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Der Schild · 1936-07-10 · 28 (10.7.1936) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
28 (10.7.1936)
Date
1936-07-10
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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®rit« 8 - Rr. 28 LerSehUd heraus«ebe*i reichsbumd jOomcher frontboloaten E.V. ÄH Wienskowitz allein die Führung, vergrößert den Abstand zu Laskau, der zeitweise von Sciiein bedrängt wird, zusehends und überrundet nach und nach die letzten Teilnehmer im Feld. In frischerer Manier, als man nach dem Verlauf der 1500 m annehmen konnte, kommt k'i.uii in 17:09,3 in Ziel. Laskau wird in ■ 17:20," Zweiter, der angenehm enttäuschende junge Hrddauer Schein in 17:15.0 Dritter dann folgen Abt (Frankfurt a. M I, Cerf (Köln) und D.ivuf (Breslau). S;h:ld’s neuer Weitsprungrekord.! "ttauscliend waren die Vurkampfergebnisse. Weitsprung. Der weiche Anlauf erliubte keine (ieschw indigkeiten. 5almang war d-, -nT zurr: > rpfer gefallen. Klaher (Stuttgart) ■hatte ä!» lie-tcr im Vorkampf 6,22 m erreicht, W.-.r\ o,l 2 u: und Schild o.K-mr Außer diesen l>r. - standen noch I.e>ser (Duishurgi, Maser >1'- ilu; « und ». ier><*n tf’irmase.isi in der Ent- Ruderregatta des Wa flerfport verbände s Stuttgart, fpringt 6,56 m!• bi-tcr Manier gelang, es ihm — .- .:• Sprung von 0,50 m die von _a I-..trets* fiestleistimg zu verbessern, I .- :> Kiaber mit seiner Vorkampf- ■ Dritter wurde fkrson, der im letzt <■ -M-.g iüif <>,!!> m kam. Hochsprung fehlten Paul Yogi Meyer, -. rittlv crti-idiger, Kroger (Berlin ) sowie die ■ Darrr.-tadter Bendorf und Wieseneck i gv Vrlvtzung am Start. Der Breslauer!• ■ n k w urde mit 1",<i7 m verdient Mei-, > li-itr iltin plazierten -ich Klaher mit' 1 ■ : -r :! M der nicht über l.fifiin kam. Stark verbesserte Speerwerfer. 'litt.-* . dfiitli.!;en Aufschwung ließen die Speerwerfer erkennen. Nach dem Vorkampf : K i I'lortiier (Berlin» mit 46,33 m r..-i-M.r dem Freiburger Rawitscher und .... den vorerst eine Verletzung noch sicht-! h> l'.üilt rte. In der Entscheidung verbes- "e zunächst ‘Rawitscher auf 47,40 m .-d Sann kam Preiß (Breslau) mit einem rr Itr.dem letzten NX'urf weit über die - 1 t •. R’e k ö r d m a k e. 49.1016 vvjrden ge- - ■ Damit war Erich nicht nur neuer .«!•• r Meister, sondern hatte seine vorjährige *• mg gehörig verbessert. I < if Kugelstößen ließ sich Lew in (Til- -t>> r.cht nehmen. .Mit 11,17 m blieb er jedoch »>> 1 \'orkampfltistung. während Preiß, i''-* vorher nur 11,22 m gestoßen hatte, bis I ein an den Tilsiter herankam. Burg ,'D-.ü«:-iirg i und Klaher schafften je 11,27 m. I itm, hgainpf kam Burg auf den 3. Platz. Im Diskuswerfen revanchierte sich dagegen' h >., h t r, der mit 33,76 m an di- Westdcut-.lo n k< s,nbatim ( 32,33 m) und Burg I 31.65 ni > 'li utiich den Rang ablief. Spannende Staffelkämpfe. Die sta tiln brachten durchweg aufregende K.ripft. I,i der 4 ■ 100 m Staffel hatten sich J>(i. 13 Berlin I und II , RjF Stuttgart und RjE. Aachen die Teilnahmeberechtigung am Ettdl.iirf erkämpft. Die I Mannschaft der Berliner nahm sofort die jFührüng. Ihr Schlußmann Marx bekam mit-^Vorsprung den Stab, konnte es dann jedoch trotz guten Laufens nichtverhindern, daß Stuttgart durch Ballin und Aachen durch Salmang vorbeigingen. Nach wundervollem härtestem Kampf siegte Stuttgart in’ 46,4 vor Aachen in 46,5 und Berlin in 46,5. Die 4 - 400 m Staffel war den Berlinern nicht zu nehmen, wenn sich auch die Aachener mit bestem Können zu wehren verstanden. Mit dem t. Mann gingen die Berliner klär in Führung und Voß vermochte als Schlußmann Fröhlich, der für di« Berliner als Letzter ref. nie zu gefährden. Zeiten: 3:44,6 gegen 3:13,7.