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Der Schild · 1936-06-05 · 23 (5.6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
23 (5.6.1936)
Date
1936-06-05
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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fr""1 DrrSehtw UWP JODWOHK» mo—TtKOAflM E.V. N». » AM \ttct n«(m taten taijkjpn Bttta. Orftfr tut. htnumm •«iffe, Milch,, tn Samt »ihn»,,» Brait«, gut l)»tm B«V« g /—i« fügung. Ansprache, wurden geh kameradschaftlich« Verbundenheit besonder» hingehalten, die aus die hgebung und Rechtsprechung »elche» Fäll,» ist der Serj loi ...,-r-, tvaitv, ii«/,U Vf|V»V<i4 I^IIU wiesen. VI» gegen 7 Uhr Abend» die Bortrag»- foljge beendet war, waren all« Anwesenden erfüllt von dem Bewußtsein, im Kameraden kreise einige Stunden verbracht zu haben, di« sie al» «in« Nein« Nachfeier von Lag Baomer. wie einer der Redner bemerkt«, anlehen sollen. P St. Franz Rosenzweig ju nennen sind Di« Erforschung de» jüdischen Schrifttum» erfordert die intensive Arbeit »ine» ganzen Leben». Die Ctt». gruppe ist Herrn Dr. Kronheim für seinen in. halt»reichrn, klar an zelegien Vortrag dankbar lichtm Interesse szinen ebenso aurfükrlichen wie Berlin und Mark Ansicht« rechtsVirKsam^ t aus Nordwestdeutschland (in Aejch»arbeit,grricht^ hat sich zu Irage. ob rechtrwirksam auf Tariflohn per- •aten kann, in einer au»sührlich begründeten -id«ng vom 18. März 1936 <R.A.G. 296/35; nit in der Deutschen Justiz Rr. 21, Ws geäußkri E» kommt zu folgendem trllprechend dem Urieil de, Reich»arb«it»g«r>chl» U. Juli 1935 wird nochmal» dargelegt, daß Ehrend eine» bestehenden Brbeitroerhällnisse» ^-'prochene Verzicht aus den Tariflohn recht», itfijm ist. Dagegen wird «in nach Beendigung ArbeilroerhäUnitse» abgeschlossener Erlaßiber oerdienlen Tariflohn (Tanflohn- /grundsätzlich für zulässig erklär«, xnn der nachträglich abgeschlossene Erlaß. :tg in sozialer, sittlicher oder in anderer Hinwchl einwandfrei ist. kann «in« Nichtigkeit kriotz-vertrage» oorliegen. Die» wird ins- «re dann der Fall sein, wenn der Beschäftigte Abschluß de» Erlaß-Vertrag«» unter einem .östlichen Druck stand oder sonstwie in seinen tließungen gegenüber dem Unternehmer ge» 1 xii Ein Verzicht auf Tariflohn wird ■t iimner nur bann oorliegen, wenn der Berstende bei der Erklärung, kein« weiteren An- ,baden, leine tariflichen Ansprüche kannte -'lens mit ihnen rechnet«. Dr R I. f ckr mnd llu der Frontsoldatenjung des Auslandes Die Htldtngtdtnkfnte i» Budapest. tzedepefl. t i< am Heldengedenk-Sonntag von to Pestei I r. Kultusgemeind« und vom Pefter ßügen hierein veranstaltete Gedenkfeier für di« Mqen Krsallenen in den Arkaden vor dem felnUenvel fand unter starker Beteiligung statt, fw Difyier-abordnung de» Honved» und Platzdmondo», die jüdischen Offiziere und Mann- Wen der Kön.