» ajronlsoldaten n onantistbare. Recht auf »in« entscheidende itmirklm» bei der der jniifr* jtdikchen 'Situation haben Wenn diese Kkiit niirfring inder Betonnna der einigenden A,ffi>ss»naen besteht, wenn sie darin rum Aisdruck kommt, datz in einer Zeitin welcker d e ausbauenden Ideen den Vorrang bebal ptrn. alle» geschieht, was dieie Ideen fördern kr nnwird man kür das Verlangen der iü nsclien I-rontkämpfkrnraanisgtioncn und für seine Ersüslung jedes Verständnis haben Es ist alme Zweifel richtig und soll n„ch jetzt nicht hinweadiskutiert werden, datz es innerhalb de» Iiidentnms verschiedene Aussaksunäen »her Weg und Ziel gibt Wie berechtigt je dhch gebe dseser Auffassungen sei» mages bjeibt richtig, datz erümSchst der Rotwrndiglti« diitz über dir aluic Aui'Ian-d»- urd Austzand-r! wfgung binaus diesmal das Ges , m I p r o b! Palästina «und damit auch dirmit dem saiiltjüdische» Sckick'al i-eeilohlenc j jdi'ch.- Aalio- I bckiml a u s g e r o l l I lei und A ibe komme» werden, ehe di« bcrigc Zustand ostenbar nicht ans. Lötz > entl aijen habe, i-b nine-id nicht t na. die der jüdilä en unvcrmcidlick e.i im Drinl I'.' cm dctz bestimmenden poliliichen Ialioien gefunden lei. .Welche Ao > Ie aber", so srugten wir. „wergcn divöllcrr-chtlich beqrunbcteii „gtional Ansprüche m Palästina bei der r c!a l p o I i t i s ch e n Bereinigunji spielen?.." Die Situation, die wir damals vgrauslahe». dürste jetzt also nahergerückt sein. Und beute in ihrer Ausgabe vom 14. Julis giht die „Iubilhe Arndschau" dem besorgten Gedanken wörtlicken Ar »druck, der damal» hinter unserer Frage (ta iß; lie ichreibt: „Er ist zuzugebeg, datz die Loge in Palästina sehr schwer zu entwirren ist. Ate cinr Lösung aus Kosten der Juden zu suck e», die lich während der ganzetz schweren Kan flik zeit bei grützter Nervenanspannung mustergüh tz. ve, galten haben, und die schon wegen der Laze in den Galuthländern durch eine Berlperrung Pu lästina» zur Verzweiflung getrieben werden mützrrn. wä e in Wahrheit auch vom englischen Siandpursi ein« sehr kurzsichtige Politil". „Auf Kosten der Juden" - dar verhäng nisnvlle Stichwort ist dainil /n der jüdischen Pa!ästina-Di»Iussion gefallen. . . . 'Wir müssen der „Jüdischen Aunbschau" voll uisb ganz in dem Urteil beipflichten, das sie über die >>!» Einwanderungs l tf iinj breite Sjratze fuhrt zu einem-t' Slädl«he> - eine u der vielen Grenzorte damaliger -Zeit, lieber das Gewirr der Garten ragen die Dächer bell und blank empor, die jvaltchauiir tragt ein«,, Kranz grüner Aanken. und weit stijht das Stadttor offen. Arohen Mutes will der Wanderer durh den kühlen Torgang schreiten. — da hallt ih „ eine scharfe zornige Stimme entgegen. Er bliilt auf-, die Fenster an der Wachtstübe werden au geri sen und „Halt Iud, Leibzoll bezahlen" schal t es ihm entgegen. Hebet steht wie entsetzt. Ii da» ein Scherz, ein schleihter Spatz, den mä i mit ihm treibt — er, ein Jude? Er will lache, „Ick bin kein Jude", ruft er unwillkürlich au,, aber da ist der Zöllner auch, schon bei .fl)», „Wi» stehst du so da. verdammter Jude, nu« > trug reu?", fährt, er ih» an und will ihn pack«,. Hebel