- Berlins 2 Mannschaft Wurde >n 3:59.9 Dritte.. Klabers Bestleistung im Sechskampf. Einen scharfen Kampf gab es im Sechskampf, bei dem der Titelverteidiger Preiß (Breslau) infolge Verletzung ausschied. Kiaber war in seinen Leistungen am gleichmäßigsten und wurde-mit 3178 Punkten Mehrkanmfmeister 1936 vor Lewin (Tilsit), der auf 30IT Punkte kam und Marx, der es am 3033,70 Punktebrachte. Unsere Frauen immer besser. Am erfreulichsten hielten sich unsere Frauen. D Le Berlinerinnen dominierten durch- Am Sonntag, den 5. IJuli wurden bei guter- Beteiligung und schönstem Regattawetter eine Ruderregatta dies Wasfcersportverbandes des RjF. in gewohnter Pünktlichkeit abgewickelt. Der Verlauf der Remten bewies durch die Schärfe und Verbissenheit, mit der gekämpft wurde, daß alle Mannschaften eisern trainiert hatten. Fast alle an der Regatta beteiligten Ruderer hatten noch keine Rennen gefahren, da durch die ständige Auswanderung die Stammannschaften der vergangenen Regatten nicht mehr zur Verfügung standen. Die Kräfte waren daher viel ausgeglichener als in den (vergangenen Jahren. Sieger in allen drei Rennen blieb der jüdische Ruderklub „Welle ••Poseidon“. Der Verlauf der Rennen war wie folg* 1. Rennen: Riemenvierer für Herren (Strecke 1500 m). Sofort nach dem Start entwickelte sich ein scharfer Bord-an-Bordkampf zwischen Helvetia, \X'elle Poseidon und Frankfurt a.* O Triton fiel gleich von Anfang an leicht zurück. Ohne sichtbaren Vorteil kämpften die Boote verbissen bis etwa 100 Meter; hier fiel Frankfurt zurück und mit etwa 2 Längen Unterschied vor dem übrigen Felde kämpften sich Helvetia und Welle Poseidon dem Ziel entgegen. Am Sportdenkmal führte Helvetia mit etwa I>Längen. Die schwächere und kleinere Mannschaft von Welle Poseidon mußte den körperlichen Nachteil durch schnelleren Schlag und bessere Technik ausgleichen, und es gelang ihr, die Helvetia-Leute kurz vor dem Ziel abzufangen. (Die Mannschaft des Siegerbootes von Welle- Poseidon bestand aus: W, Neubauer. O. Neubauer. H. Rosanis, H Schefftel, Steuer: Vogel Zeit des, Siegers; 7.39' Min. weg und gewännet sämtliche Meisterschaften. Elisabeth Kann ist die beste Sprinterin des Sportbaides. In glänzendem Stil erreichte sie über 100 m mit 13.1 den bestehenden Rekord, weit vor Else Levy (Aachen), die in 13,8 Else Qstrouska (Frankfurt a. M.) auf den 3 Platz verwies. Magda Alsberg und Hilde Finkensjein, die im vorigen "Jahre das Feld beherrscht matten, endeten als vierte und Fünfte. In den Vorkämpfen wurde für Else Levy 13,4, für Else Optrowska 13,5 Sek. gestoppt. Noch besser war die Leistung von Elisabeth Kann im 200 m Lauf. Nachdem Gerda Vogel bis zu etwa 100 m geführt hatte, nahm sie die Spitze, vergrößerte ihren Vorsprung immer mehr und zerriß in der ausgezeichneten neuen Bestleistung von 27,3 das Zielband. Auch die Nächstplazierten Gerda Vogel (Berlin) und E«e Levy blieben mit 28.0 bzw. 28,8 noch unter dem alten Rekord Gisela Schneider dreifache Meisterin. Als großes