-Ung. Honoed, «in« Ehrenkom- Mrie de- Fronlkämpseroerbande» u. a. nahmen » »er Feier teil, be: der Herr Oberrabbiner Ir. fett dii Gedenkrede auf di« jüdischen Gefallenen in Weltkriegehielt und Gotte» Segen auf da» m Llute der Helden geweihte Vaterland herab- >cki Die Feier schloß mit dem Gesang der ferne > Zehujährige» Jubiläum. Hamburg. Am 9. Mai beging der Lande»- verband Rordweftdeutschland im RjFi durch einen Festabend sein zehnjährige» Jubiläum. Der Abend war entsprechend dem Tage al»! Lag boom er- Feier au»gestalte«. Der groß« Saal' de» Eonventgarten» war dicht gefüllt, und zahlreich« Gäste au» den Ortrgruppen waren nebeu den Sportrgäften au» Stuttgart und Berlin amvesend. Der Vorsitzende, Kam. Dr. ll r i a» eröffnet« die Veranstaltung Mit einer zündenden Ansprache, in der er auf die Ziele de» NjF. «inging und betonte, daß die, die im Alltag in eifrigster Arbeit sich betätigten, auch da» Recht hätten, in einigen frohen Stunden dir grauen Sorgen zu vergessen. Landesspottleitei Kam. Julian Lehmann degrüßt« die Sportgäste au» Stuttgart, Berlin und Bremen und überreichte ihnen' Andenken an diese Tage der sportlichen Kämpfe, die am folgenden Tage beoorständen. Im weiteren verlaus« de» Abend» wurden unter dir Anwesenden zwei Mittelmeerreisen verlost, weiche die Deutsche Levante-Linie freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, wa» sehr zur Hebung der Stimmung beitrug. Der stimmge- ' wollige bekannte Sänger Earl Wagen«r, der zwischen zwei Ausland»engagement; r» sich nicht hhtl« nehmen lassen, vor den Kameraden seine Kunst zu »eigen, sang unter großem Beifall Opernasien. Man darf wohl sagen, daß der RjF. mit diesem Fest, der einzigen derartigen jüdischest Veranstaltung in Hamburg seit vielen Monaten, im jüdischen Leben Hamburg» sehr irpiäsentalip hervortral. Ort»gr. Bager«. Zu Beginn de» Mai fand im Brüderoereinshati» eine "gesellschaftliche Bei anstaltung statt, deren Ertrag zum Belten der Kriegsopfer und nol leidenden Kameraden de'llimml war. Mit Befriedigung und Danl ist die starke 'Beteiligung und di! Opferfreudigleit der Kam: raden und ihrer Ungehörigen feltzustejlen, danl lebsnsgetreuen 'Schilderungen der jüdischen Bevöl kerüng Amerika» in wirtschaftlicher wie religiöser Beziehung und der evtl, bestehenden Auswande rungrmöglichkeiten. Herrn 4fa lsaddiner Dr Särkfser danken wir an dieser Stelle nochmalganz de lorwer» für seinen wertvollen Borträg A R Berliner »ameravschastsabenve ^un« 1*06, adendt k..V> Ubr. Oitifflruppf Nord: Vruni^rn: -Rittwocd. tcn 1" »m Xeftauranr Namler Namlrr strafte K .... „ seltzustelle , derer der schöne Zu eck voll erreicht werden konnte .So war die „Herm tan-Jstiburg-StiftUng" in der Lage, den dedürfti >en Kriegsopfern und Käme raden «inen «rneuttn Bewei» tatkräftiger Käme radlchaftlichkeit zu erbringen. Die Spende erfo gte dann anläßlich der ersten Jahr zeit nach unserem unvergeßlichen Bor sitzenden Kamerade Hermann Isenburg, den ein-tragische- Gr'chick bei einem Kamcralschalt: abend por einem J»dr mitten^ au» unstren Reihen gerissen batte. Am Sonntag, den 17 X Mai. war di« Ortsgruppe aul dem Friedhof in 'Weißensee angelreten; auch di- BorsitzendeN und andere Ka m,raden ueiterer E-erli-.er Ortsgruppen hatten sich zu dem Akt de» iiedenlen» eing-funden. der an dem Grabstein uns» er aerlrlichene i Hermann J!cn bürg stattsand. S -in Nachfolger Kam. Richard Fraenkel rief ihm Worte de» Treugelöbnille» nach. Herr Oderkantor Davidsohn lang da» EI mole rachamim und sprach ein Gebet, Kam. Paul Abraham da» Kad »sich. linier Führung der LB Vorsitzenden Kam Eallinann fand danach noch ein lurze» Gedenke, aus. dem Ebrensriedkoi statt Bei einem weit ren Kameradschäft»abend -im Brüderoer«in»kau» prach Herr Rabbiner Dr. Ban der Z n l über l a» Thema ..Wendepunlte im Judentum", ein fel lelnder A >riß de» jüdischen Ge schicht»wege», dee, a irlung-voll dargedracht. bei den ^eßtrke Vbrft und Ä)eldondairnn Olenotag. den lö. r> . [ im />orv^tttosaa!, öopdt»!