starrt ihn an. sein« Hand tastet an di; Stir i, e» ist, als ob mit einem Male eine dunN > fchw« re Wolke über die Erde käme und alle - Hell« von ihr nähme. Die Gedanken beginnen z, siebe;». „Bringt mich zum Richter, zum Richter!' Der Iöllner nickt höhnisch, gibt ihm «inen Sloz und sie gehen. Ein wenig beruhigt denkt Hebe!; ich u ifll doch einmal sehen, wie er sich al» Iud' auf lieser Erde lebt, und versucht über da» kurios, Ereignis, das ja doch bald sein Ende nehmen wird, ru lächeln. Aber kaum, datz sie aus der Gass sind und man sie bemerkt hat, rottet es sich u» sie züsammen. Rufe gellen hinter ihnen her, Spott. Hohn und Beschimpfung, mit jedem Schritte mehr es ist, als ob nicht nur die Menschen nach Um riesen, es ist, als ob die Stein« unter seiner Fützem, die Häuser und die Mauenz, di« Bäum, mit ihren Kronen und Wipfeln, als ob alle, sich zusammenfände in einem einzigen und grellen Schmähruf wider ihn, den Juden. — Erschöpf l steht Hebel vor. dem Richter. Aber auch hier ge llngt e» ihm 'erst nach langer Mühe, frei Z« weiden, und mit groben Worten al» Reisesegen wurde «r entlassen. — j Die Stadt lag hinier ihm, langsam nahm Äebe seinen Weg, Matt ging sein Schritt. Di« Ge danken lasten ihn nicht lo» und bewegen ihn. Wa es «In Traum gewesen, der ihn befallen hat ans hellichten Tag? Wehmütig schüttelte er da» Haupt entspricht, die Gsedank«» zu betonenbi{ allen Inden gemeinsam sind.; Die jüdischen Frontkämpfer naben aiich bei dieser Gelegenbeit ibrrn Anspruch anaemeldel. ander Löluna d^er qemeinlameit jüdisches, Aufgabe» matzaebliik) beteiliat zu gut sein, diesen Anspruch forafälha achten, und e» wird nicht minder wert sein, ihn ßperall zu bekrirdigen, jüdischen ffrontkamvkee auakiftzierte an» ihrer Mit» zur Leitung jüdischen Aufgapen bezeichnen Frontsämpserorapnisation reoräientttrl Menschen von Erfahrung sind b»«a. in ibrei Mitte lebe» die die den Itzemeiiischaktsaeiil aln deir denden erkannt heben Ein zi m 'o-arötz Anrecht baden sie daraus. gimätzZbrir deut,!N«z im inneriüdischen .LebPt zur uiV z» soiiime» sein 5, . i« de» tmpfi hlenr» i,o die Männer gksaint- Pdilche die E riv r o - Monner. «ytichei eres Be D . '.ilnn-endu- W> ner Ae'o'u'ion in D e » t l «h I a n > und wird bo-'rentli^, werden, die u ifere > rnln!-Idende mlitrr ir'u ’rt inner üditztzen Ssti " zustetlen suchen!Fr«'-iIloIdaIen. um blaüeslzu spreche», in e: iir ieiiKr MitI1 hi,Kanin e,-r >1 >u ii' d-e innerj idi'ch« ei ,ni->lt sich o,äe weiter! ii 1, r-vt den e „ so v-rnn»?---» » »-, i 'l-iit'- ,r.-- ’K-ifi! nv eine bei der G-ita-tlu io , »Z i I> d-e r n i >! e r»t i^ßeil der Reich;b»nd jüdii«st«r mit den Worte > de» Geme-nbe die qualifizierten M ä »- meitz, die durch Erfabri,^ sErprohimg zur Leitung bei (ieTo iitjühjft4cnf der liatiou an’ der rtg und Au,' gaben berufen iindi. bat er etri „juin so - grsötzere» Anrecht", leine 'kseilre'.er jüdische» Stellen iU ircilich «was da an de). z e n l rz soirken z» leben .Bi» «Semeindeblatl' Zwar nirtit ilpribt. aber, denlsich genug erletznen liiBtjt jda-.icrlichermeiie bap Gegenteil bet Fall a I e n e i« t e aus de CAög'ichkeit' a> Kosten anglo