Talent eRipuppte sich Gisela Schneider, die im Hocnsprung, im Speerwerfen und im Dreikantnf Meisterin, im Weitsprung und im Kugefetoßen Zweite wurde. Im Hochspruitg, wo Gr^tel Bergmann fehlte, kam sie mit Grete Hirsch (Bonn) gemeinsam auf 1,40 m (!) und gewann dann im Stichkampf. Dritte wurde mit 1,35 m, Inge Mel lo (Berlin), die pf.ifür im Kugelstoßen \ ielversprechend auf 10,95 kam. Nur drei Zentimeter fehlten zur Rekordverbesserung. ■Zweite wurde hier mit 14,37 m Gisela Schneider vor Lotte Lindenbaum, die 9,51 m stieß. Auch ini Speerwerfen re chte es für Gisela Schneider in Abweseiheit von Ruth Garz Meisterschaft. Mit genau 29 m blieb sie vor Lotte Lindenbaum und T ruJe Seligmann. Zwei Meisterschaften die Staffel nicht mitgerechnet — heimste m diesem Jahr trotz Verletzung — Hilde Finkenstein ein. In ihrer Spezialübi ing, im Weitsprung kommt sie langsam wiec er in ihre Vorjahrsform. Diesmal lag ihr bester Sprung bei 1,91 m, mit dem sie;vor Gisela Schneider, für die eine Weite vjot 4,63 m gemessen wurde und der Stuttga rtnerin Lisa Kupfer blieb. Ihre zweite Meist trschaft erlangte sie im Diskuswerfen. Mit 28,20 m blieb sie vier Zentimeter vor ihrer Kltfbkameradin Gertrud Golde, der "Grete Hirsch Im Dreikampf mußte Finkenstein geschlagen bessere Kugelstoßletstun_ Schneider 115'.. Pun Finkenstem nur auf 111 ....... dahinter - plazierte sich Magda 76C.. Punkten als Dritte.; 2. Rennen: Riemenvierer Jugendliche (Strecke 15CjO m). ls Dritte folgte, sich diesmal Hilde eben. Durch eine erreichte Gisela te, während Hilde Punkte kam. Weit Alsberg mit Neue Staffelbestleisi In der 4 X 100 m Stafl 1 i n eii'n n e n wie erwart. Die Mannschaft, die mit Schneider, Hilde Fräkensit Kann, am Sonntag mit 54ll neuen Rekord errang, ist am Ende ihres Leistungsv deutsche Verbandsstaffel, renz mitlief wurde mit der Zweiten der JSG. 33 I waren die B e r - :t nicht zu schlagen, "erda Vogel, Gisela ein und Elisabeth ,2 Meisterschaft und noch lange nicht rmögens. Die westdie außer Konkur- |7 Sek. Zweite vor Ha F Das Ergebnis Die Reichsmeisterschaften Tag der harten Kämpfe u»l sind vorüber, ein der schönen Siege. .ntsc End. Durch einen Training: mann von Helvetia 2 4: erlitten hatte, war die F vornherein gehandicapt. Sportsgeist dieser Ma Rennen trotzdem zu F Kampf ging zwischen Poseidon bis etwa 600 Welle Poseidon mit ein4 seinem Gegner frei um unangefochten nach Ha Die Mannschaft des Si Poseidon bestand aus: G mann, H. Kurnicker, Engler. Zeit des Siegers spree in 7.56' Min. den Unfall age vor elvetiamaj mschaft Es zeujt haft, e gefahrh Dbersnree m. Hier m Zwisc konnte fahren Dreivon tjaß n hat. und Imachtd I enspu t das Rjennen von dem das Der Welle sich von nnen tse (egerbootep Gliickm . Fischblei 7.45'j M fl Welle Britz- Steuer: Ober- Neue Sportbundbestleistung! Der Hot Sprung zeigte, daß wir auch dort lua stärker geworden sind, um so mehr ab schiedcne Fehlende ein ernstes Wort miß sprachen hätten. Das Diskus wer fenl man, um dem Publikum eine bessere 1 zu geben, in die Mitte des Rasens verlegt-! sich aber für den Abwurf noch als zu weich] wies. Im Kugelstoßen kam Burg aul Konkurrenz auf 12,12 m und der „neue" Ma Lewin, wird uns sicher noch in der nach Zeit beachtliche Leistungen berichten Speerwerfer schieben sich immer wt vor. Nun ist mit Rawitecher ein neuer m] in die Spitzengruppe