«ale. ^opbtenftrafu 17 1-. den 1^.6., Nxsrau rant tz^adel, Neue Dromeaade 3z II.. am /»ackeschen Marie. . j - — n, tn d<n <entordla ran'rattui»- 2>tpmar«^alcn.?.'cn» > i: edend.D nippe Oft: den i .tcftfaUn, Andreapfrrasie M t?onnadend. den comntfrVfr «um trmVrfr [ÄtK«fopf<r. ebenda | kR'Nword. den .'1. »- . ebenda, t^e^rk Andrea«: <»N««ruvpe Stegfried: ^ittit . rane Aefrer. , ,7^n'rcnoeravtan i^rfegruppe Dgpern:?onner»?I , uu Bnrperverein«ba,f« strafte lld ^rf»gruppe Ttergarre»: \ der Äonbitcrct?>ania r>e^«gruppe Sttd: i^oiu.iä D Neftai, a. den N. e. und 2^. o .'vrer ^aat». rruriürften d.n - B und 22. t*., m en. iracr ^rrakre li». und *2 d. ln den Aus Kameradent- und Familienkreisen johlreid) trjchienenrn \ Kameraden .^ame Bayern i IFür unsere Kriegsopfer >«»heiM. Am Spnntag, den 17. Mal, fand m lese Liedcrkranz «in Kameraden-Nachmittag «il stasfee und Kuchen für die Krieg»» «ileradteilung der hiesigen Ortsgruppe stll. Die Mitglieder der Krio waren Gäste der krvgriippe. Auch di« Angehörigen der j Kamtnid sowie Hinterbliebene gefallener Kameraden >«m> erschienen. Der Leiter der Kri«g»opserabt.. *•» Aoderich Schwarz, eröffnet« di« Beran siitmg. auf die Arbeiten seiner Abteilung hinder geiallenen Kameraden mit einer Minti de» Schweigen» gedenkend, sowie diran. «eenden Vorstandsmitglieder, Kameraden und Uh begrüßend. Der Mannheimer Bezirk hat Ui>. Kriegiopiermitgtieder, darunter 28 Schwer- ^"tbelchädigle zu betreuen. Eine Füll« Arbeit < sich aus der Tätigkeit dr» Borsitzrnden. fo « in, mustergültiger Weise erledigt. « folgt« tin bunter Nachmittag, ausgefüllt mit «nisten, teil» heiteren Larlräaen. Al» Anfungierie Kam. Lilienstein. Nicht nur M>t- », sondern auch an Theatern früher tätige st« Pellten sich uneigennützigerweile zur Drr- Mü»che». Aus dem Kameradschaftlichen AdrnI vom 11. 5. 36 tonnte die Ortsgruppe den Landl fportleiter von Berlin und Mari, Kameraden Dt. i Gidion begrüßen. Er berichtete über die Ar. i brit de» sportbunde» undfeine Bedeu tung im jüdischen Sportbetrirb; für seine aufschlußreichen Ausführungen dankten ihm di« Kamerad«! durch ihren Beifall. Nach einer Aussprache über diesen Bortrag be antwortete Kam. Dr. Otto Weiler einige Fr« gen au» dem Kreise der Kameraden über die Arbeii in der Gemeinde. Er fand, wie immer, aufmerisam« Zuhörer für seine trefiiichen Slizzen. Einige Tage nachher raffte der Tod einen unserer besten Kameraden hinweg. Kam. Hermann G e r st I « erlag einer kurzen, tückischen Kranlheit. Kam. Dr. Ernst Dispeler widmete ihm an der Bahre ehrend« Worte der Treue. ratenfrauen starle.i Bei:'a!I >a.id Der letzte Kam radschait-adcndim Mai. >ntt Donrerrtag. den 21. 