arabitzhen iFnrdenslchlnsc--- la>;jna äbgibt: wa; orrmögeii, 'ind die Iul.neüeii. die b« Englands den l e X Wir tonnen iiberlragene Mandji Ralionalbeini gen brililchen Bela Nicht beipflichlk-^ Rundschau' Wendung jnbilchen 'Lebciisinlereüen in Pgwie freilich n«ib> zu beitileile» weltpolitischen Erwägungen und den wirklichen En.tzheioüngen e n A u » l ch I a g geben werden. da» vom Ltölltebund auch da» jüdische anderwein nur hpiien. datz 1. ä'klchcilietzt. nicht binler igen zurücklrill . tonnen wir der „Iüldilchen hingegedi, wenn j:e bei « ner derartige,! in P-Pästina beiiirible!, d :s | unter Länder Arme schwerem Druck lebende Judentum mancher würde dann der Aerzweislung in ds gelrleben. Berzweistung entsteht.nur da, wo eine wurde zwar Anlmnier Zionirn^u» eintreten ckiiichen. nichs aber Gewitz würde in der heutigen' a u » n a h in s l o » eine Sver- Einwanderuizgslaud al» barten Illusion zerr bedauerlicherweise lrejien des -im grotzen ganzen. Lage jeder Jude ruug Palalti-ia» al n n t. Dieser Fall chi den i'iberzeugte-i rchicklalsschlag emosinden müiseii. Sein, resignieren talästina „die Löi ^.Ein Bolk, dem tunst bingegen alle Dung lebt, ist eb«m isung" «Heinrich Gij- Lhne Illutzon, nud der. Aber vgrzweder tzch von g" der Iuden^rage veriprich!- Gegeliivart nichts, leche Zu kfnnle »!l le^ie gilt, da» gleichem von deswegen ewig ipie die -etz). der wir' ilet» warnten, weil nu-r Bevzweif datz Palästina yon >noi> vpr edre elwaige Zerstörung iu der.Tal Ising übrig lietze, wünschteiyauch wir. Nein, e» war lein die Wirllich'eit hatte Leben, — die Ktpsst war ausgerisie». Leibzoll wollte man ia» soll da alle l«s»Ianz de» Sommejr»! jfie gekommen und Schleier, die barten jih» gespoiineu. Schlaf und Traum gew^ien, ihn 'angelastet,. da» nackte zwilchen Mensch und Mensch Hatz -hatte ihn umgelll. von ihm. wie von einem Bieh. - Schönheit der Natur und der Ein Schläier war über vjerhüllt die tiefe Blüte.' ein Gedanlen der Äjenlchen haben Da» war da» Erltbni», dar Johann motte, als er einm-Ä uiar. Sicherlich war! weitere» Wirke» und ihn auch «rschültert« htn ganzen Ernst, da» es heitzt: «jon eine kurze »den, genügt ü-n ei! Griff unter diese» Hastigkeit zu stellen. änd -hem Judentum Deulkch- HUGO JACOB (früher ln Firma Jacob <Sc Valentin) Fradiuintur der London d North Entern fär den Schnellverkehr Hoek een HoHeod- Hnrirldi Ablieferung binnen 2Ö Stunden ab Berlin. t’mzageoact) Fnftland uhoeLSnladunfi ta Pfthrbootwaften Kvpedmcm von Rct^edeptdi Im tigHehrn Ladu0fi«dten»t ' I mzuß« nach dem Aunland and Übersee ln 1-ifrvan« Anfragen -. Internationale Sammal n. Obertee-Veikihra-6mbH Bcrltn NW H. Hcldefttrefc« 71 (Nahe 1 ehrtet Hfhnlto«) Fernsprecher, Ssmmef-\ummer Cs. 471». lanb» und der Welt erhalten bleidl, verbinden aber hiermit erneut die dringliihe Madnung an dir ge>am«e j&bifd>< Dessentlichkeit in Deutschland, nunmehr unter Hintan'etznng jeden Parie.do't inarlsmn» ernstlich und in znreichendem Ausntatzr moral,,che und materielle Kräfte. Mittel nnd Mögtzchtriten. Planung«^ nnd Berdindnnien »uch für die Schulung. Anrwunderung und Siedlung in nichlaalästinenliichen llederseeqrdiet'en mobil zu machen! , lln'cte Stimme darf, so meinen wir. um so ,»ehr aus ernstes Gehör rechnen und den Gedanken, mitzoerstanden zu werden, von -sich weiien. a>» i«e einer u b e I p r ü s d a!