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Der Schild · 1936-06-12 · 24 (12.6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
24 (12.6.1936)
Date
1936-06-12
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 - »t. 24 LeeSMW ■lE»AU8QEBElti REICHS8UN0 JÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. 12. 3ni I Die Ernährung des Sportlers /(k««. d,. p FHdber, den Bntrai. „Hygiene des ,m< gleicher Fed,- in Nr j'2 Nieh fSp .rt-U orbti.u-nra l>u Frn-iiiruntj wt ein wichtiger - Teil der gemeinen Hy^icue." Oie N.ihrung soll hi - kantltiieh das cum Ki.rper Verbrauchte und \U'j,csdiiedetie ersetzen- Mit jeder körperlichen Tätigkeit steigt :e nach dem < irad der Vr.strengtm.' der Verbrauch, also auch die 'ir«:li$ ih' n<'*w, udigcn t.!>at/i>. nicht nur die .Menge, -••ndern luch ./ie Besch a H h; 11 der Nähr u tt g mu-> sic« niensit.it der .Vrl - ,t ,1 hu;,. l.’tisere nach :< N'.iiiriiii stoffen utel >I,z n su.li du aus r» 1 h-n Nuhrung--- die Ei weilte. r.\ i.N.■:> dr.it nd die E Vit.,nulle. r >..!'.wera»c. vv:vP’i»,t‘r >' t lei« sind heil Tatlu.tli; Fett-, ja» W.i«,-r Keuusc Sal/i ~.in/ii:ii,ss,.if:-. die sugenannten w . . ' ist .-esonders tur . als n h tur irtlcr, sehr k-n ifhaitiger N ,hr>tott. Es ist eütii.U'ey in den Vogt', eiern. ini den Hulienfrin hten. Kette Nahrungr »tte. -Oer Nährwert ne; ptOn/lichen Fette ist.zicm- WK'.itig tur den Sportler ist die e. da . die Fette de-to leichter cerlind desto Iv-scer - isnutznar sind. ,< er ihr Schmelzpunkt Nt. Also ist z. B hek. : üulic'icr :ls . das Fett de- und St j.s.o. c. I g. >h, 1, .C..1 h f ,i i'Che;. 1 ).e Vertreter der h" - nd > tu: : .e -t rin Ui '■'.Mehlarteit . >j die /u k-rarten.; wende.: \V ,■ hlehvdralc ellule-e (Vegc- I »!> für unser ist im in - in i n j t;:s-; N;,a: i.lprr. 1. lieg 11. ii.u;, .. im die sein .i n Na'irmu-imttehi! ereits : r .Meng* enthalten, t s bedarf •ff -ding' - hemderen Zutuhi het'n. Nur wen durch stark, ilik’ *n. . i gröiiemi I laueren ,.r-!* i e arserecrliist eintr^t. e Ii Trinken ersetzt werden, o i h \i;stroeknnng der tiewrhe notwendigen ‘Salze ender .Menge ir der r: uiidcn. Ei« r , üger Oebinaekskc rrigeii' ■ Zufuhr e in Sulz! . - \it-chve cm:: \;ng '-=»:■ n. ist daher für den O e Erg uizuiigssielfi e Nahrung»-''die im eher uii. ■’-ihenr!: h inr i-.cas, \ i'uüiinm.iiige' .Mj|ig» ikrarkheiten ie-ri.i. iMi hfge Vitale,:- t -n i icaiuscn. Tr : hielt, :m Lehern di n Nieren In der nuni:uh lange- Je '-Kttusen werden eiuUe' und oft mit «•—en Wlch’ig ist. der Kartoffel durch w 'den e»i. st niturlkh auch n N'.iiirung-stoffeii v-rri;- Vu. ii -ho -n:.; in . ' l^l i;:.- iiir Na:::tl y; - s r.- •. t i > •*. rk^n: ' 'i. iv;! hü. lu~ 1 .: te - ü ■ :i . i i - "Icr i' .; v r: ’ eil. 1 \ , t n m i n - >; d Lein l’:.. 1 :•* 'i -i IUU-. J ii i' i :n r TO, u: :it b- ^tiii ür,‘ 'K'Jfv it B-rii iitli.i'tcii in < üison »!f':. ’ '> 5 -! ihil \ it.:: U- K Hi*».1 T'Tt* :.r,»t '! : . .v, * Hi •‘.ur -... U :i gemischte Naihrung am zuträglichsten. In de^ Nahhing des körperlich w enig angestrengten Menschen sollen die Kohlehydrate (Vegtfabilien) mehr vertreten sein, als die Eiweiße und Fetfe zusammen. Bei schwerer Arbeit, also auch beim sportlichen Training, wirtl-der Eiw'eißbedarf größer. Oer Sportlersoll z aber trotzdem auch im Trainmg immer noch mehr- Kohlehydrate als Eiweiß zu sich nehmen, also als alltägliche Nahrungsmittel Vollkornbrot, sonstige .Mehlspeisen, "Reis, Kartoffeln, grünes Gemüse, rohes Obst bevorzugen. Sejpeh vermehrten Eispeißbedarf soll «Gr lieber mit dem besser ausnutzbaren Eiweiß des Tierfleisches'als mit dem der Hulsenfrochte decken. Zum sparsamen Erweißverbrauch gehört, daß nur etwa 3 mal in der Woche Fleisch als Hauptmahlzeit genossen wird! Ebenso soll der Sportler mit dem Genu&Jvort Vogeleiern zurückhaltend sein. Der Fettbedarf ist besser durch die leichter schmelzenden und bekömmlicheren Fette, wie Butter und Schmalz,' als durch das Fett iin Fleisch zu decken. Letzteres ist infolge seines . höheren Schmelzpunktes schwerer verdaulich und belastet Magen und Darm. Als .