5., gab zunächst dein Ort-- gruppe.ivorsitzenden Gelegenteil zur Bckanntgabr de» letzten Rundsch eiben» der' Bunde»lertuag über di« Auswanderung-frage, deilen Jnbalt von dem dicht gefüllten Sac le mit höchster Ausinerklamlcil «ntgegengenommen ourd^; '«.» folgt! die verr'slich tung von ra. 2-3 n^ueingeireicnen Kameraden Der' gesellige Teil brach Frau Bur.in. eist freundlichen Appla ng da» A Ergänzung Witz unv e gesanglich« Darbietungen von tünstleri-chst Genuß, der in ü» ausklang, und als heitere uftreten Herbert Zerniks. dellen Flehiuge« iBadenZ. zn Mai 36 feierte ufl'tr Kamerad und Gr ippenleitcr, H e i d e l --- berge r mit seiner Ehesra da» Fest der silderNcn Hochzeit. Wir gratulieren ihnen von Kerzen, da uiser Kamerad überall, wp es gilt, seinen Mann •tiilt. Er ist »ugleich Sünogogentat und Hilf». vörbeter in un-erer Gemt-nbe. - S«niiäi»rai Dr7 Jacob-^hn, Berlin. Schönbauser Allee 187. tonnte am 2y Mai seinen 70. Ge dürtstag te,zehen. Kam. - -Jarobsobn. der über ein Jahrzehnt o«m Bunhe rsingehörl. war EheiarzI eines Feldlazaretle».' ist iJ;ihader des E. K. l. dr» E K. 2. de- Ehrenlreuz^s mit Schwertern und de» Mililarverdienlilreuzei. Er.zourde al; Ober- Ihabsarzl mi: der Berechjgiung zum Tragen der llniform nach dem Ktiegje au» dem Heeresdienst «fitla'lcn. . j Die Ortsgruppe Br-uzlhuer Berg und huch sein Bezirk Wörth konnte iben nur aus »christlichem Wege die Glückwünsche uderinitleln. da Kamerad Jaeoblohn an seinem Ehrentage fern von Berlin war. Auch an dieser Stelle un»ern herzlickrn Glück wun-ch und «in weitere» Wohlergehen. ,1- Laune dps Auditorium in bette Zkim mung versetzte una sich, lebttaften BeifaU errang Westdeutschland Bielefeld. Aus einem Kameradschastsabenb ani 23. 5. hielt Rabbiner Dr. K r o n h e i m einen Bor trag über „Jüdische, Schrifttum". Er beschäftigte sich besonder» mit dem Talmud, der fast «in Jahrtausend jüdischen geiftigen Leben» wieder-' wiegelt Der Talmud ist da» theologisch« Eorpu» juris de; Judentum», wie Leopold Zunz «» augedrückt hat, er stellt ein« Universita» lileraruni dar. Von größter Bedeulung ist, daß de» Talmud vorschreibt, daß da» Gesetz de» Staate» oberste» Gesetz ist, und da» kein Unterschied in der Seeaal et Hit zwischen Juden und Nichtzuden gemacht wird. Jeder außereheliche Dlerkehr, zwilchen Juden und Nichtjuden ist verboten. Der Schulchan oruch, ein Kommentar zum Talmud, entstand lm 16. Jahrhundert. Der größte Kommentator der Talmud» ist Raschi. -- Zum Schluß erging sich der Nedner lurz über die Bedeutung Mose» Mendelssohn», er verwie» auf die Epoche der Neuzeit, au» der besonder» Hermann Eohen, Martin Buber und Oet»,r. II«, reich erschienenen rungen, die Kam, jährige Etatberichr tantenoersammlung, trage über die „? Gemeinde" machte, die sonst fo trockenen ein Bild von den größten jüdischen lind, wie auch von sie bewältigt werdejn die geplante Krieg den interessanten -n. Gtlpannt lauschten die zahl. Hesucher den fesselnden Austzuh Wilhelm M a r c u «. der die», erstatt«! der Berliner Repräsenin mehr al» einitundigen. Vor- Ausgaben der Berliner jüdischen In seinem Munde .gewannen Zahlen Leben und eniwarfe» gewaltigen Äufgaden, die; der ^Gemeinde Deutschland» gestelll der °Art und - Weile, in der - Mil einem Hinweis aui ^oofersahrl Ichloß der vorlitzende Abend. I B«rlin-K«rl»horft. Han| Juliu» Golde. Krie,,-- fteiwilliger und Frontlämpier und Mitglied der ^rtsgrupp« Köpenick leging mit seiner <»»itlin am im« .« Gvllingkn. Un'cr larf lieb undjetzizer erste.