vorgestoßen. Es bt 1 erwarten, daß die 50-m-Grenze bald ubersch] ten wird. Es fehlen nur noch wenige meter. Unsere Mehrkämpfer sind außerord. lieh stark. Der Sieger Kiaber kann noch «4 aus Besseres leisten, wenn seine Läufe schnL ler werden und er im Diskuswerfen nicht 5I weniger wirft als sonst im \Xfettkamnf. Hervorragend sind unsere Fijauw. Dj, ten von 27,3 und 28 Sek. von .Elisabeth Ka 3. Rennen: Doppelzweier -für Her en (Strecke 15)0 m) und Ober- Jubel der Es sah anfänglich so als, als ob das Rennen bis zum Schluß ein K; mpf zwh eben spree und Welkt, Poseido 1 werden würde der konnten die Herrer von Oberspret Strecke nicht durchstehct , sodaß c er Sie; Welle Poseidon nicht ge lährdet w zweiten Platz entwiche te sich Kampf zwischen Frankf trt. a. O spree, den Frankfurt uiter dem Zuschauer zu seinen (iunsten konnte. Die Mannschaft des Sihgerbootei von Poseidon bestand aus: H. Rosenthsl, H Schall, Steuer: Vogel. Zeit de. Sieger: .8,26 Min; 2. Jüd. Ruderverein von 1925 Frankfurt a. O. in 8.36 Min. , f( Nach Schluß der Regatta wurd: die?reisverteilung durch den L; ndessporjleiter' Kam. Dr. Gidion, vorgenommet — Es ist nun unsere Aufgabe, die Bilatjz. zu ziehen. Wir hatten Pech. Ein regneriscier Mirgen schuf eine schwere Bahi, einen zu weichen Weitsprunganlauf und hi. lt viele Berliner ab, den Weg in den Grunewi Id zu w: gen. 1 Venn trotz des Regens wahrer d der Enmarsihzeit über 2000 Zuschauer si:h zusarimenfa iden, so ist das ein Beweis, daß trotz all« rlei Sc iwierigkeiten sich eine große Gemeinde Berlins zu unserem Sportbund bekepnt. In den Sprints, im Ei Staffelläufen gab es he sind stärker geworden. Bahnverhältmssen ist eine von Salmang, hinter det Lorch kaum Zurückstande». i izellauf rrliche K 1,2 Sek vorzügliche LeiC* Schild, Und entscl eiden Wie *ie in impfe, bei Ballin die erb' Verl Ktaber, Stuttgart, der ten Kämpfe bei der 4mai ten, daß wir auch über det wuchs verfügen. Dagegen enttäuschten Das Fehlen von Henoch die anderen Berliner ohm Das Reich war schwach Kampf bei weicher Bahr Sieger dt s Tages i 100 m-Staffel z|ignotwen iigen Nachdie Mi telstrecklcr. und Bergmann ieß Kampf nöglichk :it, vertreten und olir sind k:ine Zei:« zu erzielen. Aber trotzdeßi werden hier n(t für brauch in Leute heranmüssen. Wirj nächste Jahr neue Mittelstreckler. Die Läiife waren zu schwach besetzt Es ist eine bekannte Tatsache, di Mann andere nach sich zi^ht. Klai witz hat nicht nur einen I starken wuchs herangeholt, sondern auch immer wieder als Vorbild Igewirkt. Besetzung des 5000-m-Laufs ist zi Der Durchschnitt hat sichweitaus Der Wertsprung der M etwas irregulär. Erst am Tage vor kampf war der Anlauf fertig gew. wenigen Sprüngen war [er zerl „schnellen“ Leute litten besonder^ So schied Salmang im Vofkampf a 1 Schild konnte sich bei frischgewi I mit einem Sprung zur Entfalttm; ar nei KLAUBER-WÄSCHE KILAUBER-WÄSC0C ß ein guter; Wiens!;o- JSG-Na :him Re ch Die staike begrüß :n. verbessert. r verlief dem Wttt- ’drden. Nach Ipufen. I )ie darunt :r. >s, und c inner Ba ui bring« n: Salmang, Aachen, wird Spriitermeister und der kleinen tapfer laufende 1 Gerda Vogj sind allgemein vorzüglich zu nennen, und gleich 2 Mädel 1,40 m springen, zeigt. Grell Bergmann beispielgebend wirkt. — sere beiden 17iährigen, Inge Mello und Gistl Schneider sind so vorzüglich und vielseiti daß wir von ihnen, die vorläufig noch mehr Talent als mit technisthem Könnt] kämpfen, eine starke Verbesserung uuanei » So wurden schon aus unseren Schillern sere Meister, und hier und da langte es ai für einen! 