^uJgle ch des -etwa vermehrten Wasserverlustes kommt nur Wasser in Betracht. (Darüber -s Jäter). Daß der Sportler im Training jeden A'l k o tro 1 g e n u ß, also auch Bier, vermeiden muß, ist allgemein begannt. Der zunächst belebenden, anregenden Wirkung des Alkoh als folgt bald Erschlaffung und verminderte .eistungsfähigkeit. Erfahrungsgemäß führt regelmäßiger Alkoholgenuß leicht zur Steigerung des Konsums, zum Alkoholmißbrauch Dieser Mißbrauch.-verursacht »chwere gesundheit iche Störungen Wie den Alkohhl stillte der Sportler auch den Nikotinger uß ganz vermeide'n. »ehadlich -sind beim Rädchen nicht nur das Nikotin, sondern auch die Verbrennprodukte. I >er Raucherkätarrh beeinträchtigt die Atmung und behindert dun h Schädigung der Spei- - ■- Idrttsen die Mun Jverdauung (Umwandlung der unlöslichen Stärke in djpn löslichen Zucker). Ziis'ammentassend sei wiederholt, daß auch für den. t r a i n i erlen d e n Sportler aus tierischen und ptlaiizlichen _ Stoffen gemischte Nahrung am zuträglichsten ist. — Dabei soll der pflanzliche Anfeif den tierischen überw legen. Unleugbar ist, daß bei gewissen 1 lauerleistungin einzelne reine Vegetarier große Leistungen vlollführt haben. Aber nur Wenige könne»! die großen Mengen, die bei der reinen vegetabilischen Kost, besonders zur -Deckung des Eiweißhed^r-fes, erforderlich sind, mit ihren Verdauung sörganen ohne Beschwerden bewältigen. Ganz besonders zu warnen ist vor einer Umsfel ung auf rein-vegetarische Kost während der [Trainingsrtit oder kurz vor einem Wettkam äf. Der menschliche Verdauung»apparat bedarf einer allmählichen, langsamen- Gewöhnung an diese veränderte Nahrung. Während |dieser Uebergangszeif ist der Organismus zu größeren Arbeitsleistungen nicht fähig. Was von der vegetarischen Ernährung gesagt ist, gilt noch in höherem Maße von der Rohkost. Diese ist in geringen Mengen, also als Zukost, auch für den Sportler infolge der in ihr unverändert enthaltenen Vitamine sicher empfehlenswert, aber als Hauptnahrung wegen der schweren Verdaulichkeit und starken Ueberlastung der Verdauungsorgane zu verwerfen. Einige Worte noch zur Nahrungsaufnahme \or dem Wettkampf oder vor dem Beginn eines schweren Training. Bet vollkommen leerem Magen entsteht leicht ein Schwäche* gefühl, dagegen verträgt der volle Magen ausgiebigere Körperbewegungen nicht und reagiert darauf mit Unbehagen und Uebelkeit. Also weder absolut nüchtern noch unmittelbar nach einer Hauptmahlzeit trainieren oder zum Wettkampf antreten! Das für viele Menschen unerträgliche und schwächende Hungergefühl während einer über mehrere Stunden sich erstreckenden Hochleistung (Sportfest, Turnfest, Hochtour, Skilauf) wird am besten mit kleinen Mengen Schokolade, getrockneten süßen Früchten ’ (Rosinen, Feigen, Backpflaumen), Keks, Zwieback beseitigt. Eine ganz besondere Rolle spielt der Traubenzucker, weil er eine stark anregende (stimulierende) Wirkung hat In größeren Mengen belästigt er aber den Magen und beeinträchtigt dadurch den Appetit für die näch dem Wettkampf fällige Hauptmahlzeit. Der Durst soll währenddes Trainings oder Kampfes nicht durch entsprechende Flüssigkeitsmengen (Belästigung durch Magenüberfüllung), sondern durch rohes Obst, Aus» saugen von Zitronenscheiben oder auch durch ’ Mundspülen mit . kaltem Wasser gemildert werden. Erwähnt sei noch zum Schluß, daß natürlich auch der Sportler die selbstverständlich hygienische Forderung, nämlich die Sauberkeit der Nahrungsmittel, die Sauberkeit der die Nahrung zubereitenden" Hände und seiner eigenen Hände beachten muß. Leichtathletik Ein leichtathletischer Schulungskurs in Oberschlesien wurde unter Leitung von Sportlehrer P. Y. Mayer, Berlin, durchgeführt. 