«,ein, v«rg»tworrung»dewutzlen Beobachtung der-Entwicklung ent'pringt. Al. der „Schild" am 2 t. April 1','IS die * rst «n Berichte über den Argderauist-ind in Palästina brachte, druckten wir bereit» die'« Sätze^,lue auch den Abjchlutz unterer.heutigen '.stussuhrungen bitten mögen:' '- ' „Die gegenwärtige 'Woge de: Unruden mag ab edden, da» Leben. >o hoffen wir, bald zum btt der gewohnten Gang ^uriickteb-en, die Angst und Sorge um da» Dalei,, fieder Meulchen diesmal oorüdergeben. Allein d,e kraurige.i -Burgänge diel den als S l u r m z e i ch e n!l' Sie gel en deney recht, deren Beronlworiu,-..-ge-uhl, stet-; vor einer ein leilig gesublsbeloutei: Propagierung und Behänd lung des- Palästina Kompleies gewarnt, zu einer objelliven illutzon»!oien,.Bel7achlnng der Dinge ge mabnt dal. Damit ist nicht" gegen Palajlma ge iagl. wohl aber gegen tlwaige verhängnisvolle Fehlinvestierungen jüdischer Kraft«, Mittel und Moglichleilen. die man »ich: nui auf diele ein» Kaue letzen darf. Man weitz au» der Geschichte, datz grotze, stolze Aalionen ‘ lchn,, in Katallrophe» ' bine,„geraten sind, weil t» .ihnen an Augenmatz gefehlt Kal. weil iie die ihnen enigegenstekenden Krail-' u n l e r ch a tz Dchatts». Eine Lage wie die. in der tzch unlere jüdsiche «tzruppe in Deutschland hefindet, lann Illuiione», yeradez» zu einem -Berkangui^ machen. Maleriell und psttchologilch. Di« Stu-nizeichen über Palaltina. nnd eine Warnung." hawo Siedluiiq in Ssid-Amerika, Für die aus unierer eheiualigen Siedlung »', r o tz - G a g I o w ange tedkllrn - Sledlersamilirn wurde nach sorgfältigster P rüfong verschiedener Möglichteilen eia neue» Siedlungsgebiet in S S b 0, Amerila gesuudru. E» hendr « sich dedei um Laub, »eiche» ganz deionders tür girtnerijchr Kultur geeignet ist, und von wo au» Absatz in für dortige Berhälinjlst genügend nah« grotze Stadste ermöglich« ist. Fast alle der aus Gaglow en>ä)»g gewkienrn Siedlerfamilien gehen hinüber. Diele Siedlung wird die erste gechlojzrne selbständiqr londwirt-chastlicke Siedlung von Juden ou» Deutlch'and sein, w-e ja auch GrotzrGnglow i n Deul-ch and die erste geichlolien« Siedlung von Juden geweieu ist. Die S-edlung Grotz»GaqIow, die der Iniiiotme und Arbeit de» RjF. ernst ihr Entstehen verdaulte, Kai nach dem Urteil aller Sachverständigen, die in» ihc in Berührung gelommeu lind, mtbrlondeie auch der Behörden, jederzeit mustergültig gearbeitet. Die» dielet auch für die Zulunft der Siedler in ferne,» Lande, un:er denen sich eine Reidz von Kameraden b-.findet, Gewähr. Ii!. Peic Hebet eine Stunde ljang ein Jude [esnicht uilbestininieizd iüt sein Denken. Abel wie sehr e» und im Augeebtick bewegt-,. «» verebbte und verdächtigte sich doch für ihn.'Wir aber die wir dies« Begebenheit lesen, fühlen daraus hi« voll« Wucht des Erlebens. Jude zu sein. Und wenn- Stunde, wie wir gesehen «im Menschen wi* mit crctnem Problem, unter diese Schickjalumwieoiel mehf müssen