- vj W 6 1 f f U,iel)t an Hochzeit Wir gratulicreis fchkn ihen und deiner Fam Oet»gr. Ost. Ans anstallete die „I L i ch t, n b « r g" Allee 56, eine L« ringkbUdrir Krankt". «Mischt Bühnt Bttlin" dtim RjF. D>« vkrlmer Ori«g:upp, Prenzlauer Berg AjF. hat r» unternommen, ihren Kameraden , EL;um ersten Mal eine Theater-Aus- 'uninz zu bieten; nicht ein« Jmpr.oisation oder! Laienlpikl, sondern «in Meisterwerk de» flafli- **« vübnenrepeitoirr», Moliöre» Einaedildet.-n «ulen, von Beruf»darft«IIern aus die Szene ge- WB Ue sich als „Jüdische Bühne' Berlin" im «chrvelband der Jüdischen Kultur-Bünd« tapfer dfoümengefunden haben. Die Akustik der Sophienau erwies sich al, überraschend günstig, di« «foenverhil,nisse sind selbstverständlich mit denen regulären Theaterbaue» nicht zu vergleichen, **9 stir da» auf Einhett de» Orte» und der M «fgebaute Stück ausreichend. Entscheidend war , 7^'dleit der Einstudierung (Spielleitung Ernst Besenb a u m-Roden, und di« frisch« Svitlfreudia- « uät d« dir Darsteller an di« oft «ntbehrie ung ihr« Kunst heranaingen. In d« Titelte Fritz Ritter " ' ' ' ^7 «uie Frttz Ritter sich 'fühlbar nach dem ^nzeßlichen und un«reichoaren Argan Mar au»genchtet; an seiner Seit« lein« RfelM «I. fo* .. “ * OU die groß« Künstlerin R»s« Bur. chtenftein. Toinett«, da» Schicksal Vier ' .... p..» w IV «WUHUII fott» WMf.** ienstrnädchrn, war bei Erna Tod» n den besten Händen, ihr ukl»r«»altck »nt wußt« sich Sonderdeifaii Srene zu erzwingen. Di« reizrude Franziska Okmiansky, di« kleine Anita Rieb in ihrem burlesken Auftritt, Werner Hinzelmann in dem Kabinettstück der Brautwerdungsszene, Georg Jarvbsodn < Johns und Herbert Meyerowitz al, Aerzke, Heinz Kahnemann, Herbett Ha»k«I, Klau, Bttil, mit allen Attributen de» Liebhaderfach», und der statiöse Simon Sainske <Erich Walter) führten da» unsterblich« Stück zum vollen Erfolg. Man kann sich defen Ssil in der Gesamtwirlung ander» vorftellrn, so daß die psychologisch« Feinheit und menschliche Weisheit der Komödie mehr transparent wirb; aber «enn dies« Aufführung hier auf einen lauteren, derberen Ton abgeftimmt war, so gab die Stimmung, mit d« da» Auditottum mitging her Spielleitung recht, und der stürmische Schluß-Beifall drückt« sein Siegel darunter. Di« Beteiligung der Kameraden unh ihrer An< gehöttgen war außerordentlich stark und ließ erkennen daß d« Otttgruppenoorsitzende Kam. Dr. L«s s«r mit dieser ersten Bübnenausführung im Nahmen de» NjF. «inen guten Griff getan; fast all« B«lin« Ottrgruppen hatten überdie» shre Vorsitzenden und andere Kameraden entsandt, um diesem Errigni» heizuwobnen. Mit «iurr Begrüßung in Versen hieß Kam. Dr. Lester sie all« willkommen. In der wohltuenden Stimmung, in die eine s«Iifch« Entspannung durch gut« und heiter« Kunst pi ««setzen vermag, blieb man auch nach der Aufführung gesellig beisammen. Lin geglückter Abend. da««. 9. Mai. abenv» 9 Uhr. ve, aeliiilche Vereinigung der Synagoge Frantfurler ..Kundgebung für die Einheiislynagoge", die mit dem Plalm: „Wie schön sind deine Zelte Jaacob", ge'ungen vom Synagogen, chor unter Leilung seine» Dirigenten Konzettmeisier Nosenthal, eingeleilet wurde. AIrdann sprach Heu Heiser Über die Beweggründe dir'rr Kundgebung, welche notwendig >>ar, um der großen „Jüdilchcn Gemeinde Berlin" zu zeigen, daß im Berliner Osten rege» jüdisihe» Leben blüht, da» seilen» der Gemeinde b« chlel wilden Inüsie und nicht stiefmütterlich behaydell zu utfrdey verdient. Außerdens