36 Sportler und Trainingsleiter waren freudig dem Rufe ihres Leichtathfetikobmannes gefolgt. Eine Einführung in die „Hygiene der Leibesübungen“ eröffnete den Kurs. An Hand einer ausführlichen Gliederung wurde der Einfluß der Leibesübungen im allgemeinen, den der Leichtathletik im besonderen auf den Körper des Jugendlichen, der Frau, der der Sonne, der Wärme, der , Luft, des Wassens auf den Wettkämpfer erörtert. „Schwitzende Arbeit“, Ermüdung und Ernährung, Funktion der Kleidung wurden besonders behandelt und so die theoretischen Grundlagen für die am anderen Morgen beginnenden praktischen Arbeiten gelegt, die dem Kursleiter durch das untrainierte Material erheblich erschwert wurden. Trotzdem wurden alle Gebiete der Leichtath gestreift. Die Trainingsleiter] begannen einer Körperschule, der dann eine sehr | strengende Laufschu'e folgte] e denen „Wurf und Stoß“ und die Sprünge fo Nach einem gemeinsamen Mittagessen f3 eine kurze Ruhestunde auf dem Sportpi Ehe Abnahme für das Leatungsahze1 gestaltete den Nachmittag zu einem iml visierten Sportfest vor den Augen einiger] schauer. ] . Dem gemeinsamen Abendessen schloß eine schlichte Abschlußfeier irr) Sponhuml Sportgruppe Schild-Beuthen an. Schwer die Arbeit für die Aktiven [und groß herzlich war der Dank der lungen Sp für „PYM“, den sie in wenigen Wt wiederum in Oberschlesien zu begrüßen hol Hockey Hamburg siegt weiter. Die Hockeyelf von „Schild“ Hamborg weihe ta und spielte dort gegen eine kombinierte Mann*haft| JTV. 02 und des RfF. M.-GUdbach.l ~ schönes und faires Treffen, welches die E* Rib M I stock technisch < überlegenen Hamburger 2:1 gewinnen konnten -ael man die Pause torlos erreicht hattu. Cm dritte«] der Oiste wurde vom Schiedsrichter, nicht im-rkant [ Vorschau Sonntag, 14. Ju^l Aschaffenburg. Fußball: AJTuS A^chaffenburg AH furl AH. Berlin. Endspiel um die Rekhamalsterscbaft Handhjtt Iphr. >e Yi I" i legmn 0 I hr, Enfcchndun^k; d spiel gegen Sportgruppe Aachen. JNati am &chafer«ee. Beginn: 17.15 Straßenbahn: \\ 35.11, 61, 141 Eintrittspreise: Schüler und Erwerhsk *i Pf.. 1 Platz 75 Pf. Vorher: 1410 Uhr Fußball JSG 11 get»<n Cr 16.15 L’hr Frauen JSG. 31 gegen Cr^feld. /» um die Reichsmeisterschaft Frankfurt a. M. Lekhtathletik'Meisterachaften des Landesverbandes west auf dem Sportplatz des TSV. Schild Frankfurt] Hurhramwrihrr. Heg in 14.10 L’hr Fürth. Leichtathletik-Meisterschaften des Landesverbandes f . auf dem Sportplatz des Jtus Fürth, Karolio«n>tr unter Teilnahme wiirttembergischer i «-«fhtathkrten.' BtJ 0,30 I hr. Endkämpfe: 14 30 Uhr. Hamburg. Leichtathletik-Meisterschaften des l.afdriverbandr- Vest auf dem Hindenburg Sportplatz Beginn ihr kämpfe 1130 Uhr, der Hatiptkimpfe U Uhr. Wiesbaden. Fußball: Verbandsspiele der „Arbeit*?ci Mainz 1 und II gegen Rar Kochba \ im Fußball. Handball: RjF. Mainz Damen gegen |Bar Kochba Fr^ furt Damen. emeinv-hal" Frankfurt I Hauptschriftleitung und verantwortlich für den redaktionellen Dr. Hans Wollenberg, Berlin-Wilmd dort; für den Anzeigenteil i Dr. B e n s k i; Berlin W 50. — Druck: Bucbdruckerei R. Scherk, Berlins D.-A. I. Quart. 1936: 16492. 4» [ Altenburg 1[ Kaufhaus M. 'S) S. Cohn Altenburg in Thüringen [ Bremen I Kaufhaus des Westens Bremen / Bremerh&vener Straße 7-9 I Freiburg /. Br. 1 MAX BAR Ketserstraße 48 Feine Lederwaren [ Hellbronn 1 JhreBezugsquellei BrüderLandauer I Karlsruhe ] L. J. Ettlinger Werkzeuge [ Leipzig i! 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