2. oder 3. Platz. Die Frucht Schulungskurse und einer guten Trainin, arbeit hat, sich gezeigt. Wenn das Jahr sein wird,: werden wohl fast alle Sp.-irtbui bestleistungen des Vorjahres überboten w Wären d!e> Witterungsverhältnisse günstigrr g. wesen und die Bahnverhältnisse nicht dadur, beeinträchtigt, manche Bestleistung wäre t diesmal schon gefallen. Die Ergebnisse nächsten Wochen werden diese An-i.ht härten. Der Monat August ist der Jugend ge«idmti Zahlreiche!Jugendveranstaltungen sind geplan' Ihre Sieger sollen fähig sein, schon im näcf sten Jahr den neuen Nachwuchs zu stellt. Erst jetzt beginnt der organische We.lisel \r Meister uifd Schüler sich zu vollziehen, ( für jede Sportbewegung unerläßlich i-t. Nod haben unsere Aelteren in den allgemeinen bänden gekämpft, noch siid unsere heutige Meister Jugendliche in diesin allgemeinen v< bänden gewesen. Aber uns|er Nachwuchs un. auch unsere neuen Meister iind eigenes Werk. Ihr Können entstammt unserer Schule, ihre Leistung unserer Arbeit, ihr Sieg unserem Geist. — So werden die, die heute noch Schüler sind, vielleicht im nächsten Jahr schon Meierwint nel tragen. Wir dürfen so mit Stolz festste! len: Unser Nachwuchs ist gut! Immer wehr vermag er die Grenze unserer Bestleistung^ vorzuschieben, immer kleiner wird die Spanne, die ihn von den Besten der anderen trennt Einzelnen von uns gelang schon der Anschluß. Sie sind zum Vorbild geworden. Der Auftakt, der im Vorjahr ertönte, ist »I diesem Jahre weitergeklungen. Die Reicl*- meisterschaften 1936 stehen würdig neben denen des Vorjahrs. Ein Ziel ist erreicht! Eine lebendige Bewegung hat die jüdische Jugend erfaßt und immer wieder stürmt sie vor, n* die Leistungsgrenze nach oben zu treiben und einen sportlichen Fortschritt zu sichern. >» Disziplin und Einsatzbereitschaft, abjfr aucn mit lachender Unbekümmertheit einer kraftbewußten Jugend ist sie hinter der Fahne des Sportbunds zu den Reichsmeisterschaften abgetreten. Wir schrieben im vorigen Jahr b der Vorschau auf die ReichsmeisterNchaften 1936: „Bis dahin haben wir aber noch viel, sehr viel zu arbeiten. Der Dreiklang: ScM- "tungskurs — Verbandskampf — Reichsmeisterschaften — war nur ein Auftakt, Fanal r* weiteren Arbeit. Die Reichsmeistcrschanet 1936 waren eine Probe, und wir dürfen sage«, daß unsere Sportjugend diese Probe bestanden Hat. Wir haben gesehen, daß sie kämpfen und zu siegen versteht. Wenn *'u jetzt die Bilanz des Tages überprüfen, so dürfen wir sagen, daß wir eine gute Arbeit geleistet haben. Aus allen Teilen des R«" kamen die Teilnehmer, überall hatten die Verantwortlichen gut gearbeitet Und penn *r an dieser Stelle von Dank sprechen für.•* und auch für jene, die den Rahmen für dies« Arbeit schufen, so sei unser Dank unsere «jtere Arbeit Siege verpflichten,! verpflichte» Sieger und auch Unterlegene, die Sieger zu“ Vorbild sein, die Unterlegenen zur stetig" Weiterarbeiten. . ,. Die Reichsmeistenschaften 1936 werden wj den Sportbund das sein, was der Sport»»0 aus ihnen macht P'* __ Bilder: 3 aal Dzubes, I mal Abraham, t mal Hermann^ 1 mal Archiv.

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