gab Herr Helfer bekannt, daß 2 Ka'meraden de» RjF. Ortsgr. Ost in-den Vorstand dn J»ra«I. Vereinigung Lichtenberg kooptiert worden sind. Hierauf sprach Rabb. Dr. Nose-nthoi uber: „Die jüdische, kulturelle Arbeit im Berliner Osten". In den Mittelpunkt seine» Referate» (Teilte er di« ForderunA: Zusammenfassung aller Kräfte zur Mitarbeit — keine Parteisynagoge, sondern Einheitrsqnagotz« — keine persönlichen Wünsche, sondern AIIgem«inh«it»wünsche. Zum Schluß setzte sich der Referent besonder» für Beibehaltung und Au»dau de» Kindergartens und Jugendheim» mt Berliner Osten tin. Konzettmeifter Rosenthal und Kantor Ruschin steuerten welter musikalische Darbietungen bei. Mit einem Dante»wort an die Erschienenen und der Aussorderung, der Jrraelitiläzen Bereini gung Lichtenberg deizutrelen, schloß Herr Heiser di« wohlgelungene Kundgebung. Juni die T i I b - H o ck, z e i t g,ahrigc». Boi>rand»m» s^rlinender Kamerad Ott» ni da- Sj-'! der silbernen rech! herzlich und wän slir kirncre» Wohlergehen Frantiuri M. lln>- e n b e r g bcTJeljt am -4. jeit. Kam. Löbenberg isi Zoo" und einer untere ienilvvll'Icn Kameraden.' er Täligicil hal er c» ruppc „Zoo" in «chler > : Kautcrad Alfred L o^ - Juni 'eine sildernc Hoch Lcile: der Bezirtsgruppe bewährteiten und, vre In währhail auiopfern - versiandcn. die-'Bezirk» tfatneradlchajl auszukai^n Jur großtn Arm«. . Buchau a. F. Ain I!Juni fand die ^Beilegung ünlerc- Fronllameraden Bernhard Hirsch llatt - Der vcrllordene Kamerad war ein treuer Mit!anipier sür den RjF Gedanken. Er gehörte al» . li ier der ersicn Kamerade r der billigen Ort»gruppc " in. An Itnci Bahre lpirschen Rabb. Dr. Schle' - nnger; Kam. Siegbcrl Einitein für fon RjF.; jür liie Bereinigung Harm» ne RjF.-Kam. Siegfried Dannbau'er; für die Firi >a Hermann Moos Ä. G„ hei der H als Hausmeil er lä:ig war. deren Mil fnkaber RiF.-Kam. Fra tz Moos : Kam. Hirlch hatte aktia beim keil. Ink. Regt. 168 iedient. Bei Krieg»ou-!s-uch im Ausland weilend, teilte er sich losort zur Fahne. Im Weltkriege erlitt er mebriackfe Berwunpungcn. gand jedoch jedesmal Iure dach seiner Genesung wieder an der Front et:-.e vorbildliche Kametad'chaftrlreue und Pflicht.^ rsüliung dcwie» er di» pu seiner Einberufung zur" jsiroßen Armee. . Wer ihn kannte, wird ihm eins ren«; Gedenken bewahren; besonder» die Kamera 1-en der Ortsgruppe Buchau de». RjF. i 1 Oet»,r. Süd. Der Kameradschaftsabend am 4. Mai 35 war (neben einigen geschäftlichen Mil. teilunaen) durch den Bericht von Kri«g»erlednilsen ourgefüllt, Erinnerungen, di« di« Kameraden tief bewegtrn. — Am 11. Mai 1936 fand der Autorenabend de» Herrn Dr. Rudolf Franl statt, d« au» eigenen Werten «iorlas. Seine Vor-' trag,kunft wußte allgemeine» Jnteresi« zu erwecken, Kamerade da» ihm der Beffall der Kameraden bezeugte. Ott»ge. Stegfeie». Am 18.- Mai wiederholle Rabbiu« Dr. Sänger feinen bereit» früher i„ d« Ortigrupp« Bayern gehaltenen Dortrag über feine „Eindrücke von der im Aufttage der Jüdischen Gemeind« Berlin unternommenen Amerika reife". Di« besonder» zahlreich erschienenen Kämeraden und Angrhingen lauschten mit auhergrwökn- •rMH ihr# Fü5« d«*uftd und #i*sti»ch durch dM #inglb#ut# SuMgdtcnh —4 di« 23532323234848532323484853895353482323

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