wir. - die wir Jude» sind, von ihm erarijsen sein! Aber nichts Hemmendes oder Niedjrschmrtterndes liegt in dieser Erlen^it-iir, wie eine Gott gewollte Utgung fotzt un» ivielmehr dieser Zwang und nichts »i der Welt fifll und wird uns! dazu treiben, diese» Los als eine! Last zu -sehen, fliesen stähler» S«n Kreis zu durchbrechen, der von der Dffenarung de» Allmächtigen durchslammt, ist. wie das Licht des Tages von der Sonne- ' Bielen von uns uuerhörter Härte a sich weit vom Ufel wieder zurückgeworsen Schicksal sich in ihr! tragen müssen und Stirnen knistern hörest. Aber auch die Starken und Stärksten unter un», ruf entaegenschleuder! nui Festigkeit und }jl können. Nicht un| hat sich bi«(f Einsicht mit sufgezwungen. Wele wähnten , auf da» de* Sturm sie hat, wie eine Fackel hat. da» Hand gepretzt.! datz sit lie die Flammen über idreg denen die Welt den Iudrnmüssen sich chappnen, um Stolz den Ansturm bestehen er« Organisationen, die Be;. bände mit ihren Gliederungen und Hilssatlronen werden letzten Ende» imilande'lei-i den Z'lnkied au-zudallen. sie werden nickt mehr helfen können, wenn unter innerste» Wesen sich eu.tickült wie eine zerspnngkirde Fruckt, wenn da» Elend ünaiifhalt kam . in die Hauler dringt, die Familien aureinanderzern, da» Heim vergiftet, die G.-Ichäjle zer stört und jede Möglichleit einer be'ieren?lue-lchau zunichte mackt. Rein, nur 'der autzere Rahmen können sie sein, ausichlaggeöend wird einzig und allein der Sinn des mittlerlolen Judentum, jene» Judentums, wie du e» selber bist, da» nicht» will, als das du selbst mit Hand anlegst, mutig, ohne Furcht und Zaudern. I.i, Jude, auch in dieser Zeit gibt e» zwischen dir. deinem Gott und der wie in. einem ewigen Ausrühr beiindlicken Tvell keine andere Brücke al» die. idie du leibst zu lck'-igen imstande bist Du selbst und immer wieder d.u selbst mutzt e-- . sein, der sich anschickt, um jedkii Futzbreit Boden zu ringen und dort zu graben, wo deine Böter und Vorväter Pfeiler. in den Boden eingewuchlel baden. Kein andrrer Weg ist dir^oorgezeichnek. niemals wird er für dich anders lein, auch wenn du in ." d« und in Frieden lebtest. Eine Prüiung ist dies. Jahrtausende haben sie un» auferlegt, erst wenn wir sie bestehen, werden wir nickt ewig al» die Toren und die Gehetzten über diese Erde irren, wir werden nicht immer al» die Heimat loten und Entwurzelten verschrien werden, wenn wir au» der Füll« des Erbes, das wir als Juden in unserem Blute tragen, diese Krast gewinnen Denn einzig und allein das Judentum enthüllt und offenbart als erstes den Gedanken,' datz es Wege zu einer inneren Freiheit gibt, datzdu.-dein Ich und deine Seele Hoffnung' und Zuversicht haben' können, auch wenn dir die Welt ringsumher „erschlos en ist wie ein« Mauer. Diese ethische F'or verung, dieses Geheimnis von der. Urlraft unl, tlnzerstörbarkeit jüdischen Sein» — diese Forde rung einer Offenbarung und Religion ergeht auch an un». eindringlicher, al» je. Beugen wir uns ihr und weichen wir ihr nicht aus. wählen wir, wie es geschrieben steht im Buch der Bücher, damit wir leben, wir - und unsere Rachkommen 'Kur Tiul C )’«!'( eil